Versicherung kürzt Kostenvoranschlag des Gutachters und schlägt andere Werkstatt vor

Hatte noch keine Zeit anzurufen, bzw auch vergessen.:(
Auto wird diese Woche repariert, werde morgen mal anrufen.
 
Das Dumme, dieser Affentanz wird grundsätzlich auf dem Rücken der Geschädigten ausgetragen.
Nicht korrekt:
alle Versicherten zahlen den daraus überflüssigerweise entstehenden Mehraufwand (Gutachter, Anwalt, interne Abwicklung=Personal) über die laufend steigenden Prämien.
Bei mir ist jetzt die Teilkasko um knapp 60% p.a. gestiegen, ohne dass sich beim selben Fahrzeug etwas an der Einstufung oder an der Regionalklasse geändert hat. Auf Rückfrage: "ja, da wird sich ab 1.1.20 der Tarif ändern". Toll.
 
Wahrscheinlich kann man die Rechnung nicht so einfach machen. Ich denke der Gewinn durch den Verzicht auf zustehende Leistungen, weil der Aufwand zu hoch erscheint und man einfach genervt/bequem/uninformiert ist, ist höher als die zusätzlich entstehenden Ausgaben. Das sind mittlerweile alles knallhart durchgerechnete Unternehmen und wenn dann auf der Habenseite kein Vorteil entstehen würde ließe man es einfach sein.
 
... der Gewinn durch den Verzicht auf zustehende Leistungen.
Das ist aus meiner Sicht dann eine geplante, kriminelle Vorgehensweise der Versicherung.
Steht dem Kunden Geschädigtem eine Erstattung gemäß den Versicherungsbedingungen zu, ist sie vorbehaltlos auszuzahlen.

Aus der Verweigerung der Auszahlung ein Geschäftsmodell zum eigenen Vorteil zu machen, ist vorsätzliches betrügerisches Handeln.
 
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Nicht korrekt:
alle Versicherten zahlen den daraus überflüssigerweise entstehenden Mehraufwand (Gutachter, Anwalt, interne Abwicklung=Personal) über die laufend steigenden Prämien.
Bei mir ist jetzt die Teilkasko um knapp 60% p.a. gestiegen, ohne dass sich beim selben Fahrzeug etwas an der Einstufung oder an der Regionalklasse geändert hat. Auf Rückfrage: "ja, da wird sich ab 1.1.20 der Tarif ändern". Toll.


Wenn sich die Versicherungen korrekt und anständig verhalten würden, dann bräuchte man weder Rechtsanwälte noch Rechtschutzversicherungen.
So einfach ist das! Und weil sich Versicherungen im gegenseitigen Unterbieten auch noch toppen wollen, versucht man eben bei den Leistungen an die Geschädigten zu sparen.
Das sollte jedem Geiz ist geil-Versicherungsnehmer doch klar sein, dass niemand etwas zu verschenken hat und die sich alles irgendwie zurückholen.
Die Krönung sind dann immer noch die Makler, die ihren Kunden die angeblich besonders günstigen Versicherungen anbieten.
Ich behaupte, dass sind dann die billigsten unter den teuren, die die meisten Provisionen an die Makler zahlen.

Ich bezahle zwar (gerne!) etwas mehr an die seriöse Versicherung vor Ort, habe aber dafür einen verlässlichen Ansprechpartner in der Nachbarschaft und keinen Zirkus im Schadenfall.
Das konnte ich jetzt bei meinem selbstverschuldeten Unfall im Februar feststellen.
Zusätzliches Gutachten wurde erforderlich - keine Probleme, ein Anruf - keine Warteschleife, kein Call-Center, Sachbearbeiter sofort verfügbar,
Abschleppkosten und Reparaturkosten 3 Tage (!!) nach Rechnungsstellung überwiesen.

Die guten und seriösen (und evt. auch etwas teureren?) Versicherungen lernt man doch erst im Schadenfall kennen und schätzen.
Die billigen (nicht preisgünstigen!) Prämien erkauft man sich unter Umständen sehr teuer...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das ist aus meiner Sicht dann eine geplante, kriminelle Vorgehensweise der Versicherung.
Naja, ist schon seit längerem auch anderorts gang und gäbe(leider).
Ein Beispiel: in den 90ern mußte eine Mitarbeiterin von mir länger krank geschrieben werden(6 Wochen). Nach 5 Monaten konnte sie dann nach einer Hormonbehandlung operiert werden und fiel natürlich wieder längerfristig aus. Komischerweise erhielt ich von der Barmer ein Schreiben worin stand: Nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt handele es sich nicht um eine im Zusammenhang mit der ersten Erkrankung stehenden OP, ich möge doch die Lohnfortzahlung veranlassen. Den Arzt angerufen, der wußte von nichts. Der Barmer geschrieben sie möge mir doch den Bericht vom Arzt zusenden, daraufhin erfolgte ohne weiteren Kommentar die Auszahlung des Krankengeldes. In großen Firmen landet das in der Personalabteilung und wird durchgewunke, Ersparnis für die Krankenkassen im Millionenbereich.
 
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Ersatzteilaufschläge sind durchaus üblich, der Unfallinstandsetzer kauft die Teile bei BMW ein und schlägt 15 % drauf, er hat ja auch Kosten durch die Teilebeschaffung. Natürlich kürzen die Versicherungen gern, kommen leider auch oft damit durch.
 
Das ist aus meiner Sicht dann eine geplante, kriminelle Vorgehensweise der Versicherung.
Steht dem Kunden eine Erstattung gemäß den Versicherungsbedingungen zu, ist sie vorbehaltlos auszuzahlen.

Aus der Verweigerung der Auszahlung ein Geschäftsmodell zum eigenen Vorteil zu machen, ist vorsätzliches betrügerisches Handeln.

.... Versicherungsbedingungen der gegnerischen Versicherung bei einem Haftpflichtschaden sind da aber nicht relevant.
Es gilt immer das BGB und das lautet sinngemäß, dass ein Schadensverursacher dem Geschädigten gegenüber ohne Einschränkungen für den nachgewiesenen Schaden haftet.
 
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