Unfallschaden nicht mitgeteilt beim Kauf

AW: Unfallschaden nicht mitgeteilt beim Kauf

Ihr macht einem ja Angst, eigentlich ist ein Fahrzeug, das man lange Jahre im Besitz hat also immer ein "Unfallfahrzeug"?

...

Beispiel: Ich habe einem Fahrzeug mit Skiausrüstung eine kleine Schramme (weniger groß als eine Münze) ins Dach gemacht - das hat mich geärgert, ich habe es später lackieren lassen. Als wichtig im Sinne von "anzugeben im Verkaufsfall" hätte ich das nie und nimmer angesehen.
Nach obiger Definition wäre das Fahrzeug ein Unfallwagen?:j

Grüße
wuchtl


Das sehe ich (ebenfalls als Laie) anders - Das Beispiel meint meiner Auffassung nach nicht, dass Dir eine Skibindung beim Abladen der Ski eine Schramme ins Dach zieht, sondern dass Du z.B. beim Abendessen im Restaurant sitzt und Dein Auto ordnungsgemäss am Strassenrand abgestellt hast. Nun weicht ein Radfahrer einem besoffenen Autofahrer aus und rammt mit seinem Fahrrad Dein Auto - DAS ist dann meinem Verständnis nach ein Unfall, wiewohl Dein Fahrzeug und Du nicht direkt am Geschehen beteilgt warst.

Das Abladen von Skiern vom Dach steht ja auch in keinem ursächlichen Zusammenhang mit den Gefahren des Strassenverkehrs...
 
AW: Unfallschaden nicht mitgeteilt beim Kauf

Och Leute ....

... sooo schwer ist das doch nicht.

Das Auto hatte nie einen Unfall, es ist unfallfrei.

Das Auto hatte einen Unfall, es ist damit nicht unfallfrei.

Das Auto hatte einen Unfall, dessen Schäden nie wieder restlos beseitigt werden können, dann ist es ein Unfallwagen.

Ein Auto, das "nicht unfallfrei" ist, hatte also mal einen Unfall und wurde wieder so instand gesetzt, dass es sich optisch und technisch in dem Zustand "unfallfrei" befindet.

Ein Unfallwagen ist es grundsätzlich dann, wenn Richtarbeiten am Auto nötig waren oder die Spaltmaße auch durch noch so ordnungsgemäße Reparatur nicht wieder herstellbar sind.

Und natüüürlich kann man bei diesem Thema Erbsen zählen, aber das führt doch zu nix.

Rostvorsorge ist natürlich kein Unfall und das Auto behält den Status "unfallfrei" auch wenn da komplett neue Längsträger reingeschweißt werden mussten, alle Bleche erneuert wurden und, und, und !!

Stattdessen führt ein Hagelschaden dazu, dass das Auto eben "nicht unfallfrei" ist.

Gammeln jedoch alle Bleche weg, die durch den Hagelschaden beschädigt wurden, dann ist das Auto doch wieder in einen Zustand, der als "unfallfrei" bezeichnet wird.

Für die Definition "unfallfrei" gilt eben nicht ausschließlich die Fahrzeughistorie, sondern auch der Zustand in dem das Auto verkauft wird.

Bei neu eingeschweißten Längsträgern sollte man aber schon gut belegen können, dass es sich dabei um Rostvorsorge handelt.
 
AW: Unfallschaden nicht mitgeteilt beim Kauf

Hm... also ehrlich gesagt verstehe ich die ganze Aufregung nicht ganz. Die Frage sollte doch vor allem erst mal sein, ob die Reparatur damals ordentlich ausgeführt wurde und ob es tatsächlich dadurch eine echte Wertminderung gibt. Hättest du denn irgendwas davon bemerkt, wenn die Rechnung nicht in der Bordmappe gewesen wäre?

Klar wäre es vom Händler wohl korrekter gewesen, darauf hinzuweisen. Aber ich bilde mir ein, auch mal davon was gehört zu haben, dass Hagelschaden nicht als Unfallschaden angegeben werden muß. Aber ich bin natürlich auch kein Jurist also denke ich, wenn du das genau wissen willst musst du wohl zum Anwalt gehen.

Eine Frage die noch nicht gestellt wurde ist übrigens, ob dieser Schaden nicht vielleicht sogar vom Händler bereits im Verkausfpreis eingerechnet war...

Aber ich persönlich würde mir nur durch das Wissen, dass da mal was repariert wurde, nicht den Spaß an einem tollen Auto verderben lassen. Was anderes wäre es natürlich, wenn die Reparatur nicht ordentlich gemacht wurde und sich z.B. an den Stellen Rost oder so zeigt, aber davon habe ich jetzt in diesem Thread noch nichts gehört.

Wir Deutsch neigen halt gerne dazu uns über Dinge aus dem Prinzip heraus zu ärgern, statt uns zu fragen, ob uns diese tatsächlich beeinträchtigen ;)

Hakuna Matata :)

Wastl
 
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Das Abladen von Skiern vom Dach steht ja auch in keinem ursächlichen Zusammenhang mit den Gefahren des Strassenverkehrs...


In Süddeutschland eben schon....:d

Aber Du hast Recht - in der Eingangs gestellten Frage kommen wir so nicht weiter.
Und, Jokin: Scheinbar ist's doch schwerer als gedacht, und wenn's auch nur der Deutschen Gründlichkeit geschuldet ist:w.
Es streiten sich ja sogar Juristen um die exakte Auslegung, obwohl dies nicht der Beweis für etwas Wesentliches ist:X
 
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Klick

Hier ist jemand anderer Ansicht...

Wie gesagt, ich halte mich hier jetzt raus, ich bin kein Jurist!

... ich schrieb oben schon, dass man auch Erbsen zählen kann.

In Deinem Fall geht es um einen Bulli von 3.400 Euro wert bei dem jemand beim Polieren ein paar Dellen aufgefallen sind.

In diesem Fall hier geht es um einen Schaden in Höhe von 3.500 Euro.

Die Definition ...

"Weiterhin ist kein Unfallschaden gegeben. Ein Hagelschaden ist kein Unfallschaden.
Ein Unfallschaden ist ein Schaden der bei einem Unfall entsteht. Ein Unfall ist ein plötzliches unerwartetes Ereignis im Straßenverkehr, das einen nicht unerheblichen Personen- oder Sachschaden zur Folge hat."

... ist ja schön und gut, aber was ist mit einem Baum, der im Sturm auf's Auto knallt? Es ist doch ganz offensichtlich, dass in Abhängigkeit des Schadensausmaßes überhaupt erst entschieden werden kann ob nun unfallfrei, oder nicht unfallfrei oder gar Unfallwagen.

Das ist mal wieder soooo ein Endlosthema, welches man wie ein Gummiband in die eine Richtung oder in die andere Richtung ziehen und zerren kann.
 
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bin mal gespannt was heute nach dem Telefonat mit dem Händler rausgekommen ist. Ich denke, alles halb so wild! Abwarten...
 
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Erst einmal vielen Dank für Eure Einschätzung.

Der Wagen steht eigentlich tip-top aus, bemerkt hätte ich das ohne Rechnung nicht.

Ärgerlich ist es halt, dass der Händler nicht darauf hingewiesen hat. Aber das Leergeld hab ich dann jetzt bezahlt und meine Einstellung zu BMW-Händlern und Werkstätten entsprechend "justiert".

Irgendwie scheint der Händler aber auf "taube Ohren" gestellt zu haben, auf jeden Fall kommt von dort herzlich wenig Reaktion.

Ich werde jetzt als nächstes mal klären, ob er zur Bekanntgabe des Schadens verpflichtet gewesen wäre. Danach seh ich mal weiter.

Gruß
Peter

immer noch QP-Fan ;);)
 
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ja, halte uns bitte auf dem Laufenden.
 
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So, irgendwie wollen die das anscheinend aussitzen. Zuerst heute morgen einen Rückruf versprochen.
Ans Telefon bekam ich aber erst wieder einen als ICH dort anrief und wirklich ein ganz klein wenig ungehalten wurde...

Zumindest weiss ich jetzt, dass denen bewusst ist, dass sie den Schaden hätten angeben müssen. Mittlerweile festigt sich in mir eine gewisse Vorstellung, nämlich dass die auf die lange Anfahrt vertrauten und dann den Schaden lieber mal nicht direkt mitteilten sondern ganz unterschwellig wenn ich wieder zuhause bin. Ist aber nur eine Vermutung.

Der Leiter des Autohauses wollte mir eben erst kein Angebot machen, er wollte sich die Sache nochmals anschauen und mich auf jeden Fall heute noch zurückrufen.
Nun ist 19.20 Uhr, das Autohaus hat seit 19.00 Uhr zu und ein Rückruf kam erwartungsgemäß nicht.

Morgen geh ich mir einen anderen Wagen anschauen und wenn der gleich oder vielleicht sogar besser ist geht dieser hier zurück.

Dann haben die halt die Kosten am Hals und einen Wagen mit einem Vorbesitzer mehr auf dem Hof.
 
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Also für mich ist nichts sichtbar, für einen Fachmann vielleicht schon.

Nur muss ich bei einem evtl. Verkauf das ja wieder angeben und ich weiss ja, wie ich nach einem Auto gesucht habe:
Wagen mit Unfall oder größeren auch ehemaligen Schäden (darunter auch Hagelschäden) kamen bei mir nicht in Betracht.

Also werde ich bei einem Verkauf ein geringeres Käuferpotential haben als ohne den Vorschaden und evtl. nicht den Preis erzielen können als ohne Vorschaden.

Und wenn ich ehrlich bin hätte ich diese Differenz gerne ersetzt, obschon ich weiss, dass das nicht zu ermitteln ist.

Prinzipiell bleibt es so, dass ich explizit nach einem Wagen ohne Schäden gesucht hatte und auch bereit war, dann etwas mehr Geld auszugeben.
Nun haben ich für etwas mehr Geld einen Wagen mit einem Vorschaden.

Für mich sehr ärgerlich, denn für gleiches Geld hätte ich ein gutes Stück näher einen Wagen ohne Vorschäden bekommen...
 
AW: Unfallschaden nicht mitgeteilt beim Kauf

Dann klär doch mal bitte ob ein Fachmann das sieht ...

... danach kläre ob der Unfall in BMW-Systemen nachvollziehbar ist.

... dann schau in der Versicherungsdatenbank ob zu Deinem Auto was abgelegt ist

Wenn das alles nicht is, dann schmeiß die Reparaturrechnung weg und begib Dich in psychologische Hände für Gedächtnisreset.

... wünsche Dir im Anschluss viel Freude mit Deinem unfallfreien Coupé ^^
 
AW: Unfallschaden nicht mitgeteilt beim Kauf

Dann klär doch mal bitte ob ein Fachmann das sieht ...

... danach kläre ob der Unfall in BMW-Systemen nachvollziehbar ist.

... dann schau in der Versicherungsdatenbank ob zu Deinem Auto was abgelegt ist

Wenn das alles nicht is, dann schmeiß die Reparaturrechnung weg und begib Dich in psychologische Hände für Gedächtnisreset.

... wünsche Dir im Anschluss viel Freude mit Deinem unfallfreien Coupé ^^

das ist ja nun nicht nur ein rechtlich sehr fragwürdiger sondern auch mal ein selten dämlicher vorschlag.
 
AW: Unfallschaden nicht mitgeteilt beim Kauf

Ja, mag sehr dämlich sein - tschuldigung, aber stell Dir vor ihm wäre nie diese Rechnung in die Hand gefallen ...

... stell es Dir einfach nur einmal vor.

Es wüsste nie, nie, nie von diesem Schaden und wäre glücklich mit sseinem Coupé

Oder?
 
AW: Unfallschaden nicht mitgeteilt beim Kauf

ja, aber nun weiß er es und wird es auch nie verdrängen können, naja, vielleicht mit hilfe der errungenschaften der modernen pharmaindustrie. :-)
aber mal im ernst, könntest du das einfach so verdrängen, dein hart erarbeitetes geld steckt in der kiste und dann sowas. also ich könnte das nicht. es sein denn mit den bereits o.a. errungenschaften oder sehr viel von einem guten alten scotch.
 
AW: Unfallschaden nicht mitgeteilt beim Kauf

aber mal im ernst, könntest du das einfach so verdrängen, dein hart erarbeitetes geld steckt in der kiste und dann sowas.
Ja, das kann ich. Das ist nunmal nur ein Haufen Blech mit Motor drin.

... und sorry, klar gibt es Leute, die ihr Herz daran hängen, die ihrem Auto Namen geben, es wie ein Baby behandeln und vergöttern. Da darf keine Beule dran sein ansonsten bricht 'ne Welt zusammen.

Aber hey, das ist ein AUUUTOOOOO !!!

brumm-brumm ... nicht luckilucki-liebhab

Sorry, ja, das is eine reine Kopfsache. Die erste Beule tut halt weh - und wenn sie schon beim Kauf drin is .. ja, nun ... is halt so :-)

Das Auto steht in einem Top-Zustand da ... wieso sollte man nun einen Aufriss machen, das tolle Auto weggeben und sich ein anderes "Risiko"auto zulegen?
 
AW: Unfallschaden nicht mitgeteilt beim Kauf

Das Auto steht in einem Top-Zustand da ... wieso sollte man nun einen Aufriss machen, das tolle Auto weggeben und sich ein anderes "Risiko"auto zulegen?

Das sehe ich ähnlich, manchmal wird es schon fast etwas neurotisch...
 
AW: Unfallschaden nicht mitgeteilt beim Kauf

Wenn das alles nicht is, dann schmeiß die Reparaturrechnung weg und begib Dich in psychologische Hände für Gedächtnisreset.

... wünsche Dir im Anschluss viel Freude mit Deinem unfallfreien Coupé ^^

So ähnlich hab ich das halt vor. Nur halt nicht mit psychologischer Behandlung sondern mit einem anderen Wagen :-)

Klar ist das auch ein Risiko, aber die Chancen stehen dann zumindest 50/50, dass ich für gleiches Geld ein Auto ohne Schäden bekomme.

So hab ich zu 100% eines mit eben solchen und weiss das auch noch!!!

Wäre es ein Wagen mit irgend einem speziellen Extra oder so, das man lange suchen müsste wäre es was anderes. Aber es ist ein ganz normales, serienmässiges QP 2,8. Da tu ich mir die Neusuche gerne nochmal an.

So zum Reset :-)
 
AW: Unfallschaden nicht mitgeteilt beim Kauf

Dann klär doch mal bitte ob ein Fachmann das sieht ...

... danach kläre ob der Unfall in BMW-Systemen nachvollziehbar ist.

... dann schau in der Versicherungsdatenbank ob zu Deinem Auto was abgelegt ist

Wenn das alles nicht is, dann schmeiß die Reparaturrechnung weg und begib Dich in psychologische Hände für Gedächtnisreset.

... wünsche Dir im Anschluss viel Freude mit Deinem unfallfreien Coupé ^^

Ach so, das hatte ich noch nicht beantwortet, ist aber für das Verständnis wohl wichtig:
Der Schaden wurde bei BMW unter Hinterlegung der Fahrgestellnummer repariert und war auch im System des veräussernden BMW-Händlers drin. Ich gehe mal davon aus, dass das bei BMW somit jederzeit nachvollziehbar ist!

Die Rechnung ging damals direkt an die Versicherung, zumindest ist sie so adressiert. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ist das dort in der Datenbank nachvollziehbar. Ich wüsste aber nicht, wie ich das prüfen sollte.

Also einfach so wegschmeissen und dem nächsten Käufer dann ebenfalls nichts sagen, das Risiko ist mir die Sache dann nicht wert.

Und freuen würd ich mich über das Auto liebend gerne, wollte ja schon immer ein QP haben.
 
AW: Unfallschaden nicht mitgeteilt beim Kauf

Das sehe ich ähnlich, manchmal wird es schon fast etwas neurotisch...

Das sehe ich anders. Und zwar aus zwei Gründen.

Zum einen hat der Käufer ein Auto nach seinen Vorstellungen gesucht. Und wenn zu diesen Vorstellungen auch Unfallfreiheit gehört, dann hat er einfach faktisch nicht das bekommen was er wollte und was er bezahlt hat.

Was uns gleich zum zweiten Grund führt. Dass nämlich ein verschwiegener Schaden Betrug ist. Über den korrekten Begriff und ob es nun ein Unfallwagen ist kann man ja diskutieren wie man will, aber ein zurückhalten von verkaufsrelevanten Fakten halte ich trotzdem für Betrug. Und mit sowas könnte ich mich niemals einfach so abfinden. Das nagt doch ganz schön am Ego...

Fab
 
AW: Unfallschaden nicht mitgeteilt beim Kauf

So ähnlich hab ich das halt vor. Nur halt nicht mit psychologischer Behandlung sondern mit einem anderen Wagen :-)

Klar ist das auch ein Risiko, aber die Chancen stehen dann zumindest 50/50, dass ich für gleiches Geld ein Auto ohne Schäden bekomme.

Das stell dir nicht zu einfach vor. Das wird nicht klappen, daß du dir ein anderes Auto kaufst und für den einfach so das Geld zurück bekommst.
Vielleicht kannst du ein Gutschein für die nächste Reparatur aushandeln etc. Ich fürchte nur, daß dir - wenn der Schaden fachmännisch repariert und noch dazu für den Laien nicht sichbar ist, kein Gericht eine Entschädigung zusprechen wird.

Sehe es doch einmal anderes herum. Der Wagen hatte (und da kannst du recht sicher sein) keinen Schaden, der das Fahrverhalten oder der die Langlebigkeit des Fahrzeuges beeinträchtigen könnte. Dafür hat er jede Menge neuen Lack, der ein 10 Jahre altes Auto eher aufwertet. Wenn du ein Auto in dem Alter suchst hat es entweder massig Steinschläge oder wurde schon einmal lackiert (zumindest die Front).

Geht einmal zu einer Porsche Niederlassung und frag wieviele von deren Gebrauchtwagen mit mehr als 10tkm noch nicht nachlackiert sind. Es wird keiner sein!

Das Verhalten des Händlers ist sicherlich nicht ok. Du bist aber auch schon mit einer gewissen Blauäugigkeit heran gegangen. Wenn das Auto sonst ok ist lebe damit.
Der M ist jetzt mein 4. Auto - und gleichzeitig das 3. was beim Kauf am linken hinteren Seitenteil nachlackiert/gespachtelt war. Ich habe es jedesmal gesehen, angegeben hat es der Verkäufer nie. (Immer Händler).
Selbst auf einem Gebrauchtwagengutachten was angefertigt wurde stand nichts davon. Nicht einmal ein Wort von der Nachlackierung obwohl jedes Schichtdickenmessgerät das klar angezeigt hätte.
 
AW: Unfallschaden nicht mitgeteilt beim Kauf

habe jetzt langsam den Überblick verloren.
Wurde jetzt nur lackiert oder was war jetzt für ein Schaden definitiv am Fahrzeug.
Sicherlich, wenn ich ein Auto kaufe, möchte ich wissen, was mit der Kiste los ist bzw. los war. Egal ob sie top dar steht oder nicht. Schließlich bekommt man evtl. das gleiche Problem, wenn man selbst mal das Auto verkaufen möchte u. solch eine Aussage zur Unfallfreiheit treffen muß. Jedoch, ob der Händler das Auto so ohne weiteres zurück nimmt u. im Gegenzug das Geld aushändigt, waage ich zu bezweifeln.
 
AW: Unfallschaden nicht mitgeteilt beim Kauf

Das sehe ich anders. Und zwar aus zwei Gründen.

Zum einen hat der Käufer ein Auto nach seinen Vorstellungen gesucht. Und wenn zu diesen Vorstellungen auch Unfallfreiheit gehört, dann hat er einfach faktisch nicht das bekommen was er wollte und was er bezahlt hat.

Was uns gleich zum zweiten Grund führt. Dass nämlich ein verschwiegener Schaden Betrug ist. Über den korrekten Begriff und ob es nun ein Unfallwagen ist kann man ja diskutieren wie man will, aber ein zurückhalten von verkaufsrelevanten Fakten halte ich trotzdem für Betrug. Und mit sowas könnte ich mich niemals einfach so abfinden. Das nagt doch ganz schön am Ego...

Fab

In diesem individuellen Fall ist das sicherlich z.T. auch richtig und mir würde es da vielleicht ähnlich gehen. Jedoch war meine Aussage eher allgemein, und zwar mit dem Hintergedanken, dass Einige reparierte Autos, und sei es auch noch so eine Kleinigkeit, kategorisch ablehnen.
Ein Auto wird dadurch ja nicht zwingend schlechter im Zustand oder in der Funktion; unabhängig jetzt vom Wert- oder Preisverlust
 
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