Unfall :(

cesur133

Fahrer
Registriert
22 Januar 2014
Ort
Wuppertal
Wagen
BMW Z4 e89 sDrive30i
Heute hat es leider meinen Z erwischt :mad: :mad: :mad:
Vor mir ein Golf wurde von einem Fiesta geschnitten, wodurch der Golffahrer stark abremsen musste. Ich hatte leider keine Chance mehr auszuweichen :( laut Polizei ist die Fiestafahrerinn der Verursacher (was auch so protokolliert wurde), aber das sagt ja nichts über die Schuld aus oder?
Frage: jetzt würde ich gerne auf eine M-Stoßstange umsteigen. Ist das ohne Anpassungen möglich (sDrive30i)? Wie sieht es da preislich aus?

MfG
Cesur
 

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Naja, hört sich zwar blöd an aber da wird wohl eine Teilschuld bei dir hängen bleiben wenn du Pech hast. Sicherheitsabstand nicht eingehalten und desweiteren darfst du immer nur so schnell fahren wie du gefahrlos anhalten kannst. Möglicherweise wird die Versicherung auch auf die generelle Gefahr verweisen die beim Betrieb des Fahrzeugs ausgeht. :(
 
Die Polizei stellt keinen Schuldigen fest, auch wenn sie einen Vermerk dazu machen ist das nicht relevant.
 
Ich denke du musst für eine M-Stoßstange noch ein wenig zuzahlen
Zu deiner Info die M-Stoßstange passt
Das wird eine Teilschuld geben
Wenn zwischen dem Fiesta und dem Golf keine Berührung war hast du noch mehr Pech
Und der Richter wird Hinweisen auf § 1 der Stvo
 
Naja, ich gebe den Fall einfach an meinen Anwalt weiter und hoffe, dass es gerecht geklärt wird! Mein Herz blutet immer wenn ich den Schaden sehe. Mein Baby ist verletzt :( aber ich werde ihn wieder perfekt machen, wenn ich Recht bekommen werde. Besser als vorher ;) ich halte euch auf dem laufenden...
Gruß Cesur
 
Wieso neue Front? Der Schaden dürfte doch wohl mit einer Lackierung zu beheben sein. Das ist zumindest das Maximale, was ich als Versicherungsleistung erwarten würde. Den Aufpreis für eine neue Front dürfte der TE voraussichtlich aus eigener Tasche bezahlen und dann spielt eine vermeintliche Wertsteigerung auch keine Rolle .
Gruss
Sebastian
 
Klar könnte man das noch lackieren und herrichten, aber das wäre nicht die optimale Lösung. Da die Frontschürze sehr viele Steinschläge hat, wollte ich die sowieso wechseln und da bietet sich die M-Schürze an :cool:
 
Naja, ich gebe den Fall einfach an meinen Anwalt weiter und hoffe, dass es gerecht geklärt wird! Mein Herz blutet immer wenn ich den Schaden sehe. Mein Baby ist verletzt :( aber ich werde ihn wieder perfekt machen, wenn ich Recht bekommen werde. Besser als vorher ;) ich halte euch auf dem laufenden...
Gruß Cesur
Dein "Baby"?

"Gerecht geklärt" bedeutet, dass du aufgrund zu geringen Abstands auch dem Golf seinen Schaden zahlst? :t
 
Ja genau, mein Baby, wieso fragst du?
Du kannst dir bestimmt vorstellen, dass die Polizei nicht ohne Grund nicht mich als Verursacher gesehen hat, sondern die Fiestafahrerinn. Erst durch den verbotene Fahrstreifenwechsel (durchgezogene Linie) vom Fiesta ist der Unfall zur Stande gekommen. Da das ganze in der Kruve stattgefunden hat, konnte ich es nicht früh genug sehen. Die Polizei sieht es so, der Golffahrer sieht es so, ich sehe es so und hoffentlich der Richter auch. Was du denkst tangiert mich dann nur peripher. Und ja es wäre gerecht, wenn die Fiestafahrerinn die Schuld bekommen würde!
 
Als Geschädigter hat du Anpruch darauf, dass du durch den Schaden keinen wirtschaftlichen Nachteil erfährst. Als Versicherungsnehmer habe ich wie alle anderen auch den Anspruch, dass die Versicherern solchen Versuchen aus ein paar Kratzern im Plastik Kapital zu schlagen einen Riegel vorschieben.
So wie das auf dem Bild aussieht, wird die Frontverkleidung neu lackiert. Das sieht dann aus wie neu und die Steinschläge sind auch beseitigt. Sollte an der Verkleidung etwas gebrochen sein, wird sie ausgetauscht. Kleben und Spachteln sind meist teurer. Ob du dann auf die M-Front, ggf. mit Zuzahlung, wechseln kannst, musst du mit der gegenerischen Versicherung klären. Üblicherweise wird nur der vorherige Zustand hergestellt. Aus gutem Grund, wie die hier geschilderten Begehrlichkeiten zeigen. Was machst du eigentlich, wenn dir 40% Teilschuld zugesprochen werden und du diesen Teil der Reparaturkosten selbst tragen oder die Vollkasko in Anspruch nehmen müsstest? Es sollte mich nicht wirklich wundern, wenn dann doch Smart-Repair mit Beilackierung ausreicht.
 
Dein "Baby"?

"Gerecht geklärt" bedeutet, dass du aufgrund zu geringen Abstands auch dem Golf seinen Schaden zahlst? :t

Sehe ich auch eher so!
Eigentlich ist der schuld der Auffährt. Von wegen Sicherheitsabstand und so.

Hatte so was Ähnliches auch mal bei meinem letzten Fahrzeug:

Nachts auf der Landstrasse unterwegs gewesen vor und hinter mir jeweils ein Auto.
Alle drei sind eine Ausfahrt rausgefahren und der Mazda vor mir ist mitten in der Ausfahrt einfach stehen geblieben.
Mir hat´s noch zum Bremsen gereicht, dem Fiat-Fahrer hinter mir nicht.

Ergebnis:
Mein E46 Touring war ein Totalschaden, der Fiat sowieso, der Mazda, der das Ganze eigentlich ausgelöst hat,
hatte keinen Kratzer und der Fahrer bekam noch nicht mal nen Strafzettel.
Alleinschuld bekam der Fiat-Fahrer wegen zu geringem Sicherheitsabstand.

Gruß Doc
 
Ja genau, mein Baby, wieso fragst du?
Du kannst dir bestimmt vorstellen, dass die Polizei nicht ohne Grund nicht mich als Verursacher gesehen hat, sondern die Fiestafahrerinn. Erst durch den verbotene Fahrstreifenwechsel (durchgezogene Linie) vom Fiesta ist der Unfall zur Stande gekommen. Da das ganze in der Kruve stattgefunden hat, konnte ich es nicht früh genug sehen. Die Polizei sieht es so, der Golffahrer sieht es so, ich sehe es so und hoffentlich der Richter auch. Was du denkst tangiert mich dann nur peripher. Und ja es wäre gerecht, wenn die Fiestafahrerinn die Schuld bekommen würde!

Spätestens wenn die Sache an die Versicherung der Fiesta Fahrerin weitergegeben wird hast du jemand der das garantiert auch anders sieht!
 
Ja genau, mein Baby, wieso fragst du?
Du kannst dir bestimmt vorstellen, dass die Polizei nicht ohne Grund nicht mich als Verursacher gesehen hat, sondern die Fiestafahrerinn. Erst durch den verbotene Fahrstreifenwechsel (durchgezogene Linie) vom Fiesta ist der Unfall zur Stande gekommen. Da das ganze in der Kruve stattgefunden hat, konnte ich es nicht früh genug sehen. Die Polizei sieht es so, der Golffahrer sieht es so, ich sehe es so und hoffentlich der Richter auch. Was du denkst tangiert mich dann nur peripher. Und ja es wäre gerecht, wenn die Fiestafahrerinn die Schuld bekommen würde!


... den wichtigsten der das auch so sehen sollte hast Du vergessen - die Versicherung, und die wird Dir mit Sicherheit ein Mitverschulden anlasten, so ist das leider
 
Huch, fast zeitgleich einen Kommentar mit fast gleichem Inhalt:thumbsup:

Das war jetzt aber nicht abgesprochen.

Gruß Doc
 
Ja genau, mein Baby, wieso fragst du?
Das klingt mir nach hoher emotionaler Bindung wie Du beschreibst, dass es Dir weh tut - aber nicht weiter wild. :M


Du kannst dir bestimmt vorstellen, dass die Polizei nicht ohne Grund nicht mich als Verursacher gesehen hat, sondern die Fiestafahrerinn. Erst durch den verbotene Fahrstreifenwechsel (durchgezogene Linie) vom Fiesta ist der Unfall zur Stande gekommen.
Wenn vor Dir ein Mensch über die Straße läuft, dann ist auch der Mensch der "Verursacher" - würdest Du dem Menschen auch die "Schuld" geben, wenn Du knapp vor ihm zum Stehen kommst?
... falls "ja", würdest Du dem Mensch auch die "Schuld" geben, wenn er dabei ums Leben kommt?
Und wenn es ein Kind ist - auch dann?

Ich weiß nicht wie Du es siehst, ich jedoch bin als Auffahrender grundsätzlich "schuld", denn ich hätte doch mehr Abstand halten können oder langsamer fahren können, sodass ich mein Auto auch im "überschaubar sicheren" Bereich zum Stehen bekomme.

Da das ganze in der Kruve stattgefunden hat, konnte ich es nicht früh genug sehen.
Es ist egal wie alle anderen es sehen - Du hast in dieser Situation falsch reagiert - Du warst zu schnell, zu dicht oder was auch immer - Dreh und wende es wie Du magst, aber spricht nicht von "Recht", wenn Du mit Gewinn aus der Sache raus kommst.

Sorry, aber an Deiner Stelle hätte ich diesen Thread niemals erstellt, sondern klammheimlich das für mich beste aus der Situation gemacht ... :X
 
Dein "Baby"?
"Gerecht geklärt" bedeutet, dass du aufgrund zu geringen Abstands auch dem Golf seinen Schaden zahlst? :t
Als Geschädigter hat du Anpruch darauf, dass du durch den Schaden keinen wirtschaftlichen Nachteil erfährst. Als Versicherungsnehmer habe ich wie alle anderen auch den Anspruch, dass die Versicherern solchen Versuchen aus ein paar Kratzern im Plastik Kapital zu schlagen einen Riegel vorschieben.
...
Was machst du eigentlich, wenn dir 40% Teilschuld zugesprochen werden und du diesen Teil der Reparaturkosten selbst tragen oder die Vollkasko in Anspruch nehmen müsstest? Es sollte mich nicht wirklich wundern, wenn dann doch Smart-Repair mit Beilackierung ausreicht.

:t :t :t
 

Du kannst dir bestimmt vorstellen, dass die Polizei nicht ohne Grund nicht mich als Verursacher gesehen hat, sondern die Fiestafahrerinn. Erst durch den verbotene Fahrstreifenwechsel (durchgezogene Linie) vom Fiesta ist der Unfall zur Stande gekommen.
Wenn vor Dir ein Mensch über die Straße läuft, dann ist auch der Mensch der "Verursacher" - würdest Du dem Menschen auch die "Schuld" geben, wenn Du knapp vor ihm zum Stehen kommst?
... falls "ja", würdest Du dem Mensch auch die "Schuld" geben, wenn er dabei ums Leben kommt?
Und wenn es ein Kind ist - auch dann?

Ich weiß nicht wie Du es siehst, ich jedoch bin als Auffahrender grundsätzlich "schuld", denn ich hätte doch mehr Abstand halten können oder langsamer fahren können, sodass ich mein Auto auch im "überschaubar sicheren" Bereich zum Stehen bekomme.


Der Vergleich mit Fußgängern hinkt aber mächtig.
Wenn ein Autofahrer sich regelwidrig verhält ( überfahren einer durchgezogenen Linie ), sollte er auch für die Konsequenzen die Hauptschuld tragen. Bei einem Fußgänger sieht die Sache wohl anders aus von wegen das der Fußgänger der schwächere im Gegensatz zum Auto ist. Aber auch da sollte bei grob fahrlässigem Verhaltens seitens des Fußgängers ( bei Rot über die Straße gehen) der Fußgänger die Hauptschuld bekommen. Wozu sonnst gibts Regeln?
Man stelle sich vor, alle Autofahrer würden überall den Mindestabstand einhalten.... Ich schätze mal das Chaos wäre vorprogrammiert...
Ich habe mal gelesen,das, wenn nicht mindestens 30 Prozent der Autofahrer sich nicht an die Regeln halten, dies einen negativen Einfluss auf den Verkehrsfluss hätte...
Es ist sehr schwer, ein gesundes Mittelmaß (Regeln einhalten/nicht einhalten) zu finden. Wie man es gerade macht, kann es falsch sein.
Man sollte sich immer bewusst sein, das man als Autofahrer im Straßenverkehr mit einem Bein im Knast steht.

Gruß
Markus
 
Wer hinten auffährt ist immer zumindest mitschuldig
 
Man stelle sich vor, alle Autofahrer würden überall den Mindestabstand einhalten.... Ich schätze mal das Chaos wäre vorprogrammiert...
Ja, man stelle sich das mal vor.

Du wirst es vielleicht nicht erahnen können, aber es ist gar nicht mal so schwer den richtigen Abstand einzuhalten und dennoch nicht in das Chaos zu verfallen.

Vielleicht probierst Du es einfach mal aus, nicht dass Du der nächste bist, der "andere" für das eigene Unvermögen zur Rechenschaft ziehen wird.

Bitte nicht falsch verstehen, ich hab selbst schon einen Auffahrunfall verursacht und dabei drei weitere Autos zusammengeschoben ... es war meine eigene Dämlichkeit. Und natürlich hab ich selber auch versucht "schuldfrei" aus der Nummer rauszukommen, bzw. den Schaden für mich zu reduzieren ... aber das mache ich dann dennoch in vollem Bewusstsein, dass ich selbst mit mehr Abstand und mehr Aufmerksamkeit den Unfall hätte verhindern können.
 
so ärgerlich das auch ist, aber du bist jemandem hinten aufgefahren und du wirst aus dieser Nummer nicht schuldfrei herauskommen.
 
Ich würde sagen, jetzt einfach mal abwarten, was dabei herauskommt. In erster Linie sollte man bei jeder Art von Unfall froh sein, wenn es nur Blechschaden ist. Ich denke, die Problematik des Auffahrens wird die gegnerische Versicherung mit Sicherheit versuchen, zu ihren Gunsten zu nutzen. Das ist normal, das ist ihr Geschäftsmodell. Damit muss man jetzt einfach rechnen und die Erfahrungen aus anderen Fällen zeigen eben eine sehr starke Tendenz, dass man im Fall der Fälle leider doch eine Teilschuld bekommt. Auch wenn ein anderes Fahrzeug die Situation herbeigeführt hat, so ist im Allgemeinen das Gesetz so gestaltet, dass man eben als Fahrzeugführer auch immer eine eigene Sorgfalts- und Präventionspflicht hat (eben bei uneinsehbaren Situationen seine Geschwindigkeit anzupassen, nur mal als Beispiel), da nutzt das - wenn auch eindeutige - Schuldbekenntnis oder die Schuldfeststellung nicht aus. Natürlich sind solche Fälle, wie das Fahrmanöver der Fiestafahrerin etwas, dass man schlecht vorher antizipieren kann, aber das fällt wohl unter das allgemeine Risiko im Strassenverkehr.
Was man auf Deinem Bild sehen kann, wird aber meines Erachtens nach nicht zu einem Austausch der Frontschürze führen, es sei denn, die Halterungen dahinter sind so beschädigt, dass es in einem erneuten Auffahrunfall zu einer Sicherheitsbeeinträchtigung führen könnte. Ich meine aber, dass die Preller dahinter so ausgelegt sind, dass sie bei geringen Geschwindigkeiten noch abdämpfen, bevor sie Schaden nehmen (ich glaube bis rd. 10km/h? Bin mir jetzt nicht sicher.), denn das ist schliesslich die Aufgabe dieser Schürze, auch wenn die heute eben volllackiert sind und uns als Kunden das gar nicht schmeckt.
 
Also eigentlich ist das doch ziemlich einfach...

Die Fiestafahrerin hat den Golffahrer geschnitten. Dieser konnte glücklicherweise rechtzeitig reagieren und dadurch einen Unfall verhindern. Heißt also, trotz des Fehlverhaltens der Fiestafahrerin konnte ein Unfall vermieden werden.

Nun ist da aber leider der hinter dem Golf Fahrende, der leider ein weiteres Fehlverhalten zeigt, nämlich den Sicherheitsabstand nicht einzuhalten. Der hat jetzt nicht so viel Glück, da er dem Golffahrer reinfährt. Also hat er auch einen Unfall verursacht. Und nicht die Fiestafahrerin. Denn man muss immer damit rechnen, dass eine unvorhergesehene Situation passiert. Was wäre den gewesen, wenn es keine Fiestafahrerin gewesen wäre, sondern ein Hindernis? Oder ein Reh? Oder ein Wildschwein? Willst du die dann auch für deinen Auffahrunfall verantwortlich machen? Wohl kaum.

Sorry, aber Du wirst diesen Schaden sowas von selbst aufs Auge gedrückt bekommen und das völlig zu recht. Wenn Du da nur eine Teilschuld bekommst, dann kannst Du eigentlich eine fette Party feiern!!!
 
Die Stoßstange hat mehrere nicht soo tiefe Kratzer und ist etwas verbogen. Die Halterungen der Stoßstange sind ab. Was nicht gut auf dem Bild zu sehen ist, ist der Kratzer am Scheinwerfer. Das Glas vom Scheinwerfer hat einen etwas tieferen Kratzer und muss somit getauscht werden.
Können wir jetzt mit der Schuldzuweisung aufhören? Das bringt doch nichts :confused: ich werde das Ergebnis euch mitteilen und bedanke mich bei euch, für eure Antworte.
Gruß Cesur
 
Also eigentlich ist das doch ziemlich einfach...

Die Fiestafahrerin hat den Golffahrer geschnitten. Dieser konnte glücklicherweise rechtzeitig reagieren und dadurch einen Unfall verhindern. Heißt also, trotz des Fehlverhaltens der Fiestafahrerin konnte ein Unfall vermieden werden.

Nun ist da aber leider der hinter dem Golf Fahrende, der leider ein weiteres Fehlverhalten zeigt, nämlich den Sicherheitsabstand nicht einzuhalten. Der hat jetzt nicht so viel Glück, da er dem Golffahrer reinfährt. Also hat er auch einen Unfall verursacht. Und nicht die Fiestafahrerin. Denn man muss immer damit rechnen, dass eine unvorhergesehene Situation passiert. Was wäre den gewesen, wenn es keine Fiestafahrerin gewesen wäre, sondern ein Hindernis? Oder ein Reh? Oder ein Wildschwein? Willst du die dann auch für deinen Auffahrunfall verantwortlich machen? Wohl kaum.

Sorry, aber Du wirst diesen Schaden sowas von selbst aufs Auge gedrückt bekommen und das völlig zu recht. Wenn Du da nur eine Teilschuld bekommst, dann kannst Du eigentlich eine fette Party feiern!!!

Dieses Ergebnis kann ich nur bestätigen.

Auch bei meinen Sohn ist der Verursacher frei aus dem Unfall gegangen, da hier kein Schaden entstand.

Aus einer einspurigen wurde eine zweispurige Strasse. Der erste von den drei beteiligten Autofahrer fuhr erst nach längerer Zeit auf die rechte Fahrspur. Wie das zweite Auto vor meinen Sohn zum überholen ansetzte und voll Gas gab, musste Dieser stark auf die Bremsen treten, weil aus ungeklärter Ursache der erste wieder mit seinem Auto auf die linke Fahrspur sich bewegte. Genau in diesem Moment gab auch mein Sohn Gas und fuhr, trotz starker Bremsung, auch auf den Vordermann auf.
Ergebnis. Dem ersten Fahrer ist gar nichts passiert und mein Sohn musste den Schaden des Vordermann (durch die Versicherung abdecken) und den eigenen Schaden selbst bezahlen.

Traurig aber wahr. Auch bei uns in Österreich gilt das Gesetz, dass man seine Geschwindigkeit so drosseln MUSS um jederzeit anhalten zu können. Hätte der Verursacher auch einen Schaden davongetragen, würde die Sachlage anders liegen.

Wünsche Dir alles Gute in dieser Angelegenheit ;)
 
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