"Nur mal umschauen" kostet im Geschäft Geld

Grundsätzlich sehe ich einer Gebühr für Beratung auch sehr skeptisch allerdings liegt das Problem schon in einem anderen Übel unserer Gesellschaft.

Oft ist es nicht der Gedanke das man etwa bíllig einkauft sondern viele haben nicht mehr das Geld und müssen eben möglichst preisgünstig einkaufen weil
die Schere zwischen REICH unD ARM in Deutschland immer mehr auseinander geht !

Insbesondere Berufgruppen wie Krankenschwester, die Altenpflegerin und die Kindergärtnerin die für den lächerlichen Mindestlohn arbeiten gehen muss,
die Verkäuferin im Discounter Heiligabend bis 16Uhr arbeiten muss und danach noch die Abrechnung macht und Kunden denen Heiligabend noch um 15Uhr
einfällt das sie für 3 Tage Brot benötigen und deshalb der Laden unbedingt dafür noch geöffnet sein muss und die Unternehmer die fette Gewinne einstreichen
und nicht mal bereit sind den Angestellten einen Bonus zu zahlen für ihre Gewinne aber dicke Dividende den Aktionären zugestehen.

Dann das unbedingte Verlangen das der Paketbote an Heiligabend um 16Uhr noch Pakete ausliefert weil Weihnachten ja immer so überraschend kommt..

Das ist für mich keine soziale Gesellschaft mehr und man sollte darüber mal nachdenken.

Anderseits ist auch keiner mehr bereit 1% in die Mitgliedschaft einer Gewerkschaft zu investieren um einfach für die untere Einkommensgruppe, die jeden Tag
grösser wird, zu kämpfen weil jeder immer nur eingeschüchtert wird am Arbeitsplatz.
 
Also in manchen Läden möchte ich gar nicht beraten werden. Das fachliche KnowHow ist unterirdisch. Ich schiele dabei bewußt auf die Elektronikgroßketten. Teilweise wird man schlicht aus Unwissenheit angelogen. Was ich da gezwungener Maßen in der "Warteschleife" schon mithören mußte, geht auf keine Kuhhaut.

Ich informiere mich übers Internet und kaufe dann i.d.R. vor Ort, wenn es das Produkt lokal zu erwerben ist.

Beispiel letzte Woche.
Ich brauchte ein 3tes Ladekabel für mein Smartphone/Tablet und gehe in Saturn. Nachdem ich nicht allzu viel Zeit hatte, bin ich direkt zur "Fachabteilung". Meine Frage war leicht formuliert, denn ich hätte gerne ein USB Ladekabel für ein Smartphone und Tablet mit 1,55A Output. Daraufhin wurde mir eins mit 0,8A in die Hand gedrückt. Ich fragte nochmal nach und sagte, dass der Output aber nicht dem entspreche, was ich erwerben mochte. ZITAT Verkäufer: Es gibt kein Ladegerät mit der Stärke und es wäre eh egal wie viel Ampere Output das Ladegerät liefert.

Damit war das Gespräch für mich beendet. Inkompetenz live am Kunden. Es hat seinen Grund warum ich kein 0,8A Ladekabel mochte. Habe mir dann selbst eins mit immerhin 1,2A selbst rausgesucht

Sowas klickt man bei Amazon oder ebay und braucht noch nicht mal in den Laden gehen...... ;)
 
War nur ein Beispiel für Beratung am Kunden. Ich weiß, Asche auf mein Haupt! Da braucht man sich nicht wundern, wenn man irgendwann gezwungen wird bei Amazon zu kaufen :-). Ausnahmen bestätigen wie üblich die Regel.
Der Grund warum ich lieber lokal kaufe ist, dass weder GLS noch Hermes etc. es schaffen ein Paket abzuliefern. Das ist eine andere Diskussion und genauso traurig. :D
 
aber in dem Fall das Falsche...

Wenns 2 Tage Zeit hat ist es auch mit der Post da....

Wegen sowas gehe ich definitiv nicht mehr in einen Laden!
meinte jetzt nicht den fall von veno sondern im ordentlichen beratungsgespräch,
,das es dann gleich da ist mit dem paket ist nicht gesagt, ich kenne kunden die warten schon 3 wochen auf einen(!) zahnschutz per versand,
hätten den gleichen sofort bei uns kaufen können ;)
von daher.
 
Mit wem ich persönlich größere Probleme habe,
sind diese ganzen Vergleichsportale.....

Teilweise vergleichen sie nicht wirklich den Markt, weil einfach bestimmte
Anbieter ausgelassen werden.....

Außerdem sind sie in meinen Augen die größten "Schmarotzer"
die so rum laufen.
 
meinte jetzt nicht den fall von veno sondern im ordentlichen beratungsgespräch,
,das es dann gleich da ist mit dem paket ist nicht gesagt, ich kenne kunden die warten schon 3 wochen auf einen(!) zahnschutz per versand,
hätten den gleichen sofort bei uns kaufen können ;)
von daher.

Es kommt auch immer drauf an "was" man braucht!
Ich kaufe schon auch im Fachhandel, so ist das nicht!
Aber das allgemeine Zeugs wird geklickt.
Wir sind beide voll berufstätig, da fahre ich nicht extra rum,
suche einen Parkplatz, zahle womöglich noch Parkgebühren
und finde dann doch nicht das was ich suche.....
 
Diese Geiz - ist - geil - Mentalität die meist dahinter steckt sehe ich kritisch. (Erst im Laden anschauen dann im Netz zum besten Preis bestellen) Dies führt dahin das in Zukunft nur ein paar große Player übrigbleiben, die dann die Preise machen, regionale Arbeitsplätze verlorengehen und Umsätze im Ausland versteuert werden.

Ich nutze das Netz bei größeren Anschaffungen um mich über das Produkt zu informieren und notiere mir realistische Preise. Danach gehts in den Laden, ggfs. das Produkt live begutachten, will ich kaufen dann präsentiere ich dem Verkäufer meine Preis - Recherche, gebe ihm zu verstehen das er auf diesen Preis nicht einsteigen muss, ich jedoch gerne bei ihm zu einem fairen Preis kaufe um einen regionalen Partner für Garantiefälle zu haben, Beratung brauche ich keine - bin meist besser informiert als der Verkäufer.
Das Ergebnis ist meist der, das man sich auf einen Preis einigt nach dem Motto "Leben und leben lassen" - funktioniert bei den bekannten Elektronikmärkten (bestellen sogar Geräte die sie nicht im Programm haben) und sogar in Baumärkten, wenn man da öfter mal einkauft kennt man sich dann sogar mit der Zeit.
Bei unverschämten teuren Zubehör- oder Ersatzartikeln gehe ich eigentlich direkt ins Netz, die Auswahl ist besser und ich mache das Spiel nicht mit das damit dann der große Reibach gemacht werden soll - veräppeln kann ich mich selber.

Beim Optiker z.B. gehe ich zu dem im Ort, keine Kette, der unterscheidet sich durch seinen freundlichen oft kostenlosen Service und hat immer was passendes und preiswertes zu bieten.
Wir hatten in unserem kleinen Vorort mal 3 Bäcker und 4 Metzger - übrig geblieben ist 1 Metzger, alle kaufen bei den den Discountern angeschlossen Ketten industriell hergestelltes Zeug.
Auch die Friseure sterben, in der Mall ist ja auch einer.... dort arbeiten aber meist 450€ - Jobber genauso wie an der Kasse im Supermarkt... und dann wundern wir uns das die Kinder keine Vollzeitstellen mehr finden und wir für jeden Einkauf an den Stadtrand mit dem Auto fahren müssen, die Ortsmitte verödet, bis auf Gaststätten und ein Imbiss, die Bank wird durch einen Automaten ersetzt und wie lange die Apotheke noch da sein wird?

Ich kann jeden Ladeninhaber verstehen, der nach 5 Minuten Beratungsgespräch sagt, das kostet ab jetzt eine Pauschale die beim Kauf angerechnet wird, leider laufen aber die meisten "Kunden" dann dorthin wo keine Pauschale verlangt wird: wenn dann sollten alle mitmachen, aber dann wird es natürlich ein paar große Ketten geben die das aushöhlen zum Nachteil der kleinen, ähnlich wie mit den langen Öffnungszeiten, die waren auch ein Grund warum kleine Läden nicht mehr mithalten konnten.

Wenn wir dann mal "ins Alter kommen" (Supermarkt zum Laufen oder Fahrrad zu weit weg, Autofahren geht nicht mehr) werden die sozialen Kontakte beim Einkaufen fehlen (man kennt dann nur noch die Fahrer vom Lieferwagen), da dann Lebensmittel im Netz bestellt werden zu horrenden Preisen und fragwürdiger Herkunft und Qualität.

Inzwischen fahren bei uns mindestens 5 Lieferdienste rum, die andauernd versuchen bei Nachbarn ihre Päckchen loszuwerden, zur Weihnachtszeit geben die sich täglich die Klinke in die Hand, oft Scheinselbständige oder prekär Beschäftigte - man muss ja als Firma irgendwo sparen, wenn die Wirtschaftlichkeit schlecht ist, denn die 5 Firmen fahren ja meist ähnliche Routen mit weniger Stückzahl je km und Arbeitszeit.
Die Mülltonnen sind manchmal schon gar nicht mehr ausreichend wegen des ganzen zusätzlichen Verpackungsmüll der durch das versenden anfällt.

Das sind die Schattenseiten der Geiz - ist - geil - Mentalität, ich selbst bin gerne bereit etwas mehr zu bezahlen für regionale gute Qualität und Service, sehe Internetversender nicht ausnahmslos negativ, denn so hat der Käufer eine gute Möglichkeit der Information und Vergleich - wenn das aber so weitergeht, werden die Nachteile überwiegen!!
(Da schließt sich ein Teil des Kreises, denn viele können sich "teurere" Produkte gar nicht leisten, weil ihr Job aufgefressen wurde und sie froh sein können einen oder mehrere solcher 450€ -Jobs bekommen zu haben, wenn überhaupt... :mad: .... und die Gewinne daraus landen dann in einer der Offshore - Adressen! )

Ich denke jedoch diese Überlegungen stellen nicht viele an, schade eigentlich! :(
 
Ich informiere mich immer im Internet und kaufe auch dort.

Die Beratung im Fachhandel ist doch eh parteiisch. Es ist immer dass das beste was lagernd ist und das wo die Gewinnspanne am größten ist... ist ja auch logisch..

Im Internet bekomme ich wenigstens unparteiische Meinungen
 
mag auf den ein oder anderen Verkäufer zutreffen, aber kann man definitiv nicht so pauschal sehen.
Auch im Internet kommst du manch mal nicht umhin dich beraten zu lassen und da musst du auch Vertrauen in den Verkäufer haben.
 
Dass auch im Internet zahllose Fachmeinungen alles andere als "... unparteiisch ..." sind, dürfte weithin bekannt sein. Abgesehen davon hat das Thema des Freds eigentlich mit dem Internet nicht sonderlich viel zu tun. ;)
 
Dass auch im Internet zahllose Fachmeinungen alles andere als "... unparteiisch ..." sind, dürfte weithin bekannt sein. Abgesehen davon hat das Thema des Freds eigentlich mit dem Internet nicht sonderlich viel zu tun. ;)

DOCH!
Weil da kannste umsonst bummeln.... ;)
 
Interessant wird es dann später auch, was alles unter eine BERATUNG fällt.....
Ist es schon eine Beratung, wenn mir der Verkäufer den Artikel den ich suche aus dem Regal holt?
Darf er dann NICHTS mit mir reden und den Artikel nur suchen, weil ich sonst eine Gebühr zahlen muss und ich vorher klar bekundet habe, dass ich keine Fachberatung möchte? Gibt es da verschiedene Abo´s?
Oder ist das Finden meines gesuchten Artikels schon eine FACHBERATUNG????
Wie lange muss eine FACHberatung eigentlich mindestens sein, bevor es nur eine allgemeine INFORMATION oder Artikelbeschreibung ist?
Ist es provokant / überspitzt formuliert, ich weiß, bitte nicht falsch verstehen....
aber das Eine oder Andere dürfte sehr interessant sein zu diskutieren, im Land der unbestimmtem Rechtsbegriffe! ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Diese Geiz - ist - geil - Mentalität die meist dahinter steckt sehe ich kritisch. (Erst im Laden anschauen dann im Netz zum besten Preis bestellen) Dies führt dahin das in Zukunft nur ein paar große Player übrigbleiben, die dann die Preise machen, regionale Arbeitsplätze verlorengehen und Umsätze im Ausland versteuert werden.

Ich nutze das Netz bei größeren Anschaffungen um mich über das Produkt zu informieren und notiere mir realistische Preise. Danach gehts in den Laden, ggfs. das Produkt live begutachten, will ich kaufen dann präsentiere ich dem Verkäufer meine Preis - Recherche, gebe ihm zu verstehen das er auf diesen Preis nicht einsteigen muss, ich jedoch gerne bei ihm zu einem fairen Preis kaufe um einen regionalen Partner für Garantiefälle zu haben, Beratung brauche ich keine - bin meist besser informiert als der Verkäufer.
Das Ergebnis ist meist der, das man sich auf einen Preis einigt nach dem Motto "Leben und leben lassen" - funktioniert bei den bekannten Elektronikmärkten (bestellen sogar Geräte die sie nicht im Programm haben) und sogar in Baumärkten, wenn man da öfter mal einkauft kennt man sich dann sogar mit der Zeit.
Bei unverschämten teuren Zubehör- oder Ersatzartikeln gehe ich eigentlich direkt ins Netz, die Auswahl ist besser und ich mache das Spiel nicht mit das damit dann der große Reibach gemacht werden soll - veräppeln kann ich mich selber.

Beim Optiker z.B. gehe ich zu dem im Ort, keine Kette, der unterscheidet sich durch seinen freundlichen oft kostenlosen Service und hat immer was passendes und preiswertes zu bieten.
Wir hatten in unserem kleinen Vorort mal 3 Bäcker und 4 Metzger - übrig geblieben ist 1 Metzger, alle kaufen bei den den Discountern angeschlossen Ketten industriell hergestelltes Zeug.
Auch die Friseure sterben, in der Mall ist ja auch einer.... dort arbeiten aber meist 450€ - Jobber genauso wie an der Kasse im Supermarkt... und dann wundern wir uns das die Kinder keine Vollzeitstellen mehr finden und wir für jeden Einkauf an den Stadtrand mit dem Auto fahren müssen, die Ortsmitte verödet, bis auf Gaststätten und ein Imbiss, die Bank wird durch einen Automaten ersetzt und wie lange die Apotheke noch da sein wird?

Ich kann jeden Ladeninhaber verstehen, der nach 5 Minuten Beratungsgespräch sagt, das kostet ab jetzt eine Pauschale die beim Kauf angerechnet wird, leider laufen aber die meisten "Kunden" dann dorthin wo keine Pauschale verlangt wird: wenn dann sollten alle mitmachen, aber dann wird es natürlich ein paar große Ketten geben die das aushöhlen zum Nachteil der kleinen, ähnlich wie mit den langen Öffnungszeiten, die waren auch ein Grund warum kleine Läden nicht mehr mithalten konnten.

Wenn wir dann mal "ins Alter kommen" (Supermarkt zum Laufen oder Fahrrad zu weit weg, Autofahren geht nicht mehr) werden die sozialen Kontakte beim Einkaufen fehlen (man kennt dann nur noch die Fahrer vom Lieferwagen), da dann Lebensmittel im Netz bestellt werden zu horrenden Preisen und fragwürdiger Herkunft und Qualität.

Inzwischen fahren bei uns mindestens 5 Lieferdienste rum, die andauernd versuchen bei Nachbarn ihre Päckchen loszuwerden, zur Weihnachtszeit geben die sich täglich die Klinke in die Hand, oft Scheinselbständige oder prekär Beschäftigte - man muss ja als Firma irgendwo sparen, wenn die Wirtschaftlichkeit schlecht ist, denn die 5 Firmen fahren ja meist ähnliche Routen mit weniger Stückzahl je km und Arbeitszeit.
Die Mülltonnen sind manchmal schon gar nicht mehr ausreichend wegen des ganzen zusätzlichen Verpackungsmüll der durch das versenden anfällt.

Das sind die Schattenseiten der Geiz - ist - geil - Mentalität, ich selbst bin gerne bereit etwas mehr zu bezahlen für regionale gute Qualität und Service, sehe Internetversender nicht ausnahmslos negativ, denn so hat der Käufer eine gute Möglichkeit der Information und Vergleich - wenn das aber so weitergeht, werden die Nachteile überwiegen!!
(Da schließt sich ein Teil des Kreises, denn viele können sich "teurere" Produkte gar nicht leisten, weil ihr Job aufgefressen wurde und sie froh sein können einen oder mehrere solcher 450€ -Jobs bekommen zu haben, wenn überhaupt... :mad: .... und die Gewinne daraus landen dann in einer der Offshore - Adressen! )

Ich denke jedoch diese Überlegungen stellen nicht viele an, schade eigentlich! :(

.....Ich denke jedoch diese Überlegungen stellen nicht viele an, schade eigentlich!

:t:t:t 100 % Zustimmung Deines Beitrages!!

Doch, ich %:

Ich meide wenn möglich grundsätzlich Ketten. Egal ob Elektronik, Optik, Klamotten....
Muss vorausstellen, dass ich Zeit habe (in Pension) und in einer Kleinstadt wohne.
Wenn ich eine Brille brauche, kommt nur ein Fachgeschäft in Frage.
Fleisch und Wurst: beim Metzgermeister, mann kennt sich. Samstags auf den Wochenmarkt und Backwaren beim Bäckermeister um die Ecke. (Überall gute Ware zum guteen Preis.

Was mich ärgert, ist die Unwissenheit mancher Zeitgenossen: Einen Eimer "guter" Farbe gibt es zum günstigen Preis nur bei OBI. Falsch.
Im örtlichen Fachmarkt, (seit Generationen in Privatbesitz) kaufen nicht nur sämtliche Malerbetriebe der Umgebung, sondern kann jedermann einkaufen. Wirkliche Fachberatung natürlich inbegriffen.
Hier ist die Qualität der Farbe eine bessere als die Beste im Baumarkt und der Preis ist um ein Paar Euro auch noch günstiger. Auch Parkplatzprobleme gibt es keine...und wenn ich drum bitte, bekomme ich meinen Einkauf an den Kofferraum getragen.

Was ich hier nicht bekomme, wird im Netz bestellt.
Hier aber meide ich strikt einen ganz speziellen amerikanischen Online-Versandhändler. :X
Um mal den Grad meiner Abneigung gegen diesen zu beschreiben: Angenommen ALLE Artikel, wirklich ALLE, würden zum Preis von jeweils 0,00 € angeboten....
.....ich würde nichts, aber auch garnichts dort bestellen. ;)

Zum Thema oben: Beratungspauschale in diesem Fall kann ich verstehen.

Anmerkung am Rande: wir hatten mal 14 Bäckermeister (mit Gesellen und Lehrjungen, wie das damals üblich war) samt Ladengeschäft/Backstube.
Heute haben wir 14 Backshops und 1 übriggebliebener Meister der alten Garde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nicht lachen, aber so mache ich es mit Autos immer: Seit 15 Jahren habe ich sämtliche Geschäfts- und/oder Privatwagen ausschließlich beim selben Verkäufer von BMW erworben. Selbst, als er zwischendrin mal für 1 Jahr das Autohaus gewechselt hat. Ich frage den bei Neuerwerbungen gar nicht mehr nach Preisen. Ich weiß, dass er mir vernünftige Konditionen anbietet und auch das eine oder andere "Extra"...


Hi, hi, so ist das auch bei mir, mein VW- Verkäufer ist klasse, der Service in der Werkstatt sch..., aber den kann ich ja woanders machen lassen!

Und was die andere Sache angeht:
Ich beobachte immer wieder eine andere Sorte Kunden.
Wenn die Leute zu uns in den Laden kommen, haben die sich vorher im Internet informiert und wissen genau, was sie wollen.
Die legen Wert auf persönlichen Kontakt und wollen nicht im anonymen Internet kaufen.
Ich kann das auch nicht nachvollziehen, dass immer mehr Einzelhändler schließen, irgendwas machen die falsch.
Mein Chef eröffnet jedes Jahr bis zu 10 neue Filialen und wir haben durchweg gute bis sehr gute Kritiken...
Ich abe kein Mitleid mit den Einzelhändlern vor Ort.
Wenn mir unsere Kunden erzählen, wie freundlich (!!) sie da bedient werden, kann ich unsere Umsätze auch gut nachvollziehen.
 
Also in manchen Läden möchte ich gar nicht beraten werden. Das fachliche KnowHow ist unterirdisch. Ich schiele dabei bewußt auf die Elektronikgroßketten. Teilweise wird man schlicht aus Unwissenheit angelogen. Was ich da gezwungener Maßen in der "Warteschleife" schon mithören mußte, geht auf keine Kuhhaut.

Ich informiere mich übers Internet und kaufe dann i.d.R. vor Ort, wenn es das Produkt lokal zu erwerben ist.


:12thumbsu
 
Anderseits ist auch keiner mehr bereit 1% in die Mitgliedschaft einer Gewerkschaft zu investieren,,,.


Richtig!
Die Gewerkschaften sollen eine Interessengemeinschaft sein, rühren aber für ihre kleinen Beitragszahler kaum einen Finger.
Interesse besteht nur daran, sich die eigenen Taschen voll zu machen.
Ich bin selbst als stellvertretender Betriebsrat in unserem Unternehmen tätig und hatte mir für die Organisation unserer Betriebsratssitzungen Hilfe und Unterstützung
von der zuständigen Gewerkschaft erbeten.
Ergebnis gleich Null!
Kein Rückruf, keiner zuständig, niemand erreichbar, Versprechungen, Versprechungen und nochmals Versprechungen.
Dringende Rechtsberatungen für Kollegen wurden immer wieder wegen angeblicher Überlastungen verschoben.
Und dann musste ich insgesamt 4 x schreiben, damit mir ein verbindlicher Kündigungstermin bestätigt wurde.
Erst auf mein Einschreiben wurde reagiert, normale Schreiben und mails blieben grundsätzlich unbeantwortet.
Sorry, auf solche Gewerkschaftsvertreter kann ich gut verzichten.
 
Richtig!
Die Gewerkschaften sollen eine Interessengemeinschaft sein, rühren aber für ihre kleinen Beitragszahler kaum einen Finger.

Kann ich ganz und gar nicht bestätigen ! Ich vertrete im BR, GBR, Wirtschaftsausschuss, SBV und GSBV Mitarbeiter und wenn ich ein
Problem habe wo ich nicht weiter komme steht die Geschäftsstelle immer mit Rat und Tat zur Verfügung, klar das ich nicht
alleine mit Fragen da stehe aber es wird sich darum gekümmert.

Ich rede hier von der IG-Metall, bevor die Frage auftaucht.
 
Kann ich ganz und gar nicht bestätigen ! Ich vertrete im BR, GBR, Wirtschaftsausschuss, SBV und GSBV Mitarbeiter und wenn ich ein
Problem habe wo ich nicht weiter komme steht die Geschäftsstelle immer mit Rat und Tat zur Verfügung, klar das ich nicht
alleine mit Fragen da stehe aber es wird sich darum gekümmert.
Ich rede hier von der IG-Metall, bevor die Frage auftaucht.

Habe ähnliche und in Summe gute Erfahrungen bei ver.di als Konzern-BR, gibt aber auch andere Erfahrungen, kommt auf den regionalen Bezirkssekretär des Fachbereiches an und liegt wohl auch daran wie groß die Organisationseinheit ist und wie viele Mitglieder da vertreten werden. Als es einmal in einem der örtlichen Vertretungen klemmte half ein offener Brief nach Berlin und es wurde nachgesteuert.

Die Kolleginnen meiner Frau werden in einem Betrieb wo öfter mal Unterstützung vonnöten ist und wo es keinen BR gibt auch gut unterstützt, seitdem dort eine gewisse Anzahl Mitglieder vorhanden sind geht der Arbeitgeber etwas fairer mit seinen Angestellten um.
(.... gehört aber eigentlich nicht zum Thema, deswegen sorry für OT)
 
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