So war BMW einmal....

DEINER Definition von Faszination. :w ...

Nicht ALLEIN seiner. ;)


Man sollte heutzutage einfach nicht allzu sehr auf eine einzige Marke fixiert sein. Egal ob Autos, Fernseher, Nahrungsmittel oder sonstwas: Es gibt doch eigentlich alles zu kaufen, was das Herz begehrt. Man muss halt nur dahin gehen, wo die Bedürfnisse erfüllt werden. :)

Dass sich Unternehmensstrategien ändern ist bisweilen aus Kundensicht schade, für die Unternehmen aber eben (überlebens-)wichtig. Wohin es führt, wenn wichtige Entscheidungen versäumt werden, sieht man derzeit beispielsweise bei Nokia und Sony. :(
 
Heute werden "Sportwagen" für die amerikanische, russische und chinesische Kundschaft gebaut, die viele Knöpfe, Sitzbelüftung und so nen Komfort haben möchten. Die Endgeschwindigkeit und Beschleunigungswerte spielen keine Rolle, da man in diesen Ländern sowieso km-h-kastriert ist. Posen und zeigen, was man erreicht hat, darum geht es den Kunden. Die paar "alt-europäer", die einen wirklichen Sportwagen haben wollen, fallen nicht mehr ins Gewicht. Die Zukunft und das Geld liegen woanders.

Das ist bei allen Herstellern so...selbst im Porsche Forum jammert man auf hohem Niveau: trotz 450 PS aufwärts...sind die Jungs hochbetrübt, dass ein aufgeladener V6 oder V8 Diesel-Kombi den Porsche das Leben schwer macht und sie teilweise sogar verblasen kann.

Sonnige Grüsse :@
 
Den nächsten M3 lässt BMW ja offensichtlich sowieso halb sterben. Es wird kein M3 Coupé mehr geben! Dieses soll M4 heißen und wird voraussichtlich deutlich teurer als der M3, den es nur als Limousine geben wird.

das von dir angesprochene sterben ist nur darin bedingt, daß das kind nen neuen namen bekommt. wenn du so unflexibel bist dich darauf einzustellen, daß coupés und cabrios zukünftig in die "graden" baureihen wandern und limousinen und tourings in der "ungeraden" verweilen, dann ist das einzig allein deine baustelle.
für das fahrzeug an sich spielts keine rolle, ob die wanne nun M3 als 4-türer oder M4 als coupe/cabrio heißt. und auch daß weniger fahrzeug (coupé) für mehr geld verkauft wird, ist auch keine neuigkeit die schlagzeilen provozieren könnte. ich denke der S58 im M3/M4 wird ein sahnemotor werden. :w

was die ständige gewichtsschraube nach oben angeht, bekommt BMW ja gerade die kurve. in JEDEM lastenheft der nächsten fahrzeuggenerationen steht eine gewichtsersparnis von 250-300kg. das gilt auch für den modellwechsel vom E89 auf die F-reihe....nur dauert halt alles immer seine zeit - von der konzeption bis zum fertigen fahrzeug vergehen einfach mal ein paar jahre. der 3er wurde ja schon mit relativ vertretbarem aufwand um einige kilos erleichtert. BMW hat sich das know-how an leichtbau in form eines carbonherstellers dazu gekauft und die großserie wird definitiv vom I3 und I8 profitieren.

was mir mehr sorgen bereitet ist, daß der mythos "M" zusehens verwässert wird. der M550D ist das erste derivat der m-performance (von mir aus auch m-light) und diese linie wird sich wohl parallel zu den ECHTEN M's quer durch alle baureihen ziehen. der nächste kandidat auf der schiene ist der M135i
den einzigen vorteil sehe ich, daß dadurch zukünftig das "aufrüsten" ab werk mit high-performance komponenten angeboten und erleichtert wird.
 
das von dir angesprochene sterben ist nur darin bedingt, daß das kind nen neuen namen bekommt. wenn du so unflexibel bist dich darauf einzustellen, daß coupés und cabrios zukünftig in die "graden" baureihen wandern und limousinen und tourings in der "ungeraden" verweilen, dann ist das einzig allein deine baustelle.
Gut, irgendwo muss man aber ne Grenze setzen. Es würde sicher auch Stimmen geben, denen es egal wäre, wenn BMW eine Motorenkooperation mit Daimler startet und das in 50% Daimler-Teilen in einem BMW mündet oder vielleicht auch einem Stern auf der BMW-Haube. Diese Stimmen würden sagen, dass das schon ok sei, solange die Fahrleistung oder der Verbrauch oder der Preis stimmmen....

Die Frage, wann ein M ein M ist oder wie ein M3 standesgemäß auszusehen hat, ist also subjektiv. Beantworten tun sie der Reithofer bzw. der Chef der BMW M GmbH (hab den Namen gerade nicht parat - die Fluktuation dort ist extrem hoch) in Person.
 
Yep ... damals sahen die BMWs ja noch so aus:

volkswagen_golf_gti_pirelli_22.jpg


Heute zum Glueck nicht mehr :)
 
Da für viele das Thema BMW ja scheinbar durch ist (nicht nur in diesem threat)..... wie lange lebt BMW dann noch...... kauft ja keiner mehr was :b:X

Tja, nicht nur reden, sondern handeln und die Autos woanders kaufen.
Ich habe mir z.B. keinen neuen BMW mehr gekauft und werde das auch aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mehr tun.
 
Das Gejammer ist ja gut und schön,allein,wo sind die Alternativen?
Ich sehe keine Marke am Markt die es,over all,besser macht.
Im,von mir favorisierten,Youngtimerbereich ist BMW gradezu konkurrenzlos. Da hier unweigerlich die Frage auftaucht "wo tauchen die wenigsten Probleme auf und,wenn sie denn unweigerlich auftauchen,wo lassen sie sich am problemlosesten beheben?" muss man fast zwangsläufig bei BMW landen.
Zumindest wenn die Schwerpunkte beim Autokauf bei Heckantrieb,gutem Aussehen und Sportlichkeit liegen.;)
 
Hallo,
Seid doch mal ehrlich, wer baut denn heute noch wirkliche Sportwagen?
Im Vergleich zu den 80igern sind die alle weichgespült, Lamborghini mit Allrad, Porsche auch, Ferrari ist auch beherrschbar geworden.
Klar ein SUV sollte weder M noch AMG oder Porsche sein, aber das ist nunmal das was die Mehrheit der Käufer will, dicke Schlitten mit dem Prädikat Sport. Für einen richtigen puristischen Sportwagen ist einfach nur noch ein zu kleiner Markt da.
Zu Zeiten des ersten M3 war ja auch die DTM noch interessant und nicht so ein Einheitspreis wie heute.
Heute muss ein Sportwagen auch von jeder Hausfrau sicher Gefahren werden können und nicht gleich beim ersten lastwechsel mit dem Heck kommen.
Wenn die heutigen Sportwagen so wie in den 80iger wären könnte man 90% davon als Unfallwagen kaufen.
Selbst mit dem ersten M3 wäre ein Großteil der Leute die heute 911er fahren restlos überfordert.
 
Tja, nicht nur reden, sondern handeln und die Autos woanders kaufen.
Ich habe mir z.B. keinen neuen BMW mehr gekauft und werde das auch aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mehr tun.

Das wird den Vorstand sicher zum Umdenken bewegen. :) Aber was machen die dann mit all den Chinesen, Amerikanern und nicht mal wenigen deutschen Interessenten, die genau die Autos haben wollen, die aktuell angeboten werden? Und dann sind da zum Ausgleich von Verlusten ja noch die potenziellen Kunden aus der Schar derer, die in anderen Foren schreiben "ich habe mit keinen Audi, Mercedes, Porsche etc. mehr gekauft und werde das.......".
 
Selbst mit dem ersten M3 wäre ein Großteil der Leute die heute 911er fahren restlos überfordert.
Was heisst hier selbst?
Grade mit dem ersten M3 und dessen Fahrverhalten wären 95% der aktuellen 911er Fahrer überfordert.
Der Wagen untersteuert extrem lange um dann abrupt mit dem Heck zu kommen. Da wünscht man sich dann ganz schnell doch wieder ASC und DSR zurück.;)
 
Kaffeemaschinen dürfen keinen Dreck machen und sollen mit einem Knopf zu bedienen sein - Geschmack eher zweitrangig. Und, und, und ...
Convenience gepaart mit "mehr Schein als Sein" - nicht schön, ist aber so.

Einspruch! :11stopz:

Bei Kaffeemaschinen geht mir nix über den Geschmack von dem Gebräu das dabei rauskommt. :D
Alles andere ist mir dabei zweitrangig. :)
 
:11stopz: Einspruch dem Einspruch. :D

Eine Kaffeemaschine muss gut aussehen, in einer schicken Küche stehen und mit möglichst wenig bedienerischem Aufwand möglichst viel Koffein in trinkbarer Form produzieren. :)
 
Was heisst hier selbst?
Grade mit dem ersten M3 und dessen Fahrverhalten wären 95% der aktuellen 911er Fahrer überfordert.
Der Wagen untersteuert extrem lange um dann abrupt mit dem Heck zu kommen. Da wünscht man sich dann ganz schnell doch wieder ASC und DSR zurück.;)

Die Fahrer der heutigen M3s koennen ja auch mal die ersten Porsche Turbo fahren versuchen :)
 
Das wird den Vorstand sicher zum Umdenken bewegen. :)

Ich habe denen geschrieben, dass ich nach all den Problemen mit unserem 1er-BMW und meiner Unzufriedenheit mit der inkompetenten und unfreundlichen Werkstatt jetzt einen VW-Golf als Neufahrzeug angeschafft habe.
Ergebnis war, dass die das überhaupt nicht interessierte und man mir schrieb, ich möge doch bitte mit eben dieser besagten Werkstatt Kontakt zur Fehlerbehebung aufnehmen - sehr interessant, zumal ich ja zuvor mitgeteilt hatte, dass ich jetzt nach über 25 Jahre überhaupt nicht mehr BMW fahre.
Krönung war dann noch ein sehr unfreundlicher Anruf vom Werkstattleiter, der mir erzählen wollte, es gehöre sich einfach nicht, dass ich mich direkt bei BMW über seine (unfähigen!) Mitarbeiter beschweren würde.

Zwischenzeitlich wurde die Werkstatt von einem anderen größeren BMW-Autohaus übernommen und der ehemalige Besitzer ist jetzt dort als Filialleiter tätig.
Wie man von seinen Mitarbeitern im privaten Umfeld hört, soll es jetzt, erstmalig seit vielen Jahren, eine Gehaltserhöhung gegeben haben, was wohl insgesamt sehr motivierend auf die Arbeitsleistung gewirkt habe - für mich leider zu spät!
 
Die Fahrer der heutigen M3s koennen ja auch mal die ersten Porsche Turbo fahren versuchen :)
LordElektro würd ich's schon zutrauen.;)
Ohne es empirisch belegen zu können glaube ich schon,dass die Fahrer eines aktuellen M3 über ein durchschnittlich höheres Fahrkönnen verfügen als die Fahrer eines 911ers ab 996.
Mein Argument dafür: ein aktueller M3 wird gekauft,da er ein extrem schnelles Auto für eine relativ kleine Mark ist.
Ein 911er wird eher von Posern gekauft,oder zumindest ist der Poserdurchschnitt deutlich höher.
 
Porsche Turbo muss schon geil sein. Geht längsdynamisch wie die Hölle und lässt meinen Emmi ganz schön blass aussehen. Aber noch lieber wäre mir ein GT3 RS... Aber: allesamt nicht in meinem Budget drin. :rolleyes:
 
Habe die Tage glaub auf Autobild.de ( nein, ist nicht meine bevorzugte Infoquelle) über die geplanten Neuheiten von BMW für die nächsten Jahre gelesen, nicht ein Fahrzeug dabei, auf das ich mich wirklich freuen würde oder das gar als potentieller Nachfolger meines Zettis dienen könnte. Einige nette Alltagsfahrzeuge, wobei das die anderen Hersteller wie MB oder Audi mindestens gleichgut können.
Das frühere Alleinstellungsmerkmal von BMW als Hersteller besonders sportlicher Automobile ist m.E. überholt.

LordElektro würd ich's schon zutrauen.;)
Ohne es empirisch belegen zu können glaube ich schon,dass die Fahrer eines aktuellen M3 über ein durchschnittlich höheres Fahrkönnen verfügen als die Fahrer eines 911ers ab 996.
Mein Argument dafür: ein aktueller M3 wird gekauft,da er ein extrem schnelles Auto für eine relativ kleine Mark ist.
Ein 911er wird eher von Posern gekauft,oder zumindest ist der Poserdurchschnitt deutlich höher.
Mindestens 90% aller Fahrer halten sich für besser als mindestens 90% aller anderen Fahrer.
Oft stellt schon ein ordinäres Fahrsicherheitstraing diese Überzeugung gründlich auf den Kopf.
 
Ich habe denen geschrieben, dass ich nach all den Problemen mit unserem 1er-BMW und meiner Unzufriedenheit mit der inkompetenten und unfreundlichen Werkstatt jetzt einen VW-Golf als Neufahrzeug angeschafft habe.
Ergebnis war, dass die das überhaupt nicht interessierte und man mir schrieb, ich möge doch bitte mit eben dieser besagten Werkstatt Kontakt zur Fehlerbehebung aufnehmen - sehr interessant, zumal ich ja zuvor mitgeteilt hatte, dass ich jetzt nach über 25 Jahre überhaupt nicht mehr BMW fahre.
Krönung war dann noch ein sehr unfreundlicher Anruf vom Werkstattleiter, der mir erzählen wollte, es gehöre sich einfach nicht, dass ich mich direkt bei BMW über seine (unfähigen!) Mitarbeiter beschweren würde.

Zwischenzeitlich wurde die Werkstatt von einem anderen größeren BMW-Autohaus übernommen und der ehemalige Besitzer ist jetzt dort als Filialleiter tätig.
Wie man von seinen Mitarbeitern im privaten Umfeld hört, soll es jetzt, erstmalig seit vielen Jahren, eine Gehaltserhöhung gegeben haben, was wohl insgesamt sehr motivierend auf die Arbeitsleistung gewirkt habe - für mich leider zu spät!

Ich musste schmunzeln, als ich deinen Beitrag gelesen habe und das erinnert mich immer an den altbekannten Spruch...

Hochmut kommt vor dem Fall.

Das galt insb. für alteingesessene Opel-Händler aber auch, wahrscheinlich nicht nur, für BMW-Händler, die es nicht nötig hatten und haben, auf Kundenwünsche bzw. Reklamationen einzugehen. Mein Argument gegenüber dem Werkstattleiter, der von seiten des Aussendienstes Kundendienst BMW gehörig den Marsch geblasen bekommen hat, bzw. der Geschäftsführer, wäre gewesen: Es gehört sich nicht, einen Kunden mit seinem Problem im """" (witzig R e g e n wird geblockt) stehen zu lassen.

Ich kann deine Argumentation gut verstehen...einmal bzw. zweimal verschissen, für immer verschissen. Deshalb fahre ich auch keinen Audi-TT mehr. Du, ich, wir alle, müssen auch unser Geld mit guter Arbeitsleistung verdienen.
 
Dass ich bei BMW an einem Samstag keine Teile abholen kann, die bestellt wurden und nun auf dem Tisch liegen, nenne ich echten Service.:t
 
Mindestens 90% aller Fahrer halten sich für besser als mindestens 90% aller anderen Fahrer.
Nur um das klarzustellen,ich halte mich für einen höchstens durchschnittlichen Autofahrer.
Ich hab früher immer gesagt,ich kann sehr gut Motorradfahren aber ich bin ein miserabler Autofahrer.;)
 
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