So schnell erkaltet die Liebe zum Auto

Nicht schon wieder ein Artikel, bei dem die normale Auslese zwischen Benzin und Strom verglichen werden soll (nehme ich an, da ich den Artikel nicht lesen kann).

Wenn es keinerlei Förderung geben würde, egal ob beim Kauf, Steuer, Versicherung, Verbrauchskosten (real umgerechnet), würde sich jeder das für ihn passenden Konzept aussuchen können.
So wird aber durch künstlich hochgetrieben Benzin/Dieselpreis der Stromer als der Heilige Gral 🤮 dargestellt 🤮 🤮
 
Es geht nicht um Benzin vs. Strom, sondern eher wie sensibel die Käufer auf eine CO2-Steuer (auch in anderen Ländern) reagieren. Fazit: Würde man eine CO2-Steuer einführen und langfristig (planbar!) steigern, würden die Besitzer/Käufer sinnvoll planen und reagieren anstatt panisch bei Verboten etc. zu reagieren.
Wenn es keinerlei Förderung geben würde, egal ob beim Kauf, Steuer, Versicherung, Verbrauchskosten (real umgerechnet), würde sich jeder das für ihn passenden Konzept aussuchen können.
So wird aber durch künstlich hochgetrieben Benzin/Dieselpreis der Stromer als der Heilige Gral 🤮 dargestellt 🤮 🤮
Da bin ich (grob) durchaus bei dir. Aber z.B. der Dieselpreis ist bewusst subventioniert. Das gehört auch abgeschmolzen.

Das Problem mit dem Benzin/Diesel ist halt, das deren Verbrennung ein Problem darstellt. Wie will man nun also eine Änderung bewirken, um nicht dem "Geiz ist geil, nach mir die Sintflut" (im warsten Sinne des Wortes) freien Lauf zu lassen? Und gerade da wäre z.B. eine moderate(!) CO2-Steuer, die aber über die nächsten 20 Jahre immer weiter (planbar!) steigt ein Punkt. Dann kann sich jeder bei einer Neuanschaffung überlegen, was mit den Kosten (die man beim Öl ja auch nicht immer abschätzen kann, siehe Krieg) passieren wird.

Von einer "Panik" und einem "jetzt aber sofort, koste es was es wolle" halte ich gar nichts. Bei dem Stromern finde ich eine Subvention für die Ladeinfrastruktur sinnvoll (wg. "Henne-Ei-Problem"). Aber auch da sind wir schon so weit, das man so langsam runterfahren kann.
 
Das Problem mit dem Benzin/Diesel ist halt, das deren Verbrennung ein Problem darstellt
Und im Umkehrschluss ist dann ein Stromer gut? Sorry, vergiss es.

Ein Glück habe ich noch keine Scheuklappen auf. Weder finanziell, Presse., Lobby oder sonstwas

Aber da bin ich bei dem Thema hier mal schnell wieder raus.
 
Deswegen sind ja auch alle verunsichert. Nix planbar. Ständig anders.
Opel macht jetzt doch wieder Verbrenner usw..
Solar rechnet sich nicht mehr.
E Autos sind bei Privat eher selten. Wer kein Haus mit Solar hat....schwierig. Die Zulassingszahlen kommen von Firmenwagen, Tageszulassungen und Mietwagen.
Wenn unser Haus ein neues Dach mit Solar und Speicher bekommt, sind wir 6 stellig. Das rechnet sich nicht so schnell. Freut sich nur der Folgebesitzer, wenn wir umfallen.

Dachte, das Flüssiggas bei Schiffen durchdacht wäre, aber das Methan ist ja noch schlimmer.Aber alle wollen Kreuzfahrt u Flugreise. Sich selbst einschränken.....schwierig.

Macht halt immer jeder wie er will und wie es ihm am günstigsten ist.
 
Da gibt es viel Kontra.
Aber um es auf den Punkt zu bringen: Dieses Forum lebt von Verbrenner Autos. Wer für Elektroautos ist, sollte seinen Z verkaufen und bitte Elektro fahren. Simpel.
Next Topic, pls.
 
Da gibt es viel Kontra.
Aber um es auf den Punkt zu bringen: Dieses Forum lebt von Verbrenner Autos. Wer für Elektroautos ist, sollte seinen Z verkaufen und bitte Elektro fahren. Simpel.
Next Topic, pls.
Öhm... ich fahre meinen Z und genieße jeden Kilometer. Ich gönne auch jedem seinen Verbrenner. Ich selbst fahre aber im Alltag elektrisch. Ist für mich schlicht angenehmer, auch sehr spaßig und letztendlich günstiger (eigene PV).
Mein Ziel war hier aber auch gar keine Diskussion über Verbrenner vs. Stromer. Ich fand nur das Bild interessant, da es eben eindeutig ein Z4 E85 ist. Mehr eigentlich nicht. ;)
Insofern braucht sich niemand berufen fühlen, seinen Z zu hinterfragen. Meiner bleibt, solange es geht und uns nicht ein Unfall/TüV scheidet.
 
Nicht schon wieder ein Artikel, bei dem die normale Auslese zwischen Benzin und Strom verglichen werden soll (nehme ich an, da ich den Artikel nicht lesen kann).

Wenn es keinerlei Förderung geben würde, egal ob beim Kauf, Steuer, Versicherung, Verbrauchskosten (real umgerechnet), würde sich jeder das für ihn passenden Konzept aussuchen können.
So wird aber durch künstlich hochgetrieben Benzin/Dieselpreis der Stromer als der Heilige Gral 🤮 dargestellt 🤮 🤮
Gut, der Kern des Beitrags ist ja Rätselraten, daher keine Ahnung...aber deinen Gedankengang hab ich ebenso ab und an "was wäre wenn..." hat mich interessiert, und dacht mir grad - wofür gibt es denn KI :roflmao:, und da ich auf Gemini Pro Zugriff habe... - hab ich einfach mal folgende Frage gestellt, vorab mir persönlich geht die Diskussion und die Lagerbildung grundsätzlich auch auf die Nüsse und ich will sie bestimmt nicht anheizen, und mir ist es eigentlich auch furtzegal solang jeder mit SEINEM Auto glücklich ist - aber vorenthalten möchte ich das "Ergebnis" von "Skynet" dann doch nicht:

meine Frage:
Welche Mobilitätsform, Elektoauto oder Verbrenner wäre in Deutschland aus finanzieller Sicht bei gleichen Anschaffungskosten und einer Haltedauer von 10 Jahren unter allen folgenden Annahmen im Vorteil:
- Die KFZ Steuer für alle Autos ist gleich
- Es gibt keine Förderung für Dieselkraftstoff
- Auf Diesel oder Benzin müssen keine Steuern und Abgaben gezahlt werden
- Auf den Strompreis müssen keine Steuern und Abgaben gezahlt werden
Unter den von Ihnen genannten Annahmen, bei denen Anschaffungskosten, KFZ-Steuer und die Steuern und Abgaben auf Kraftstoff und Strom entfallen, ist das Elektroauto finanziell im Vorteil.

Die Begründung dafür liegt in den verbleibenden Kostenfaktoren, die bei den beiden Mobilitätsformen unterschiedlich ausfallen:

1. Betriebskosten (ohne Steuern und Abgaben)

  • Elektroauto: Die reinen Energiekosten für den Strom sind in der Regel deutlich niedriger als die reinen Kraftstoffkosten für einen Verbrenner. Ein Elektroauto verbraucht auf 100 km deutlich weniger Kilowattstunden Energie als ein Verbrenner in Liter-Äquivalent. Da keine Steuern und Abgaben auf den Strompreis fallen, ist dieser Vorteil noch deutlicher spürbar.
  • Verbrenner: Der reine Preis pro Liter Diesel oder Benzin ist zwar ohne Steuern und Abgaben geringer, aber der Verbrauch des Motors in Kombination mit der verbleibenden Energieeffizienz ist im Vergleich zum Elektromotor schlechter.
2. Wartungs- und Reparaturkosten

  • Elektroauto: Ein Elektroauto hat deutlich weniger bewegliche Teile als ein Verbrenner. Es gibt keinen Ölwechsel, keine Zündkerzen, keinen Zahnriemen und keine Abgasanlage, die gewartet oder ersetzt werden müssen. Auch die Bremsen verschleißen durch die Energierückgewinnung (Rekuperation) deutlich langsamer. Dies führt zu signifikant niedrigeren Wartungskosten.
  • Verbrenner: Die Wartung eines Verbrennungsmotors ist komplexer und wartungsintensiver. Regelmäßige Ölwechsel, der Austausch von Filtern und anderen Verschleißteilen sind notwendig und verursachen höhere Kosten über die Haltedauer von 10 Jahren.
3. Wertverlust

Der Wertverlust ist in der Regel der größte Kostenfaktor beim Autobesitz. Hier gibt es unterschiedliche Einschätzungen und Entwicklungen:

  • Verbrenner: Ein Verbrenner verliert in den ersten Jahren stark an Wert. Nach 10 Jahren kann der Restwert je nach Modell und Zustand bei etwa 20 % des ursprünglichen Kaufpreises liegen.
  • Elektroauto: Bei Elektroautos war der Wertverlust in der Vergangenheit aufgrund der Unsicherheit über die Batterielebensdauer ein großes Thema. Die Technologie entwickelt sich jedoch schnell weiter, und die Garantien auf die Batterien (oft 8 Jahre oder mehr) sorgen für mehr Sicherheit. Generell ist es schwierig, eine pauschale Aussage zu treffen, aber bei neueren E-Autos wird der Wertverlust im Laufe der Zeit tendenziell stabiler. Auch wenn ältere Modelle mit kleineren Batterien einen größeren Wertverlust erleiden können, ist der allgemeine Trend, dass der Wertverlust durch die günstigeren Betriebskosten teilweise kompensiert wird.
Zusammenfassende Bewertung:

Unter den von Ihnen festgelegten Annahmen (gleiche Anschaffungskosten, keine KFZ-Steuer, keine Steuern auf Kraftstoff/Strom) überwiegen die finanziellen Vorteile des Elektroautos durch die deutlich niedrigeren Betriebs- und Wartungskosten. Der Wertverlust, obwohl ein entscheidender Faktor, würde durch die anderen Einsparungen über die 10 Jahre hinweg wahrscheinlich nicht so stark ins Gewicht fallen, dass er den Kostenvorteil des Elektroautos aufheben würde.

Beste Grüße :) :-)
 
Stellt euch nur mal ein E-Auto im Alter eines Zettis jetzt vor! Ich glaube Frage des Auto Herzes eindeutig beantwortet auf vielen Ebenen.


Für den Allgemeinen Pendler dem kein Patrol Herz vorbehalten ist, dem gönne ich mit seiner hoffentlich vorhanden Solar Anlage das Prinzip mit einem hoffentlich kleinem Effizienten E Auto und verstehe es auch ein stück, alles andere großer Quatsch zum heutigen Zeitpunkt.
 
Stellt euch nur mal ein E-Auto im Alter eines Zettis jetzt vor! Ich glaube Frage des Auto Herzes eindeutig beantwortet auf vielen Ebenen.
Rhein theoretisch gesehen könnten E-Autos sehr zuverlässig gestaltet werden. Die Anzahl an Bauteilen (und beweglichen Teilen) im Antriebsstrang ist viel geringer.
Aber natürlich ist dann die "planned obsolescence" im Spiel eingetreten.
Ich habe diese Woche irgendein Bericht gesehen, dass bei VW Elektroautos kein Ölwechsel für den Motor vorgeschrieben wird und deswegen irgendwelche Lager verschleißen.
Und natürlich hat man absichtlich Lager mit einer sehr komischen Größe benutzt, die man nicht separat kaufen kann. Und dann muss man für viele Tausende den E-Motor tauschen.
 
Und gerade da wäre z.B. eine moderate(!) CO2-Steuer, die aber über die nächsten 20 Jahre immer weiter (planbar!) steigt ein Punkt.
Was spräche dagegen diese Steuer auf den Kraftstoff zu erheben? Denn nur bei dessen Verbrennung wird Co² freigesetzt, vom Stehen in der Garage passiert gar nichts.
 
Was spräche dagegen diese Steuer auf den Kraftstoff zu erheben? Denn nur bei dessen Verbrennung wird Co² freigesetzt, vom Stehen in der Garage passiert gar nichts.
Nichts. Genau das wäre ja sinnvoll.
Ich sehe bei einer solchen "Umstellung" (die ich eher über 20-30 Jahre als innerhalb von ein paar Jahren sehe) gerade das Problem darin, das immer "eine neue Kuh durchs Dorf getrieben wird". Es muss langfristig klar sein, was passieren wird. Dann kann jeder für sich die langfristige Kostenrechnung aufmachen. Das unsägliche Heizungsgesetzt ist ein Paradebeispiel, wie man eine Umstellung möglichst so macht, das niemand mehr mitmachen will und oft auch kann.
 
Eine Nationale CO₂ Steuer gibts in Deutschland ja schon längst. Begonnen 2021 mit 25€ pro Tonne. Jetzt liegt sie bei 55€ pro Tonne (2023 wurde die jährliche Steuererhebung ja wegen dem Energiepreiskollaps, aus bekannten Gründen, ausgesetzt). Damit liegt D etwa im Europäischen Mittelfeld (Vergleichsgrafik).
Richtig spannend wird es wenn die nationale CO₂ Steuer ab 2027 entfällt und statt dessen das europäische Emissionshandelssystem ETS2 eingeführt wird - nur das hat nur noch keiner so richtig auf dem Schrim... Die entsprechenden Prognosen, Auswirkungen auf die Energiepreise, Wirkungsweisen des Systems und dahinter stehende Ausgleichsmechanismen usw. dazu kann man sich ja mit einer Suchmaschine und etwas einlesen einfach mal eine eigene Meinung bilden.
 
Was spräche dagegen diese Steuer auf den Kraftstoff zu erheben? Denn nur bei dessen Verbrennung wird Co² freigesetzt, vom Stehen in der Garage passiert gar nichts.
Dir ist schon klar das Kraftstoffpreise fast ausschließlich aus diversen Steuern incl. Atemluftbesteuerung besteht?
...und Diesel ist nicht subventioniert, sondern nur geringer besteuert. :sneaky:
 
Dir ist schon klar das Kraftstoffpreise fast ausschließlich aus diversen Steuern incl. Atemluftbesteuerung besteht?
...und Diesel ist nicht subventioniert, sondern nur geringer besteuert. :sneaky:
Naja, Übertreibung macht anschaulich.....aber ja, ist bekannt.
Ändert aber nichts daran daß es im Sinne der Umwelt sinnvoll wäre den Verbrauch von Kohlenwasserstoffen zu besteuern - statt der potentiellen Möglichkeit dieses zu tun.
Du wanderst ja auch nicht in den Knast weil Du ein Dutzend Messer mit feststehender Klinge >10cm in der Küche oder die eine oder andere Axt oder Kettensäge in Keller oder Schuppen hast....
 
Zur Info:
Ein gutes Argument des Artikels ist es, dass man durch die nachgewiesene Wirkung der planbaren CO2-Kostenerhöhung auf solchen Aktionismus wie ein Verbrennerverbot verzichten könnte.
Der Kunde würde sich freiwillig zurücknehmen.

Aber ja, im Grunde ist jede CO2-Steuer etc. eine künstliche Kostensteigerung, die Benzin künstlich weniger konkurrenzfähig macht.
Und worauf läuft es dabei hinaus?
AUS DEM WEG, GERINGVERDIENER! Freie Autobahnen für gutbetuchte Verbrennerfahrer und Eigenheimbesitzer mit Photovoltaik und Elektroauto.
Aber leider auch mehr Schleicher, die zum Spritsparen selbst LKWs ausbremsen.
 
Naja, Übertreibung macht anschaulich.....aber ja, ist bekannt.
Ändert aber nichts daran daß es im Sinne der Umwelt sinnvoll wäre den Verbrauch von Kohlenwasserstoffen zu besteuern - statt der potentiellen Möglichkeit dieses zu tun.
Du wanderst ja auch nicht in den Knast weil Du ein Dutzend Messer mit feststehender Klinge >10cm in der Küche oder die eine oder andere Axt oder Kettensäge in Keller oder Schuppen hast....
Nochmal zum mitmeißeln. DAS passiert bereits....und nein es ist nicht sinnvoll. Es geht lediglich darum eine neue Geldquelle zu finden für die man keinerlei Gegenleistung bringen muss....egal was behauptet wird wofür es wichtig ist.
...und wenn du glaubst das E-Autos in irgendeiner Weise "umweltfreundlich" sind oder dieses System...zumal in diesem Land...jemals flächendeckend funktionieren könnte....:roflmao:



....und in absehbarer Zeit wird es dahin führen das wir und Sachen wie Umwelt, Soziales usw. überhaupt nicht mehr leisten können. Es wird schlicht keinerlei Wertschöpfung mehr vorhanden sein sie Geld für so etwas generiert.

...ich bin dann mal raus.
 
Pow Patrol oder was? :D :P
Es heißt Paw (Pfoten) Patrol - und Petrol natürlich. Es ist noch lustiger, wenn jemand selbst kein Englisch kann, aber den anderen dafür neckt. :roflmao:

Kurz Öl ins Getriebe äh Feuer für die E-Autos. Wenn man sich anschaut, wie schnell sich alllein die Batterietechnologie in Sachen Kapazität, Schnellladung, Energiedichte, Kosten (Materialien) und Recycling weiterentwickelt, ist es klar, dass E-Autos in den nächsten 5-10 Jahren merklich günstiger sind als Verbrenner - sowohl in der Herstellung als auch bei den laufenden Kosten. China hat gerade ein E-Auto mit knapp 3.000 PS vorgestellt. Der Spaß ist sicher ein anderer, aber beim Rimac Nevera ist auch keiner ausgestiegen und hat behauptet der Wagen ist langweilig. Ich mache mir keine Sorgen, dass der Markt das nicht in naher Zukunft von selbst regelt, wenn die E-Autos attraktiver sind. Nicht jeder Autofahrer will unbedingt seinen Motor hören können. Ist dann eher die Frage, wie schnell die Ladeinfrastruktur wachsen kann, wenn das Produkt stimmt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Klar, das doppelt kassiert wird ist doch hier normal. Es werden doch auch auch auf Steuern und versteuertes nochmal Steuern erhoben.

Wir haben in der Schule mal gelernt das die Feudalherren üble Ausbeuter waren weil sie den Zehnten kassiert haben.
....den Zehnten. :roflmao:
 
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