Spenden für die Katzenhilfe in Port-Au-Prince

AW: Spenden für die Katzenhilfe in Port-Au-Prince

öhm... euch ist schon aufgefallen das dort ein erdbeben war? also so mit einstürzenden häusern und so?

es geht nicht um generelle entwicklungshilfe sondern um hilfe in einem notfall...
 
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Vielleicht solltest du bei deiner Darwinschen-Auffassung auch bedenken das wir Europäer der eigentliche Grund für das Leid in Haiti und in Afrika sind. Ich sage nur Kolonisierung.


Haiti deutsche Kolonie, das ist mir ganz neu - klär mich bitte auf!

Andreas
 
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Ebenfalls provokant gefragt:

Wieviel Prozent der Spenden kommen nicht an?
Wieviel geht für Schmiergelder an Politiker in den Krisenregionen drauf?
Wieviel Menschen in der Region machen sich erst selbst die Taschen voll,
egal ob mit Hilfsgütern oder Knete?
Das kennt man zur Genüge!
Bei manchen dubiosen Organisationen bleiben schon bis zu 80% der Spendengelder für die Verwaltung hängen!

Andreas
Dann spende einfach nicht, hast du ja auch nicht vorgehabt, sonst hättest Du deinen beitrag gar nicht oder mit mehr Sachverstand geschrieben:#
 
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öhm... euch ist schon aufgefallen das dort ein erdbeben war? also so mit einstürzenden häusern und so?

es geht nicht um generelle entwicklungshilfe sondern um hilfe in einem notfall...

Das geht doch so nicht. ;) Ich hab' vorhin extra noch geschrieben das Fakten 'uncool' sind.

Da sich dieses Thema ganz besonders zu eignen scheint, haben einige Beteiligte bereits die Schützengräben ausgehoben
um pünktlich um 5:45 zurückpolemisieren zu können und jetzt kommst Du mit Informationen.

Womöglich sollen die sogar zum Nachdenken anregen...

<Boston Legal>Unerhört!</Boston Legal>

.
 
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Dann spende einfach nicht, hast du ja auch nicht vorgehabt, sonst hättest Du deinen beitrag gar nicht oder mit mehr Sachverstand geschrieben:#


Ja, hast Recht, aber meinem Sachverstand lasse ich mir nicht absprechen!

Andreas
 
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Weil hinter jeder Spendenorganisation ein Unternehmen mit eigenen Gewinnabsichten steht.

Und ich werfe ungern irgendwo Münzen ein, wenn für mich absolut Null Mehrwert dabei entsteht - und sei es nur für "ein gutes Gefühl" und Wohlbefinden.

Was hab ich davon, wenn ich für Haiti spende? Bringt mir eben rein gar nix. Noch nicht mal für mein Gewissen brauche ich es, wenn ich weiß, dass mein Geld in meiner direkten Umgebung deutlich besser aufgehoben ist.

Den Bezug zur Katzenhilfe finde ich daher auch sehr, sehr "unpassend". Auch wenn die hier im Forum immer wieder aufgerufene Katzenspenderei auch aus meinem "Sichtfeld" ist, so würde ich doch viel eher dort mein Geld lassen als es für Haiti zu spenden, was noch viel, viel weiter weg ist.
Dieses Tierheim hat keine horrenden Transportkosten für Hilfsmittel, auch der Verwaltungsaufwand ist überschaubar. Prozentual kommen da locker 95% meines Geldes an.
Für flache 10.000 Euro Spendensumme ist noch nichtmal der Hin- und Rückflug nach Haiti finanziert - und da muss wirklich jeder mal in sich gehen und fragen ob Deutschland wirklich bei jedem "Unglück" seine Spendennase reinstecken muss oder ob nicht hier im eigenen Land das Geld effizienter einsetzbar ist.
(Aus Sicht der USA ist das eine andere Geschichte .. klar)

Wie ich aber schon schrieb gibt es für mich "Spendemöglichkeiten" bei Firmen, die mir sogar einen Mehrwert bringen. Die meinen Katzen ihr Leben glücklicher machen - zu denen hab ich eine persönliche Beziehung und sogar eine Verpflichtung und Verantwortung.

Den Menschen in Haiti gegenüber bin ich weder verpflichtet noch verantwortlich.

Wie gesagt - das ist meine Meinung.

Welche Organisation der Haiti-Hilfe hast Du unterstützt?
ich denke mal, dass ich Dir keine Rechenschaft schuldig wo ich gespendet habe. Ich habe mich entsprechend kundig gemacht, das sollte reichen.

Das mit der Katzenhilfe habe ich extra geschrieben, da darum ja hier jedes Jahr vor Weihnachten ein Bohei gemacht wird, den ich nicht wirklich nachvollziehen kann, solange Menschen (auch in D) in Not sind. Muss ich ja auch nicht. Menschen sind halt wichtiger als selbsternannte Tierpfleger und deren Patienten. Meine Meinung.

Wie weit ein Katastohengebiet entfernt ist, sollte schlichtweg bei der Betrachtung egal sein. Die Lebensmittel/Hilfsgüter können auch vor Ort (z.B. DomRep - gleiche Insel) gekauft werden, was Ärzte ohne Grenzen übrigens macht.

Frank, dass Du nicht spenden möchtest für humanitäre Zwecke sei Dir überlassen. verteufel es bitte bei den anderen Spendern nicht!

Gruß
Thorsten
 
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Zu dem Thema scheinbar nicht, sonst hättest Du richtige Fakten gebracht und keine polemik, Andreas. Sorry, aber sehe ich so


Deine Meinung sei Dir unbenommen und ich bin deshalb auch nicht beleidigt oder verärgert.

Gruß Andreas
 
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Haiti deutsche Kolonie, das ist mir ganz neu - klär mich bitte auf!

Andreas

Hab nicht geschrieben das Haiti eine deutsche Kolonie war. Wie schon geschrieben war es eine französische Kolonie. Gugg dir doch mal grob die Geschite von Haiti an:

- Spanien rottet indigene Bevölkerung aus 1492 (Columbus)
- 17.Jh Haiti wird widerbevölkert durch Sklaven aus Afrika (Arbeiten auf Zuckerrohrplantagen)
- 1791 Sklavenaufstand, Krieg zwischen Engländer,Skalven,Spaniern und Franzosen (mehr oder weniger jeder gegen jeden)
- Haiti wird eigenständig und wiedervereinigt, müssen Entschädigungen an die Franzosen bezahlen (an die Plantagenbesitzer)
- Besetzung der USA 1915-1934, ohne erfolgreich Infrastruktur aufzubauen
- seit dem ständiger Wechsel von einem Gewaltherscher zum anderen

Und dazu kommen noch ständige Naturkatastrophen (Hurricane-Gebiet, Überschwemmungen)

Meiner Meinung nach ist klar zu Erkennen das die Kolonialnationen an der Lage Haiti´s Schuld sind. Man kann nicht einfach die ganze Bevölkerung ausrotten dann Sklaven auf die Insel setzen die die eigenen Plantagen bewirtschaften sollen und danach sogar noch Entschädigungen (!!!) verlangen. Klar wollten die Haitianer die Unabhängigkeit aber das auch nur weil sie in genauso schlimmen Verhältnissen leben mussten.

Leider ist Haiti ein Beispiel für viele Länder denen es ebenso geht.
 
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Das mit der Katzenhilfe habe ich extra geschrieben, da darum ja hier jedes Jahr vor Weihnachten ein Bohei gemacht wird, den ich nicht wirklich nachvollziehen kann, solange Menschen (auch in D) in Not sind. Muss ich ja auch nicht. Menschen sind halt wichtiger als selbsternannte Tierpfleger und deren Patienten. Meine Meinung.

Leider sehe ich das nichtmal annähernd vergleichbar.

Wenn ich mir die Katzenhilfethreads so anschaue, sehe ich da nicht nur einen Aufruf zur Spende, sondern es liest sich für mich als wenn Menschen hier aus diesem Forum direkt betroffen sind.
(zeigen ja auch die Fotos der Spendenübergabe)

Auch wenn ich nicht zu den Spendern gehöre, weil ich eher den Bezug zu Projekten habe, die mich persönlich betreffen, so habe ich doch den Anstand einfach nur "Beobachter" zu sein.

Aus Deinem Spendenaufruf hier kann ich keine persönliche Betroffenheit erkennen. Ich habe eher den Eindruck, dass Du ohne die Medien nichts von diesem unendlichen Leid von Millionen Menschen wissen würdest.

Und sorry, nur weil mir die Medien das Leid ins Haus tragen, zücke ich noch lange nicht meine Geldbörse.

Anders würde ich es sehen, wenn Du selber Helfer bist, selber Freunde und Bekannte dort leiden siehst - aber nicht, wenn all diese Millionen Menschen für Dich anonym sind.

Ich finde, der Betreff des Threads ist gründlich daneben gegangen :#
 
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Hier ist eine Liste von ca. 250 Organisationen, die das (beantragte, ca. 10000€ Zertifizierungskosten) Spendensiegel der DZI führen dürfen. Dieses Siegel wird erteilt, wenn nicht mehr als 30% des Spendenaufkommen in die Verwaltung der Organisation fliesst. Leider wird der konkrete Anteil der einzelnene Organisationen nicht genannt.

http://www.dzi.de/ab.htm
 
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Ich bin ja sehr sehr tolerant, aber wenn ich manche Aussagen hier lese, muss ich wirklich kotzen. Sowas arrogantes, ignorantes und dämliches habe ich selten gehört.
Das menschliche Zusammenleben basiert zu einem nicht geringen Teil aus Solidarität und daraus, dass man nett zueinander ist und sich gegenseitig hilft. Vermutlich ist jeder von Euch auch froh, wenn ihm in einer schwierigen Lage mal jemand hilft. Auch ohne, dass er einen Vorteil daraus ziehen kann...
 
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Anders würde ich es sehen, wenn Du selber Helfer bist, selber Freunde und Bekannte dort leiden siehst - aber nicht, wenn all diese Millionen Menschen für Dich anonym sind.


Und genau deshalb habe ich damals die Menschen in Thailand unterstützt.
Die Freunde eines Arbeitskollegen leben dort und ich weiß genau wie und wo meine Hilfe angekommen ist.



Andreas
 
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Hier ist eine Liste von ca. 250 Organisationen, die das (beantragte, ca. 10000€ Zertifizierungskosten) Spendensiegel der DZI führen dürfen. Dieses Siegel wird erteilt, wenn nicht mehr als 30% des Spendenaufkommen in die Verwaltung der Organisation fliesst. Leider wird der konkrete Anteil der einzelnene Organisationen nicht genannt.

http://www.dzi.de/ab.htm


... und genau das finde ich zum Kotzen!
Und das ist dann auch noch gemeinnützig?

Jetzt sage ich Euch mal, was gemeinnützig ist: Das Sterilisieren von verwilderten Katzen (sind ja gerade bei dem Thema), damit diese nicht noch mehr Nachwuchs produzieren, den sie nicht ernähren können!
Da gibt´s auch definitiv keine Verwaltungskosten, das machen die Tierärzte zum Selbstkostenpreis .... und z.T. auch kostenlos!

Andreas
 
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Das mit der Katzenhilfe habe ich extra geschrieben, da darum ja hier jedes Jahr vor Weihnachten ein Bohei gemacht wird, den ich nicht wirklich nachvollziehen kann, solange Menschen (auch in D) in Not sind. Muss ich ja auch nicht. Menschen sind halt wichtiger als selbsternannte Tierpfleger und deren Patienten. Meine Meinung.

Ich bin froh, dass ich nicht der Einzige bin, der so denkt! :t Danke! Ich hatte die letzten Jahre immer den Eindruck, dass Tiere wichtiger als Menschen sind. An den Kommentaren einger scheint sich das allerdings zu bewahrheiten.

Mich persönlich trifft das Unglück. Auch wenn ich nicht immer sozial denke, so finde ich, dass es hier unsere Pflicht ist zu helfen. Von mir aus sollen sich die Organisationen 50% der Spenden in die Tasche stecken, aber 50% wird noch ankommen. Deshalb muss ich eben das Doppelte spenden.
Wenn ich überlege, wo ich überall über den Tisch gezogen werde, weil etlich Mitverdienen müssen, dann müsste ich mir die Kugel geben.
 
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Weil hinter jeder Spendenorganisation ein Unternehmen mit eigenen Gewinnabsichten steht. [...]

Diese Generalisierung ist schlichtweg falsch. Besonders bei gemeinnützigen Einrichtungen ist das gerade unzulässig.

[...] Und ich werfe ungern irgendwo Münzen ein, wenn für mich absolut Null Mehrwert dabei entsteht - und sei es nur für "ein gutes Gefühl" und Wohlbefinden. [...]

Du solltest dabei beachten, daß Du Deinen Mehrwert bereits genießt aufgrund der Tatsache, daß Deutschland (wie andere Industrienationen auch) seit Jahrhunderten Nutznießer billiger Rohstoffe, Arbeitskräfte und auch von Exportgewinnen ist.

Allerdings muß ich sagen, daß mir eine wirtschaftliche Betrachtung einer solchen Situation nur schwer in den Sinn kommt.

Wir haben 1986 die Auswirkungen des schweren Erdbebens in Mexico-City erlebt. Damals waren etliche Familienangehörige und viele Freunde dort betroffen. Das hilft einem, einen menschlichen Standpunkt zu solchen Katastrophen einzunehmen.

Den Standpunkt "Lieber versage ich dem Hungernden sein Brot, weil irgendjemand 20 Cent von meinem Euro dazwischen verbraten hat", kann ich kaum akzeptieren. Es gibt genügend Möglichkeiten, zielgerichtet zu spenden und es auch nachzukontrollieren.

Als Beispiel nenne ich mal die Kindernothilfe, über die wir seit fast 30 Jahren Kinder in Lateinamerika unterstützen. Da gibt es konkrete Abrechnungen, die Hilfe und die Entwicklung des einzelnen Kindes ist überprüfbar. Auf diese Weise haben wir schon einer Reihe von Kindern zu einer wesentlich anderen Zukunft verhelfen können, als es ihnen vorherbestimmt war.

Warum willst Du aus der Not anderer Menschen auch noch ein "Wohlbefinden" für Dich ziehen? :M

Ich möchte das obige Zitat von Dieter, aber auch einiges von dem, was in anderen Beiträgen bereits gesagt wurde, noch einmal unterstreichen.

1. Es geht hier nicht um Entwicklungshilfe im allgemeinen, sondern um einen konkreten Unglücksfall.

2. Die Betrachtungsweise, dass andere Menschen, denen gerade ein massives Erdbeben ganz übel mitgespielt hat, nur als lästige Konkurrenten um globale Ressourcen verstanden werden, ist im eigentlichen Sinne unmenschlich - und deshalb für mich völlig inakzeptabel.

3. In einer solchen Notsituation ist der Hinweis auf möglicherweise 30% Verlust bei Hilfsorganisationen als Begründung dafür, dass man sich nicht beteiligen möchte, völlig durchsichtig und geradezu obszön. Im übrigen macht es keinerlei Schwierigkeiten, im ersten Ansatz eine Hilfsorganisation zu finden, deren Anteil für Verwaltung und Werbung zusammen deutlich unter 10% der Ausgaben bleibt (nach DZI-Vorgaben gerechnet 6,4%). Nachzulesen hier (Seite 44). Und ich bin überzeugt, dass es von derartigen Organisationen mehr als nur die eine gibt.
 
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Jetzt sage ich Euch mal, was gemeinnützig ist: Das Sterilisieren von verwilderten Katzen (sind ja gerade bei dem Thema), damit diese nicht noch mehr Nachwuchs produzieren, den sie nicht ernähren können!
Da gibt´s auch definitiv keine Verwaltungskosten, das machen die Tierärzte zum Selbstkostenpreis .... und z.T. auch kostenlos!

Andreas
Ja, und das Perverse daran ist, dass wir es bei Tieren gut finden und bei Menschen nicht machen.

(ich weiß, dass dieser Satz zweifach gedeutet werden kann :b)
 
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... und genau das finde ich zum Kotzen!
Und das ist dann auch noch gemeinnützig?

Manchmal würde es schon helfen wenn man sich wenigstens ein kleines bisschen informiert bevor man los poltert und völlig unreflektiert auf einen genannten Prozentsatz anspringt.

Die sogenannten Verwaltungskosten beinhalten auch administrative Kosten.

Diese wiederum sind ua. für Wartung, Reparatur und Neuanschaffung von Gerätschaften wie zB Krankenwagen.

Aber wen interessieren schon Fakten...
.
 
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hier tun sich ja wiedermal abgründe auf. :# diese "gehtmichnixan" und
"betrifftmichnichtpersönlich" einstellung finde ich einfach nur schlimm. da
bleibt wirklich nur zu hoffen, dass 1. nicht viele so denken und 2. es der
rest der welt nicht mitbekommt, bzw im falle einer riesenkatastrophe
hier bei uns nicht genauso denkt...


mfg
 
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Wirklich schrecklich, was da in Haiti passiert ist... ich glaube wir können uns die jetzige Situation und das Leid der Menschen gar nicht vorstellen, so sehr haben wir uns hier in Deutschland an Sicherheit und Wohlstand gewöhnt.

Gerade aufgrund des apokalyptischen Ausmaßes des Erdbebens halte ich die Diskussion über (deutsche) Entwicklungspolitik für ziemlich fehl am Platz, denn hier geht es nicht um strukturelle Entwicklungspolitik, sondern um Soforthilfe. Ich denke, der Unterschied sollte jedem anhand der schockierenden Bilder aus den Medien bewusst sein. Hier geht es nicht darum, irgendwelche korrupten Regime finanziell zu unterstützen, sondern um Medikamente, Nahrungsmittel und Trinkwasser, es geht um Leben und Tod...

Ob man nun spendet oder nicht ist natürlich jedem selbst überlassen, aber ich möchte nur mal in den Raum werfen, dass eine Summe von 81 Millionen Euro zusammenkäme, wenn jeder nur einen einzigen Euro spenden würde, ich finde, das lohnt sich auf jeden Fall :w

Wir sind doch nun wahrlich nicht verantwortlich für alles Elend auf der Welt.

Andreas

Tja, Andreas, wen macht man denn nun am Besten für ein Erdbeben verantwortlich? :X
 
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Jetzt sage ich Euch mal, was gemeinnützig ist: Das Sterilisieren von verwilderten Katzen (sind ja gerade bei dem Thema), damit diese nicht noch mehr Nachwuchs produzieren, den sie nicht ernähren können!
Ja, und das Perverse daran ist, dass wir es bei Tieren gut finden und bei Menschen nicht machen.

(ich weiß, dass dieser Satz zweifach gedeutet werden kann :b)

Hmmm, Zwangssterilisation. Kommt mir irgendwie bekannt vor, hab' ich bestimmt schon mal in Geschichtsbüchern gelesen.

Daran ändert übrigens auch der eingebaute 'Sicherheitskommentar' nichts.
.
 
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Diese Generalisierung ist schlichtweg falsch. Besonders bei gemeinnützigen Einrichtungen ist das gerade unzulässig.

:t:t:t


Du solltest dabei beachten, daß Du Deinen Mehrwert bereits genießt aufgrund der Tatsache, daß Deutschland (wie andere Industrienationen auch) seit Jahrhunderten Nutznießer billiger Rohstoffe, Arbeitskräfte und auch von Exportgewinnen ist.

So ist es. Punkt. Ich möchte nicht unbedingt in der "Dritten Welt" leben, aber ich schäme mich oft, das mich meine Eltern in die "Erste Welt" hineingeboren haben.

Und zum Thema:
Nur wer einmal eine Naturkatastrophe am eigenen Leib erlebt hat, kann mitreden. Und das habe ich. (Hochwasser im eigenen Haus. Wertverlusst 200 000,- Euro ohne Personenschaden gottlob).

Wir in der Ersten Welt, waren seinerzeit nicht auf Spenden angewiesen, welche von unseren eigenen Landsleuten hätte gekommen sein sollten und zu Null eingegangen sind, weshalb ich bis heute kein Verständnis habe.
Es ging um einen banalen Feuerwehrschlauch, welcher uns abbeordert wurde, obwohl er dringend zum Absaugen des Wassers in der Wohung gebraucht wurde.
Das Wasser stand uns deswegen bis zur Hüfte.

Der Herrgott möge Deutschland vor einer solchen Katastrophe wie sie Haiti erleben musste bewahren.

Spende ja. An die richtige Organisation. Es kommt an. Ja, es kommt an.
 
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