Ungewöhnlicher Vorwurf eines Porsche Turbo Fahrers^^

Musste gerade feststellen, dass BMW die Motorradkunden auf der Homepage inzwischen auch ungefragt duzt. :eek: :o
 
Der Unterschied der modernen Zeit besteht doch darin, das heute sogar Personen die die Gesellschaft verachten, sich nicht an Grundregeln halten und nichts zur Allgemeinheit beitragen trotzdem menschenwürdig leben können.

Das hier im Forum zu diskutieren wurde schon öfters versucht und hatte noch nie zu einem Ergebnis geführt. Dafür sind zu sehr eigene positive oder negative Erfahrungen jedes einzelnen für die Meinungsbildung ausschlaggebend.
Wer auf dem Land wohnt und als Geselle in einem Handwerksbetrieb mit 5 Mitarbeitern und einem Lehrling arbeitet, hat oft eine andere Eistellung dazu wie jemand der in Berlin wohnt und in einer Fabrik mit 3000 Mitarbeitern sein Geld verdient.
 
Musste gerade feststellen, dass BMW die Motorradkunden auf der Homepage inzwischen auch ungefragt duzt. :eek: :o



.... was erwartest Du von einer Firma, die Ihre Produkte in der Hauptstadt der Sozialhilfeempfänger, Arbeitslosen und Hartz4 Empfänger herstellt? :lipsrseal2
Das muß doch einen Grund haben, warum die Quote in Berlin so hoch und in Bayern so niedrig ist.[/quote]
 
Musste gerade feststellen, dass BMW die Motorradkunden auf der Homepage inzwischen auch ungefragt duzt. :eek: :o

Anscheinend gehört das heute zur allgemeinüblichen Praxis!?
Was ja hier im Forum unter Gleichgesinnten sinnvoll erscheint. finde ich aber in anderen Lebensbereichen einfach nur zum Kotzen!?
(Beispiel Ikea)
 
Daß ein laufender Motor im Stand sehr verpönt ist, durfte ich auch schon hin und wieder feststellen - wenn ich der Meinung war, es sei nun sinnvoller, ihn die paar Minuten laufen zu lassen.

Gut, darauf könnte man sich verständigen...


Wo sind aber nun die ganzen Standheizungen als Sonderausstattung für den Winter? Die verbrauchen gut ein Drittel des Motors im Leerlauf, erzeugen die erwünschte Wärme wesentlich effizienter ... je nach Ausführung passiv oder sogar aktiv für den Motor.

Wieso wird bei so viel kollektivem Umweltbewußtsein weiterhin mit dem Ölofen durch die Gegend gerußt, nachdem die krebserregende Wirkung der Diesel-Abgase auch mit dem Filter inzwischen unzweifelhaft belegt ist?

Wieso ist der gechipte Diesel noch immer so eine Massenerscheinung, daß man in fast jeder Kolonne bei Fallen einer Geschwindigkeitsbeschränkung zumindest eine Rußwolke sieht?

Wieso stellen sich so viele Familien lieber alle paar Jahre einen neuen Ölofen in die Garage zusätzlich zu dem im Keller, anstatt sich einmal um die Dämmung und ein ökologisches Heizsystem zu kümmern?

Und wieso schafft es jemand, der hin und wieder den Motor im Stand ein paar Minuten laufen läßt und im Winter regelmäßig die Standheizung nutzt, seine Autos durch die Bank fast exakt auf Verbrauchs-Werksangabe zu bewegen... obwohl er zügig fährt... und Spaß dabei hat?

Interessanter aber: Wieso stößt das viel zu oft auf Skepsis, Unglaube oder sogar Unterstellungen, das wäre geschönt oder schlicht nicht wahr?


Könnte es sein, daß man eventuell nicht nur vorausschauend den Motor laufen lassen kann... sondern das ganze Auto?
 
Ach und btw..

Ich kenne den 991 Turbo nicht, den davor auch nicht... aber ich würde dennoch davon ausgehen, daß er bei gleicher Fahrweise nur unwesentlich mehr verbraucht als der Z4. Und bei gleicher Stand..weise...
Dazu kommt, daß der Turbo mE selten ausgefahren wird, alleine der Leistung wegen. Ist wohl eher eine Frage der Finanzen, ob man den Turbo nimmt oder nicht. Den Ruf des Heizer-Porsches hat er schon lange an andere Modellreihen abgegeben.

Damit will ich sagen: Ich finde die Vermutung des potentiellen Umweltsünders gegen den durchschnittlichen 911-Turbofahrer nicht gerechtfertigt. :)
 
Jeder der einen Sportwagen - egal welchen Sportlichkeitsgrades - fährt ist in den Augen der Ökos ein echter - kein potenzieller - Umweltsünder, da er aus Spaß- oder Protzgründen mehr CO2 erzeugt als aus rein sachlicher Erfordernis unumgänglich wäre. Zwischen den einzelnen Fahrzeugtypen oder Motoren unterscheiden die dann wohl kaum noch (solange nicht Elektro).

Und das würde ich auch nicht machen, denn wer bin ich, dass ich, der ich jede Woche zig Liter mehr als nötig aus Spaß verbrenne, jemandem anderen zu sagen, die zig + x Liter, die er noch mehr verbraucht, seien zuviel?
 
Anscheinend gehört das heute zur allgemeinüblichen Praxis!?
Was ja hier im Forum unter Gleichgesinnten sinnvoll erscheint. finde ich aber in anderen Lebensbereichen einfach nur zum Kotzen!?
(Beispiel Ikea)

Verstehe ich nicht .... ich finde es eher lustig, den IKEA-Mitarbeiter zu fragen, ob wir zusammen im Schützengraben gelegen haben, wenn ich geduzt werde.

Das Duzen ist einfach eine Form des "hippen denglish" = you = Du, Ihr .... eben denglisch
 
Mir ist es egal ob ich geduzt werde oder nicht, so schlimm ist es doch auch wieder nicht !
 
Ein befreundetes Ehepaar, sogenanntes "besserverdienendes" Ehepaar, die beheizen für sich alleine (Kinderlos) ein riesiges Einfamilienheim, fahren 2 Schlitten und stellen beim Tanken natürlich den Motor umweldbewusst, wie sie nun mal sind, an der Tankstelle ab.

Fahren aber alljährlich: (mal so grob über den Daumen aufgezählt:)

Februar: 1800 Km in den Skiurlaub nach Italien,
März: 500 Km in den Wellnessurlaub,
April: per Düse nach Mallorca, in den Vorfrühling,
Juni, eine Geburtstagsfeier im Thüringer Wald,
Juli, Hauptjahresurlaub per Düse nach Südafrika,
August, eine Woche in die Toscana,
September fährt die Ehefrau, mit Kolleginnen in den Wanderurlaub nach Bayern,
September, fährt der Herr mit Stammtischkollegen an die Nordsee,
Oktober, Freitag und Samstag, mal eben nach Franken zum Geburtstag,

zwischendurch werden an Wochenenden noch Theateraufführungen, Weinproben, Musicals, Konzerte und Zirkusbesuche in ganz Deutschland angefahren.....immer schön den Motor abstellen....man ist ja umweldbewusst.
Ich sach da nix. Wegen dem Mundverbrennungsfaktor. :X
Aber an sonsten sind sie sehr nett und auch völlig normal. :w

Ich behaupte (vermute/ unterstelle) mal: so ähnlich ist das "jahresspass-Verhalten" des Porschfahreres vom ersten Beitrag, und der will mir Vorschriften machen, in Sachen Umweltbewusstsein???
 
Zuletzt bearbeitet:
Verstehe ich nicht .... ich finde es eher lustig, den IKEA-Mitarbeiter zu fragen, ob wir zusammen im Schützengraben gelegen haben, wenn ich geduzt werde.

Das Duzen ist einfach eine Form des "hippen denglish" = you = Du, Ihr .... eben denglisch


In dem konkreten Fall ist es nicht denglish, sondern schlicht schwedisch ;)
Dort ist das "Du" das übliche Pronomen im täglichen Umgang miteinander seit der "Du-Reform" in den 60ern.

Wenn Du also durch ein schwedisches Möbelhaus schlenderst oder eine korv med bröd essen willst, darfst Du es nicht als unhöflich empfinden, geduzt zu werden. Das ist nunmal ein Teil der wunderbaren kulturellen Unterschiede :) :-)
 
In dem konkreten Fall ist es nicht denglish, sondern schlicht schwedisch ;)
Dort ist das "Du" das übliche Pronomen im täglichen Umgang miteinander seit der "Du-Reform" in den 60ern.

Wenn Du also durch ein schwedisches Möbelhaus schlenderst oder eine korv med bröd essen willst, darfst Du es nicht als unhöflich empfinden, geduzt zu werden. Das ist nunmal ein Teil der wunderbaren kulturellen Unterschiede :) :-)

Ich empfinde es nicht als unhöflich, eher als kindlich, vor allem wenn es von einem deutschen Mitarbeiter IKEAS in einer deutschen. Filiale kommt, wenn es schon der schwedischen Sprache entspringt.

Marketing ala "wir sind eine Familie" ist es schon.

Ich bin aber lernfähig :) :-)

Wie würde die Anrede ausfallen, wenn es ein Möbelhaus anderer Nationalität wäre?
 
In dem konkreten Fall ist es nicht denglish, sondern schlicht schwedisch ;)
Dort ist das "Du" das übliche Pronomen im täglichen Umgang miteinander seit der "Du-Reform" in den 60ern.

Wenn Du also durch ein schwedisches Möbelhaus schlenderst oder eine korv med bröd essen willst, darfst Du es nicht als unhöflich empfinden, geduzt zu werden. Das ist nunmal ein Teil der wunderbaren kulturellen Unterschiede :) :-)

Ich empfinde es nicht als unhöflich, eher als kindlich, vor allem wenn es von einem deutschen Mitarbeiter IKEAS in einer deutschen. Filiale kommt, wenn es schon der schwedischen Sprache entspringt.

Marketing ala "wir sind eine Familie" ist es schon.

Ich bin aber lernfähig :) :-)

Wie würde die Anrede ausfallen, wenn es ein Möbelhaus anderer Nationalität wäre?
 
Ich empfinde es nicht als unhöflich, eher als kindlich...

Verstehe ich, liegt natürlich daran, dass wir einfach komplett anders mit dem "Du" aufwachsen und es bei uns auch für eine ganz andere Ebene der Kommunikation bzw Zwischenmenschlichkeit steht.
Davor wird übrigens auch immer "gewarnt", dass man dass "Du" der Schweden nicht automatisch mit zu großer "Nähe" gleichsetzen darf (wozu wir Deutschen aber sehr schnell tendieren, weil es genau diese Unterscheidung ja seit jeher bei uns gibt und ziemlich stark in unseren Köpfen verankert ist).
Klar wird es ein wenig "albern", wenn sich zwei Deutsche plötzlich duzen, nur weil sie in einem schwedischen Möbelhaus stehen, hast schon Recht ;)


Wie würde die Anrede ausfallen, wenn es ein Möbelhaus anderer Nationalität wäre?

Grüezi?!
Buenos Dias?
Alaaf?
Helau?
Keine Ahnung :D
 
Oh, geht mir genau so - obwohl aus einer der "Hochburgen" entsprungen (vielleicht auch gerade deswegen?! :confused:)

Ich hätte sogar noch eine Anmerkung zum Thema: Falls es tatsächlich der neueste, gerade ausgelieferte Turbo S der Reihe 991 war, verbraucht dieser im Stand gar nichts - Start/Stopp sei Dank :p :P
Wie heißt es so schön, mit einer vollen Hose lässt sich gut stinken :D
 
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