Ursache für Scheidungen?

  • Ersteller Ersteller Andreazzz
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Das war ja klar, dass der Max kommt - und womit er kommt. :D
 
Man sollte dann hierbei wohl zwischen den Begriffen Schuld und Ursache unterscheiden. Dann kann die Schuld wohl ganz klar bei einem der Partner liegen, die Ursache eben bei beiden, wenn man es denn so definieren will.
Einverstanden. Nur dann muss man ja die Ursache nicht extra betonen da diese nach der Definition immer bei beiden liegt. Jan sagte dies ja mit anderen Worten.
 
Einverstanden. Nur dann muss man ja die Ursache nicht extra betonen da diese nach der Definition immer bei beiden liegt. Jan sagte dies ja mit anderen Worten.

Allerdings finde ich die Frage nach der Ursache in Beziehungsthemen eigentlich immer deutlich sinnvoller, als die Frage nach der Schuld. Denn Ursachenforschung kann immerhin für die Zukunft helfen. Diskussionen über Schuldfragen führen hingegen doch eigentlich eher kaum zu einem Ergebnis.

Wenn man dennoch über Schuld sprechen möchte, so glaube ich - wie in meinem kleinen Beispiel mit dem Blumenstrauß bereits angedeutet - durchaus, dass auch die Schuld für Trennungen häufig durchaus bei beiden Personen zu suchen ist - wenn auch wie schon von "skrylle" gesagt mit ggf. erheblich unterschiedlicher Gewichtung.

Zugegeben: Solche abstrakten Thesen sind wohl kaum sinnvoll diskutierbar. ;)
 
Allerdings finde ich die Frage nach der Ursache in Beziehungsthemen eigentlich immer deutlich sinnvoller, als die Frage nach der Schuld. Denn Ursachenforschung kann immerhin für die Zukunft helfen. Diskussionen über Schuldfragen führen hingegen doch eigentlich eher kaum zu einem Ergebnis.
Das sehe ich als Betroffener etwas anders. Ich denke, da können auch nur Leute mitdiskutieren die es erlebt haben. Alle Anderen reden wie der Blinde von der Farbe und können sich über die mangelnde Erfahrung glücklich schätzen. Sicher kann man über die Ursache diskutieren. Es wird jedoch mangels Möglichkeiten diese abzuändern zu keinem Ergebnis führen. Die Schuld hingegen kann man sehr wohl eingrenzen und auch Lehren für die Zukunft ziehen.
 
Das sehe ich als ein Betroffener etwas anders. Ich denke, da können auch nur Leute mitdiskutieren die es erlebt haben. Alle Anderen reden wie der Blinde von der Farbe und können sich über die mangelnde Erfahrung glücklich schätzen. ...

Eine Scheidung ist nichts anderes als die rechtliche Abarbeitung des Scheiterns einer Beziehung. Unter dieser Prämisse dürfte hier mehr oder weniger jede(r) betroffen sein, weshalb ich deine Bemerkung eher unpassend finde.

... Sicher kann man über die Ursache diskutieren. Es wird jedoch mangels Möglichkeiten diese abzuändern zu keinem Ergebnis führen. Die Schuld hingegen kann man sehr wohl eingrenzen und auch Lehren für die Zukunft ziehen.

Das sehe ich diametral entgegengesetzt. Gerade das Klären der Ursachen hilft doch, es für die Zukunft besser zu machen.

Ein fiktives Beispiel: Nehmen wir einmal an, eine Ehe/Beziehung scheitert maßgeblich daran, dass er zu viel arbeitet und sich zu wenig um sie kümmert. Sie sitzt jahrelang alleine zu Hause, kümmert sich um Haushalt und/oder Kinder, kann mit dem ganzen Geld herzlich wenig anfangen und verlässt ihn irgendwann, weil sie keinen Mann möchte, der nur im Büro sitzt oder auf Reisen ist.

Ursache des Scheiterns ist also die mangelhafte "Work-Life Balance", in der sich beide zu lange befunden haben. Wer dies erkennt, wird es zukünftig - so gut es geht - besser machen.

Wer hat aber nun Schuld? Ist der Mann schuld, weil er zuviel gearbeitet hat? Ist die Frau schuld, weil sie die Arbeit ihres Partners nicht geschätzt und/oder ihn zu sehr vermisst hat? Ist sie schuld, weil sie eine andere Wertevorstellung ("Zweisamkeit vor Wohlstand") hat? Ist er schuld, weil er das nicht erkannt hat?

All' diese Fragen finde ich völlig sinnlos. Interessant ist m. E. allein die Frage nach der Ursache.
 
Eine Scheidung ist nichts anderes als die rechtliche Abarbeitung des Scheiterns einer Beziehung. Unter dieser Prämisse dürfte hier mehr oder weniger jede(r) betroffen sein, weshalb ich deine Bemerkung eher unpassend finde.
Ich sehe dies nicht so. Warum und weshalb werde ich jedoch nicht in der Öffentlichkeit diskutieren.
 
Ich denke,dass es nicht DIE Ursache gibt. Jede Beziehung scheitert(wenn es denn so kommt)aus anderen Gründen die genau so individuell sind wie die Individuen die sie führen. Dabei kann es sein,dass einem Partner ein Grossteil der "Schuld" zugeordnet werden kann,ebenso kann es sein,dass nicht von "Schuld" gesprochen werden kann/muss. Alles schon im Bekanntenkreis erlebt.
Wenn man überhaupt ein gemeinsames Muster festlegen will so ist es meistens so,dass Frauen sich eher aus einem Mangel an Aufmerksamkeit/Emotionen beklagen,Männer häufig "Sensationen" im Sexualleben vermissen. Muss aber nicht unbedingt so sein.
Könnte noch viel dazu schreiben,muss aber erst mal wieder was tun.
 
,Männer häufig "Sensationen" im Sexualleben vermissen..

Nach dem, was ich so gehört habe, scheitern Ehen, weil Männer das Sexualleben vermissen :X.

Eine sehr ausgeprägte Unlust der Frau nach erfolgter Vermehrung und Abschluß der Familienplanung soll ja sehr weit verbreitet sein....:O :#
 
Männer und Frauen sind einfach zu unterschiedlich. Beispiel:

Zwei Frauen unterhalten sich:

"Wie war Dein Sex gestern?"
"Katastrophal. Mein Mann kam von der Arbeit, aß sein Essen innerhalb von 3 Minuten auf, danach hatten wir 4 Minuten Sex und nach 2 Minuten ist er eingeschlafen ... und du?"
"Phantastisch! Mein Mann kam nach Hause, führte mich zu einem tollen Essen aus, danach sind wir eine Stunde lang nach Hause spaziert; nach Kerzenschein und einer Stunde Vorspiel hatten wir eine Stunde lang phantastischen Sex und stell‘ dir vor, am Schluss haben wir eine Stunde lang geredet. In einem Wort - märchenhaft!"

Dann unterhalten sich die beiden Männer der Frauen:

"Wie war dein Sex gestern?"
"Phantastisch! Ich komme nach Hause, das Essen steht auf dem Tisch; habe gegessen, hatte Sex und bin sofort eingeschlafen. Und du?"
„Katastrophal! Ich komme nach Hause und da gibt es keinen Strom, da ich vergessen habe, die Stromrechnung zu bezahlen; deswegen habe ich meine Frau irgendwohin zum Essen ausgeführt. Das Essen war scheiße und so teuer, dass ich kein Geld mehr für‘s Taxi hatte; also musste ich zu Fuß nach Hause laufen! Zu Hause angekommen, natürlich kein Strom, musste ich dann die verdammten Kerzen anzünden! Ich war so wütend, dass es eine Stunde dauerte, bis er stand, und danach eine Stunde, bis ich gekommen bin, und deswegen war ich so geladen, dass ich danach eine Stunde lang nicht einschlafen konnte und die Alte hat mich die ganze Zeit vollgepellt."

:D

Gruß

Kai
 
Eine sehr ausgeprägte Unlust der Frau nach erfolgter Vermehrung und Abschluß der Familienplanung soll ja sehr weit verbreitet sein....:O :#
Da befindest du dich völlig im Irrtum.
Von wenigen Ausnahmen abgesehen erreichen Frauen den Höhepunkt ihrer sexuellen Erlebnisfähigkeit nach dem 40. Lebensjahr,die Anzahl der Kinder spielt nur in soweit eine Rolle als dass die Möglichkeiten des ungestörten Zusammenseins sehr eingeschränkt werden und für Spontanitäten häufig keine Zeit ist.
 
Männer und Frauen sind einfach zu unterschiedlich. Beispiel:

Zwei Frauen unterhalten sich:

"Wie war Dein Sex gestern?"
"Katastrophal. Mein Mann kam von der Arbeit, aß sein Essen innerhalb von 3 Minuten auf, danach hatten wir 4
Minuten Sex und nach 2 Minuten ist er eingeschlafen ... und du?"

"Phantastisch! Mein Mann kam nach Hause, führte mich zu einem tollen Essen aus, danach sind wir eine Stunde lang nach Hause spaziert; nach Kerzenschein und einer Stunde Vorspiel hatten wir eine Stunde lang phantastischen Sex und stell‘ dir vor, am Schluss haben wir eine Stunde lang geredet. In einem Wort - märchenhaft!"

Dann unterhalten sich die beiden Männer der Frauen:

"Wie war dein Sex gestern?"
"Phantastisch! Ich komme nach Hause, das Essen steht auf dem Tisch; habe gegessen, hatte Sex und bin sofort eingeschlafen. Und du?"
„Katastrophal! Ich komme nach Hause und da gibt es keinen Strom, da ich vergessen habe, die Stromrechnung zu bezahlen; deswegen habe ich meine Frau irgendwohin zum Essen ausgeführt. Das Essen war scheiße und so teuer, dass ich
kein Geld mehr für‘s Taxi hatte; also musste ich zu Fuß nach Hause laufen! Zu Hause angekommen, natürlich kein Strom, musste ich dann die verdammten Kerzen anzünden! Ich war so wütend, dass es eine Stunde dauerte, bis er stand, und danach eine Stunde, bis ich gekommen bin, und deswegen war ich so geladen, dass ich danach eine Stunde lang nicht einschlafen konnte und die Alte hat mich die ganze Zeit vollgepellt."


:D

Gruß

Kai[/
:t
Der Lieblingswitz meiner Frau.:D
 
Da befindest du dich völlig im Irrtum.
Von wenigen Ausnahmen abgesehen erreichen Frauen den Höhepunkt ihrer sexuellen Erlebnisfähigkeit nach dem 40. Lebensjahr,die Anzahl der Kinder spielt nur in soweit eine Rolle als dass die Möglichkeiten des ungestörten Zusammenseins sehr eingeschränkt werden und für Spontanitäten häufig keine Zeit ist.

Hmmm, dann kennt meine :K aber die falschen Frauen.... DAS gibt mir jetzt zu denken, nicht dass das ansteckend ist :O...

Sie könnten .. aber sie wollen nicht....:j Wer soll DAS verstehen...&:
 
seit wann hat erziehung was mit genetik zu tun?

wäre erziehung im spiel, würde sich das erbmaterial mit der zeit aber anpassen (wenn man der wissenschaft glauben darf) und das schliesst du ja aus (siehe #40 ) - du widersprichst dir also selbst :K

so ab und zu hab ich den eindruck das mit dem auf dem baum schlafen ist bei dir nicht allzu weit her geholt :D

nee lass mal, reicht schon wenn ich hier im forum deine gesellschaft "geniessen" muss :p :P
 
Hmhmhm, ich dachte immer, wahre Liebe gibt es nur unter Männern :p :P ?! Oder ist das nur ein Spruch der euch vor uns Frauen schützen soll 8-) ?

Diese Konstellation wäre mal rein prinzipielle intressant, ob die es miteinander besser hinbekämen, wie da die Scheidungsrate wäre, wenn das auch zum Normaldasein der Menschheit zählen würde, in der Gesellschaft akzeptiert und in genau solch Statistiken/Diskussionen auch fallen würde?! Ich denke, da käm nichts andres bei raus ...

Wobei es diese leider immer noch mehr verborgen lebende, maskuline Konstellation auch kaum schafft sich zu binden (sicher auch wegen der Gesellschaftsakzeptanz, keine Frage), geschweige denn lebenslang; wie sollen es dann die Frauen mit euch immer hin kriegen :p :P? Denke auch da würde es nicht anders aussehen, da Menschen immer verschieden sind, sich weiter entwickeln; Umfeld, Gesellschaft, Zwänge, Druck div. Art, Stress usw. viel zerstören.

Aber ich las hier einige Ansätze, die ich richtig gut fand, ALS FRAU, wohlgemerkt; bring mal deinem Liebsten eine Strauß Blumen mit heim, der meint es gibt nun wieder 3 Tage Sommersalat zum Kerzenschein, Grill ab in den Schuppen.
... sowie sie denkt: "Hat er was angestellt?," ... was ich als Quatsch sehe ... ist so ein dummer Spruch wie: "Zur Scheidung gehören immer zwei" ...

Doch nun mal im Ernst, egal um welche Beziehungen es sich handelt, nur wer im Kleinen daran arbeitet, dass regelmäßig, erntet auch das was er sich selber wünscht für eine Beziehung. Ist doch nicht nur so, wenn man verheiratet ist, doch auch in den Partnerschaften, ohne Schein .
Wie Mann/Frau in den Wald brüllt, kommt es zurück ... brüllt keiner mehr, kommt auch nichts mehr zurück. Egal ob mit Kindern, ohne Schwiegermutter, des andren nervige Hobbies usw.! Man sollte sich arangieren, jeder mit des andren Freuden und auch Leiden, dann klappt das auch. Vorausgesetzt jeder arbeitet gerne an allem in der Beziehung mit, läßt das Leben nicht an sich vorbeiziehen, ist auch bedacht, dass es immer wieder neu Spaß macht, in allen Bereichen, für beide ...

Tja und Frauen die in Männerdomänen mitmischen, wie auch hier, werden sowieso immer erstmal mit einem ironischen Lächeln im Gesicht beäugt, nicht für voll genommen, auch das ist mir klar; aber mir voll egal, stehe deswegen auch gern mal meinen Mann, auch als Frau, *zwinker*!
UND ich vermute schwer, dass so mancher hier, dass seiner Frau nicht zugestehen würde, dass sie hier mit aktiv ist, wäre für ihn ein Scheidungsgrund, *lach*.Kenn da selber so Kandidaten ...

Frei nach dem Motto: "Was dir gehört, gehört auch mir. Doch was mir gehört, geht dich nen Scheixxxdreck an" ...

Doch ich leite bereits ein großes Bikerforum, habe das mit aller Kraft auch ins Leben gerufen und denke ich weiß schon ein wenig wie Männer ticken und auch wie sie nicht ticken ...

An jeder Beziehung, die gut laufen soll, müssen alle Parteien arbeiten, dass nicht nur bei solchen, die mit dem Wörtchen AMORE zu tun haben.

UND ja, ich las das hier mal gern, hochintressant, was da so kommt von den HERRlichkeiten :2beatnik2 !
 
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Das sehe ich als Betroffener etwas anders. Ich denke, da können auch nur Leute mitdiskutieren die es erlebt haben. Alle Anderen reden wie der Blinde von der Farbe und können sich über die mangelnde Erfahrung glücklich schätzen. Sicher kann man über die Ursache diskutieren. Es wird jedoch mangels Möglichkeiten diese abzuändern zu keinem Ergebnis führen. Die Schuld hingegen kann man sehr wohl eingrenzen und auch Lehren für die Zukunft ziehen.

...tja, ebenfalls aus der Sicht eines Betroffenen, der das volle Paket ab bekommen hat und selbst erleben musste, wie es emotionell ist wenn einem der geliebte Partner plötzlich den Teppich unter den Füssen wegzieht, bleibe ich bei meinem Grundtenor: es liegt NIEMALS ausschließlich nur an einer Seite. Die Ursache findet man mit etwas Abstand meist in unterschiedlicher Gewichtung auf beiden Seiten - bei mir war es das oft zitierte verflixte 7.Jahr!
 
es liegt NIEMALS ausschließlich nur an einer Seite
Und genau das kannst du eben nicht sagen. Nur weil es bei dir so war, kannst du das nicht als allgemein gültigen Fakt hinstellen. Eine absolute Aussage gilt immer noch als widerlegt, wenn es mindestens einen Fall gibt der diese widerlegt ! Und da ich einen Fall kenne der dies erfüllt, weiß ich das deine Aussage nicht zutrifft.
 
Ganz allgemein und ohne Bezug auf etwaige konkrete Fälle: Jeder Betroffene kann für sich selbst überprüfen, ob es wirklich ausschließlich an der anderen Partei lag. Er muss sich "nur" ehrlich und objektiv fragen, ob er in all' den Ehe-/Beziehungsjahren wirklich immer und ausnahmslos alles richtig und optimal gemacht hat. Ist das nicht der Fall, und seien es subjektiv nur Kleinigkeiten, lässt sich bereits nicht mehr mit 100%iger Sicherheit sagen, dass es wirklich nur an der anderen Partei lag.

Die Herausforderung liegt freilich in dieser ehrlichen und objektiven Selbstanalyse, die ja - will man der herrschenden Lehre in der Psychologie folgen - ihre Grenzen hat, wenn man sie selbst durchführt.

Ein klassisches Beispiel sind "Workaholics", die irgendwann von ihren Frauen verlassen werden. Erstere haben sich - ihrem eigenen Eindruck nach - jahrelang erheblich engagiert und aufgeopfert, um der Frau und Familie finanzielle Sicherheit und Wohlstand zu bescheren. Der dann Verlassene neigt häufig dazu, die gesamte Schuld und Ursache bei der scheidenden Partnerin zu sehen. Hat er doch selbst "alles gegeben", während seine Frau/Partnerin davon profitiert hat. Was dabei regelmäßig übersehen wird, ist der Umstand, dass Karriere und Wohlstand die partnerschaftliche Nähe und/oder das Vatersein nicht ersetzen können.

Interessanter Weise neigen umgekehrt Frauen, die von ihren Männern betrogen und/oder wegen einer anderern Frau verlassen wurden, häufig dazu, Ursache und Schuld bei sich selbst zu suchen. Auch das ist m. E. ein gutes Beispiel dafür, wie erheblich das subjektive Empfinden bisweilen von den tatsächlichen Umständen abweicht.

Entschuldigung für die laienhafte Darstellung. ;)
 
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