Unter CO2-Gesichtspunkten wird dei Mercedes-AMG GmbH ebenso wie die M-GmbH separat bewertet (müsste so sein ?!?) - einen E89 der M-GmbH schließe ich aus, da fällt doch kein Gewinn bei ab, die konzentrieren sich lieber auf den M3 und nun auf den Einser M, das sind Volumenmodelle.
Ich meine das auch so gehört zu haben, dürfte dann ausschließlich mit dem DKG der Fall sein und als Booster. Da Hybrid teurer ist, muss man sich an die zahlungskräftige Kundschaft wenden.
Vorstellbar wäre für mich ein "4.0 hdrive" ... eben oberhalb des 3.5is, jedoch mit dem kleinen 2-Liter-Motörchen.
Der kleine 4-Zylinder spart Bauraum für das Hybridgeraffel zwischen Motor und Getriebe. Somit wird Motor + Hybrid + Entfall Starter + Entfall Generator ungefähr den Preis des 3-Liter-Turbo-Motors erreichen können, etwas teurer vielleicht noch.
Der Trick an der Sache ist nun, dass der E-Motor zwischen Motor und Getriebe beim Langsamerwerden rekuperiert und durch das Vermeiden von mechanischen Bremseingriffen Energie rückgewinnt, die beim darauffolgenden Beschleunigen zur Verfügung steht.
Der 4.0 hdrive kann aber nur kurzzeitig deutlich schneller als 250 km/h fahren, was die Käufer in Kauf nehmen, denn der Verbrauch ist extrem günstig.
Übrigens hat der 4.0 hdrive auch keinen Rückwärtsgang mehr, denn rückwärts wird rein elektrisch gefahren. (wie Prius)
Beim Beschleunigen aus dem Stand werden die Räder exakt an der Gripgrenze geführt, was mit der "Launchcontrol 2.0" extremen Reifenverschleiß mitbringt, aber schneller beschleunigen würde nur mit dem Allradantrieb gehen.
... und so wird bei BMW demnächst die elektrische Vorderachse mit Radnabenmotoren entwickelt, die über ein ausgeklügeltes Regelsystem die Vorderräder stets an der Grenze des Kamm'schen Kreises zu halten - also maximal mögliche Beschleunigung und Verzögerung bei der jeweils nötigen Seitenführungskraft.
Schöne neue Welt, da freue ich mich drauf
(alles nur meine Meinung, kein Wissen!!)