Hintere Bremsen bei 33500 km erneuern?

scholle

Testfahrer
Registriert
9 Oktober 2009
Ort
Oberhausen
Wagen
BMW Z4 e89 sDrive23i
Hallo zusammen,
wollte mal nachfragen wie eure Erfahrungen so sind. Mein Zetti zeigt mir bei 33500 km den Wechsel der hinteren Beläge an.
Für hinten finde ich es ziemlich früh!
Wie sind euer Erfahrungen und nur Beläge oder auch Scheiben?

Gruß
scholle
 
Die hinteren Beläge waren bei meinem 23i auch ca bei gut 30tkm fällig, scheint beim E89 relativ normal zu sein wegen der anscheinend recht hecklastigem Bremsverteilung.
Bremsscheiben halten normalerweise 2 Satz Beläge aus bis sie unter dem Verschleißmaß sind.
 
Hallo
Als als "Normal" würde ich das nicht bezeichnen das bei 20.000 km bereits die hinteren Beläge gewechselt werden. Aber ich kenne ja euren Fahrstil nicht. Möglich ist es auf jeden Fall, auf diese Kilometerzahl die Beläge so zu schruppen das diese erneuert werden müssen.
Mein aktueller Kilometerstand ist 55.000 und der BC zeigt an, das ich mit den hinteren noch 38.000 km fahren kann und vorne noch 64.000 km. Ich bin aber kein Schleicher oder Sonntagsfahrer, sonst hätte ich auf 20 Monate nicht 55.000 km gefahren.
 
Bei mir will er (momentan 8400km) bei 40000km die hinteren Bremsen wechseln und bei 48000 die vorderen.
Z4 35is.
 
Dass die hinteren Bremsen vor den vorderen dran sind ist wirklich sehr ungewöhnlich... vielleicht muss das elektr. Diff. in den Kurven beim Beschleunigen zu viel Arbeiten, denn dabei werden ja die hinteren Bremsen stark verschlissen....
 
Eben mal geschaut: nach 25 t KM zeigt er für hinten noch 80.000 an und für vorne 60.000 KM an für den wechsel
 
Kann es sein, dass es da Unterschiede nach Motorisierung gibt? Ich fahre den Z4 als 35is und jetzt, direkt nach dem Wechsel der hinteren Bremsklötze, zeigt er wieder 20.000km bis zum nächsten Wechsel an.
 
Feststellbremse lösen?;)
Der Rechner wird wohl davon ausgehen, dass das Fahrprofil und damit der Bremsenverschleiß sich auch nach Belagwechsel nicht ändern und zeigt daher zunächst die vorher erreichte Fahrstrecke als Normalwert an.
 
Dass die hinteren Bremsen vor den vorderen dran sind ist wirklich sehr ungewöhnlich... vielleicht muss das elektr. Diff. in den Kurven beim Beschleunigen zu viel Arbeiten, denn dabei werden ja die hinteren Bremsen stark verschlissen....

Ich gehe wie "BMW-Z-4" von einer vollkommen anderen Bremskraftverteilungsstrategie (ggü. E85/E86) aus. Somit werden die hinteren Bremsen im Normalbetrieb stärker belastet als die vorderen Bremsen.
Aus Komfortgesichtspunkten ist das absolut hilfreich und wünschenswert wenn das Auto nicht bei jeder kleinen Bremsung vorne in die Knie' geht.

Insbesondere leichte und vorsichtige Bremsungen führen beim E89 offenbar zu hohem Verschleiß an der hinteren Bremse.

Gibt's denn mittlerweile eine Möglichkeit die Beläge auch selber zu wechseln ohne die Bremse in den Wartungsmodus versetzen zu müssen, bzw. gibt's dafür eine DIY-Lösung?
 
Ich gehe wie "BMW-Z-4" von einer vollkommen anderen Bremskraftverteilungsstrategie (ggü. E85/E86) aus. Somit werden die hinteren Bremsen im Normalbetrieb stärker belastet als die vorderen Bremsen.
Aus Komfortgesichtspunkten ist das absolut hilfreich und wünschenswert wenn das Auto nicht bei jeder kleinen Bremsung vorne in die Knie' geht...
Das würde aber bedeuten, dass der E89 hinten überbremst... das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, denn so eine Bremsbalance fahren normaler Weise nur Drifter oder Rallyepiloten. --- Ich glaube da eher an die zusätzliche Belastung durch den automatischen hinteren Bremseinsatz am durchdrehenden Rad beim starken Beschleunigen. Vermutlich ist die hintere Bremse etwas zu schwach ausgelegt (besonders für den Fall des ständig relativ sportlichen Bewegens) :D
 
Es gibt die Faustregel, dass die Klötze vorne so 70'000km-80'000km halten. Hinten 120'000km-140'000km. Die Scheiben dann das doppelt.

Bei meinen T-Car habe ich bei 120'000km immer noch alles original. Die Bremsen mussten noch nicht gemacht werden. Hinten hat er jedoch Trommelbremsen.
 
Es gibt die Faustregel, dass die Klötze vorne so 70'000km-80'000km halten. Hinten 120'000km-140'000km. Die Scheiben dann das doppelt...
Nee, das ist vollkommen abhängig von der Fahrweise des Fahrers!

Ich bin schon mit einem anderen Fahrzeug 180.000 Km gefahren ohne Klötze oder Scheiben vorne wechseln zu müssen, während ich beim Z4 die Bremse vorne bereits bei 64.000 Km an die Verschleißgrenze gebracht habe. --- Hinten habe ich übrigens noch nie irgendwas an der Bremse tauschen müssen... aber beim Z4 wird das vermutl. bei ca. 80.000 Km fällig ;)

Es hat also DEFINITIV etwas mit der persönlichen Fahrweise zu tun! :D
 
Das würde aber bedeuten, dass der E89 hinten überbremst... das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, denn so eine Bremsbalance fahren normaler Weise nur Drifter oder Rallyepiloten.
Absolut korrekt.

Die Hinterachse würde bei einer statischen Bremskraftverteilung lediglich bei leichten Bremsungen nicht überbremsen und das Überbremsen bei DSC-Eingriff wäre vorprogrammiert.

Heutige Fahrzeuge verfügen über eine dynamische Bremskraftverteilung, da hilft das DSC erheblich bei der korrekten Dosierung und verhindert sehr zuverlässig das Überbremsen der Hinterachse.

Und solange ein stabiler Fahrzustand besteht kann die Hinterachse zum sehr komfortablen Bremsen genutzt werden - das Auto knickt nicht mehr an der Vorderachse ein.


Es gibt die Faustregel, dass die Klötze vorne so 70'000km-80'000km halten. Hinten 120'000km-140'000km. Die Scheiben dann das doppelt.
Vollkommen korrekt!

... diese Faustregel lässt sich bei den meisten Fahrzeugen ohne dynamische Bremskraftverteilung anwenden ... nicht jedoch beim E89

Bei meinen T-Car habe ich bei 120'000km immer noch alles original. Die Bremsen mussten noch nicht gemacht werden. Hinten hat er jedoch Trommelbremsen.
Trommelbremse? Das Auto wird wohl etwas älter sein. Insbesondere Fahrzeuge mit Trommelbremsen hinten sind hinsichtlich der Bremsbalance eine Katastrophe - hinten bremst kaum was mit und wenn es hinten mal kräftig zur Sache geht, zieht sich die Trommelbremse selber zu und das Überbremsen ist vorprogrammiert.

... trifft auf den E89 jedoch zum Glück nicht zu - übrigens auf so ziemlich kein heutiges Fahrzeug :M
 
Ok, ich korrigiere ... "kein heutiges Fahrzeug in ähnlicher Klasse wie der E89" ... sorry, dass ich die Erbsen nicht schon selber gezählt hatte :w
 
Hallo Leute,

nur mal so am Rande ... ich war vor 1500 Km in der Wartung. Da haben meine hinterne Bremsklötze noch 16000 Km angezeigt. Heute knapp 2 Wochen später zeigen die nur noch 1600 KM an. Der Wagen ist gerade beim Freundlichen und der hat gerade bestätigt das ein Bremskltz hinten an der 2. Kontaktfläche angekommen ist. Es fand den Sprung von 16000 nach 1600 km auch sehr krass, hat aber keinerlei Erklärung dafür. Laufleistung der hinteren Klötz sind nun 32000 und meine Fahrweise ist zu 90 % cruizen und 10% etwas sportlicher. ... Vorene werden mir noch 45000 km gegeben.

Alles doch sehr eigenartig oder?
 
Hallo Leute,
nur mal so am Rande ... ich war vor 1500 Km in der Wartung. Da haben meine hinterne Bremsklötze noch 16000 Km angezeigt. Heute knapp 2 Wochen später zeigen die nur noch 1600 KM an. Der Wagen ist gerade beim Freundlichen und der hat gerade bestätigt das ein Bremskltz hinten an der 2. Kontaktfläche angekommen ist. Es fand den Sprung von 16000 nach 1600 km auch sehr krass, hat aber keinerlei Erklärung dafür. Laufleistung der hinteren Klötz sind nun 32000 und meine Fahrweise ist zu 90 % cruizen und 10% etwas sportlicher. ... Vorene werden mir noch 45000 km gegeben.
Alles doch sehr eigenartig oder?
Die "Restfahrstreckenanzeige" der Bremsklötze im BC ist doch nur ein Schätzwert aufgrund des Fahr- /Bremsprofils. Selbst hinten. wo die Nachstellung der Spindel für die elektr. Feststellbremse gemessen werden könnte, verwirrt bereits eine leichte Ungleichmäßigkeit der Abnutzung von äußerem und innerem Bremsklotz den Rechner. Der erste Fixpunkt ist wie ehedem, wenn bei Erreichen der Verschleißgrenze der Belagsensor ganz mechanisch anspricht und dann einen baldigen Wechsel verlangt. Dieser Sprung in der Anzeige ist also schon erklärbar. Nicht verstehen kann ich, warum bei einer simplen Sichtkontrolle im Rahmen der Wartung nicht erkannt wurde, dass zumindest ein Bremsbelag die Verschleißgrenze nahezu erreicht hat. Oder bezahlt man nur noch für das Auslesen eines Computerspeichers und den Ölwechsel?
 
Die "Restfahrstreckenanzeige" der Bremsklötze im BC ist doch nur ein Schätzwert aufgrund des Fahr- /Bremsprofils. Selbst hinten. wo die Nachstellung der Spindel für die elektr. Feststellbremse gemessen werden könnte, verwirrt bereits eine leichte Ungleichmäßigkeit der Abnutzung von äußerem und innerem Bremsklotz den Rechner. Der erste Fixpunkt ist wie ehedem, wenn bei Erreichen der Verschleißgrenze der Belagsensor ganz mechanisch anspricht und dann einen baldigen Wechsel verlangt. Dieser Sprung in der Anzeige ist also schon erklärbar. Nicht verstehen kann ich, warum bei einer simplen Sichtkontrolle im Rahmen der Wartung nicht erkannt wurde, dass zumindest ein Bremsbelag die Verschleißgrenze nahezu erreicht hat. Oder bezahlt man nur noch für das Auslesen eines Computerspeichers und den Ölwechsel?

Sicht Kontrollen werden heutzutage von vielen Werkstätten als völlig überbewertet abgetan.
 
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