Kinofan
Der Tunnelfetischist unter den "Dreien"
Eine "Handwerker kommt nicht" Versicherung?


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Es ist eine Frage, wofür man sich entscheidet (oder entscheiden kann):Hallo. Na ja @dwz8: Das ist vielleicht doch ein wenig zu einfach gedacht. Die wenigsten können sich die von dir angesprochenen Massnahmen umsetzten, oder leisten. Das Problem ist nicht eine kaputte Heizung über ein paar Tage, sondern dass du heute Wochen- oder monatelang auf den Handwerker warten müsstest.
Gruss
P.S. Wäre interessant zu wissen, ob man so etwas versichern kann.
Streichel du mal lieber deinen alten Ölkessel, auf das er noch viele Jahre hält, du Banause.Eine "Handwerker kommt nicht" Versicherung?![]()
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Das dein Handwerker kommt bei einem Wartungsvertrag setz ich mal vorraus.Es ist eine Frage, wofür man sich entscheidet (oder entscheiden kann):
- gehe ich das Risiko ein, das mit einem überlangen Stromausfall einhergeht?
- falls nein, sichere ich mich durch Kamin oder ähnliches ab (löst kein Frostproblem)
- lasse ich die WP sein, weil mir das Risiko zu hoch erscheint.
Bei uns in der Gegend bekomme ich im Notfall sehr schnell einen Handwerker, nämlich den, der die WP installiert hat und mit dem ich einen Wartungsvertrag abgeschlossen habe. Den würde ich auch bei Frost ansprechen.
Genau deshalb habe ich - mit Ausnahme der Pflegegebäude - keine großen Absicherungen installiert.
Fernwärme ist in meinen Augen ein Monopol, gehört verboten, wenn bei Neubauten als alleiniges Heizmedium Fernwärme vorgeschrieben wird. Es muss dem Verbraucher eine 2. oder 3. Heizquelle offen stehen.Hmm, weiß nicht was ich davon halten soll.
Energiewende: Wo Fernwärme ist, keine Wärmepumpen-Förderung – der drastische Vorschlag der Versorger - WELT
Es ist eine Forderung des Bebauungsplans, und der wird von der Kommune festgelegt.Fernwärme ist in meinen Augen ein Monopol, gehört verboten, wenn bei Neubauten als alleiniges Heizmedium Fernwärme vorgeschrieben wird. Es muss dem Verbraucher eine 2. oder 3. Heizquelle offen stehen.
Hintergrund meines Bedenkens eines einzigen Heizmodels. (H-P hat ja das Thema Fernwärme ins Spiel gebracht)Es ist eine Forderung des Bebauungsplans, und der wird von der Kommune festgelegt.
Aktuelle Meldung zum Thema Preise für Fernwärme: Quelle BR1- Radio, entweder hören oder nachlesen.
Fernwärme wird in manchen Gebieten bis zu 10% teurer.
Schuld soll mal wieder die steigende MwSt. und ein anderer Energiemix sein, auch die Preisbremse läuft aus? (Genaueres hab ich im Auto nicht mitbekommen)
Der Endkunde kann nichts dagegen tun, außer sich an die Schlichtungsstelle zu wenden.
Was auch immer das helfen soll.
In Würzburg dagegen sinkt der Preis, da ein anderer Energiemix verwendet wird
Ich bin immer noch der Meinung, dass man sich nicht an einen Monopolisten ausliefern...
Dann musst Du Dich vorher entscheiden, wo Du baust. Nachträglich wird das niemandem aufgezwungen.Hintergrund meines Bedenkens eines einzigen Heizmodels. (H-P hat ja das Thema Fernwärme ins Spiel gebracht)
Wenn mir also die Möglichkeit einer alternativen Heizquelle (ein Heizlüfter ist das in meinen Augen nicht) genommen wird, dann kommt im schlimmsten Fall auch mal sowas bei raus.
Aktuelle Meldung zum Thema Preise für Fernwärme: Quelle BR1- Radio, entweder hören oder nachlesen.
Fernwärme wird in manchen Gebieten bis zu 10% teurer.
Schuld soll mal wieder die steigende MwSt. und ein anderer Energiemix sein, auch die Preisbremse läuft aus? (Genaueres hab ich im Auto nicht mitbekommen)
Der Endkunde kann nichts dagegen tun, außer sich an die Schlichtungsstelle zu wenden.
Was auch immer das helfen soll.
In Würzburg dagegen sinkt der Preis, da ein anderer Energiemix verwendet wird
Ich bin immer noch der Meinung, dass man sich nicht an einen Monopolisten ausliefern...

Genau das ist das Problem bei WP, die meisten laufen zwar problemlos, aber wenn tatsächlich mal was kaputt geht, dann dauert die Reparatur meist länger.Hallo @dwz8: Auch ich habe lediglich auf Grund meine bisherigen Erfahrungen nachgehakt: Wir haben eine Wärmepumpe! Einen Termin für eine normale Wartung zu bekommen dauert Wochen/Monate. Nach bereits drei Jahren hatte eine Schweissnaht den Geist aufgegeben, das Ding lief nur noch im Notmodus, aber lief. Der Servicetechniker kam nach geschlagenen 4 Wochen. Keinerlei Kulanz, keinerlei Eile. Das Ganze hat dann noch mit knapp 2000 CHF zu Buche geschlagen.
Stimmt. Alleine 2025 bei uns im ländlichen Gebiet mindestens 5mal Stromausfall. Zwischen 5 und maximal 2 Stunden war der Strom weg.Zeiten ändern sich und längere Stromausfällen sind inzwischen kein unmögliches Ereignis mehr
das glaube ich nicht. aber das geht wieder in Richtung Pol, daher das Thema mal lieber nichtNachträglich wird das niemandem aufgezwungen.
Es wird hier von 2 bis 5 Stunden geredet, dann wieder auf Berlin mit einem mehrtägigen Ausfall verwiesen.@dwz8 Dieter,
Zeiten ändern sich und längere Stromausfällen sind inzwischen kein unmögliches Ereignis mehr. Zum Glück war das in der Vergangenheit bei Dir und Deinen Bekannten offensichtlich noch nicht der Fall.
Nach meiner Meinung sollte man auf solche außergewöhnlichen Fälle vorbereitet sein oder bei Vermietungsobjekten einen entsprechend ausgebildeten Hausmeister haben.
Man kann es auch Fremd vergeben, muss aber mit dem Risiko leben, dass im Ernstfall die Hilfe nicht rechtzeitig zur Verfügung steht.
Die beste Möglichkeit ist jedoch bei Frost und Stromausfall die automatische Entleerung des mit Wasser betriebenen Wärmetauschers. Das ist technisch problemlos möglich und wird von den meisten Herstellern auch angeboten.![]()
Es wird hier von 2 bis 5 Stunden geredet, dann wieder auf Berlin mit einem mehrtägigen Ausfall verwiesen.
Wie gesagt, da muss dann genau in der Zeit, in der der Strom ausfällt, auch noch die Temperatur in einem kritischen Bereich sein, so dass sellbst bei so kurzen Ausfallzeiten ein Einfrieren möglich wäre.
Einfrieren lässt sich durch Verwendung von Propan eliminieren. Das muss bei der Planung mit einfließen, weil es da besondere Positionierungsvorgaben gibt.
Alle genannten Probleme bei Handwerkern kenne ich sowohl von der Gas- wie auch von der WP-Seite. Das hängt nicht vom System ab.
In einem der Häuser fiel eine Gasheizung aus, rund 10 Jahre nach Neubau. Dann hieß es, es gäbe keine Ersatzteile mehr. Es stellte sich heraus, dass der Sani in den Neubau ein Gerät vom Lager eingebaut hatte, dass schon einige Jahre da herum stand. Kann eben überall passieren.
Nichts spricht dagegen, sich gegen realistische Ausfälle abzusichern. Man sollte aber die Kirche im Dorf lassen und keine Horrorszenarien heraufbeschwören, die kaum mal auftreten.
Es fängt schon damit an, dass zu jeder Art von Heizung ein Wartungsvertrag gehört, da schon bei der Gasheizung die jährliche Überprüfung Pflicht ist.
Zum Thema falscher Planer:
Viele Heizungsbaubetriebe sind immer noch überfordert mit WP. Nach Jahrzehnten der Montage von überdimensionierten Gasheizungen folgen sie oft dem gleichen Schema beim Einbau einer WP. Ist die Leistung der WP zu hoch, dann kommt sie ins Takten, d.h. sie schaltet sich oft ein und aus. Das führt sehr leicht dazu, dass die WP nach zwei bis drei Jahren hinüber ist. Besser ist es, die Dimensionierung an einem höheren Bivalenzpunkt auszurichten, damit die WP durchlaufen kann. Die wenigen Male, bei denen diese Temperatur dann unterschritten wird, wird dann der Heizstab zugeschaltet.
Es muss ein fähiger Energieberater her, der erst einmal den Bedarf errechnet. Dann kann das in Absprache mit dem Heizungsbauer auf eine WP-Leistung abgebildet werden.
Ich will hier nichts vereinfachen, aber ich denke, dass ich eine ganze Menge Erfahrung habe im Betrieb von WP unterschiedlicher Bauarten. Es wird so schnell ein Problem in den Raum gestellt, wenn man die Praxis nicht kennt, und dann hochgeschaukelt. Gerade angesichts der noch verfügbaren Fördergelder gibt es kaum eine Frage, ob man umsteigen soll oder nicht. Die Finanzen dafür müssen vorhanden sein, keine Frage. Aber der Systemvergleich ist müßig. Eine einfache Luftwärmepumpe ohne PV-Unterstützung lohnt sich da schon, mit PV-Unterstützung ist es noch besser.
Wer aber mögliche Problemsituationen stärker bewertet, darf dann eben keine WP einbauen, oder aber er sorgt für ein mehrstufiges Sicherheitskonzept jenachdem ob die WP oder der Strom oder beides und dann noch die Temperatur ausfällt.
Sorry, ich hätte klarstellen sollen, dass sich meine Äußerungen nicht nur auf Deinen Post bezogen.Dieter,
da Du mich zitierst, ich kann in meinem Beitrag nirgendwo erkennen, dass ich irgendwelche Zeiträume genannt, noch über Berlin geschrieben habe.
Ich habe lediglich sachlich ein problematisches Szenario für eine außen aufgestellte wasserführende Wärmepumpe beschrieben und auch Lösungsvorschläge dafür genannt. Von einem Horrorszenario war dabei keine Rede. Zu berücksichtigen ist dabei noch, dass viele Hersteller in Ihrer vorgeschriebenen Risikobeurteilung, explizit solche Risiken beschreiben und dafür auch technische Lösungen anbieten bzw. auf Maßnahmen zur Schadensverhinderung in den Dokumentationen hinweisen.
Das Du andere Erfahrungen mit Stromausfällen hast hatte ich in meinen Ausführungen berücksichtigt. Wobei auch langjährige Erfahrungen, bei veränderten äußeren Umständen, sich nicht immer 1 zu 1 auf die Gegenwart und Zukunft übertragen lassen.
Über die Zuverlässigkeit sowie Auslegung von Wärmepumpen oder Gasheizungen habe ich überhaupt keinen Kommentar abgegeben. Da habe ich persönlich nur positive Erfahrungen.
Es wäre sicherlich sinnvoll für diese Diskussion beim Zitieren von Beiträgen die tatsächlichen Aussagen zu betrachten, um keine Missverständnisse entstehen zu lassen.
Meine Erfahrungen sind live. Das ist nicht etwas aus der Vergangenheit, sondern alle erwähnten Installationen laufen jetzt im Moment, so wie sie das jeden Tag tun. Zumindest traue ich mir unter diesen Umständen zu, etwas zur Gegenwart zu sagen, und das sind die einzig belastbaren Fakten. Dazu gehören die Umstände bei der Planung (die letzten beiden WP wurden im Dez 24 in Betrieb genommen, bei einem Freund erlebe ich die Planung gerade wieder neu mit), die Erfahrungen mit der Behebung von Defekten und Wartung, mit Wartungsverträgen, mit dem Umgang mit Ausfällen. Für die Zukunft können wir über die Entwicklung von Gas- und Strompreisen spekulieren, mehr aber auch nicht.Wobei auch langjährige Erfahrungen, bei veränderten äußeren Umständen, sich nicht immer 1 zu 1 auf die Gegenwart und Zukunft übertragen lassen.
NUr weil du das jetzt zum zweiten Mal erwähnst. Der Hydraulische Teil eines Monoblocks kann - wenn all die genannten Eventualitäten auf einmal auftreten - einfrieren. Propan (R290), ist das Kältemittel im Kältekreislauf, der friert sowieso nicht ein, egal welches Kältemittel da drin ist.Weiterhin wurde bereits die Verwendung von Propan oder die Beimischung von Glykol erwähnt, um dieses Problem in den Griff zu bekommen.
Ich bin auch kein prepper, habe keinen Verfolgungswahn..... Aber das Risiko dass zb ein Hackerangriff die lokale Stromversorgung über einen längeren Zeitraum stillegen könnte halte ich in der heutigen Zeit als zunehmend wahrscheinlich....Jepp, sollte man nicht so leichtfertig abtun, es muss ja kein Stromausfall sein, es kann ja sonst was kaputt gehen und wenn dies über mehrere Tage geht...
Hättest du da eine Bezugsquelle für das Nordsteinaggregat?Man muss sich halt ein paar Gedanken machen - dann kann man auch mit wenig finanziellen Aufwand zumindest eine Notversorgung aufrecht erhalten.
Hätte ich jetzt eine Monoblock WP - dann würde ich bei der Installation auch gleich eine Steckerlösung vorsehen - dann könnte man auch diese direkt mit dem Nordsteinaggregat weiter betreiben.... Wohnung warm und keine Frostgefahr...![]()

Das interessiert mich. Ich habe meinen sehr kenntnisreichen Fachmann hierzu befragt, er schrieb mir eben Folgendes (meine Kenntnis reicht nicht bis in diese Details):NUr weil du das jetzt zum zweiten Mal erwähnst. Der Hydraulische Teil eines Monoblocks kann - wenn all die genannten Eventualitäten auf einmal auftreten - einfrieren. Propan (R290), ist das Kältemittel im Kältekreislauf, der friert sowieso nicht ein, egal welches Kältemittel da drin ist.
Ich denke, damit ist die Sachlage soweit geklärt.Die verbauten Wärmepumpen sind grundsätzlich bis minus 20 Grad im Betrieb nicht gefährdet.
Sollten die Anlagen ausfallen, übernehmen die E-Patronen die Notbeheizung und den Frostschutz.
Die Propan Wärmepumpe wäre nur dann frostgefährdet, wenn der Strom vollständig ausfallen würde.
Hier ist eine oder auch 2-3 Nächte kein Problem, allerdings kann es bei längerem Ausfall zu Frostschäden führen.
Es gibt keine technische Lösung diese Gefahr zu umgehen (außer Notstrom).
Grundsätzlich sind aber Frostschäden bei Stromausfall der Anlage versichert, vorausgesetzt, die Anlage ist in die Gebäudeversicherung aufgenommen und für diesen Fall mitversichert.