Spenden für die Katzenhilfe in Port-Au-Prince

AW: Spenden für die Katzenhilfe in Port-Au-Prince

Das ist schon eigenartig. Im einen Teil der Erde sterben Menschen wegen eiens Erdbebens und im anderen Teil wird ein Forum dazu genutzt, um zu zeigen, wie moralisch jeder ist. Dabei wird der Vorredner möglichst rund gemacht. Man könnte auch einfach beim Thema bleiben und seine Kritik für sich behalten. Die hilft im Endeffekt auch nicht weiter.
 
AW: Spenden für die Katzenhilfe in Port-Au-Prince

Hab den ganzen Fred mal mühsam durchgelesen und frage mich , warum macht ihr nicht einfach ne Umfrage?

Antwort A: Ja ich spende
B: Nein ich spende nicht

und für die Zyniker oder die als Zyniker gehalten werden (ich halte mich da mal raus ) die Antwort,

C: Was geht mich fremdes Elend an?

Das ganze natürlich als anonyme Umfrage, da kommt bestimmt ein sehr interessantes Ergebnis raus.



Mfg
 
AW: Spenden für die Katzenhilfe in Port-Au-Prince

weise gesprochen.



nö.



sicher - deshalb überweisen wir ja auch die eine oder andere Mio.

Mein alter Bio-Lehrer hat vor mehr als 30 Jahren schon gesagt: "lieber lasse ich heute die Mutter verhungern, als morgen ihre 10 Kinder".
Das fanden alle doof. Ich fand das nicht doof.

Meine :K hat ein Patenkind in Afrika. Ich nicht, weil ich immer noch so
denke.

Ich spende nicht. Mir hat noch nie jemand geholfen. Ich habe schon
vielen geholfen (auch unter Einsatz meines Lebens).
Aber warum sollte ich heute Menschen helfen, die vielleicht in ein
paar Jahren unseren Kindern die Lebensgrundlage streitig machen
könnten ?

und jetzt könnt Ihr mich auch steinigen :b.

Hallo Wolfmann,

dazu hier mal die entwicklungspolitischen Grundsätze unserer Regierung, die sicher nicht alles richtig macht aber die 1. auch uns (dich und mich) vertritt (selbst wenn wir anders gewählt haben sollten, das ist Demokratie) und 2. in deren Schoß wir Nachkriegsgenerationen sehr gut aufgewachsen sind. Du und ich, wir brauchten Gott sei Dank keine Nothilfe - unsere Eltern schon, unsere Kinder vielleicht wieder! Ich wünsche uns, dass dieser Wohlstandsverhältnisse und relativer sozialer und politischer Frieden in Deutschland lange anhalten - und dass deine Kinder eine andere soziale Gesinnung an den Tag legen als der Vater (Im Interesse der nächsten Generationen).

Und übrigens... Danke dass du mit deinen Steuern die Entwicklungspolitik der Bundesregierung unterstützt und mir damit meine Arbeit hier im Ausland ermöglichst. Es ist sicher nicht alles rosig, aber wir bemühen, uns den Menschen zu helfen und die durch Katastrophen oder schlechte Regierungsführungen ausgelösten Mißstände zu beheben.


http://www.bmz.bund.de/de/ziele/grundsaetze/index.html

Grundsätze: Warum brauchen wir Entwicklungspolitik?


...

Durch die enge Verflechtung des Weltwirtschaftssystems bleibt keine Volkswirtschaft unberührt von den Krisen anderer Länder und Regionen. Eine wichtige Basis der deutschen Wirtschaft ist das Exportgeschäft, das von einer stabilen Weltwirtschaft abhängt. Finanz- und Wirtschaftskrisen in Afrika, Asien oder Südamerika führen auch in Deutschland zum Verlust von Arbeitsplätzen. Entwicklungszusammenarbeit, die darauf ausgerichtet ist, die Volkswirtschaften in den Partnerländern zu stabilisieren, stärkt auch die Wirtschaft in Deutschland und in den anderen Geberländern.
Entwicklungspolitik hilft also nicht nur den Nehmern, sondern auch den Gebern. Manchmal sogar ganz direkt: Durch Investitionen in die Entwicklungszusammenarbeit entstehen kulturelle Beziehungen und wirtschaftliche Partnerschaften, die am Ende für alle Seiten Gewinn bringen.

Entwicklungspolitik – weil Wohlstand verpflichtet

Gerechtigkeit und Solidarität sind Grundwerte des menschlichen Lebens: Keiner darf wegsehen, wenn in einem anderen Land unmenschliche Verhältnisse herrschen – wir sind nicht nur für das verantwortlich, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun.
Unsere Kultur basiert auf dem Ideal, dass die Starken die Schwachen unterstützen. Und im deutschen Grundgesetz steht: "Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen."
Die Allgemeinheit, das sind in der globalisierten Welt nicht nur die Menschen in Deutschland, sondern auch die Menschen auf anderen Kontinenten. Der Reichtum der Welt konzentriert sich in den Industriestaaten – sie tragen dadurch Verantwortung dafür, die Armut der Welt zu beseitigen.
Moderne Entwicklungszusammenarbeit ist aber mehr als wohltätige Hilfe für die Armen. Sie fördert die Selbsthilfe und trägt dazu bei, dass Menschen sich aus eigener Kraft aus ihrer Armut befreien können.
Deutschland war selbst einmal Empfängerland internationaler Entwicklungshilfe. Unser im Zweiten Weltkrieg stark zerstörtes Land erhielt durch den Marshallplan Unterstützung in Milliardenhöhe aus den USA. Die Deutschen erlebten, wie wichtig und erfolgreich Hilfe sein kann. Den Wohlstand und die Werteordnung, die unser Land heute kennzeichnen, verdanken wir auch dieser vorausschauenden Nachkriegspolitik, die langfristige Entwicklung und Partnerschaft zur Grundlage hatte.
Nicht zuletzt diese Erfahrung bewog die Bundesregierung, selbst in der Entwicklungspolitik aktiv zu werden und als erstes Land in Europa ein Entwicklungsministerium einzurichten.
 
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