QP über den Winter einmotten - was beachten?

Mein ZQP habe ich nur den ersten Winter durchgefahren und dann nochmals im Januar 2012 umständehalber für etwa 4 Wochen.
Ansonsten hat mein Auto nie Schnee gesehen, ist rostfrei und wurde dennoch immer mal wieder im Winter auf schnee- bzw. eisfreier Straße schön warmgefahren.
Aus diesen Gründen gab´s auch nie ein Saisonkennzeichen und ich hatte nie Probleme mit z.B. leerer Batterie oder anderer Dinge.
Das Fahrzeug ist in einem optisch und technisch einwandfreien Zustand ohne jemals im Winter "eingemottet" gewesen zu sein.
Ich bin der Meinung, ein Auto will gefahren werden und sich nicht kaputt stehen. Und deshalb wäre auch eine Saisonzulassung niemals ein Kaufargument für mich.
 
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[quote="fr.jazbec, post: 1851709, member: 25233"

Kleine Geschichte am Rande,2006 hat ein Kumpel von mir seine Honda CBR einfach so in die Ecke gestellt,ohne irgendwelche Maßnahmen,da die Kiste auf 3 Pötten lief und eh noch 3 andere Moppeds in der Garage standen. Jetzt,7 Jahre später,hat er endlich Lust gehabt sich mit der Karre zu beschäftigen. Neue Ansaugstutzen dran und das Mopped lief als wäre nie etwas gewesen.[/quote]


So erging es auch einem Bekannten mit seiner alten Mercedes S-Klasse: 20 Jahre hat das Auto seiner verstorbenen Mutter in einer Garagenecke gestanden und rund 3mm Staub gesammelt.
Dann hat er ihn zum Leben erweckt, 1 Min. georgelt und das Auto lief, stotterte zwar erst etwas, aber danach mit sauberem und rundem Motorlauf, mit dem alten Sprit und dem alten Öl (sicher nicht gut?).
2 Tage später stellte sich dann aber bei einer Inspektion raus, das die alte Benzinpumpe defekt ist.
Immerhin fährt er das Auto seit etwa 2 Jahren als Alltagsfahrzeug ohne H-Kennzeichen und ohne irgendwelche Probleme, die 16-17 ltr. Verbrauch stören ihn nicht im Geringsten.
Nach leidvoller Erfahrung mit der Elektronik neuerer Mercedes genießt er das Fahrzeug in neuwertigem Zustand (70.000km).
 
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Kurze Rückmeldung von mir als Threadstarter: Danke für eure Diskussionen, Tipps und Hinweise! Ihr habt mir wie immer echt weitergeholfen. Ergebnis: Der Wagen bleibt angemeldet, wird aber nur im echten Notfall gefahren. Hintergrund ist vor allem meine private Situation mit Nachtschichten (die ich im Winter mit Carsharing abdecken will, aber wie ich feststellen musste, ist bei uns in der Ecke manchmal einfach kein Auto aufzutreiben und die Öffentlichen brauchen für die 5 Kilometer nachts mehr als eine Stunde...) und unsere Familienplanung. Eventuell melde ich den Wagen dann aber im nächsten Winter ab. Mal schauen ;-)
 
Hallo,

bisher alles sehr gute Vorschläge.
Noch zwei Tipps, die ich mache :
1.wenn man die Reifen mit zusätzlichen ca. 1,8 bar drauf läßt, fahre ich den Zetti auf jeweils min. 8cm dicke weiße Styroporplatten ( bekommt man in jedem Baumarkt für wenig Geld.)
Hier drücken sich die Reifen super ein und der Druck wird besser verteilt und aufgenommen. Denke ich mal.

2.) In den vollen Tank kippe ich vorher noch ein Zusatzmittel : Bactofin = Benzinstabilisator.

Durch diesen komischen E - Treibstoff kann ,zumindest theoretisch, der Spritt "schlecht" werden. Ich denke, dass dieser Zusatz für die Einspritzanlage und Zündung ebenfalls zum Vorteil ist.
Ich fahre diesen diesen Zusatz meist das ganze Jahr über. Auf jeden Fall immer, wenn's zum TÜV geht.
Habe bisher sehr gute Erfahrungen damit gemacht.

Viele Grüße
Josef
 
Hallo,

bisher alles sehr gute Vorschläge.
Noch zwei Tipps, die ich mache :
1.wenn man die Reifen mit zusätzlichen ca. 1,8 bar drauf läßt, fahre ich den Zetti auf jeweils min. 8cm dicke weiße Styroporplatten ( bekommt man in jedem Baumarkt für wenig Geld.)
Hier drücken sich die Reifen super ein und der Druck wird besser verteilt und aufgenommen. Denke ich mal.

Viele Grüße
Josef

Blöde Frage, aber wie kommst Du mit dem Auto auf die 8cm dicken Styroporplatten? Ich hatte bis vor Kurzem noch ein VW Golf I Cabriolet und hab' das mal probiert, allerdings haben sich die Platten beim Versuch, auf sie aufzufahren, nach vorne weggeschoben, auch ein Fixieren hat nicht geholfen, da der Wagen die 8cm hohe Hürde nicht überwinden konnte. Nach ein paar Versuchen waren die Platten dann nur noch Brösel :-) Gibt's da vielleicht 'nen besonderen Tipp?
 
Nein, noch nicht - aber jetzt werde ich mir wohl einen besorgen! Auf diese Idee bin ich tatsächlich nicht gekommen...:sick:
 
In der Garage mit nem Wagenheber hantieren? In einer Tiefgarage mag das gehen aber in einer normalen Einzelgarage ist das echt stressig. Ich mache beim Cabrio 3,5Atü Druck auf die Reifen und hatte noch nie Probleme. Davon abgesehen steht der eine oder andere BMW bei mir auch im Sommer manchmal längere Zeit,da mach ich gar nichts und es gibt auch keine Probleme.
Wer möchte kann von mir 4 E36 Winterreifen als Winterstandreifen geschenkt haben.
 
Bei mir bekommt das Schatzi Winterreifen zum überwintern. Die waren damals beim kauf dabei und werden echt nur zum stehen gebraucht. Positiver Nebeneffekt: ich habe den ganzen winter zeit die Sommerfelgen ordentlich zu reinigen und zu behandeln
 
Ich hatte mir vorletztes Jahr den ALDI-Wagenheber angesehen: :eek: :o:confused::crynew:
Ich halte von dem "Billig-Zeugs" auch nicht viel, und habe mir einen Rangierwagenheber von Kunzer gegönnt.
Gutes Werkzeug macht sich auf Dauer bezahlt.
Allerdings sind viele Leute nicht bereit dafür eine gewisse Summe zu investieren.
Das Teil von Aldi wird aber nicht gleich auseinanderbrechen, was will man auch für das Geld erwarten?
 
Kann die Batterie über den Winter (abgemeldet vom 01.11. - 31.03.) bei Abklemmung des Minus-Pols eigentlich im Wagen bleiben, oder sollte man sie ausbauen, in der Wohnung lagern und ab und zu mal an einen Batteriewächter anschliessen? Hab' da nämlich unterschiedliche Aussagen: Der eine sagt, drinlassen, Pol abklemmen und Tuch auf den abgeklemmten Pol (zur Vermeidung von Kontakt mit Blech) reicht aus, der andere sagt, nö, auf jeden Fall Ausbau. Drinnenlassen wäre natürlich die bequemere Art - allerdings sollte der Zetti im April natürlich schon anspringen! :-) Ach ja, der Zetti steht in einer überdachten Sammelgarage, d.h. es wird auch dort richtig kalt!
 
ja. Keller tuts auch :w. Wenn die Batterie längere Zeit (gerade bei Minusgraden) ruht, kann das im ungünstigsten
Fall zu Tiefentladung und Tod führen. Ausbauen ist ja wirklich kein Akt.

Kann ich auch so aus eigener Erfahrung bestätigen!
Wenn kein automatischer Batteriewächter vorhanden ist, bitte spätestens nach 2-3 Monaten auch mal ans Ladegerät hängen.
 
Und hier wieder die andere Meinung:

Ich lasse die Batterie einfach immer drin UND angeschlossen. Seit 3 Wintern sprang das Baby immer ohne Probleme an.

Plutoniumbatterien aus der Ukraine halten ewig ;-)
 
Wenn ich nicht zitiere beziehe ich mich immer auf meinen Vorredner, also in dem Fall V8 Wixxer.
Diese ständige zitieren macht die Threads immer so voll :)
 
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