R.I.P mein kleiner... Unfall mit Totalschaden

Ich würde mir da nicht allzu viel Sorgen machen - Situation ist eindeutig und zu schnell warst Du wohl auch nicht wie ich das anhand des Schadenausmaßes mutmaße.

Ich mutmaße mal weiter, dass in dem Bereich 70 war und ich mutmaße eine Aufprallgeschwindigkeit von ca. 40 bis 50 km/h (eher 50, der Mercedes flog ja auch noch weg)- bei den Fahrsicherheitstrainings ist es immer wieder beeindrucken wieviel Weg von 70 auf 50 km/h gebraucht wird, wenn eine realistische Reaktionszeit unterstellt wird.

Hier hast Du sie gesehen und sicher noch mehrmals überlegt "na, die wird doch wohl nicht - ähm, vom Gas gehen - oh sie wird wohl doch - kacke ... Vollbremsung" - aus meiner Sicht vollkommen normal.

Für die alte Damen sehr viel Glück im Mercedes zu sitzen, der ist schützt gut und sehr viel Glück von einem E89 getroffen zu werden, der ist vorne sehr weich und insgesamt recht weich ist und schadet anderen weniger als z.B. ein Dodge Ram ...

Auch ich hoffe, dass es keine gesundheitlichen Folgen gibt und der materielle Schaden im Sinne aller ersetzt wird.
 
Hier frische Bilder von der "Wrack-Besichtigung" beim Abschlepper.

;(

Übrigens - Die Feuerwehr, die ich sonst so sehr schätze, hat hier doch besser arbeiten können (!). All die dreckigen Trümmer haben sie einfach in die sonst intakte und saubere Fahrgastzelle reingeworfen. Das Leder ist wohl hinüber...
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Morgen soll ich bei der Polizei vorbeikommen.
Nun werde ich einen Anwalt beauftragen - bin gespannt was auf mich noch zukommt.

Gibt es Sachen die ich unbedingt beachten soll? Geht es dann mit dem Anwalt alles automatisch? Habt ihr da Erfahrungen gemacht?

Bin echt traurig.

bozo

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Update. Neue Bilder hinzugefügt.

Was Du unbedingt beachten sollst:

Nicht zur Polizei gehen, zum einen bringt es nichts, und zum anderen bist Du dazu nicht verpflichtet.

Erste Regel für Unfallbeteiligte: Klappe halten.

nafob
 
muss sich rückversichern, daß keiner von hinten im Überholverbot überholt
Stimmt, mein Bruder hatte vor vielen Jahren einmal einen überholenden Zweiradfahrer in einen Unfall verwickelt, als er links abbiegen wollte. Er wurde ebenfalls mit einer Mitschuld belegt mit genau jener Begründung: Blick nach hinten hätte geholfen!
 
Hier frische Bilder von der "Wrack-Besichtigung" beim Abschlepper.

;(

Übrigens - Die Feuerwehr, die ich sonst so sehr schätze, hat hier doch besser arbeiten können (!). All die dreckigen Trümmer haben sie einfach in die sonst intakte und saubere Fahrgastzelle reingeworfen. Das Leder ist wohl hinüber...
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Hätte die Feuerwehr die Teile in den geräumigen Kofferraum des E89 (daraus wird eh ein Totalschaden gemacht) legen sollen ?

Ganz nebenbei: Schön dass Euch nichts schlimmeres passiert ist als kaputtes Blech. Ich hoffe auch, der Mercedesfahrerin geht es wieder besser.
So ein seitlicher Einschlag ist sicherlich überhaupt nicht schön.
Wünsche Euch schnellen Ersatz, die schöne Saison fängt ja jetzt gerade erst an.
 

Sicher sieht man das mit 65 anders, das ist doch verständlich. Aber wenn ich mich in meiner Verwandtschaft so umsehe, dann dürfte der Ein- oder Andere eben nicht mehr fahren. Wenn dann im Ort jemand von einem 85 jährigen frontal überfahren wird der später beteuert, dass er das Opfer "nicht gesehen" hat, dann wird einem ganz anders... Sicher ist das Thema kontrovers, aber wer mit 65 rüstig ist und bleibt, der kann ja gerne auch bis 100 fahren von mir aus.
 
Sicher ist das Thema kontrovers, aber wer mit 65 rüstig ist und bleibt, der kann ja gerne auch bis 100 fahren von mir aus.
So sehe ich das auch - dazu gehört meiner Meinung nach eine Befristung des Führerscheins auf 5 Jahre für alle Führerscheinbesitzer.

Alle 5 Jahre dann kurz zur Theorieprüfung, wie sie jeder Führerscheinneuling machen muss und zum Sehtest, wie es auch jeder Neuling machen muss.
Lediglich die praktische Prüfung würde ich sein lassen, weil die zu viel Zeit kostet und somit zu teuer ist - der Rest geht für schlanke Hundert Euro und das sollte es "unserer Gesellschaft" meiner Meinung nach wert sein.

Wer den Sehtest nicht besteht bekommt eine Brille und wer die Theorieprüfung nicht besteht muss eben nochmal lernen - in der Regel sind das sicher die ganzen Neuerungen und Auffrischung von Brems- und Anhaltewegberechnungen.

Falls jemand meine Idee kacke findet - das wird wohl die Mehrheit sein - dann bitte ich um eine sachliche Begründung aus der ganz persönlichen Perspektive ohne "für andere" zu sprechen oder pauschalisierende Polemik zu betreiben.

Der Verwaltungsaufwand dürfte nicht nennenswert größer sein, wenn man dem Führerschein lediglich eine elektronische Verlängerung verpasst - eine Prüfung in Stichproben reicht sicher auch aus. Wer überfällig ist, bekommt eine (kostenfreie) Erinnerung per Post und ab ein paar Monaten Überfälligkeit wird das so behandelt als hätte jemand keine Fahrerlaubnis.
 
Theorieprüfung finde ich übertrieben, aber dafür einen Reaktionstest zusätzlich zum Gesundheitscheck ab 50 viel besser.
Habe ich erst letzte Woche gemacht, da ich das halbe Jahrhundert überschritten habe und meinen LKW Führerschein behalten wollte und ich war eigentlich schon überrascht, dass eigentlich nur Sehtest und Gesundheitscheck gemacht wurde.
 
@Jokin
Ganz deiner Meinung. Das würde auch dafür sorgen, dass die Leute sich auch mit den Änderungen der Verkehrsvorschriften auseinandersetzen müssen und sich in Situationen wie bspw. dem beliebten Einordnen nach Reißverschluß oder beim Überholen von haltenden Bussen mit aktivierter Warnblinkanlage nicht auf den Wissensstand von einst berufen und dumm stellen können. Man könnte ja eine verkürzte Prüfung mit Schwerpunkt auf solche Neuerungen machen.
 
So sehe ich das auch - dazu gehört meiner Meinung nach eine Befristung des Führerscheins auf 5 Jahre für alle Führerscheinbesitzer.

Alle 5 Jahre dann kurz zur Theorieprüfung, wie sie jeder Führerscheinneuling machen muss und zum Sehtest, wie es auch jeder Neuling machen muss.
Lediglich die praktische Prüfung würde ich sein lassen, weil die zu viel Zeit kostet und somit zu teuer ist - der Rest geht für schlanke Hundert Euro und das sollte es "unserer Gesellschaft" meiner Meinung nach wert sein.....

Gerade die Theorie werden die 100jährigen doch ohne Probleme bestehen. Das Problem ist doch die Reaktionsgeschwindigkeit und ggf. Verwechslungen (Gas/Bremspedal).
 
So sehe ich das auch - dazu gehört meiner Meinung nach eine Befristung des Führerscheins auf 5 Jahre für alle Führerscheinbesitzer.

Alle 5 Jahre dann kurz zur Theorieprüfung, wie sie jeder Führerscheinneuling machen muss und zum Sehtest, wie es auch jeder Neuling machen muss.
Lediglich die praktische Prüfung würde ich sein lassen, weil die zu viel Zeit kostet und somit zu teuer ist - der Rest geht für schlanke Hundert Euro und das sollte es "unserer Gesellschaft" meiner Meinung nach wert sein.

Wer den Sehtest nicht besteht bekommt eine Brille und wer die Theorieprüfung nicht besteht muss eben nochmal lernen - in der Regel sind das sicher die ganzen Neuerungen und Auffrischung von Brems- und Anhaltewegberechnungen.

Falls jemand meine Idee kacke findet - das wird wohl die Mehrheit sein - dann bitte ich um eine sachliche Begründung aus der ganz persönlichen Perspektive ohne "für andere" zu sprechen oder pauschalisierende Polemik zu betreiben.

Der Verwaltungsaufwand dürfte nicht nennenswert größer sein, wenn man dem Führerschein lediglich eine elektronische Verlängerung verpasst - eine Prüfung in Stichproben reicht sicher auch aus. Wer überfällig ist, bekommt eine (kostenfreie) Erinnerung per Post und ab ein paar Monaten Überfälligkeit wird das so behandelt als hätte jemand keine Fahrerlaubnis.
Ich finde die Idee :poop: ganz ohne Begründung , es gibt leute die fahren wegen nicht angepaster Geschwindigkeit in einer Kurve einfach den Berg runter und landen an einem Baum.
LG Andreas
 
Bei Privatpiloten geübte Praxis. Bis 40 alle 5 Jahre zum Medizincheck, dann alle 2 Jahre und ab 60 jedes Jahr.
 
Ich finde die Idee :poop: ganz ohne Begründung , es gibt leute die fahren wegen nicht angepaster Geschwindigkeit in einer Kurve einfach den Berg runter und landen an einem Baum.
LG Andreas

Sorry, aber was ist dass denn für ein Vergleich? Wenn jemand wegen überhöhter Geschwindigkeit einen Abhang herunterfällt, dann hat er (hoffentlich) wenigstens keine anderen Verkehrsteilnehmer gefährdet. Du kommst hier auf Seite 1 mit "Angst die Mobilität zu verlieren...". Natürlich gibt es da eine berechtigte Angst bei dieser Person. Solange es sein gesundheitlicher Zustand noch zulässt wird er seine Mobilität aber behalten. Was du hier willst ist, dass ein Verkehrsteilnehmer auch dann noch seine Mobilität beibehalten darf, obwohl er nicht mehr tauglich dazu ist. In diesem Zustand gefährdert er ganz akkut andere und das will ich nicht tolerieren.

Deine Frage nach meinem Alter und die Anspielung auf Fahranfänger kannst du bei mir nach 10 Jahren und knapp 250000 unfallfreier KM gerne stecken lassen.
 
Das war auch nicht auf Dich bezogen ,da ich Dein Alter nicht kenne .:b
 
anhand meiner Flugweite (20m, wenn ich mich recht erinnere,
Aufschlagpunkt war jedenfalls ein Bordstein) sei ich zwischen 48 u. 53 km/h gefahren.
Oha,das ist aber wirklich weit. Ich bin mal mit dem Mopped mit 70km/h ungebremst auf einen Linksabbieger drauf und ca.7 m geflogen.
Im Übrigen hilft mir grad meine Motorraderfahrung solche Situationen zu vermeiden,da ich eigentlich nie wirklich an meine Vorfahrt glaube,dafür bin ich früher zu viel übersehen worden und das geht dann(wenn es überlebt wurde)in Fleisch und Blut über.
Was aber natürlich nicht heißt,dass mir das Gleiche nicht morgen auch passieren kann.
 
Hätte die Feuerwehr die Teile in den geräumigen Kofferraum des E89 (daraus wird eh ein Totalschaden gemacht) legen sollen ?

.

Hallo Chris
Die besagten Trümmer hätten doch in den Kofferraum gepasst - aber das nur so anbei . Mich hat eigentlich der Abschlepper darauf aufmerksam gemacht - er sagte, sie selbst sammeln alle losen Teile in Pastiksäcke . Als sie gekommen waren wurden die teile aber schon in das Auto hineingeworfen. Die Begründung war auch plausibel - warum sollte man einen bestehenden Schaden noch größer machen ? Wen jemand den beschädigten Wagen zum Ausschlachten kauft, wäre bestimmt froh darüber, wenn sich die Lederausstattung (sie war wie neu) gut verkaufen ließe.
Nun ist es aber vorbei. Schwamm drüber.

bozo
 
Hallo Chris
Die besagten Trümmer hätten doch in den Kofferraum gepasst - aber das nur so anbei . Mich hat eigentlich der Abschlepper darauf aufmerksam gemacht - er sagte, sie selbst sammeln alle losen Teile in Pastiksäcke . Als sie gekommen waren wurden die teile aber schon in das Auto hineingeworfen. Die Begründung war auch plausibel - warum sollte man einen bestehenden Schaden noch größer machen ? Wen jemand den beschädigten Wagen zum Ausschlachten kauft, wäre bestimmt froh darüber, wenn sich die Lederausstattung (sie war wie neu) gut verkaufen ließe.
Nun ist es aber vorbei. Schwamm drüber.

bozo
Da das Dach offen war wird es schwer die Teile in den Kofferraum zu legen.
LG Andreas
 
Im Übrigen hilft mir grad meine Motorraderfahrung solche Situationen zu vermeiden,da ich eigentlich nie wirklich an meine Vorfahrt glaube,dafür bin ich früher zu viel übersehen worden und das geht dann(wenn es überlebt wurde)in Fleisch und Blut über.

Ich war 19. ;)
Danach ist aus den gleichen Gründen
wie bei Dir nichts mehr passiert.
 
... Gibt es Sachen die ich unbedingt beachten soll? ...

Aus eigener Erfahrung (unverschuldeter Totalschaden) kann ich bei einem Schaden in dieser Höhe und völlig unabhängig davon, ob man die Rechtslage für eindeutig hält oder nicht, nur dringend zu einem Anwalt raten (unbedingt ein Fachanwalt für Verkehrsrecht!), der dann alles Weitere regelt.

Du glaubst gar nicht, wie gegnerische Versicherungen versuchen, ihren Beitrag niedrig zu halten. Wahrscheinlich hat man Dir schon "angeboten", sich um einen Gutachter zu kümmern, damit Du Dich damit nicht "belasten" muss, und vielleicht hat sich "rein zufällig" schon ein Käufer für Dein Fahrzeug gefunden u.v.m.

Drücke Dir die Daumen, dass alles gut verläuft, und freue mich, dass es Euch gut geht. Lasst Euch trotzdem vielleicht noch einmal ärztlich durchchecken.

Gruß

Kai
 
Wieviele Airbags sind denn ausgelöst worden? Alle vier oder nur Fahrer / Beifahrer?

Hat der Z doch so viele (4)?
Aber Spaß beiseite - es haben nur die Frontairbags gezündet.
Übrigens - ohne die "Aufblassäcke" wäre es bestimmt schlimmer ausgegangen.

Gruß

bozo
 
Aus eigener Erfahrung (unverschuldeter Totalschaden) kann ich bei einem Schaden in dieser Höhe und völlig unabhängig davon, ob man die Rechtslage für eindeutig hält oder nicht, nur dringend zu einem Anwalt raten (unbedingt ein Fachanwalt für Verkehrsrecht!), der dann alles Weitere regelt.

Du glaubst gar nicht, wie gegnerische Versicherungen versuchen, ihren Beitrag niedrig zu halten. Wahrscheinlich hat man Dir schon "angeboten", sich um einen Gutachter zu kümmern, damit Du Dich damit nicht "belasten" muss, und vielleicht hat sich "rein zufällig" schon ein Käufer für Dein Fahrzeug gefunden u.v.m.

Drücke Dir die Daumen, dass alles gut verläuft, und freue mich, dass es Euch gut geht. Lasst Euch trotzdem vielleicht noch einmal ärztlich durchchecken.

Gru

Kai

Hallo Kai
Ein Verkehrsanwalt wurde schon beauftragt (Anwalt für Verkehrsrecht, Versicherungsrecht, Bußgeldverfahren, Sachmängel, Gewährleistungsrecht und Leasingrecht. - also eine Eierlegendewollmilchsau /just a joke/ ) . Mich hat auch der Sohn der Unfallgegnerin angerufen um mir alle Daten mitzuteilen (Versicherungstechnisch). Da die Dame länger im Krankenhaus bleibt (die Verletzungen sind in ihrem Alter ziemlich schwerwiegend) kümmert er sich um die Abwicklung. Er hat die Versicherung unterrichtet und die Schuldfrage eindeutig als Unfallverursacher(in) beantwortet - so seine Worte.
Die Dame (Unfallgegnerin) ließ ausrichten, dass es ihr unendlich leid tut und sehr um unser Wohlergehen besorgt ist. (Wir werden sie demnächst im Krankenhaus besuchen)

Ein von unserem Anwalt "akzeptierter" Gutachter soll auch schon das Fahrzeug besichtigt haben - jetzt warten wir gespannt auf das Ergebnis.

Ich habe mir natürlich auch schon Gedanken über Ersatz gemacht ... denn nach dem "Z" ist vor dem "Z" ;-) Ob ich ein gebrauchtes Fahrzeug kaufe oder doch ein neues bestelle hängt von der Höhe der Entschädigung ab. Ich möchte schon ein mindestens gleichwertiges Fahrzeug kaufen mit der Tendenz doch Geld drauflegen und ein besseres/neueres oder gar ein neues zu besorgen.
Die Regelung mit der Mehrwertsteuer ist für mich aber unklar. "Die Mwst wird nur dann ersetzt wenn sie tatsächlich angefallen ist" (Selsbstverständlich die Mwst von dem Brutto des Wiederbeschaffungswertes - nicht vom Preis des gekauften Kfz) - so die Regel. Ich muss also ein Auto bei einem Händler kaufen, der auf der Rechnung die Mwst ausweist. Wenn ich aber die Gebrauchtwagen-Angebote anschaue, werden auch bei BMW-Vertragshändler Fahrzeuge angeboten, bei denen die "Mwst nicht ausweisbar" ist. Bei einem Neuwagenkauf ist die Sachlage klar. Vom "Kauf von Privat" kann ich also gleich absehen.
.. werde mal "frag den Anwalt" üben müssen... ;-)
Uns geht es gut und langsam kommt doch bisschen (Achtung! Untertreibung :rolleyes: ) Wehmut...;)

Einen schönen Abend !
Gruß
bozo
 
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