Warum, zum Teufel, warnt denn niemand mehr?!!

AW: Warum, zum Teufel, warnt denn niemand mehr?!!

Nö,

wenn ich meine Geschwindigkeitsbegrenzungen übertreten zu müssen, was durchaus vorkommt, dann trage ich es wie ein Mann , zahle und jammer nicht rum weil ich nicht gewarnt worden bin, wenn sie mich erwischen. Ganz einfach.

Für mich lässt sich die "Moral aus der Geschicht' " einfach auf diesen Satz beschränken :t

Wer Mist baut (und das tut man, wenn man mutwillig zu schnell fährt), der hat dafür geradezustehen und sollte die Schuld nicht bei anderen suchen, weder bei den Autofahrern, die einen nicht gewarnt haben, noch bei den Politikern oder gar bei der Polizei, die aus welchen Gründen auch immer gerade dort ein Schild aufgestellt haben. Wir leben nunmal in einem Staat mir verschiedenen Gesetzen und Vorschriften, ob sie einem passen oder nicht, wir müssen uns dranhalten, die Konsequenzen sind uns allen bekannt. Da gibts so Leute (damit meine ich ausdrücklich NICHT den TE), die machen gerne einen auf dicke Hose und rasen mit abartigen Geschwindigkeiten durch Stadt und Land, aber wenns dann mal blitzt, sind sie soooo klein :M


Fahre ich zu schnell, war es meine eigene Entscheidung. Ergo liegt die Schuld alleine bei mir, wenn ich dabei gepackt werde. Das ist vollkommen unstrittig.

Du sagst es, da hättest du dir den Rest deiner grenzwertigen (bitte verzeih mit den Ausdruck, aber ich halte ihn hier für angebracht) Aussagen auch sparen können :t


BMW wirbt mit dem Sloagen "Freude am Fahren" und preist seine Modelle mit ihrer Agilität und Sportlichkeit an. Der Z4 ist die Essenz dessen, deren Reiz sich wohl keiner der hier Angemeldeten entziehen kann. Da frage ich mich, warum sich eben jene User einen Z4 zugelegt haben, ein emotionales Gefährt, das ihren Idealen doch so offensichtlich widerspricht.

Also verstehe ich dich richtig, dass wenn ich einen Z4 fahre, ich nur Spaß haben kann, in dem ich dauern die Geschwindigkeitsbeschränkungen übertrete? Freude am Fahren nur durch Rasen? :X

Der Autofahrer wird schon vom Staat genug abgeledert, da ist es doch nur allzu legitim, daß sich Autofahrer zumindest gegen Blitzer-Abzocke solidarisieren.
Dies soll jetzt kein Aufruf zum kollektiven Rasen sein, denn wer schnell fährt, der sollte auch wissen, wann man das tun kann und wo. Daher sage ich stets: "Fahre nie schneller, als du denken kannst."

Ach, also Rasen nur da, wo man sich auskennt und wo man sich sicher sein kann, nicht erwischt zu werden? :d :X

Die Verkehrsregeln (auch Geschwindigkeitsbegrenzungen in ihrer ursprünglichen Funktion) sind sind so ausgelegt, daß jeder Volldepp sicher von A nach B kommt. Insofern tut jeder ortsfremde Fahrer gut daran, sich an die Geschwindigkeitsvorgaben zu halten.

Genau so ist es, und so sollte es auch sein und deshalb sind die Schilder auch genau darauf ausgelegt. "Faire" Geschwindigkeitsbeschränkungen, die sich nach den Kapazitäten des Autos (mit einem Z4 kann ich natürlich schneller durch die Kurve als mit einem Suzuki Samurai), nach dem Vermögen des Fahrers (Schumi fährt besser als meine Oma) oder nach der Ortskenntnis des Fahrers richten, sind per se unmöglich. Auch sollte man beachten, dass Raser nicht nur sich, sondern vor allem auch andere gefährden, und da ist der springende Punkt. Selbst wenn Schumi im Z4 kommt, hat er Pech, wenn meine Oma im Suzuki Samurai die Kurve viel zu schnell nimmt und ihn frontal rammt. Gerade deshalb halte ich viele (nicht ALLE, ich möchte nicht bestreiten, dass Kontrollen ab und zu wohl auch der Aufbesserung des Stadtsäckels dienen) Geschwindigkeitskontrollen für angebracht.


Daß du vorsichtiger nach dieser Erfahrung geworden bist, ist absolut verständlich. Wer wäre das nach einer zweijährigen Zwangsabstinenz nicht? Aber was hat das bitteschön mit Desolidierung zu tun? Naja, es liegt ja leider im gesellschaftlichen Trend, sich als Einzelkämpfer zu versuchen.
Du weißt ja hoffentlich, daß Einnahmen durch Bußgelder in der Etatplanung von Komunen (Falschparken ) und der Länder (allgemeine Verstöße gegen die StVO) eine feste Rechnungsgröße sind? Fällt dieser Posten zu gering aus, dann wird eben nachgeholfen, damit die Kasse wieder stimmt. Wer Regeln erläßt, der muß auch dafür Sorge tragen, daß er glaubwürdig bleibt.

Ich hoffe nur, dass durch Deutschland ein anderer Solidaritätsruck geht als der von dir beschriebene, nämlich sich gegen einen Pseudo-Abzockerstaat zu verschwören, der die Bürger nur ausnimmt und ihnen nach Strich und Faden das Geld aus der Tasche zieht. Ich wäre lieber für eine Solidarität gegen Leute, die alkoholisiert durch die Straßen fahren oder mit 100 an Schulen vorbeirasen, gegen Leute, die sich wie der König auf der Straße fühlen und damit andere tagtäglich gefährden, gegen Leute, die Sachen, vor allem Autos, mutwillig aus Langweile, Neid oder Spaß zerkratzen oder gleich zerstören und gegen Leute (siehe Z3-Forum), die falsch auf die Autobahn fahren, Personen- und Sachschäden in Kauf nehmen und dann einfach so abhauen :t Deutschland und seine Bürger können mehr als das :t Kleine Anekdote: In den USA stehen an der Straße oft Schilder, die Autofahrer aufmuntern, betrunkene Fahrer der Polizei zu melden (die Nummer steht gleich dabei). Keine schlechte Idee, wie ich finde.

@ Kilosierra:

Jo, da kannst du aber sehr stolz darauf sein, abgezockt worden zu sein. Dafür gibt es aber leider keinen Orden. Und ich wollte so einen, der eine entsprechende Aussage über den Träger hätte, auch nicht tragen wollen. :y

Er kann auf jeden Fall stolzer sein als jemand, der versucht, sich rauszureden :s Fehler machen alle, die Frage ist nur, wie man damit umgeht.
 
AW: Warum, zum Teufel, warnt denn niemand mehr?!!

schon lustig, was manche hier für argumente bringen. :O

ich warne NIE - warum auch? im leben gibt es nunmal regeln und dazu gehören eben auch die verkehrsregeln, an die man sich nunmal halten sollte. entdecke ich also einen blitzer, ist das für mich kein grund, den entgegenkommenden verkehr zu warnen. immerhin steht der blitzer dort um zu kontrollieren, ob sich auch alle schön an die regeln halten - wer das nicht tut ist eben selbst schuld und soll die daraus folgenden konsequenzen auch tragen wie ein mann und hier nicht rumheulen wie ein mädchen. wenn man die zulässige geschwindigkeit fährt, muss man auch nicht gewart werden und ich hab im strassenverkehr besseres zu tun, als mir gedanken darüber zu machen, ob andere nun zu schnell fahren.....

ich konnte schon 2 mal, wegen geschwindigkeitsüberschreitungen, laufen. ich wusste dass ich zu schnell war, ich wusste, dass ich nen fehler gemacht hab und so hab ich die strafe eben hingenommen. auch jetzt fahr ich noch mal gern bisschen schneller (wobei das hier auf der insel eh bisschen anders gesehn wird), wieso sollte ich mich dabei aber auf andere berufen, die mich gefälligst zu warnen haben. ich weiss doch selbst, dass ich zu schnell fahre und wenns blitzt, hab ich eben pech gehabt. ich kann doch jetzt nicht andere (in dem fall leute, die mich nicht warnen) dafür verantwortlich machen, bzw. es für scheisse finden weil sie mich nicht warnen, dass ich zu schnell unterwegs bin. was ist das bitte für ne denkweise? :j :j :j :j :j

über sinn und unsinn einer geschwindigkeitsbegrenzung lässt sich natürlich streiten - klar macht man es sich leicht, zu sagen es wäre alles nur abzocke. in wirklichkeit, werden sich schon paar leute gedanken über die begrenzung gemacht haben und da fehlt hier wohl jedem das passende grundwissen bzw. die hintergründe. wenn man keine ahnung von solchen dingen hat, macht man sich mit solchen argumenten reichlich lächerlich.

die diskussion hier ist total fürn eimer :j :T
 
AW: Warum, zum Teufel, warnt denn niemand mehr?!!

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ich warne NIE - warum auch? im leben gibt es nunmal regeln und dazu gehören eben auch die verkehrsregeln, an die man sich nunmal halten sollte. entdecke ich also einen blitzer, ist das für mich kein grund, den entgegenkommenden verkehr zu warnen. immerhin steht der blitzer dort um zu kontrollieren, ob sich auch alle schön an die regeln halten ...

...

Das ist natürlich eine vertretbare Meinung. Ich sehe es anders, weil mobile Radarkontrollen eben oftmals genau nicht dazu da sind zu kontrollieren, ob sich alle an die wichtigen Regeln halten, sondern vielmehr einzig und allen dem Staats- bzw. Gemeindesäckel zuspielen sollen.
Nun sehe ich es aber in keiner Weise ein, dass der schlecht geführte Haushalt auf Kosten der Autofahrer aufgebessert werden soll. Da gäbe es bessere und sinnvollere Möglichkeiten - wie z. B. das Entrümpeln der Verwaltung.

Daher: wo sinnvoll kontrolliert wird und solche Kontrollen der Sicherheit dienen, würde ich nie auf die Idee kommen, andere zu warnen. Wird an übersichtlichen Landstraßen abgezockt, sieht das ggf. anders aus.

In der Praxis stehe ich allerdings nur sehr sehr selten vor derartigen Entscheidungen... entweder bin ich zu blind, oder ich benutze die "falschen" Straßen. :M

Viele Grüße
Jan
 
AW: Warum, zum Teufel, warnt denn niemand mehr?!!

Das ist natürlich eine vertretbare Meinung. Ich sehe es anders, weil mobile Radarkontrollen eben oftmals genau nicht dazu da sind zu kontrollieren, ob sich alle an die wichtigen Regeln halten, sondern vielmehr einzig und allen dem Staats- bzw. Gemeindesäckel zuspielen sollen.

und woher willst du wissen, ob es nicht doch nen anderen grund hat, als das aufpeppen der staatskasse? wie schon geschrieben, fehlt uns hier der nötige einblick und solche aussagen bleiben ne reine spekulation ohne aussagekraft......

abgesehn davon ist es doch relativ egal wo geblitzt wird - eine geschwindigkeitsbeschränkung gilt vor nem kindergarten genauso, wie auf ner landstrasse oder ner autobahn. es ist und bleibt ne regel und daran hat man sich zu halten. wer das eben nicht tut ist selbst schuld und wer dann noch meint andere seinen schuld, weil sie nicht warnen, hat wohl in meinen augen paar verklemmte hirnwindungen und das system nicht verstanden.
 
AW: Warum, zum Teufel, warnt denn niemand mehr?!!

@ Heyho:
Das Manko von Texten ist, daß sie große Interpretationsfreiheiten zulassen. Da lesen die meisten eher das heraus, was sie lesen wollen. Du hast leider nicht den Kern meiner Aussagen erfaßt. b:
 
AW: Warum, zum Teufel, warnt denn niemand mehr?!!

(a)und woher willst du wissen, ob es nicht doch nen anderen grund hat, als das aufpeppen der staatskasse? wie schon geschrieben, fehlt uns hier der nötige einblick und solche aussagen bleiben ne reine spekulation ohne aussagekraft......

abgesehn davon ist es doch relativ egal wo geblitzt wird - eine geschwindigkeitsbeschränkung gilt vor nem kindergarten genauso, wie auf ner landstrasse oder ner autobahn. (b) es ist und bleibt ne regel und daran hat man sich zu halten. (c) wer das eben nicht tut ist selbst schuld ...
...

Na gut, dann antworte ich doch mal noch etwas deutlicher:

(a) Zum Einen gibt es regional bekannte Stellen, an denen gerne kontrolliert wird obwohl es feststeht, dass dort keinerlei erhöhtes Gefahrenpotential besteht. Für einige dieser Örtlichkeiten ist das sogar gerichtlich dokumentiert :w. Zum Anderen - Du hast ja konkret mich gefragt - kenne ich etliche behördliche Unterlagen und Aussagen zu diesem Thema. :w
Wo das Gefahrenpotential nicht bekannt ist, würde ich im Zweifel auch nicht "Abzocke" sprechen. Mir ging es lediglich um die als solche bekannten Maßnahmen.

(b) Das ist eine wunderbar simple Einstellung, die auch das eigene Denken erspart. Einfach gehorchen, ohne zu hinterfragen, ohne sich Gedanken zu machen. Davon halte ich ziemlich wenig. :s
Womit ich wohlgemerkt nicht sagen will, dass die Straßenverkehrsregeln zur Disposition stünden. Freilich sind sie ganz überwiegend sinnvoll. Nur ab und an darf man sich über Regeln und insbesondere deren Ausübung durch die Exekutive auch mal Gedanken machen. :w
Das kommt übrigens auch dem "System" und damit uns allen zugute. :) Es mag eine etwas zu optimistische Darstellung sein - aber je weniger einträglich das "Abzocken" an unkritischen Landstraßen aufgrund der Solidarität der Autofahrer wird, desto eher finden die Geschwindigkeitskontrollen vielleicht dort statt, wo sie sinnvoll und notwendig sind. :w

(c) Richtig, in der Regel ist der/die Betroffene selbst schuld. Dennoch sollte man meinen, dass man auch mal Jemanden durch ein Handzeichen vor eigenem Ärger bewahren kann, ohne dass daraus in einem Internetforum über mehrere Seiten hinweg eine teilweise wirklich hirnrissige "Diskussion" gemacht wird - wenn auch eine gar nicht mal so uninteressante, weil sie einiges über die Mitschreibenden aussagt. :+

Damit bin ich aus dem Thread wieder weg. ;)

Viele Grüße
Jan
 
AW: Warum, zum Teufel, warnt denn niemand mehr?!!

in wirklichkeit, werden sich schon paar leute gedanken über die begrenzung gemacht haben und da fehlt hier wohl jedem das passende grundwissen bzw. die hintergründe.

In die grundlegende Diskussion mag ich mich nicht mehr einmischen, da ist mir manches zu heftig. Manches würde ich nicht "so heiß essen", wie es geschrieben wurden.

Aber die Aussagen über die Geschwindigkeitsbegrenzungen würde ich nur für Bundes- und Landesstrassen unterschreiben, wo es meist beim Rat der Planer bleibt.

Wenn da ein Stadtrat einer kleinen bis mittelgroßen Stadt mitreden durfte, ist das Ergebnis manchmal etwas weiter weg vom Expertenrat, als gedacht ;) Und je mehr Fraktionen da sitzen, um so bunter werden die Ideen.

Es gilt manchmal: "Je weniger die Leute wissen, wie Würste und Gesetze gemacht werden, desto besser schlafen sie!“ (Otto Graf Bismarck)

PS: Das soll keine Entschuldigung sein, sich nicht an Geschwindigkeitsvorschriften zu halten.
 
AW: Warum, zum Teufel, warnt denn niemand mehr?!!

Na gut, dann antworte ich doch mal noch etwas deutlicher:

(a) Zum Einen gibt es regional bekannte Stellen, an denen gerne kontrolliert wird obwohl es feststeht, dass dort keinerlei erhöhtes Gefahrenpotential besteht. Für einige dieser Örtlichkeiten ist das sogar gerichtlich dokumentiert :w. Zum Anderen - Du hast ja konkret mich gefragt - kenne ich etliche behördliche Unterlagen und Aussagen zu diesem Thema. :w
Wo das Gefahrenpotential nicht bekannt ist, würde ich im Zweifel auch nicht "Abzocke" sprechen. Mir ging es lediglich um die als solche bekannten Maßnahmen.

(b) Das ist eine wunderbar simple Einstellung, die auch das eigene Denken erspart. Einfach gehorchen, ohne zu hinterfragen, ohne sich Gedanken zu machen. Davon halte ich ziemlich wenig. :s
Womit ich wohlgemerkt nicht sagen will, dass die Straßenverkehrsregeln zur Disposition stünden. Freilich sind sie ganz überwiegend sinnvoll. Nur ab und an darf man sich über Regeln und insbesondere deren Ausübung durch die Exekutive auch mal Gedanken machen. :w
Das kommt übrigens auch dem "System" und damit uns allen zugute. :) Es mag eine etwas zu optimistische Darstellung sein - aber je weniger einträglich das "Abzocken" an unkritischen Landstraßen aufgrund der Solidarität der Autofahrer wird, desto eher finden die Geschwindigkeitskontrollen vielleicht dort statt, wo sie sinnvoll und notwendig sind. :w

(c) Richtig, in der Regel ist der/die Betroffene selbst schuld. Dennoch sollte man meinen, dass man auch mal Jemanden durch ein Handzeichen vor eigenem Ärger bewahren kann, ohne dass daraus in einem Internetforum über mehrere Seiten hinweg eine teilweise wirklich hirnrissige "Diskussion" gemacht wird - wenn auch eine gar nicht mal so uninteressante, weil sie einiges über die Mitschreibenden aussagt. :+

Damit bin ich aus dem Thread wieder weg. ;)

Viele Grüße
Jan


Das kann und soll es natürlich auch nicht sein. Sollte es bestehende Begrenzung geben habe ich mich erstmal dran zu halten. Aber, und das zeigt ein Fall aus Hamburg, habe ich auch die Möglichkeit dagegen vorzugehen. Es wurde auf einem Teilstück der A1 bei Hamburg nach Klage das Tempolimit von 120km/h wieder aufgehoben. Das ist unsere Demokratie.
 
AW: Warum, zum Teufel, warnt denn niemand mehr?!!

Ich warne auch nicht......

An der Tankstelle warnt mich auch keiner das der Sprit teuer ist.... ebenso muss jedem klar sein, das zu schnell fahren auch teuer sein kann.

Und nur weil uns "Nutzern der Straße" manchmal nicht klar ist warum grad an der Stelle gemessen wird heißt das doch noch lange nicht das dies Grundlos ist oder nur Abzocke.
Oftmals sind genau an den Stellen Menschen gestorben, auf Grund von überhöhter Geschwindigkeit.

Davon abgesehen kann ich nicht erkennen ob der Derjenige der mir entgegenkommt zu schnell ist oder nicht, also warum soll ich einen mit Lichthupe belästigen der nix falsch macht. Wenn er schon so schnell ist das mann es erkennt, isses nen Raser und hat's nicht besser Verdient.
 
AW: Warum, zum Teufel, warnt denn niemand mehr?!!

Leute, leute, wieso aufregen?

Der Kollege wurde geblitzt... sh!t happens. Hast halt an dem Tag Pech gehabt. Falsche Zeit, falscher Ort. Es trifft uns alle irgendwann und dann auch meistens zurecht. Das Leben geht weiter! Also - aus dem Fehler lernen und naechstes Mal mehr auf die Geschwindigkeit achten.
 
AW: Warum, zum Teufel, warnt denn niemand mehr?!!

(b) Das ist eine wunderbar simple Einstellung, die auch das eigene Denken erspart. Einfach gehorchen, ohne zu hinterfragen, ohne sich Gedanken zu machen. Davon halte ich ziemlich wenig. :s

da magst du nun zum teil recht haben - nicht aber wenns um verkehrsregeln und damit verbundene geschwindikeitsbeschränkungen geht. wo wären wir denn, wenn es die nicht geben würde? absolute anarchie auf der strasse? - manche hier betreiben das ja jetzt schon, wenn man sich die postings so durchliest.
warum sollte ich ne begrenzung hinterfragen? klar denke ich manchmal auch: "damn, warum is hier 80, da könnte man locker 100 machen" aber was bringts? das schild wird dadurch auch nicht aufgehoben und ich hab bis jetzt noch keines gesehn, dass nur wegen abzocke rumstand - also hat es schon seine daseinsberechtigung, auch wenn sie im ersten moment nicht so ganz offensichtlich ist.
vielleicht interpretiere ich deine aussage da jetzt ein wenig falsch, aber irgendwie ruft das ja zur selbsjustiz auf - da is zwar ne regel, aber an die muss man sich ja nicht halten. von dir hätte ich so ne meinung, bezüglich gesetze und regeln, am wenigsten erwartet....
was ist dann bitte die allgemeine geschwindigkeitsbeschränkung, von autobahnen, in vielen anderen ländern für dich? auch reine abzocke? :s
 
AW: Warum, zum Teufel, warnt denn niemand mehr?!!

@ Heyho:
Das Manko von Texten ist, daß sie große Interpretationsfreiheiten zulassen. Da lesen die meisten eher das heraus, was sie lesen wollen. Du hast leider nicht den Kern meiner Aussagen erfaßt. b:

Natürlich habe ich meine Aussagen im Bezug auf deine Postings zugespitzt, aber egal wie man deinen Text liest - ich halte ihn für grundweg falsch, sowohl faktisch als auch moralisch, und gerade richtig für den Stammtisch.



Na gut, dann antworte ich doch mal noch etwas deutlicher:

(b) Das ist eine wunderbar simple Einstellung, die auch das eigene Denken erspart. Einfach gehorchen, ohne zu hinterfragen, ohne sich Gedanken zu machen. Davon halte ich ziemlich wenig. :s
Womit ich wohlgemerkt nicht sagen will, dass die Straßenverkehrsregeln zur Disposition stünden. Freilich sind sie ganz überwiegend sinnvoll. Nur ab und an darf man sich über Regeln und insbesondere deren Ausübung durch die Exekutive auch mal Gedanken machen. :w
Das kommt übrigens auch dem "System" und damit uns allen zugute. :) Es mag eine etwas zu optimistische Darstellung sein - aber je weniger einträglich das "Abzocken" an unkritischen Landstraßen aufgrund der Solidarität der Autofahrer wird, desto eher finden die Geschwindigkeitskontrollen vielleicht dort statt, wo sie sinnvoll und notwendig sind. :w

Eigentlich unterstütze ich das Prinzip des mündigen Bürgers voll und ganz, aber hier muss ich dir widersprechen - eigentlich machst du es ja selbst schon: Die Verkehrsregeln stehen nicht zur Disposition. Das ist die Grundmaxime. Dass man sich über Sinn und Unsinn seine Gedanken macht, ist vollkommen legitim, es berechtigt einen aber in keinster Weise dazu, die vom Staat gesetzten Grenzen zu überschreiten - und wenn man sie überschritten hat - sich der Strafe mit der Begründung zu verweigern, dass diese Regelung hier nicht sinnvoll sei oder die Kontrolle nur dem Zweck der Finanzaufstockung der Kommune diene.

Wer an diesem System etwas ändern will, soll weder Rambo auf der Straße, noch vor Gericht den großen Helden spielen, sondern in die Politk einsteigen und versuchen, die Sachen selbst in die Hand zu nehmen (wie bei allen anderen Themen auch).

Vielleicht kommen unter deutschen Autofahrern ja nur solche Gedanken auf, weil die Strafen im Vergeich zum Ausland fast lächerlich billig sind (wenigstens für die nicht so schlimmen Vergehen):

5 EUR wegen Parken ohne Parkschein - Wer holt da noch einen Parkschein?
15 EUR wegen 10 km/h zu schnell - so what?

Würde man an beide Beträge noch eine 0 dranhängen, sähe die Situation schon anders aus :M
 
AW: Warum, zum Teufel, warnt denn niemand mehr?!!

...
vielleicht interpretiere ich deine aussage da jetzt ein wenig falsch, aber irgendwie ruft das ja zur selbsjustiz auf ...

Nein, Du interpretierst nicht falsch, sondern Du hast mich schlicht falsch verstanden - was eigentlich nicht hätte sein müssen, wenn Du sorgfältig weitergelesen und mich nicht verkürzt zitiert hättest. :s
Ich habe ausdrücklich geschrieben, dass die Regeln des Straßenverkehrs nicht zur Disposition stehen.
Aber: wenn man sich ab und zu mal Gedanken macht und dies dazu führt, dass andere Verkehrsteilnehmer an gewissen Stellen vor einer behördlich verordneten Abzocke bewahrt werden, finde ich das eben nicht schlimm. "Klabautermann" hat schon richtig dargestellt, wie es zu verstehen war. :)

Das Vorgesagte beantwortet auch Deinen Kommentar, @heyho. ;)

Viele Worte für ein eigentlich sehr einfaches Thema... :T :+
 
AW: Warum, zum Teufel, warnt denn niemand mehr?!!

Das kann und soll es natürlich auch nicht sein. Sollte es bestehende Begrenzung geben habe ich mich erstmal dran zu halten. Aber, und das zeigt ein Fall aus Hamburg, habe ich auch die Möglichkeit dagegen vorzugehen. Es wurde auf einem Teilstück der A1 bei Hamburg nach Klage das Tempolimit von 120km/h wieder aufgehoben. Das ist unsere Demokratie.


Wie wurde das Tempolimit aufgehoben? Das würde mich mal interessieren :t

Bei uns in der Nähe (Frankenthal) gabs auch den Fall, dass Bürger ein Tempolimit 80 auf der B9 gekippt haben :t
 
AW: Warum, zum Teufel, warnt denn niemand mehr?!!

Wie wurde das Tempolimit aufgehoben? Das würde mich mal interessieren :t

Bei uns in der Nähe (Frankenthal) gabs auch den Fall, dass Bürger ein Tempolimit 80 auf der B9 gekippt haben :t


Es gab einen Bericht seinerzeit in der Auto-Bild. An den genauen Wortlaut in dem Heft kann ich mich nicht mehr erinnern. Ein Unternehmer hatte geklagt, da das vorgeschrieben Tempolimit in seinen Augen aus mehreren Gründen nicht gerechtfertigt sei. Die Stadt konnte vor Gericht keine Argumente für das Limit vorbringen und so wurde entschieden ( im Namen des Volkes :d ) das kleine weisse runde Schild mit den drei schwarzen diagonalen Streifen wieder anzubringen :t
 
AW: Warum, zum Teufel, warnt denn niemand mehr?!!

@ Heyho:
Du scheinst zumindest bei diesem Thema nur Extreme zu kennen. Wo bitteschön habe ich generell die Notwendigkeit von Geschwindigkeitsbegrenzungen in Zweifel gesetzt? Und wo habe ich Anarchie im Straßenverkehr proklamiert?&:

Und noch etwas: Seit über 19 Jahren bin ich Inhaber des Führerscheins und fahre täglich Auto. In dieser Zeit bin ich unfallfrei geblieben, bin nur zwei mal wegen überhöhter Geschwindigkeit geblitzt worden und hatte kein einziges Fahrverbot erhalten. Und das schafft man nicht, wenn man auf die Verkehrsregeln pfeift. Ich glaube, mit dieser Statistik kann so mancher Moralapostel nicht aufwarten.
Wenn etwas nach Abzocke riecht, dann sollte man das als mündiger Bürger auch sagen dürfen, ohne daß man gleich in die Ecke der Stammtischredner abgeschoben wird.:s
Übrigens, Pauschalisieren ist kein rethorisches Mittel, sondern ein Killer jeglicher Diskussion.

Im Übrigen schließe ich mich Brumms Meinung vollkommen an.
 
AW: Warum, zum Teufel, warnt denn niemand mehr?!!

@ Heyho:
Du scheinst zumindest bei diesem Thema nur Extreme zu kennen. Wo bitteschön habe ich generell die Notwendigkeit von Geschwindigkeitsbegrenzungen in Zweifel gesetzt? Und wo habe ich Anarchie im Straßenverkehr proklamiert?&:

Und noch etwas: Seit über 19 Jahren bin ich Inhaber des Führerscheins und fahre täglich Auto. In dieser Zeit bin ich unfallfrei geblieben, bin nur zwei mal wegen überhöhter Geschwindigkeit geblitzt worden und hatte kein einziges Fahrverbot erhalten. Und das schafft man nicht, wenn man auf die Verkehrsregeln pfeift. Ich glaube, mit dieser Statistik kann so mancher Moralapostel nicht aufwarten.
Wenn etwas nach Abzocke riecht, dann sollte man das als mündiger Bürger auch sagen dürfen, ohne daß man gleich in die Ecke der Stammtischredner abgeschoben wird.:s

Ich wollte dich keinesfalls persönlich angreifen oder dich als Raser abstempeln, nur frage ich mich, warum du so zweideutugie Sätze im Kontext schreibst wie diese:

BMW wirbt mit dem Sloagen "Freude am Fahren" und preist seine Modelle mit ihrer Agilität und Sportlichkeit an. Der Z4 ist die Essenz dessen, deren Reiz sich wohl keiner der hier Angemeldeten entziehen kann. Da frage ich mich, warum sich eben jene User einen Z4 zugelegt haben, ein emotionales Gefährt, das ihren Idealen doch so offensichtlich widerspricht.

oder diese:

Jo, da kannst du aber sehr stolz darauf sein, abgezockt worden zu sein. Dafür gibt es aber leider keinen Orden.

Ich musste auch in der Probezeit mal einen Monat lang laufen, weil ich innerstädtisch zu schnell gefahren bin, und damals habe ich mich tierisch aufgeregt, Abzocke geschrien, weil es eine Stelle war, an der das Blitzen m.E. nach unsinnig war: es ist eine breite, 4spurige Straße Richtung Otsausgang. Es war nachts, kein Wohnviertel, es hat im Prinzip nicht viel passieren können.

Heute sehe ich das anders: Ich war zu schnell und man hat mich erwischt - ich habe also ohne zu Murren die Konsequenzen zu tragen. Ich wusste damals natürlich, dass ich zu schnell war. Ich habe halt Pech gehabt. Ganz einfach.
 
AW: Warum, zum Teufel, warnt denn niemand mehr?!!

Was Bitte soll jetzt die Grundsatzdiskussion ? Die Frage war " Warum, zum Teufel, warnt denn niemand mehr?!!" Also können alle die die nicht warnen hier ihre Begründung abgeben... Fertig !!!
 
AW: Warum, zum Teufel, warnt denn niemand mehr?!!

Was Bitte soll jetzt die Grundsatzdiskussion ? Die Frage war " Warum, zum Teufel, warnt denn niemand mehr?!!" Also können alle die die nicht warnen hier ihre Begründung abgeben... Fertig !!!

Hast du etwa eine einfache Antwort auf die Frage?
 
AW: Warum, zum Teufel, warnt denn niemand mehr?!!

"Wir leben nunmal in einem Staat mir verschiedenen Gesetzen und Vorschriften, ob sie einem passen oder nicht, wir müssen uns dranhalten"

Jawoll, auf diese deutsche Tugend ist verlass. Darauf konnte sich der Schuster Voigt verlassen und zwei deutsche Staaten sich darauf begründen. Fanden aber auch ihr Ende.

Warum sollte nicht gewarnt werden, das Ziel wird erreicht, daß langsamer gefahren wird. In England sind stationäre Blitzer knallgelb lackiert, in Deutschland (Brandenburg) werden sie in militärischer Tarnfarbe gestrichen, es soll nicht langsamer gefahren werden, sondern kassiert werden. Soll vor Gericht auch schon Deals gegeben haben, höhere Geldstrafe gegen Fahrverbot.

Bin selbst ein Verkehrsrowdy, > 50 Ausserorts. Hab nur das getan was ich in der Fahrschule gelernt habe. Auf dem Autobahnzubringer bescheunigen um sich einzufädeln, Pech nur, daß ganz zu Anfang ein 60er Schild stand. Verkehrsgefährdung ungeheuerlichen Aussmasses, vor mir war kein Fahrzeug, hinter mir auch nicht. Stimmt nicht ganz, hinter der Leitplanke war der Blitzer:).
 
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AW: Warum, zum Teufel, warnt denn niemand mehr?!!

Meine 2Cent:
Nehmt es wie ein Mann und hört auf zu jammern!
Wer sportlich fahren möchte, muss auch Strafen sportlich nehmen!
Diese "Abzocke"-Jammerei geht mir echt auf den Senkel!
Crybabies gehören nicht in ein "Aus-Freude-Am Fahren-Mobil".

Just, My 2Cents,
SAW
 
AW: Warum, zum Teufel, warnt denn niemand mehr?!!

Meine 2Cent:
Nehmt es wie ein Mann und hört auf zu jammern!
Wer sportlich fahren möchte, muss auch Strafen sportlich nehmen!
Diese "Abzocke"-Jammerei geht mir echt auf den Senkel!
Crybabies gehören nicht in ein "Aus-Freude-Am Fahren-Mobil".
Jo und wenn du Manns genug gewesen bist, darfst du deinen Lappen abgeben und dein "Aus-Freude-Am Fahren-Mobil" einmotten. :d

Also noch einmal: Dies ist keine Grundsatzdiskussion, ob Verkehrsregeln notwendig sind oder nicht. Sie sind absolut notwendig, Punkt. Und wo es Regeln/Gesetze gibt, muß auch Acht gegeben werden, daß sie auch eingehalten werden. Denn jedes Gesetz muß sich an seine Durchsetzbarkeit messen. Und das impliziert die Notwendigkeit von Kontrollen (auch Geschwindigkeitskontrollen).
Bei meinen Postings ging es aber um den Mißbrauch der Kontrollmechanismen als Instrument des Gelderwerbs. Geldbußen sollen eine erzieherische Maßnahme darstellen und nicht als Mittel der Geldeintreiberei dienen. Letzteres ist Abzocke und muß nicht toleriert werden.
Wir leben in einem mehr oder minder demokratischen Staat. Und da muß eben nicht alles als gottgegeben hingenommen werden. (Das muß es auch in einer Monarchie nicht, denn ansonsten würde heute in Frankreich Ludwig XX. absolutistisch regieren und die USA wären immer noch Kronkolonie.)
Regelbruch ist gesetzeswidrig, Machtmißbrauch ist es u.U. aber auch, aber auf jeden Fall amoralisch.

@ Heyho:
Ja, die von dir zitierten Stellen sind in der Tat recht zweideutig formuliert. Auch ich wollte niemanden persönlich angreifen. jedoch war ich recht ungehalten darüber, inwieweit meine Aussagen einfach pauschalisiert wurden und mir so Aussagen untergeschoben wurden, die ich so nie gemacht habe. Die Antwort war dann Sarkasmus.

Ich habe auf einige Aäußerungen emotional geantwortet und ein wenig die Sachlichkeit verloren. Dies sollte nicht geschehen und dafür entschuldige ich mich.
 
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