Schade um das schöne Auto...

AW: Schade um das schöne Auto...

... 2009 schrieb der Focus, dass ein solcher nicht vorgesehen sei. , ...
Journalisten wagen einen Blick in die Zukunft und sehen dort etwas nicht, weil es bereits vor 10 Jahren in der Vergangenheit passiert ist.

Auch Dein alter 3er ist mit der Neureglung der EU-Fahrerlaubnisse seit 1.1.1999 bereits angeschossen und unterliegt seit diesem Datum einer Gesundheitsüberprüfung:

Du durftest (vielleicht darfst Du noch ein wenig) LKW bis 7,5 Tonnen und ein Gespann bis zu einem zGG von 18,5 Tonnen fahren. Dieser Bereich wird seit dem 1. Januar 1999 der Klasse CE (da ist eine Kennzahl im Führerschein) zugerechnet und befristet, auch für Führerschein-Altinhaber ab dem 50. Lebensjahr.

Wenn Du nicht rechtzeitig für diesen Bereich (Gespanne über 12 t) den Umtausch Deines Führerscheines unter Vorlage eines ärztlichen sowie eines augenärztlichen Gutachtens beantragst, erlischt ab dem 50. Lebensjahr Deine bisherige Fahrberechtigung über 12 Tonnen, oder sie ist schon erloschen.

Mag sein, dass es Dich nicht tangiert, weil Du derartige Lasten nicht herum fährst, aber dass Du ganz sicher eher nicht mit Deinem 3er-Bestandsschutz betroffen sein wirst, ...

Ich würde jedenfalls wetten, dass nicht.
Diese Wette hast Du schon vor 11 1/2 Jahren verloren ;)
 
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Die Wette bezog sich auf die Einführung eines Gesundheitstests für normale PKW-Fürherscheine entsprechend Klasse B der EU RiLi, welcher von der nationalen Gesetzgebung abhängt und noch lange nicht gelaufen ist ;)

Ich erinnere mich auch langsam dunkel an die damalige Diskussion, als das Thema aufkam. Der positive Aspekt, der verkauft wurde, war, dass wenn man den Führerschein aktiv verlängern müßte ältere Mitbürger hoffentlich selbst freiwillig mal darauf verzichten (oder es vertüddeln). ;)

Zum Thema 7.5 t und Gespanne: ich würde mich auf einer nicht abgesperrten Strecke freiwillig in der Tat nicht an das Steuer eines 7.5 t setzen, weil ich mir mangels Praxis nicht zutraue, das Fhrzg. sicher zu bewegen. Geschweige denn solche Gespanne. Aber das ist ein anderes Thema.
 
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Ich traue dem nicht.

Mit der Rili gibt es nicht nur die Möglichkeit sondern eine klare Empfehlung und mir rufen zu viele Leute aus den entsprechenden Positionen plötzlich zu laut dafür.

Aber was spricht dagegen?

- Die Eitelkeit nun auch offiziell eine Brille tragen zu müssen?

- Angst vor einer neutralen, objektiven Bestätigung, physisch nicht mehr in der Lage für bestimmte Dinge zu sein und das Ansteigen der merkwürdig erlebten Situationen im Straßenverkehr nun einen klaren Hintergrund bekommen?

Die Pflicht zu einer ständigen Selbstreflektion existiert schon immer und die entstehenden immensen wirtschaftlichen Nachteile wegen rund 80 Euro alle paar Jahre können es kaum sein.

Oder anders herum, warum sollte man aus gesundheitlichen Gründen keinen LKW mehr fahren dürfen, aber bei gleichem Gesundheitsstatus einen PKW mit Frau und Nachbarskindern mit 240 km/h schon?
 
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Nein Andreas, das meinte ich nicht so. Mir gehts es um einen vernünftigen und gesellschaftlich akzeptierten Test, der keine unmenschlichen Anforderungen stellt.

Jep. Alle ca. 5 bis 10 Jahre Jahre eine Überprüfung der Fähigkeit, ein Fahrzeug zu führen. Und zwar ausnahmslos für alle diejenigen, die Inhaber eines Führerscheins sind. :t
 
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...
Allerdings würde der von mir vorgeschlagene Test nichts anderes bedeuten, als geltendes Verwaltungsrecht zu überprüfen.

Dort heißt es nämlich in § 2 Abs. 4 StVG: „Geeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen ist, wer die notwendigen körperlichen und geistigen Anforderungen erfüllt und nicht erheblich oder nicht wiederholt gegen verkehrsrechtliche Vorschriften oder gegen Strafgesetze verstoßen hat.“

...

Genau das ist m. E. der richtige Ansatz. :t
 
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Aber was spricht dagegen?


Dass es nach meinem Verdacht wieder nichts weiter als das Erheben einer weiteren Gebühr ist. Alle 10 Jahre (oder 15) einen einen Schein abholen müssen: 80 EUR. Medizinisches Gutachten: weitere 120 EUR. Sie Summen sind jetzt mal so in den Raum gestellt, können aber Gegenstand jeglicher Willkür sein.

Der Nutzen steht finde ich dem Aufwand in keinster Weise gegenüber. Die Mehrzahl der Kilometer wird von Berufsfahrern, beruflich unterwegs Seienden und Pendlern abgespult, nicht von dementen Alten. Die Hauptzahl der Unfälle wird auch nicht von Kranken verursacht. Diejenigen Gestörten, die einfach mal so auf die linke Spur ziehen, unangebracht mit 240 über die Bahn gehen, 10 cm auf der Stoßstange hängen usw. mögen zwar ein pathologisches Problem haben, aber zum Erlangen eines positiven medizinischen Gutachtens zum Erhalten eines neuen Führerscheins reicht es allemal. Die Strassen werden dadurch nicht sicherer, das Fahren nur wieder einmal teurer.
 
AW: Schade um das schöne Auto...

Aber was spricht dagegen?


Dass es nach meinem Verdacht wieder nichts weiter als das Erheben einer weiteren Gebühr ist. Alle 10 Jahre (oder 15) einen Schein abholen müssen: 80 EUR. Medizinisches Gutachten: weitere 120 EUR. Sie Summen sind jetzt mal so in den Raum gestellt, können aber Gegenstand jeglicher Willkür sein.

Der Nutzen steht finde ich dem Aufwand in keinster Weise gegenüber. Die Mehrzahl der Kilometer wird von Berufsfahrern, beruflich unterwegs Seienden und Pendlern abgespult, nicht von dementen Alten. Die Hauptzahl der Unfälle wird auch nicht von Kranken verursacht. Diejenigen Gestörten, die einfach mal so auf die linke Spur ziehen, unangebracht mit 240 über die Bahn gehen, 10 cm auf der Stoßstange hängen usw. mögen zwar ein pathologisches Problem haben, aber zum Erlangen eines positiven medizinischen Gutachtens zum Erhalten eines neuen Führerscheins reicht es allemal. Die Strassen werden dadurch nicht sicherer, das Fahren nur wieder einmal teurer.
 
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Sie Summen sind jetzt mal so in den Raum gestellt, ....
und ordentlich hoch, damit sie richtig Angst machen.

Wieso nimmt man nicht die Beträge, wie sie im LKW/Bus-Bereich existieren?
10 Euro für die Verlängerung der Fahrerlaubnis, 6 Euro Sehtest (meist kostenlos mit der neuen Brille) und je nach Arzt um die 50 Euro. Aber knapp 70 Euro tatsächliche Kosten, von denen 10 Euro Verwaltungsgebühr sind, hören sich natürlich nicht so spektakulär an.

Das ist dann der ein mal im Jahr zwingende Verzicht auf das Wachs-Zusatzprogramm bei der Autowäsche.


Die Strassen werden dadurch nicht sicherer, das Fahren nur wieder einmal teurer.
Also auch Abschaffung des Gesundheitstest bei den LKW- und Bus-Fahrern und in sämtlichen anderen Bereichen (Piloten) wegen nachgewiesener Unnötigkeit? "Ja, der Kapitän zittert schon ein wenig und sehen kann er auch nicht mehr richtig, aber keine Sorge, das ist nur das Alter"

Handelt es sich dabei nicht in Wahrheit um die Angst, das Ding selber plötzlich abgenommen/aberkannt zu bekommen ?
 
AW: Schade um das schöne Auto...

... und ordentlich hoch, damit sie richtig Angst machen.

Wieso nimmt man nicht die Beträge, wie sie im LKW/Bus-Bereich existieren?


Ich habe mich nur an den Preisen eines Reisepasses + leichter Inflation orientiert. Angst machen sie glaube ich trotzdem nicht, dazu ist das Auto für die Mehrheit ein zu liebes Spielzeug.


Handelt es sich dabei nicht in Wahrheit um die Angst, das Ding selber plötzlich abgenommen/aberkannt zu bekommen ?

Nein, mich betreffen voraussehbare Alterungsprobleme noch lange nicht und der Onkel Doc findet auch nichts zum meckern. In einer Demokratie kann man sich aber noch ohne direkte persönliche Betroffenheit für Sinnvolles einsetzen. Es ist purer Ärger über potentielle Abzocke und unnötige Behördengänge. In der Zeit, in der man wieder zur Führerscheinstelle fahren muss, eine Nummer zieht, sich anstellt etc. könnte man auch etwas vernünftiges arbeiten.

Und selbst? Profitiert man von dem "Zusatzeinkommen"?
 
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Es ist purer Ärger über potentielle Abzocke ...
10 Euro alle 10 Jahre ?

Ein ! Euro pro Jahr sind für einen Z4-Fahrer potenzielle Abzocke, die puren Ärger erzeugt - bemerkenswert.


... und unnötige Behördengänge.
Du musst doch ohnehin alle 10 Jahre zum Bürgeramt, um den Perso/Pass verlängern zu lassen. Da kann man das doch mit dem Führerschein gleich mit erledigen?

Man kann das allerdings alles auch getrennt machen, wenn man die öfter sehen möchte.


Und selbst? Profitiert man von dem "Zusatzeinkommen"?
a) nein
b) wie will man bei dem Aufwand von 10 Euro Umsatz pro Vorgang profitieren können?

Der Einzige mit Gewinnmöglichkiet ist der Arzt, aber das ist Sache zwischen Dir und dem von Dir gewählten Arzt, die Kosten dafür sind nicht staatlich vorgegeben. Wenn einem dessen Betrag zu hoch ist, dann sucht man sich einen preiswerteren oder handelt mit dem vor der Untersuchung - dieses "Abzocke" liegt vollständig in Deiner Verhandlungsfähigkeit.
 
AW: Schade um das schöne Auto...

10 Euro alle 10 Jahre ?

Wie kommst Du auf 10? Ein Reisepass kostet auch 58 EUR.

"nur 1 EUR/Jahr" ist mMn kein Argument. Ich finde es ist (nahezu) vollkommen egal, ob es 1 EUR im Jahr sind oder 10. Das nächste mal kommt einer auf die Idee, dass man 1 EUR pro Jahr für die Erlaubnis zahlen muss, Schuhe mit Ledersohlen zu tragen und der nächste möchte 1 Cent je Atmenzug. Am Ende akkumuliert sich das auf nennenswerte Beträge.


Du musst doch ohnehin alle 10 Jahre zum Bürgeramt, um den Perso/Pass verlängern zu lassen. Da kann man das doch mit dem Führerschein gleich mit erledigen?

Nein, auf "meinem" örtlichen Bürgeramt kann man nichts bzgl. Führerscheinen erledigen. Dazu muss man 15 km zur entsprechenden Behörde fahren.
 
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Wie kommst Du auf 10?
Ist eine Theorie von mir, die Verlängerung einer befristeten Fahrerlaubnis mit Gesundheitsgutachten/Sehtest könnte 10 Euro kosten. weil:

- steht mit 10 Euro in der Liste,
- werden 10 Euro verlangt
- und 10 Euro kassiert.
- schiebt man einen wertgrößeren Schein durch das Loch im Fenster, bekommt man Wechselgeld entsprechend einem Schuldbetrag von 10 Euro zurück und
- man bekommt eine Quittung über 10 Euro.

Keine Ahnung ob es tatsächlich 10 Euro sind, aber ich habe da so meine Theorie, die - in Abgleich mit den verwaltungsrechtlichen Vorgaben, den Erlebnisberichten Dritter, die seit über 11 Jahren vorliegen und auch persönlich durchlebte Realität - eine gewisse, durchgängig schlüssige Logik beinhalten würde.


Nein, auf "meinem" örtlichen Bürgeramt kann man nichts bzgl. Führerscheinen erledigen. Dazu muss man 15 km zur entsprechenden Behörde fahren.
... und vielleicht dann noch mit einem Z4, da ist verständlicherweise jede Zumutbarkeit weit überschritten.
 
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