heyho
macht Rennlizenz
- Registriert
- 11 Oktober 2006
- Wagen
- BMW Z4 G29 sDrive30i
AW: Warum, zum Teufel, warnt denn niemand mehr?!!
Für mich lässt sich die "Moral aus der Geschicht' " einfach auf diesen Satz beschränken
Wer Mist baut (und das tut man, wenn man mutwillig zu schnell fährt), der hat dafür geradezustehen und sollte die Schuld nicht bei anderen suchen, weder bei den Autofahrern, die einen nicht gewarnt haben, noch bei den Politikern oder gar bei der Polizei, die aus welchen Gründen auch immer gerade dort ein Schild aufgestellt haben. Wir leben nunmal in einem Staat mir verschiedenen Gesetzen und Vorschriften, ob sie einem passen oder nicht, wir müssen uns dranhalten, die Konsequenzen sind uns allen bekannt. Da gibts so Leute (damit meine ich ausdrücklich NICHT den TE), die machen gerne einen auf dicke Hose und rasen mit abartigen Geschwindigkeiten durch Stadt und Land, aber wenns dann mal blitzt, sind sie soooo klein
Du sagst es, da hättest du dir den Rest deiner grenzwertigen (bitte verzeih mit den Ausdruck, aber ich halte ihn hier für angebracht) Aussagen auch sparen können
Also verstehe ich dich richtig, dass wenn ich einen Z4 fahre, ich nur Spaß haben kann, in dem ich dauern die Geschwindigkeitsbeschränkungen übertrete? Freude am Fahren nur durch Rasen?
Ach, also Rasen nur da, wo man sich auskennt und wo man sich sicher sein kann, nicht erwischt zu werden?

Genau so ist es, und so sollte es auch sein und deshalb sind die Schilder auch genau darauf ausgelegt. "Faire" Geschwindigkeitsbeschränkungen, die sich nach den Kapazitäten des Autos (mit einem Z4 kann ich natürlich schneller durch die Kurve als mit einem Suzuki Samurai), nach dem Vermögen des Fahrers (Schumi fährt besser als meine Oma) oder nach der Ortskenntnis des Fahrers richten, sind per se unmöglich. Auch sollte man beachten, dass Raser nicht nur sich, sondern vor allem auch andere gefährden, und da ist der springende Punkt. Selbst wenn Schumi im Z4 kommt, hat er Pech, wenn meine Oma im Suzuki Samurai die Kurve viel zu schnell nimmt und ihn frontal rammt. Gerade deshalb halte ich viele (nicht ALLE, ich möchte nicht bestreiten, dass Kontrollen ab und zu wohl auch der Aufbesserung des Stadtsäckels dienen) Geschwindigkeitskontrollen für angebracht.
Ich hoffe nur, dass durch Deutschland ein anderer Solidaritätsruck geht als der von dir beschriebene, nämlich sich gegen einen Pseudo-Abzockerstaat zu verschwören, der die Bürger nur ausnimmt und ihnen nach Strich und Faden das Geld aus der Tasche zieht. Ich wäre lieber für eine Solidarität gegen Leute, die alkoholisiert durch die Straßen fahren oder mit 100 an Schulen vorbeirasen, gegen Leute, die sich wie der König auf der Straße fühlen und damit andere tagtäglich gefährden, gegen Leute, die Sachen, vor allem Autos, mutwillig aus Langweile, Neid oder Spaß zerkratzen oder gleich zerstören und gegen Leute (siehe Z3-Forum), die falsch auf die Autobahn fahren, Personen- und Sachschäden in Kauf nehmen und dann einfach so abhauen
Deutschland und seine Bürger können mehr als das
Kleine Anekdote: In den USA stehen an der Straße oft Schilder, die Autofahrer aufmuntern, betrunkene Fahrer der Polizei zu melden (die Nummer steht gleich dabei). Keine schlechte Idee, wie ich finde.
Er kann auf jeden Fall stolzer sein als jemand, der versucht, sich rauszureden
Fehler machen alle, die Frage ist nur, wie man damit umgeht.
Nö,
wenn ich meine Geschwindigkeitsbegrenzungen übertreten zu müssen, was durchaus vorkommt, dann trage ich es wie ein Mann , zahle und jammer nicht rum weil ich nicht gewarnt worden bin, wenn sie mich erwischen. Ganz einfach.
Für mich lässt sich die "Moral aus der Geschicht' " einfach auf diesen Satz beschränken
Wer Mist baut (und das tut man, wenn man mutwillig zu schnell fährt), der hat dafür geradezustehen und sollte die Schuld nicht bei anderen suchen, weder bei den Autofahrern, die einen nicht gewarnt haben, noch bei den Politikern oder gar bei der Polizei, die aus welchen Gründen auch immer gerade dort ein Schild aufgestellt haben. Wir leben nunmal in einem Staat mir verschiedenen Gesetzen und Vorschriften, ob sie einem passen oder nicht, wir müssen uns dranhalten, die Konsequenzen sind uns allen bekannt. Da gibts so Leute (damit meine ich ausdrücklich NICHT den TE), die machen gerne einen auf dicke Hose und rasen mit abartigen Geschwindigkeiten durch Stadt und Land, aber wenns dann mal blitzt, sind sie soooo klein

Fahre ich zu schnell, war es meine eigene Entscheidung. Ergo liegt die Schuld alleine bei mir, wenn ich dabei gepackt werde. Das ist vollkommen unstrittig.
Du sagst es, da hättest du dir den Rest deiner grenzwertigen (bitte verzeih mit den Ausdruck, aber ich halte ihn hier für angebracht) Aussagen auch sparen können
BMW wirbt mit dem Sloagen "Freude am Fahren" und preist seine Modelle mit ihrer Agilität und Sportlichkeit an. Der Z4 ist die Essenz dessen, deren Reiz sich wohl keiner der hier Angemeldeten entziehen kann. Da frage ich mich, warum sich eben jene User einen Z4 zugelegt haben, ein emotionales Gefährt, das ihren Idealen doch so offensichtlich widerspricht.
Also verstehe ich dich richtig, dass wenn ich einen Z4 fahre, ich nur Spaß haben kann, in dem ich dauern die Geschwindigkeitsbeschränkungen übertrete? Freude am Fahren nur durch Rasen?

Der Autofahrer wird schon vom Staat genug abgeledert, da ist es doch nur allzu legitim, daß sich Autofahrer zumindest gegen Blitzer-Abzocke solidarisieren.
Dies soll jetzt kein Aufruf zum kollektiven Rasen sein, denn wer schnell fährt, der sollte auch wissen, wann man das tun kann und wo. Daher sage ich stets: "Fahre nie schneller, als du denken kannst."
Ach, also Rasen nur da, wo man sich auskennt und wo man sich sicher sein kann, nicht erwischt zu werden?

Die Verkehrsregeln (auch Geschwindigkeitsbegrenzungen in ihrer ursprünglichen Funktion) sind sind so ausgelegt, daß jeder Volldepp sicher von A nach B kommt. Insofern tut jeder ortsfremde Fahrer gut daran, sich an die Geschwindigkeitsvorgaben zu halten.
Genau so ist es, und so sollte es auch sein und deshalb sind die Schilder auch genau darauf ausgelegt. "Faire" Geschwindigkeitsbeschränkungen, die sich nach den Kapazitäten des Autos (mit einem Z4 kann ich natürlich schneller durch die Kurve als mit einem Suzuki Samurai), nach dem Vermögen des Fahrers (Schumi fährt besser als meine Oma) oder nach der Ortskenntnis des Fahrers richten, sind per se unmöglich. Auch sollte man beachten, dass Raser nicht nur sich, sondern vor allem auch andere gefährden, und da ist der springende Punkt. Selbst wenn Schumi im Z4 kommt, hat er Pech, wenn meine Oma im Suzuki Samurai die Kurve viel zu schnell nimmt und ihn frontal rammt. Gerade deshalb halte ich viele (nicht ALLE, ich möchte nicht bestreiten, dass Kontrollen ab und zu wohl auch der Aufbesserung des Stadtsäckels dienen) Geschwindigkeitskontrollen für angebracht.
Daß du vorsichtiger nach dieser Erfahrung geworden bist, ist absolut verständlich. Wer wäre das nach einer zweijährigen Zwangsabstinenz nicht? Aber was hat das bitteschön mit Desolidierung zu tun? Naja, es liegt ja leider im gesellschaftlichen Trend, sich als Einzelkämpfer zu versuchen.
Du weißt ja hoffentlich, daß Einnahmen durch Bußgelder in der Etatplanung von Komunen (Falschparken ) und der Länder (allgemeine Verstöße gegen die StVO) eine feste Rechnungsgröße sind? Fällt dieser Posten zu gering aus, dann wird eben nachgeholfen, damit die Kasse wieder stimmt. Wer Regeln erläßt, der muß auch dafür Sorge tragen, daß er glaubwürdig bleibt.
Ich hoffe nur, dass durch Deutschland ein anderer Solidaritätsruck geht als der von dir beschriebene, nämlich sich gegen einen Pseudo-Abzockerstaat zu verschwören, der die Bürger nur ausnimmt und ihnen nach Strich und Faden das Geld aus der Tasche zieht. Ich wäre lieber für eine Solidarität gegen Leute, die alkoholisiert durch die Straßen fahren oder mit 100 an Schulen vorbeirasen, gegen Leute, die sich wie der König auf der Straße fühlen und damit andere tagtäglich gefährden, gegen Leute, die Sachen, vor allem Autos, mutwillig aus Langweile, Neid oder Spaß zerkratzen oder gleich zerstören und gegen Leute (siehe Z3-Forum), die falsch auf die Autobahn fahren, Personen- und Sachschäden in Kauf nehmen und dann einfach so abhauen
@ Kilosierra:
Jo, da kannst du aber sehr stolz darauf sein, abgezockt worden zu sein. Dafür gibt es aber leider keinen Orden. Und ich wollte so einen, der eine entsprechende Aussage über den Träger hätte, auch nicht tragen wollen.![]()
Er kann auf jeden Fall stolzer sein als jemand, der versucht, sich rauszureden
Fehler machen alle, die Frage ist nur, wie man damit umgeht.

. Zum Anderen - Du hast ja konkret mich gefragt - kenne ich etliche behördliche Unterlagen und Aussagen zu diesem Thema. 

