Spenden für die Katzenhilfe in Port-Au-Prince

AW: Spenden für die Katzenhilfe in Port-Au-Prince

... und genau das finde ich zum Kotzen!
Und das ist dann auch noch gemeinnützig?

Jetzt sage ich Euch mal, was gemeinnützig ist: Das Sterilisieren von verwilderten Katzen (sind ja gerade bei dem Thema), damit diese nicht noch mehr Nachwuchs produzieren, den sie nicht ernähren können!
Da gibt´s auch definitiv keine Verwaltungskosten, das machen die Tierärzte zum Selbstkostenpreis .... und z.T. auch kostenlos!

Andreas

Auf diesen Kommentar habe ich schon lange gewartet, sozusagen das i-Tüpfelchen. Spät kommt er, aber er kommt...

Andreas

Andreas, es ist wirklich schade, immer solche und ähnliche Posts von dir lesen zu "dürfen".....aber auch hierbei bist du leider nicht alleine!:#

Ich finde, dass wir alle eine ethische wie menschliche Verpflichtung haben, wenigstens in solchen schrecklichen Notsituationen zu helfen. Den meisten positiven Statements in dieser Hinsicht, kann ich uneingeschränkt folgen, sodass ich mir hier jetzt auch weitere Wiederholungen spare......

Zum Glück gibt es nicht nur Egoisten auf dieser Welt, sondern auch Menschen, denen Solidarität kein Fremdwort ist!

In diesem Sinne und mit solidarischen Grüsse
Daniel
 
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Tja, also tue ich das, was unmoralisch ist: Ich überlasse diese Menschen sich selbst und der natürlichen Auslese.

Wie war das?
Gib dem Armen einen Fisch und er wird heute satt - bringe ihm das Fischen bei und er wird auch morgen satt. So ist's auch bei den armen Nationen.

Darvin hat nicht bezweifelt, dass wir die einzige Lebensform mit einem Gewissen sind.
Manchmal ärgerlich.

Das Beispiel mit dem Fisch ist gut- geht aber davon aus, dass soviel Zeit bleibt, jemanden einen Geduld erfordernden Ablauf zu lehren. Dazu müsste er allerdings erst die nächsten beiden Tage überleben. Das geht zunächst nur mit einem geschenkten Fisch.

Bevor ich hier verdächtigt werde zu spenden: Tu ich (bisher) auch nicht. Aber ich WEIß, dass ich schlecht und egoistisch bin.
Ich versuche gar nicht erst in der mangelhaften Effizienz von Hilfsorganen oder der Sensationsheische der Medien einen guten Grund zu finden nicht zu spenden. Aber Euch kann ich das ja sagen, weil Ihr mich nicht kennt und ich nicht jeden Tag mit Euch zur Arbeit etc gehe.
 
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Auf diesen Kommentar habe ich schon lange gewartet, sozusagen das i-Tüpfelchen. Spät kommt er, aber er kommt...

Andreas

Tja, wenn man auch nur ein kleines bisschen Anstand hätte,
würde man den Zusammenhang überdenken der zu diesem Kommentar geführt hat.

Wenn man dann noch ein wenig Ehrlichkeit sich selbst gegenüber hätte,
würde man erkennen das dieser Kommentar nicht nur einfach kommen musste,
sondern das er dringend notwendig war.

Eindeutig ist nur das dieser Post für einige Menschen zuviel Konjunktiv II beinhaltet.
.
 
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Jetzt sage ich Euch mal, was gemeinnützig ist: [Verf.:Sterilisation verwilderter Katzen]
Da gibt´s auch definitiv keine Verwaltungskosten, das machen die Tierärzte zum Selbstkostenpreis .... und z.T. auch kostenlos!

Hilfsorganisationen machen das auch zum Selbstkostenpreis. Der ist aber einfach höher, weil wesentlich mehr Menschen, Material und Dienste erforderlich sind bei interkontinentalen Rettungen.

Dir wird klar sein, dass zwischen Tierarzt und Katze keine große Logistik steht. Wahrscheinlich bringt die Katze ein Tierfreund aus dem Stadtpark zu ihm. Am Ausgang der Praxis steht dann die Spendenbitte. Freiwillig natürlich.
 
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Wenn man dann noch ein wenig Ehrlichkeit sich selbst gegenüber hätte, würde man erkennen das dieser Kommentar nicht nur einfach kommen musste, sondern das er dringend notwendig war.
Nur, damit ich Deine Gedanken nachvollziehen kann: Du vergleichst "Massenmord" mit "unterlassener Hilfeleistung"?
 
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Die Zwangssterilisation ist "nur" ein Nebenprodukt der menschenverachtenden faschistischen Gesinnung. Sie ist nicht einmal Abtreibung und von daher auch kein geplanter Massenmord.
Unterlassene Hilfeleistung wiederum ist ebenfalls ein wesentlich physischerer Tatbestand als unterlassene freiwillige (!) Spenden.
Aber das weißt Du.
 
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Nur, damit ich Deine Gedanken nachvollziehen kann: Du vergleichst "Massenmord" mit "unterlassener Hilfeleistung"?

Nur, damit ich Deine Gedanken nachvollziehen kann: Du kennst nicht den Unterschied zwischen Sterilisation und Massenmord ?

Oder war das nur ein verzweifelter Versuch deine zweifellos fragwürdige Erstaussage nun ins Lächerliche zu ziehen?
 
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Einige Aussagen in Postings hier, sollten für einen aufgeklärten und gebildeten Mitteleuropäer - insbesondere wenn er sich auch nur gelegentlich auf die christlichen Werte seines Kulturkreises beruft - eigentlich unerträglich sein...

...und sind es auch für mich!

Deshalb, obwohl ich mich diesmal eigentlich heraushalten wollte:

"Es interessiert mich nicht wie es anderen Menschen geht, besonders wenn ich sie persönlich nicht kenne!"

Eine furchtbare Aussage... die auch ganz gewaltig auf einen selbst zurückschlagen kann. Es ist aber eine Genugtuung für mich zu wissen: Jeder Mensch kommt im Laufe seines Lebens an einen Punkt, an dem er auf die Hilfe anderer angewiesen ist, auch solcher, die ihn nicht persönlich kennen... und manch einer bekommt dann die Möglichkeit, seine soziale Kompetenz weiterzuentwickeln.

Wir hatten kürzlich im Corvette-Forum eine "kantig-energische" Vorstellung eines frisch verunfallten Users, der um Hilfe bat, weil er evtl. GM verklagen wollte, da das Auto offensichtlich durch einen ESP-Fehler abgeflogen sein müsste, ihm fehlte jedoch die Erinnerung.
Kurze Zeit später meldete sich im Forum ein Augenzeuge des Unfalls, der Folgendes berichtete: Der Unfallfahrer war im dichten Schneeregen mit weit überhöhter Geschwindigkeit (geschätzte 180-200km/h und auf Sommerreifen) unterwegs, als er die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und in den Wald raste. Das Fahrzeug fing sofort Feuer und die Personen aus den nachfolgenden Wagen standen ratlos um das Fahrzeug herum.
Der Zeuge selbst konnte wg. einer frischen Bandscheiben-OP nicht helfen, die anderen woltlen sich nicht selbst in Gefahr bringen.
Auf der Gegenfahrbahn der Autobahn hielt ein Wagen an, ein junger Mann lief über die Farbahn sprang über die Mittelleitplanke und lief zum Unfallfahrzeug. Er zog den Schwerverletzten aus dem brennenden Fahrzeug, brachte ihn in Sicherheit und zog ihm die Zunge nach vorne aus dem Rachen, da er zu ersticken drohte.

Was manche Menschen alles für andere Menschen zu tun bereit sind... auch wenn sie diese gar nicht kennen!


"Hilfsorganisationen sind auch nur auf Gewinn zielende Unternehmen, die 'Spendenschmarotzer' unterstützen"

Diese Aussage ist - in dieser Verallgemeinerung - schlichweg falsch und zeugt nur von Unkenntnis. Die seriösen Hilfsorganisationen legen Rechenschaftsberichte ab und werden auch von Wirtschaftsprüfern überwacht. Die Informationen sind zugänglich. Natürlich muss ein Verwaltungsapparat bezahlt werden... Wer soltle das nicht verstehen?

Darüberhinaus ist diese Aussage ein Schlag in das Gesicht von Menschen, wie z.B. den Ärzten, die mehrere Wochen im Jahr - teiwleise unentgeltlich oder für ein Minimalgehalt - für Ärzte ohne Grenzen in ein Entwicklungsland oder Kathastrophengebiet gehen, um dort die größte Not zu lindern.
Darunter sind nicht nur Berufsanfänger, sondern auch Spitzenkräfte, die den größten Teil ihres Jahresurlaubs opfern oder die eigene Praxis für diese Zeit schließen, in der sie mit Privatpatienten viel Geld verdienen könnten.

Diese Menschen genießen meine Hochachtung (und bekommen meine finanzielle Unterstützung für ihre Projekte)!


Grüße, Holger
 
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Nur, damit ich Deine Gedanken nachvollziehen kann: Du vergleichst "Massenmord" mit "unterlassener Hilfeleistung"?

...MAN kann auch durch UNTERLASSEN töten oder "morden", wenn man eine sog. "Garantenstellung" hat.....und im Übrigen ist auch unterlassene Hilfeleistung strafbar! Das nur mal nebenbei!

Hierzu § 323c StGB

"Wer bei Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr oder Not nicht Hilfe leistet, obwohl dies erforderlich und ihm den Umständen nach zuzumuten, insbesondere ohne erhebliche eigene Gefahr und ohne Verletzung anderer wichtiger Pflichten möglich ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft."
 
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Nun ist endlich ein Ziel gefunden und es hat einen Namen: J O K I N

Bin schon gespannt wann die ersten Mordaufrufe auftauchen denn er hat ja was Unmögliches, Unflätiges, Obzönes von sich gegeben, nämlich seine eigene Meinung. Und diese, oh Wunder, ist sowas von politisch unkorrekt und stemmt sich gegen den Meinungs Mainstream, daß manchem Zeitgenossen glatt das zweite Frühstück im Halse stecken bleibt.

Aber was hat er eigentlich gesagt ? Daß dieser Planet von der Rasse Homo Sapiens überbevölkert ist. Daß dieser Planet nur einen Teil der Bevölkerung ordentlich ernähren kann und daß ihn Haiti genauso interessiert wie andere Katastrophen, die sich täglich in kleinerem oder größerem Ausmaß ereignen.

Wer sich berufen fühlt seine Kohle jetzt in irgendeiner Form nach Haiti zu schicken, soll das tun und sich mit gutem Gewissen zurücklehnen.
Wer darüber nachdenkt, daß damit an dem Elend dieser Welt nichts geändert wurde, weil das Kind in Afrika trotzdem verhungert, soll sich die Haare raufen, wehklagen, seinen unnützen Zettie verscherbeln und weiter spenden. Dann wieder nachdenken usw. usw.

Und wer sich Jokins Meinung anschließt, weil er sich eh darüber im Klaren ist, daß sich bei über sechs Milliarden intelligenten Ratten durch eine Spendenaktion nichts aber auch gar nicht ändert, der soll weiterhin friedlich sein Leben geniessen.
Wir können jetzt natürlich noch eine Form der Kollektivschuld suchen und damit eine vermeintliche Verpflichtung zur Hilfe. Die böse Kolonialmacht von irgendwann, unsere böse böse ausbeuterische Industrie ( von der wir uns unnütze Zweisitzer leisten können ). Oder immer gerne genommen, die noch bösere Kirche die vor hunderten von Jahren den Neger ( sorry den Afro-Haitianer ) zum Nichtmenchen erklärt und damit der Sklaverei freigegeben hat. Oder ist doch Eva an allem schuld ?

Ich für meinen Teil warte auf eine wirkliche Katastophe, die den Homo Sapiens mal so richtig dezimiert und damit, auf längere Sicht, der Rasse wieder eine Chance gibt. Wenn es dabei uns erwischt, Pech gehabt, aber irgendwann müssen wir alle abtreten, und spätestens nach 50 Jahren, interessiert das kein Schwein mehr.

In diesem Sinne, schlachtet das Sparschwein und natürlich die Andersdenkenden.
 
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Ich für meinen Teil warte auf eine wirkliche Katastophe, die den Homo Sapiens mal so richtig dezimiert und damit, auf längere Sicht, der Rasse wieder eine Chance gibt. Wenn es dabei uns erwischt, Pech gehabt, aber irgendwann müssen wir alle abtreten, und spätestens nach 50 Jahren, interessiert das kein Schwein mehr.
Dann tu doch das, was Du selbst den Spendern empfiehlst: Lehne Dich gelassen und mit gutem Gewissen zurück und warte auf die Erfüllung Deiner Hoffnung/Erwartung.

Sorry zu wenig "Inhalt" und etwas zu viel Polemik in Deinem Posting um näher darauf einzugehen...

Nur zwei Dinge:

- Das sich "nichts" ändert ist nicht wahr und läßt sich auch nachlesen...

- Das sich jemand nicht für diese Kathastrophen interessiert ist zwar bedauerlich, aber nicht das eigentliche Problem.
Wenn jedoch falsche Tatsachen behauptet werden oder Einstellungen vorgetragen werden, die schon unser eigenes Zusammenleben hier im Lande in Frage stellen würden, wenn sich die Mehrheit daran orientieren würde, dann ist es etwas anderes.
Einmal ganz davon abgesehen, wie es die ehrenamtliche oder schlechtbezahlte Arbeit vieler Helfer "entwertet".

Ob jemand spendet oder nicht, ist letztenendes jedem selbst überlassen und zum Mord hat auch niemand aufgerufen.

Grüße, Holger

P.S.: Es hat aber jeder - auch Du, Rüdiger - die Möglichkeit, falls er selbst einmal in eine lebensbedrohliche Situation kommen sollte, die angebotene Hilfe unbeteiligter und ihm persönlich nicht bekannter Personen konsquent abzulehnen. Das würde mich dann schon sehr beeindrucken!
:t
 
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P.S.: Es hat aber jeder - auch Du, Rüdiger - die Möglichkeit, falls er selbst einmal in eine lebensbedrohliche Situation kommen sollte, die angebotene Hilfe unbeteiligter und ihm persönlich nicht bekannter Personen konsquent abzulehnen. Das würde mich dann schon sehr beeindrucken!
:t

Menschen, die so denken, NEHMEN meist nur und GEBEN eher seltener! Insoweit wird es keine Ablehnung geben,soweit die Hilfe "kostenfrei" ist!:X:w
 
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Auch als Mensch, der überzogene politische Korrektheit für eine Seuche hält und dem Thema Entwicklungshilfe kritisch gegenübersteht, muß ich doch eines loswerden:

Einige Aussagen dieses Threads sind mehr als unerträglichb:

Und die zur Diskussion stehende Katastrophe hat wohl auch thematisch wenig mit diesen Aussagen zu tun.

Daher habe ich mich auch gerne an der Hilfe für Haiti beteiligt, ich halte das für eine Selbstverständlichkeit wenn man dazu in der Lage ist.
 
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Warum sind manche Menschen einfach nicht in der Lage die Meinung Andersdenkender zur Kenntnis zu nehmen ohne diese in irgendeiner Art und Weise anzugreifen ?
 
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Es ist immer wieder erschreckend welch asoziale Subjekte es gibt.


Was bitte ist für Dich assozial und/oder dumm, wie ich das u.a. in meinem Bewertungsportal nachlesen durfte? Assozial ist für mich z.B. ganz klar, wenn man planlos Kinder in die Welt setzt, die keine Perspektive haben, bzw. ganz einfach verhungern würden, gäbe es nicht so edle Spender wie hier in diesem Forum. Ich kann es noch eine Nummer provokanter ausdrücken: Dumm fickt gut! (und das gilt nicht nur für Haiti)

Tue Gutes und rede nicht drüber!
(Diese Aufforderung hab ich auch schon mal irgendwo gelesen, wo war das doch gleich?)

Wenn Du nichts Besseres als Beleidigungen zum Thema beizutragen hast,
solltest Du Dich wohl besser nicht an der Diskussion beteiligen, was ich ab jetzt auch nicht mehr mache ...

Andreas
 
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Was bitte ist für Dich assozial und/oder dumm, wie ich das u.a. in meinem Bewertungsportal nachlesen durfte? Assozial ist für mich z.B. ganz klar, wenn man planlos Kinder in die Welt setzt, die keine Perspektive haben, bzw. ganz einfach verhungern würden, gäbe es nicht so edle Spender wie hier in diesem Forum. Ich kann es noch eine Nummer provokanter ausdrücken: Dumm fickt gut! (und das gilt nicht nur für Haiti)

[...]

Asozial ist eigentlich nur das, was du hier von dir gibst. Während ich deine anderen Beiträge in diesem Thread durchaus noch annehmbar finde, hast du meines Erachtens mit diesem Post hier die Grenze der Erträglichkeit überschritten. Anscheinend liegt dir polemische und unsachliche Stimmungsmache mehr als rationale Argumente, denn sonst würdest du nicht - wohl auch noch ohne tiefgreifende Kenntnis der landestypischen Situation - solchen Unsinn von dir geben.

Du scheinst wohl immer noch nicht zu verstehen, dass die aktuelle Situation in Haiti eigentlich gar nichts mit der von dir angesprochenen Problematik zu tun hat. Wie sehr Menschen in anderen, durchaus wohlhabenderen Gebieten dieser Erde auf Spenden in akuten Notsituationen angewiesen sind, zeigen nicht zuletzt Beispiele wie das Oderhochwasser in Deutschland, der Tsunami in Asien oder die Flutkatastrophe in New Orleans.

Dein "Argument" (dumm fickt gut) ist einfach nur makaber und dermaßen unangebracht b:. Auch du weisst, dass die Gründe der Überbevölkerung nicht auf der Lust der Leute beruhen, immer mehr Kinder zu "produzieren". Hast du denn gar keinen Anstand mehr gegenüber den Menschen in ärmeren Ländern und ihren Problemen? Redest in anderen Threads seitenweise von der christlichen Prägung unserer Kultur und schreibst dann sowas?

Es geht mir übrigens nicht darum, die durchaus angebrachte Diskussion über das Pro und Contra der Entwicklungshilfe zu diskreditieren, sondern um die teilweise unerträgliche Form, in der sie geführt wird.
 
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solche freds sind hier im forum eigentlich total daneben und laufen, wie man unschwer erkennen kann, grundsätzlich aus dem ruder.
wer spenden will, wird das auch ohne diesen fred hier tun, denn die aufrufe in den medien sind doch schon mehr als genug. wer nicht spenden will, wird sich weder durch medien, noch durch diesen fred hier umstimmen lassen - das einzige, was der fred hier also bringt, ist mal wieder unruhe im forum.

interessant auch, dass viele hier erst ne katstrophe brauchen, damit ihr "soziales verhalten" angestachelt wird, dabei gibt es doch 365 tage im jahr irgendwo auf der welt elend und armut. ich find diese denkweise deswegen reichlich armseelig von denjenigen - ebenso wie der versuch, durch bisschen geld sein schlechtes gewissen in ne weisse weste wandeln zu wollen.
wer wirklich was gutes tun will, soll direkt vor ort tätig werden, denn dann kommt die komplette hilfe dort an, wo sie soll. das erfordert dann aber bisschen mehr soziales denken, als mal 50 euro zu überweisen. es macht auch um einiges mehr arbeit und ganz wichtig - man muss dafür selbst abstriche machen und sieht alles mit eigenen augen. man kann dann nicht den fernseher ausmachen, damit man die bilder nimmer sehn muss. aus dem grund find ich die selbstbeweihräucherung von denen die hier gross tönen, dass sie spenden, auch bisschen daneben.

dann muss ich jokin mit seiner aussage recht geben. ich war 10 jahre lang viel in krisengebieten unterwegs, hab einiges an elend gesehn und auch genug erfahrung mit den ganzen selbsternannten hilfsorganisationen gemacht. klar wollen sich diese organisationen nicht selbst bereichern, trotzdem kommen spenden nicht da an, wo sie sollten - nämlich direkt bei den bedürftigen. vielmehr geht die kohle für transportkapazitäten, logistik, equipment usw. drauf - was natürlich nötig ist, keine frage - unterm strich hilft das aber weniger, als man es sich wünscht. natürlich macht kleinvieh auch mist, auch das will ich nicht bestreiten. effektive hilfe sieht bei mir aber anders aus und so werde auch ich jetzt noch nicht spenden - vorallem weil unsere regierung schon gelöhnt hat und diese kohle kommt ja von uns, somit hat auch jeder schon was gutes getan. wer spenden will, soll das auch erst in paar wochen tun - dann sind die ersten wogen geglättet, hilfs- und wiederaufbaupläne gemacht und vor ort, weiss man wofür man gelder benötigt. schnellschüsse haben noch nie jemandem geholfen und die ersten wochen sind schon durch die verschiedenen regierungen abgedeckt!

durch mein posting will ich niemanden persönlich angreifen - jeder soll das tun, was er für richtig hält - jedoch solls mal bisschen zum denken anregen.
 
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Prinzipiell gebe ich Dir recht, der Respekt anderen gegenüber sollte nicht nur aufblitzen, wenn man gerade ob der schlimmen Bilder schockiert ist, sondern einfach selbstverständlich sein.
Und sicher ist eine tatkräftige Unterstützung vor Ort an sinnvollsten, meiner Meinung nach hilft aber auch jeder einzelne Euro, und wenn jemand nur spendet, um sich damit zu brüsten, so what, das unschuldige Kind, dessen Leid auf welche Art auch immer damit gelindert wird, hat trotzdem was davon. In diesen Fällen finde ich es völlig gleich, wo das Geld herkommt...
 
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War von euch schon mal jemand vor dem Erdbeben in Haiti?
 
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Und wieder stellt sich heraus, was meine Oma für eine weise Frau ist. Sie sagte: "Junge, wenn du spenden willst - dann spende! Wenn nicht - dann lass es! In beiden Fällen aber - sprich nicht drüber!!!" :s
Hat schon seine Gründe und war sogar mal eine goldene Regel... mhm.

Zum Fred selbst:
Manchmal kann ich garnicht soviel fressen wie ich kotzen muss! :ulrich:
 
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Hierzu § 323c StGB

"Wer bei Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr oder Not nicht Hilfe leistet, obwohl dies erforderlich und ihm den Umständen nach zuzumuten, insbesondere ohne erhebliche eigene Gefahr und ohne Verletzung anderer wichtiger Pflichten möglich ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft."

Wenn ich im Bus sitze und neben mir fällt jemand in Ohnmacht. Ich helfe ihm.

Wenn ich im Bus sitze und in einem anderen Bus fällt jemand in Ohnmacht. Ich helfe ihm nicht. Aber Deiner Auffassung zufolge müsste ich ihm helfen sobald ich davon irgendwie Kenntnis habe?

Ich finde es erstaunlich, dass die Meldungen in der Presse mich in diese Pflicht versetzen sollen gemäß Deines zitierten Pragraphen. :O

Hast Du das wirklich so gemeint? ... egal wo in der Welt ein Unglück passiert - sobald die Medien davon berichten, besteht die Pflicht zu spenden?
 
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