- vielleicht war der Fahrer unter Drogen und dadurch nicht mehr zurechnungsfähig
Na und? ... macht's das besser? Unter Einfluss von Drogen wird nichts gefahren und es erschreckt mich, dass Du das offenbar nicht so schlimm findest.
- vielleicht leidet der Fahrer an einer Krankheit
Auch damit hat er im Straßenverkehr nichts zu suchen, wenn diese Krankheit für eine derartige Orientierungslosigkeit verantwortlich ist
- vielleicht hat den Fahrer die Lebensgefährtin verlassen
Klar, deshalb wendet man auf der Autobahn - Deine Argumentation ist für'n Arsch ...
- vielleicht vielleicht vielleicht...
Navistimme: Bitte wenden - bitte wenden bitte wenden ...
Natürlich entschuldigt all das nicht seinen Fehler, aber bevor ich nicht Details dazu kenne erlaube ich mir kein Schwarz-Weiß-Urteil.
Was ist daran so schwer? Er hat durch sein Fehlverhalten einen Menschen getötet - zum Glück nur einen. Also ist's vorbei mit Autofahren. Auf Lebenszeit.
Und egal, welche Strafe der Fahrer bekommt, falls er erwischt wird (wovon ich mal ausgehe), die größte Strafe wird immer das sein, was er angerichtet hat...
Blabla ... ist doch egal ob für ihn die größte Stafe sein wird, dass er mit seinem Gewissen leben muss - so kann man sich immer rausreden. Der Fahrer hat im Straßenverkehr nie wieder ein Auto zu lenken - nie wieder.
Und pauschal und öffentlich zu urteilen, das sei ein Bekloppter, der hoffentlich seine gerechte Strafe bekäme, bringt mir die Vermutung nahe, dass dieser Meinung eine Einstellung zugrunde liegt, die in unserer Welt schon genug Unheil angerichtet hat ...(war ja auch die Einstellung eines mächtigen amerikanischen Cowboys...)
Normal kann derjenige zumindest nicht gewesen sein - und auch nicht bei vollständigem Verstand.