Frage dazu: sind das auf dem Prüfstand verwendete Messequipment (z.B. Breitbandlambda, Auswertesoftware etc.) und das Motorsteuergerät in der Lage das extrem schnelle Hochdrehen (=Beschleunigen) auf der Rolle umzusetzen? In wie weit berücksichtigt der Prüfstand z.B. die Strömungsbedingungen (u.a. Staudruck an der Ansaugöffnung, Temperaturen, die das Steuergerät verarbeitet)? Und das sind nur die Sachen, die sich ein technisch Interessierter wie ich selber fragen kann. Bei den Details bin ich leider überfragt, daher gehe ich zu einem Spezialisten.
Mein Motor hatte ebenfalls eine Prüfstandsabstimmung eines namhaften Tuners für Nockenwellen, Ansaugbrücke und ESD bekommen. Bei der folgenden Abstimmung von Sven Gawrisch mittels Breitbandlambda im realen Betrieb kam dann heraus, dass er z.B bei 2800 U/min die Einspritzmengen um 9% (!) angehoben werden musste. Eine Eigenheit meines Motors und meiner sonstigen Bedingungen, die dann bei der individuellen Abstimmung berücksichtigt wurde. Der Prüfstandstuner konnte das gar nicht feststellen, da der Motor auf der Rolle viel zu schnell durch diesen Bereich fährt. Die Abstimmung bei Sven hat ca. 10h gedauert und wir sind insgesamt 160km in unterschiedlichsten Lastzuständen gefahren, beim Prüfstandstuner war die Sache nach 3h erledigt, Resultat entsprechend. Zudem wurde bei mir auf 102 Oktan abgestimmt (mit Reserven, damit der Motor nicht direkt auf das 95 Oktan Kennfeld springt, wobei die Kennfelder für niedrigoktanigeren Sprit ebenfalls entsprechend angepasst wurden, bis auf das Notlaufprogramm).
Wobei man dazu sagen muss, dass der namhafte Tuner auch mit Zahlenwerte wie zb. 7 bei eigentlich binären Werten agiert hat, denke das sagt alles....das die Adaptionswerte bereits auf Anschlag waren auch.
Ich möchte jetzt ausdrücklich nichts schlecht reden, was mir der Sven aber zumindest schlüssig erklären konnte und die gefahrenen Ergebnisse haben mich überzeugt, dass ich sicherlich kein Benziner mehr auf einem Prüfstand werde abstimmen lassen...Diesel ist wieder was anderes, solange er keinen Partikelfilter hat.
Mein Motor hatte ebenfalls eine Prüfstandsabstimmung eines namhaften Tuners für Nockenwellen, Ansaugbrücke und ESD bekommen. Bei der folgenden Abstimmung von Sven Gawrisch mittels Breitbandlambda im realen Betrieb kam dann heraus, dass er z.B bei 2800 U/min die Einspritzmengen um 9% (!) angehoben werden musste. Eine Eigenheit meines Motors und meiner sonstigen Bedingungen, die dann bei der individuellen Abstimmung berücksichtigt wurde. Der Prüfstandstuner konnte das gar nicht feststellen, da der Motor auf der Rolle viel zu schnell durch diesen Bereich fährt. Die Abstimmung bei Sven hat ca. 10h gedauert und wir sind insgesamt 160km in unterschiedlichsten Lastzuständen gefahren, beim Prüfstandstuner war die Sache nach 3h erledigt, Resultat entsprechend. Zudem wurde bei mir auf 102 Oktan abgestimmt (mit Reserven, damit der Motor nicht direkt auf das 95 Oktan Kennfeld springt, wobei die Kennfelder für niedrigoktanigeren Sprit ebenfalls entsprechend angepasst wurden, bis auf das Notlaufprogramm).
Wobei man dazu sagen muss, dass der namhafte Tuner auch mit Zahlenwerte wie zb. 7 bei eigentlich binären Werten agiert hat, denke das sagt alles....das die Adaptionswerte bereits auf Anschlag waren auch.
Ich möchte jetzt ausdrücklich nichts schlecht reden, was mir der Sven aber zumindest schlüssig erklären konnte und die gefahrenen Ergebnisse haben mich überzeugt, dass ich sicherlich kein Benziner mehr auf einem Prüfstand werde abstimmen lassen...Diesel ist wieder was anderes, solange er keinen Partikelfilter hat.