SPD-Abgeordneter fordert Wahlpflicht - 50 € Strafe

TK1710

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Ja, so sind sie, die Politiker.

Anstatt sich mal an die eigene Nase zu fassen und zu prüfen, warum so wenig Leute zur Wahl gehen, wird erstmal über Strafen nachgedacht...b:

Nun denn, bei der nächsten Wahl wird die SPD dann wohl unter 18% sein....... und Herr Westerwelle mit seinen Mannen die zweitstärkste Kraft im Land sein...;)
 
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:j:j:j:j:j:j:j

Warum geht wohl kaum noch einer zur Wahl. :y

Diese Frage sollten die sich mal stellen.:g:g
 
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Obwohl ich sonst der Meinung bin, daß man mit demokratischen Grundrechten sorgsam umgehen sollte, habe ich großes Verständnis, daß Leute nicht zur EU-Wahl gegangen sind (ich war nämlich auch nicht da ...):M
 
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Obwohl ich sonst der Meinung bin, daß man mit demokratischen Grundrechten sorgsam umgehen sollte, habe ich großes Verständnis, daß Leute nicht zur EU-Wahl gegangen sind (ich war nämlich auch nicht da ...):M

Bin zwar hingegangen, aber ich habe diesmal nach Aussehen der Kandidatinnen gewählt. Die "süße Silvana" hat das Rennen gemacht, knapp von Gabi "Lack-und Leder-Pauli":d
 
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Der Anreiz zu einer Wahl zu gehen ist gerade dann besonders gering, wenn man sowieso nur zwischen Pest und Cholera wählen kann!
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Ich hätte gerne ein Wahl(Demokratie-)system (wie in der Schweiz), wo echte Volksabstimmungen stattfinden. Dann könnte ich wirklich nach meiner Meinung zu einem bestimmten Thema wählen und muss mich nicht dem eigenen Zwang beugen taktisch zu wählen, damit eine bestimmte Konstellation (Koalition) nicht an die Regierung kommt.

Sachthema: Wahlmöglichkeit: ja oder nein - fertig. Dann wird der Volkswille umgesetzt.
 
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Warum geht wohl kaum noch einer zur Wahl. :y

Diese Frage sollten die sich mal stellen.:g:g

Kann aber auch nicht der Weg sein :M! Es ist sehr leicht, immer auf die Politikverdrossenheit zu zeigen und den Politikern vorzuwerfen, sie seeien selber schuld an dem Zustand. Fakt ist aber m. E. auch, dass generell das Interesse für unsere Zukunft immer weiter abnimmt. Wer seine Bildung nur aus der "Oliver Geissen Show" hat, kann natürlich dem Inhalt einer "Tagesschau" nicht folgen, was ich sogar verstehen kann. Wer es halt nicht kapiert, schaut es auch nicht an!

Abner grundsätzlich den Kopf in den Sand zu stecken und die Situation als gegeben hinnehmen kann auch nicht sein. Es sind nicht nur die Politiker und deren "Machen- oder Unterlassenschaften" schuld. Es ist vielmehr das Desinteresse der Bürger!
 
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In der DDR wurden die Bürger am Nachmittag eines Wahltages teilweise von den Abschnittsbevollmächtigten persönlich abgeholt, wenn sie bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht wählen waren und zur Stimmabgabe "gezwungen".

Mich würde es nicht wundern, wenn dieser Abgeordnete, der die Forderung aufgestellt hat, schon zu DDR-Zeiten in Dunkeldeutschland eine "große" intellektuelle Leuchte war. :M

Es ist wie mit der Glaubensfreiheit: Diese ist nur gewährleistet, wenn ich auch das Recht habe ggf. nichts zu glauben.

belichtete Grüße
Sascha
 
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wählen ist keine pflicht,
sondern ein privileg!

kann es überhaupt nicht verstehen und schon gar nicht entschuldigen, wenn leute nicht wählen.

und obwohl ich kein spd anhänger bin, find ich die idee irgendwie interessant...
stösst sie zumindest die diskussion an.

und was soll das immer: "die sollen sich mal gedanken machen warum die leute nicht wählen..."
DIE interessiert das nämlich überhaupt nicht, sonder UNS hat das zu interessieren.

und wer das nicht begreift soll von mir aus hingehen wo der pfeffer wächst,
da kann man dann zwischen kalaschnikow und machete mal ausprobieren, wie es ohne wahl so läuft...:+
 
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.. ich rechne mal:

Ca. 40 Millionen Wahlberechtigte
Wahlbeteiligung: 42,2%

____

Nichtwähler also: 23,12 Millionen

das jetzt mal 50 Euro... ergibt 1.156.000.000 Euro für den Staat.

Gute Idee :d :M
 
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wählen ist keine pflicht,
sondern ein privileg!

Manche Leute wissen eben nicht, wie gut es ihnen eigentlich geht...

P.S.: Trotzdem halte ich eine Wahlpflicht für Blödsinn...
 
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Ein nicht uninteressanter Aspekt hierbei dürft die Wahlkampfkostenerstattung des Staates für die Parteien sein, die sich in der Höhe nach der Anzahl der abgegebenen Stimmen für die jeweilige Partei errechnen. Je Stimme 0,85 Euro......

denen fehlt schlicht Kohle, speziell den "Genossen"
 
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Natürlich ist es ein Privileg wählen zu dürfen. Daran gibt es auch nichts zu rütteln. Aber eine Wahlpflicht unter Androhung von Geldstrafe wird nur dazu führen, dass die "Verdrossenen" und die "Dummen" (die ja gar nicht wissen worum es letztlich geht), das Kreuz dann einfach irgendwo machen oder den Leuten mit den "schönen Parolen" hinterherlaufen.

Das kann doch auch nicht im Interesse aller sein.
 
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Noja, rein statistisch wird dann auch die SPD ein paar Stimmchen mehr bekommen. Das einzige was wirklich *aktiv* getan werden kann - und wenns die Entscheidung zwischen Pest und Cholera ist das persönlich geringere Übel *aktiv* auszuwählen... Notfalls gibts auch noch die Möglichkeit den Verdruss durch ungültig machen des Wahlscheins zum Ausdruck zu bringen - aber auch dann entscheiden andere... Und das ist für mich auch kein Weg.

Schönen Gruß
Markus
 
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Sachthema: Wahlmöglichkeit: ja oder nein - fertig. Dann wird der Volkswille umgesetzt.

Ich stehe dem skeptische gegenüber. Ich fasse meine Skepsis mal kurz zusammen: Nur weil die meisten etwas glauben, muss es nicht das Richtige sein.
Zu wichtigen Themen gab es in unserer Stadt auch schon Umfragen, die für den Stadtrat nicht verpflichtend waren, aber sicherlich richtungsweisend. Gerade bei Großprojekten gehen dann meist nur die wählen, die direkt betroffen sind (Bei einer Umgehungsstrasse gehen vorwiegend die Wählen, deren Grundstück betroffen ist, die in der Stadt Lebenden gehen aber zu einem großen Teil nicht).
Ebenso kommt es nur auf das "Verkaufen" des Projektes nach Außen an. Ein Umweltgutachten ist sehr komplex, nach Außen ruft eine Partei aber nur, dass die Natur bedingungslos gerettet werden muss, die andere, dass das Wohl der Menschen an der bisherigen Strassenführung in Gefahr ist. Gutachten und Bewertungen in dreistelligem Papierstapelseitenbereich müssen auf eine griffige Parole komprimiert werden, damit sie in mehr oder minder unpolitischen Zeitungen vor Ort eingesetzt werden können - da geht viel verloren.

Ebenso haben auch Minderheiten ein Recht auf eine faire Gesetzgebung. Würde man in Deutschland abstimmen lassen, ob Roadster und SUV als unsinnige Fahrzeuggattung verboten werden sollten, könnte das Ergebnis so manchem Forumsteilnehmer sauer aufstoßen.

Es gibt gute Gründe für Volksabstimmungen und Bürgerbefragungen / umfragen, aber ebenso auch welche dagegen. Und genau solche Diskussionen dauern, sind oft intransparent und sorgen somit beim Wähler für Verdruß. Die Arbeit im EU Parlament ist einfach sehr undurchsichtig und das sorgt für Frust bei denjenigen, die die Entscheidungen nachher betreffen, wobei viele immernoch unterschätzen, wieviel unserer Gesetzgebung eigentlich nur noch aus Deutschland direkt kommt.

Im Fall Opel z.B. fand ich viele Politiker schlichtweg verlogen, wenn sie sich vor einer gesicherten Finanzplanung bereits hingestellt haben und den Opelanern versprochen haben, dass Deutschland alles zahlen wird, denn die Insolvenz sei ja so furchtbar. Dabei heißt Insolvenz nicht das Gleiche wie "Pforte zu und Licht aus" und keiner wußte, was da eigentlich für ein "Rattenschwanz" an der Sache dranhing (wissen die das jetzt eigentlich?). Da merkt man, dass der Redner gerade keine Ahnung hat aber einfach nur mit dem Strom schwimmt. Das soetwas jeden Wähler frustriert kann ich mehr als verstehen.
 
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Ebenso haben auch Minderheiten ein Recht auf eine faire Gesetzgebung. Würde man in Deutschland abstimmen lassen, ob Roadster und SUV als unsinnige Fahrzeuggattung verboten werden sollten, könnte das Ergebnis so manchem Forumsteilnehmer sauer aufstoßen.
Deswegen fahre ich Coupé.....:d
 
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Gezwungene Demokratie, in Frankreich und ich glaub Norwegen musste auch Strafe zahlen, ausserdem hat man immer noch die Möglichkeit den Stimmzettel ungültig zu machen!
 
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Gezwungene Demokratie, in Frankreich und ich glaub Norwegen musste auch Strafe zahlen, ausserdem hat man immer noch die Möglichkeit den Stimmzettel ungültig zu machen!

Das ist sowieso die beste Möglichkeit seinen Unmut gegenüber der Politik auszudrücken.

Nichtwählen (also geringe Wahlbeteilgung) lässt die Politiker doch immer zu so unsinnigen Erklärungen verleiten, wie:

"Das Wetter war so schlecht, da geht keiner vor die Tür" oder "Das Wetter war so gut, da sind alle im Strandbad" usw. Da wird immer versucht noch alles schönzureden.

ABER:

Das "ungültig" machen eines Stimmzettels muss laut Wahlgesetz eigentlich mit einer eigenen Rubrik im Ergebnis dargestellt werden und lässt dann bei den Erklärungsversuchen wenig Spielraum.

z.B.
CDX 22%
SXD 19%
FDX 9%
GRÜXE 6%
LINXE 7%
verchiedene 3%

UNGÜLTIGE 34%

Das wäre eine Aussage! Da redet sich dann keiner raus
 
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Ich sehe die Sache auch etwas anders. Ich halte gar nichts davon, jemanden der nicht wählen will, dazu zu zwingen, denn der weiß vermutlich eh nicht worum es geht. Ich hatte jetzt bei der Europawahl auch nicht die Zeit mich mit den Zielen der einzelnen Parteien, sowie den Wahlprogrammen auseinanderzusetzen und bin deswegen nicht zur Wahl gegangen.

Ich verstehe wählen als Verantwortung und tue es erst wenn ich "meine Wahl" sorgfältig abgewogen habe.

Von daher finde ich, sollte man einen WAHLFÜHRERSCHEIN einführen. Konkret stelle ich mir das so vor: Statt unmengen von Plakaten mit seltsamen Gesichtern am Strassenrand und dämlichen Spots im Fernsehen muss jede Partei in einer Wahlbroschüre eine Seite mit ihrem Programm gestalten. (maximal ein Foto in begrenzter Größe) Je mehr Stimmen die Partei bei der letzten Wahl bekommen hat, um so weiter vorne steht sie.
Außerdem gibt es eine Seite mit allgemeinen Informationen zum betreffenden Wahlsystem, der Sitzverteilung etc.

Ich denke, dieses System wäre billiger als das bisherige und der einzelne Wähler wäre deutlich besser informiert als nur zu wissen: "Gib Bayern eine Stimme in Europa" oder "Europa ja, aber sozial!" Was soll das konkret bedeuten???



Der Wähler ist nun verpflichtet sich die Eckpunkte der wesentlichen Parteien zu merken (vielleicht 3 - 5 pro Stück) sowie die wichtigsten Fakten zum Wahlsystem.
Er geht mit seiner Wahlkarte zum Wahlort und muss dort einen kurzen Fragebogen (Mulitplechoice) ausfüllen.
Nur wenn er höchstens 2 oder 3 Fehler hat (Je nachdem) darf er wählen. K.a. 2 oder 3 Versuche.

Ich halte es für fatal, dass viele Menschen zum wählen gehen, weil sie den Politiker sympatisch, gutaussehend oder witzig finden und dabei wenig Ahnung haben, was diese Parteien tatsächlich wollen.

Im übrigen könnte man dann darüber nachdenken, die Parteien gesetzlich an ihre Wahlversprechen aus dieser Broschüre zu binden....

Was meint ihr dazu?
 
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Dann dürften höchstens 15% in die Kabine........
Macht nichts. Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir mit dem Wahlergebnis dann nicht besser fahren würden. Und vielleicht würde es ja dem ein oder anderem klar machen, dass es beim wählen schon auch um was geht.
 
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