sind alle SUV Fahrer Bulldozer?

... kann Dir nur empfehlen vor dem Richter (sollte es dazu kommen) nicht als Grinsekatze zu erscheinen ;)

Mal schauen, wem das Grinsen zuerst vergeht? ;)

.... oder bin ich nicht genug sensibilisiert für diese Form der Freude? &:

Was wäre, wenn es Dich getroffen hätte? Sensibilisierung genug?


Wahrscheinlich wird das Verfahren gegen Zahlung einer kleinen Geldbuße eingestellt, meinte übrigens der aufnehmende Polizist!
 
Mich kotzt das einfach an, anderer Leute Eigentum zu beschädigen und sich dann aus dem Staub zu machen ... :(

Weiß jetzt auch nicht, wie man sowas als "Handwerk" bezeichnen kann?
Ich denke, es gibt heute eher viel zu viele, die wegschauen. Auch wenn es hier "nur" Sachschaden ist, die Behebung kann vielen Menschen ebenfalls verdammt weh tun.
 
lass' mich mal überlegen &: ... wenn es mich getroffen hätte ... &:

bereits einige Male :M ... und da ist mir sogar ein Polizeiwagen mal beim Ausparken gegen die AHK gedergelt ... haben beide Polizisten nicht bemerkt ... ich schon, ich saß ja im Auto ... ;)

nö, ich würde keine Schadenfreude entwickeln, sondern zusehen, dass die Angelegenheit recht schnell über die Bühne geht. Alles andere ist albern ...

Nimm es mir bitte nicht übel, aber ich habe zeitweise den Eindruck, dass Du nur darauf wartest, dass jemand einen Fehler macht (ob nun die Polizei, Kinder, Alte, Nachbarn, die Regierung usw.) ....

also aus mir macht es keinen besseren Menschen, wenn andere Fehlverhalten zeigen und erwischt werden ....
 
Life gesehen.Auffahrunfall eines Kleinwagens auf einen Dodge Ram Pickup mit AHK mit ca.30km/h.Resultat Kleinwagen schrott,alles platt bis zur A-Säule,alle Airbags zum Glück aufgegangen,beim Pickup nur ein kleiner Kratzer an der Chromstosstange.Es kann also durchaus sein,dass ein Fahrer eines solchen Fzg. beim Einparken irgendwo aneckt und es gar nicht mitbekommt.
 
schön langsam bekomme ich Vorurteile gegen SUV Fahrer......

Vor mir hat ein Vehikel dieser Gattung geparkt und wie ich zum Auto zurückkomme, hat der nette Zeitgenosse mir beim Ausparken eine fein säuberlich horizontale Kante in Höhe der Nieren oberhalb der Stoßstange gezogen. Der Steg zwischen den Nieren mit einem entsprechenden Knick, beide Gitter gebrochen.Motorhaube sicher verbogen.
Keine Verständigung, keine Notiz...........
:g

Ärgerlich Dein Schaden.
Aber: hast Du Beweise, dass es der SUV war? Lackspuren?

Angenommen: Der SUV ist kurz nach Deinem Einparken weggefahren und es hat sich Jemand mit einem Anhänger vor dich gestellt und dieser hat Dein Fahrzeug beim wieder Ausparken beschädigt.
???

Betone nochmals: Dein Schaden ist mehr als ärgerlich.
Nicht selbst gesehen...keine Zeugen... leider Pech gehabt. :#

Ps.: gebe Andreazzz im übrigen Recht, insofern ich selbst auch für Parkrempler auf z.B. Supermarktparkplätzen, welche dann meinen, sie wären superschlau und könnten sich ungeschoren aus dem Staub machen, nur Ausdrücke aus dem Tierreich verwende. (Ich verunglimpfe nicht die Tiere an sich, verwende in solchen Fällen auch nur die allgemein gebräuchlichen Ausdrücke aus dem Duden, wie z.B. Drecksau.) :X :w
 
.... obwohl Schweine und die sich im Dreck wälzende Sau ja sehr intelligente und vorallem reinliche Tiere sind .... :M

Du, Mensch ... :M


Dass nun wieder, wenn man den neuesten Erkenntnissen folgt, dass gewisse Genomabschnitte von Mensch und Schwein ähnlich sind (einigen vorsichtigen Schätzungen sogar bis zu 90%), sollte man seinem genotypischen Verwandten etwas mehr Respekt entgegenbringen und dieses Nutztier nicht mit einem Verkehrssünder vergleichen.

Obwohl die Liebe zu Verwandten bisweilen durch den Magen geht :s ...
 
Und ich behaupte, er hat es gemerkt.... Ich habe mal mit unserem Firmen-LKW (7,5 to / 9m lang) vor Jahren beim Rangieren einen Stromkasten berührt, an dem nicht mal ein Schaden festzustellen war und ich habe das sofort gemerkt. ...

Sehe ich genau so. Auch mit großen, schweren Autos nimmt man in aller Regel bereits kleine Fremdberührungen wahr - es sei denn, man ist derart weggetreten, dass man ohnehin kein Fahrzeug führen dürfte. Hinzu kommt, dass für einen sichtbaren Schaden die Berührung zumeist etwas stärker sein muss, als nur "klein". Spätestens solche stärkeren Berührungen kann man als Verursacher eigentlich kaum verpassen.

Es mag sicherlich auch mal eine Ausnahme geben. In den meisten Fällen wird es aber so sein, dass die Fahrer - vermutlich aus reichlich Erfahrung damit - sehr genau wissen, was gerade passiert ist. Und sie wissen auch, dass man zumeist gut damit durchkommt, einfach mit dem Kopf im Sand von dannen zu fahren. :s

Ich wäre mir da ebenfalls als Zeuge nicht zu schade. Der Zeitausfall dürfte für die allermeisten Menschen erträglich sein. Ein nennenswerter Verdienstausfall ist damit zumeist nicht verbunden.
 
Life gesehen.Auffahrunfall eines Kleinwagens auf einen Dodge Ram Pickup mit AHK mit ca.30km/h.Resultat Kleinwagen schrott,alles platt bis zur A-Säule,alle Airbags zum Glück aufgegangen,beim Pickup nur ein kleiner Kratzer an der Chromstosstange.Es kann also durchaus sein,dass ein Fahrer eines solchen Fzg. beim Einparken irgendwo aneckt und es gar nicht mitbekommt.

Man kann und darf nicht vom Schadensbild auf die Erschütterung schließen. :w Viele Autos sind so konstruiert, dass sie kleine - und durchaus wahrnehmbare - Rempler ohne sichtbaren Schaden wegstecken.

Ich hatte das gerade erst vor ein paar Tagen, wo mir an der Ampel eine Frau hinten "leicht" auf das Auto aufgefahren ist ("Ja sowas, ich habe gar nicht gesehen, dass Sie da stehen!"). Der Rempler war so stark, dass ich in Gedanken schon in der Werkstatt war. Tatsächlich war so wenig zu sehen, dass die Sache keine weitere Diskussion wert war.
 
zum Schluss: den Selbstbehalt der Kaskoversicherung zahlen + das nächste Mal auf zivilisiertere Mitmenschen hoffen.
anbei das Bild zur Frage, ob man so etwas merkt............
Foto.JPG
 
Ich stand neulich mit dem T-Car auf einem Parkplatz und habe gewartet, bis die Kids hinten drin ihr Schläfchen beendet haben.Aufgewacht sind sie dann tatsächlich - durch den Schlag, den der Nebenmann beim Einstieg unserer Türe mit seiner versetzt hat. Nachdem er seelenruhig eingestiegen und den Motor angelassen hat, habe ich ihn beim Rückwärtsfahren gestoppt. Er hat nur aus dem Fenster gebrüllt, dass man ja gar nichts sehe. Als ich ihn mit viel Mühe dazu gebracht hatte, sich die Sache mal mit mir anzuschauen, hat er nach Erblicken der Beule, die er hinterlassen hat, die Strategie gewechselt und behauptet, er sei nicht angestossen. Nachdem ich ihn dann gebeten habe, mit seine Daten zu geben, hat er mich furchtbar angeschnauzt, sich demonstrativ mein Kennzeichen notiert und ist davon gefahren. Nicht ohne mir vorher zu erklären, dass er sich auf den Weg zur Polizei mache, um mich anzuzeigen... Ich hatte ob seiner Dreistigkeit echt Mühe, mich zu beherrschen. Die Beulen sind mit in der Zwischenzeit egal, da ich viel unterwegs bin und oft z.B. an Bahnhöfen parke, finde ich fast wöchentlich neue Schrammen.
Wegen des unerlaubten Entfernens hätte ich ihn eigentlich trotzdem gerne sanktioniert gewusst. Der Anruf bei der Polizei hat allerdings nach einem sehr langen und netten Gespräch dazu geführt, dass ich es gelassen habe. Der Polizist hat mir erklärt, dass ich mit Rechtschutz und Gutachten evtl. eine Chance auf Ersetzen des Schadens hätte, derartige Fälle ohne eindeutige Lackspuren o.ä. aber wohl meist schon bei der Staatsanwaltschaft eingestellt würden.

In Italien habe ich beim Mittagessen einen beobachtet, der beim Aussteigen die Türe gegen mein Auto geschlagen, sich die Sache angeschaut und wohl seelenruhig entschieden hat, dass es keinen Grund gebe, etwas zu unternehmen. Ich habe nur so aus Interesse später mal geschaut, es hing sogar sein Lack dran...

Da ich auf knitterfreien Lack - zumindest beim T-Car keinen gesteigerten Wert lege und ich davon ausgehe, dass der Wertverlust bei meinen Fahrleistungen eher vernachlässigbar ist, bin ich emotional vom Zustand des Blechs abgekoppelt.
Wenn ich mir allerdings vorstellte, ich müsste bei Leasingrückgabe ein paar Tausend € wegen solcher A....cher ablegen, flippte ich vermutlich aus...
 
Der Polizist hat mir erklärt, dass ich mit Rechtschutz und Gutachten evtl. eine Chance auf Ersetzen des Schadens hätte, derartige Fälle ohne eindeutige Lackspuren o.ä. aber wohl meist schon bei der Staatsanwaltschaft eingestellt würden.

Wie bitte? Obwohl Du im Auto gesessen und ihn quasi erwischt hast? :eek: :o Boah, da würde mir komplett die Hutschnur platzen!

Ich würde die Aussage vor Gericht auch machen. Dabei geht es gar nicht darum, jemandem das Handwerk zu legen. Strafe muss nun einmal sein! Als ich damals mit meinem Ka beim Ausparken einen alten Golf Kombi touchiert habe, habe ich sofort die Polzei gerufen. Der Wagen war von allen Seiten komplett zerkratzt und verbeult, es war eigentlich unmöglich, zu erkennen, ob da überhaupt Spuren von meinem Ka dabei waren. War mir aber egal. Die Polizei hat dann die Besitzer rausgeklingelt, zwei junge Kerle. Die haben sich kaputt gelacht!!! Warum ich bei der alten Kiste die Polizei rufe?! War mir egal, hätte auch anders sein können.

Die zweimal, die mir jemand gegen den Spiegel von meinem Ka oder auch einmal vorne gegen den Stoßfänger gefahren ist, hat sich nie jemand die Mühe gemacht, sich wenigstens zu melden. Glücklicherweise hat alles gehalten. Sonst wäre es bitter für mich gekommen, ich war nämlich zu der Zeit Geringstverdiener.

Also in meinen Augen völlig richtig so! Es ist schon schlimm genug, einfach abzuhauen, aber gefälschte Daten gehen gar nicht!!!
 
Da ich auf knitterfreien Lack - zumindest beim T-Car keinen gesteigerten Wert lege und ich davon ausgehe, dass der Wertverlust bei meinen Fahrleistungen eher vernachlässigbar ist, bin ich emotional vom Zustand des Blechs abgekoppelt.

Deine Einstellung kann ich nicht nachvollziehen! &:
Du unterstützt mit Deinem Verhalten auch noch indirekt ein - in meinen Augen - kriminelles Handeln.
Heute ist es Dein T-Car und morgen Dein Leasing-Rückläufer oder der neue Z4 Deines Nachbarn. Wer mit sowas einmal durchkommt, macht es immer wieder.
Es ist doch vollkommen egal, was man im Nachhinein daraus macht, aber ich erwarte zumindestens eine Meldung beim Fahrzeugbesitzer.

Ich habe im März jemandem im Vorbeifahren ganz leicht den Außenspiegel gestreift und 1 Stunde (!!) auf den Fahrzeughalter gewartet. Am eigenen Spiegel (VW / 20,- Schaden) war nur das Blinkerglas gesprungen und am anderen Spiegel mit viel gutem Willen etwas Farbabrieb zu sehen, die Polizei hat überhaupt nichts festgestellt.
Die Berührung war so minimal, dass ich zunächst geglaubt habe, ich wäre durch ein Schlagloch gefahren und ich habe erst 100m weiter an der roten Ampel gesehen, dass der Spiegel verstellt war.
Der Falschparker hat die Polizei gerufen und die beiden Verwarnungsgelder waren höher als der Schaden.
Er hat sich noch nicht einmal bedankt, dass ich auf ihn gewartet habe, aber das ist egal, einfach wegfahren ist nicht mein Stil.

 
Die Polizei ist ein Hilfsorgan der Staatsanwaltschaft. Wenn ein Polizist zu einem rechtlichen Sachverhalt seine Meinung darlegt oder bei einem Unfall in Sachen Schadenshöhe Gutachter spielt, kann man das zur Kenntnis nehmen, muss aber nicht alles glauben. Der Polizist hat neben seiner umfangreichen uind fordernden Ausbildung (das meine ich ernst und habe auch Hochachtung vor dem geleisteten Dienst) weder meist Jura studiert, noch die Sachkunde zur Erstellung von Schadensgutachten (was vor Ort und nach äußerlicher Inaugenscheinnahme eh nicht möglich ist). Die polizeilich geschätzte Schadenshöhe kann die Reparaturkosten schon mal um den Faktor 10 verfehlen (eigene Erfahrung). Der Polizist nimmt die Anzeige auf und dann entscheidet der Staatsanwalt über das weitere Vorgehen. Eine Rechtschutzversicherung ist nun völlig unerheblich, da diese nur das Kostenrisiko für einen Prozess um Schadensersatz mindert, keinesfalls aber Einfluss auf den Ausgang eines solchen Verfahrens hat. Da ist der Anwalt wichtig und wer den bezahlt, interessiert den Richter nicht. Für die Verfolgung einer Straftat muss der Anzeigende weder Anwalt noch Versicherung haben, solange er wahre Angaben macht, denn da ist er nur Zeuge: Der versteckte Hinweis auf das Kostenrisiko in Verbindung mit der angeblich geringen Erfolgsaussicht könnte leicht als Versuch des Polisten erscheinen, sich die unliebsame Arbeit der Anzeigenbearbeitung vom Hals zu schaffen. Ich folge durchaus den vorherigen Beiträgen, dass jeder Fall, der aus Resignation nicht angezeigt wird, den Verfall des Anstands nur fördert.
 
... Der Polizist hat mir erklärt, dass ich mit Rechtschutz und Gutachten evtl. eine Chance auf Ersetzen des Schadens hätte, derartige Fälle ohne eindeutige Lackspuren o.ä. aber wohl meist schon bei der Staatsanwaltschaft eingestellt würden. ...

Solche - häufig und auch vorliegend schlicht falschen - Auskünfte erteilen Polizeibeamte leider sehr häufig. Entweder unwillentlich aufgrund fehlenden Wissens, oder ganz bewusst, um sich selbst und/oder der Staatsanwaltschaft Arbeit zu ersparen. :s
 
Mir hat mal jemand erzählt, in Starnberg soll ein Porsche mit der Nummer "STA - TT 6" rumfahren ... hat bestimmt auch noch Golfschläger dabei

...um das Vorurteil "Golfer hätten keinen Sex mehr" zu entkräftigen, hat sich Tiger Woods ja alle Mühe gegeben... :w

Ob das Wort "Mühe" in dem Zusammenhang passend ist...? :b

Gruß
Hannes
 
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