Wenn ich das aber richtig verstanden habe, dann bleibt er Papst bis zu seinem Tode, mit allen Rechten, trotz Amtsniederlegung!
Ich frage mich, wer dann zukünftig im Vatikan das Sagen hat. Der neue oder der "alte" Papst, der dann zu allen Entscheidungen im kirchenrechtlichen Sinne sein Veto einlegen kann?
Ist der neue Papst dann nur eine Marionette des alten?
Ich habe die Befürchtung, dass Ratzinger hinter verschlossenen Türen dafür sorgen wird, dass alles in seinem Sinne fortgeführt wird und der neue Papst schon lange feststeht.
Ich weiß noch nicht, was ich von dem Rücktritt halten soll? Irgendwie war der deutsche Papst noch nie mein Fall.
Steht es mir als Protestant überhaupt zu, mir Gedanken über einen "Heiligen Vater" zu machen - wie schwachsinnig ist es eigentlich, einen Menschen mit all seinen Fehlern als Heiligen und als unfehlbar zu verehren?