nobbo
aus Wittgenstein
- Registriert
- 24 Februar 2007
- Wagen
- BMW Z4 e85 roadster 2,2i
Gib dir keine Mühe, du kannst das hier nicht mehr retten.![]()
...da das Kind aber nun mal im Brunnen liegt...... - aber bitte ohne Forums-Datenerhebung?

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Jetzt muss ich doch noch mal meine sicherlich irrelevanten 2 cents dazuwerfen...
Vorab: Mein Vater hat sich 1951 mit 16 Jahren als Hilfsheizer auf einem Frachter verdingt, und sich später vom Dreher über Abendschule und harte Arbeit zum Ingenieur hochgearbeitet. Für mich das Beispiel wie man aus eigener Kraft etwas erreichen kann.
Was wäre wohl gewesen, wenn er aus reicher Familie mit guter Bildung gekommen wäre? Wäre er dann mit gleichem Einsatz 3x so reich und damit 3x so erfolgreich gewesen?
Ich habe während des Studiums bis heute Jobs gemacht, die viele wohl nicht einmal kennen - vom Binsenschneiden in der Elbe, Kaffeesäcke schleppen im Hafen bis zu Ölabfüllen und Kurierfahren...und habe sowohl Vollpfosten als auch tolle und integre Menschen dabei angetroffen.
Wenn ich heute unsere Hausmeister sehe, die um 3 Uhr morgens aufstehen um mir und anderen Kollegen die "erfolgreiche" Arbeit überhaupt zu ermöglichen - dann möchte ich zum Einen nicht tauschen - und würde mir zum Anderen wünschen, dass solche Mitarbeiter sowohl respektiert als auch entsprechend bezahlt werden. Um dadurch Wertschätzung zu erfahren und ihre Arbeit mit Stolz erledigen zu können. Denn ich stehe mächtig im """" ohne diese Mitarbeiter. Es gibt immer "solche" und "solche"...
Das Problem heutzutage scheint mir, dass Erfolg und Wertschätzung zu sehr am Geld - respektive generiertem Geld - gemessen werden. Der Kausalzusammenhang, "Viel Geld = wichtiger Mensch" könnte falscher nicht sein. Wenn es einem von uns richtig schlecht geht oder wir blutend im Wrack unseres Autos sitzen, wer ist uns dann mehr Wert - ein Rettungssanitäter oder unser Investmentbanker?
Die wirklich wichtigen Dinge lernen wir leider erst zu schätzen, wenn wir in prekären Situationen sind. Aber die heutige Welt tickt halt anders...Zumindest kann man aber dem eigenen Umfeld mit offeneren Augen entgegentreten. Ist vielleicht ein Anfang.
Nacht,
Ralf



wie ich diesen herablassenden Spruch liebe " hättest halt was gescheites gelernt"
Einige Leute hier sitzen wirklich auf einem sehr hohen Roß.
Von oben herab lässt es sich gut auf die Kleinen spotten.
Diese Sprüche wie "jeder hat es selbst in der Hand etwas aus sich zu machen" ...nenene
Manche Menschen haben eben nicht so viel Glück wie andere, sei es die allein erziehende Mutter, oder der vom Schicksal gefickte Nachbar.
Diese Leute machen oft (nicht immer) schlecht bezahlte Jobs, wo sie von ihren Arbeitgebern maßlos ausgenutzt werden, eben wegen ihrer Notlage.
Aber sie sind auf ihre Arbeit angewiesen um über die Runden zu kommen.
Egal wer das ist, der Busfahrer, der Taxifahrer, die Hebamme, der Kanalarbeiter, die Zahnarzthelferin, der Leiharbeiter, die Putzfrau oder die Kassiererin im Supermarkt.
Letztendlich ist jeder von uns, egal wieviel Geld er verdient und zu welcher Gesellschaftsschicht er gehört, auf genau diese Menschen im Alltag angewiesen!
Und eben weil wir wissen, dass diese Arbeiten nicht gerecht bezahlt werden, und weil wir mit diesen Menschen nicht tauschen möchten, sollten wir Ihnen den nötigen Respekt entgegen bringen!
Das sollte sich jeder mal vor Augen halten.
Ich persönlich habe vor der Kassiererin im Supermarkt mehr Respekt, als vor meinem Kundenbetreuer in der Bank, oder meinem Versicherungsvertreter.
Umso schicker der Anzug, umso glänzender die Fassade, umso mehr muss man sich meinen Respekt und meine Achtung erst mal verdienen!
mehr habe ich zu dieser ganzen Diskusion auch nicht zusagen.
Peace out!......
wie ich diesen herablassenden Spruch liebe " hättest halt was gescheites gelernt"
Einige Leute hier sitzen wirklich auf einem sehr hohen Roß ...
... wichtige Beiträge für unsere Gesellschaft leisten und nicht zuletzt deshalb Respekt verdienen. Dieserhalb kommt mir dein Aufreger doch etwas künstlich daher.... Busfahrer, der Taxifahrer, die Hebamme, der Kanalarbeiter, die Zahnarzthelferin, der Leiharbeiter, die Putzfrau oder die Kassiererin im Supermarkt ...
Ist Verhütung jetzt Glückssache?Manche Menschen haben eben nicht so viel Glück wie andere, sei es die allein erziehende Mutter,

... bis auf Biermann ist da keiner rausgeflogen
...
(damit dieser nicht wie der Oberschlumpf mit seinem Misserfolg vom Lehrer vorgeführt werden kann)Ist Verhütung jetzt Glückssache?![]()
Ist Verhütung jetzt Glückssache?![]()


Der erste Fall ist natürlich wirklich Pech,kommt aber in der Realität eher selten vor. Der zweite Fall ist schon häufiger,aber auch da kann ich die Eltern nicht aus ihrer individuellen Pflicht zur Sorgfalt bei der Partnerwahl entlassen. Mit Glück oder Unglück hat das meiner Ansicht nach eher weniger zu tun.Es soll ja auch Frauen geben, die Witwe sind oder vor dem Erzeuger eher geflüchtet sind (physische und psychische Gewalt), wo es nur Zoff gab .... usw.
Ist Verhütung jetzt Glückssache?![]()

... für mich ist es das, und nicht weil es irgendeinem Standard entspricht, der in den Augen anderer sein müßte ... 

Den Schlechter-Gestellten wird ebenfalls etwas weg genommen.Wie geht man nun mit der Ungleichheit um? Unsere Gesellschaft als soziale Marktwirtschaft sorgt durch Transferleistungen dafür, dass Menschen in ungünstigerer Lage oder mit schlechten Startbedingungen nicht entsprechend ihrer Lage völlig benachteiligt sind, sondern unterstützt sie in mannigfacher Weise. Dazu nimmt sie den vom Schicksal Bessergestellen ordentlich was von deren Mitteln ab (Steuern, Sozialbeiträge).
Natürlich geht das nur in Grenzen, denn in voller Umsetzung (Kommunismus) hätten wir alle das gleiche Einkommen. Dadurch würden die wichtigen Talente kaum noch sinnvoll eingesetzt, denn der Markt regelt nicht nur, dass sie mehr Vergütung erhalten, sondern auch dass sie sinnvoll eingesetzt werden, nämlich da, wo sie diese Vergütung auch erwirtschaften können. Bei völliger Gleichheit müsste das ein Planstaat regeln, was aber wegen der Komplexität der Wirtschaft nicht gelingen kann. Diese Aspekte und die Motivationsfrage bei zuviel Gleichheit haben die wirtschaftliche Unterlegenheit der sozialistischen Staaten verursacht.
klar hätte niemand was dagegen. Aber Du kannst doch nicht den Ruf nach Gerechtigkeit so verstehen, dass sie alle gleich bezahlt werden wollen. Das ist nun wirklich ein wenig zu einfach gedacht und hat mit der Wirklichkeit nichts mehr zu zu. 
... ich liebe meine Arbeit, seit ich nach dem Abi damit begonnen habe, immer noch ...
das Umfeld paßt und somit gibts keinen Grund zum Meckern ...
ich möchte nichts davon missen und versuche, Arbeit und Freizeit eben so gut es geht unter einen Hut zu bringen ...
was soll ich sagen: für mich paßt es perfekt und ich bin jeden Tag dankbar dafür...

Eine gute Einleitung, die hervorragend dazu passt:... Das ist nun wirklich ein wenig zu einfach gedacht und hat mit der Wirklichkeit nichts mehr zu tun. ...
Warum sollte es gerecht sein, wenn jede Arbeit für die Erfüllung der - nebenbei gesagt: für jeden Menschen individuell zu bestimmenden - "Grundbedürfnisse" ausreicht? Dass das gerade - für sich genommen - nicht gerecht sein kann, liegt auf der Hand.... Gerecht ist es dann , wenn jeder, der arbeitet, seine Grundbedürfnisse vernünftig erfüllen kann, ohne dafür hungern zu müssen. ...
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Was aber nun freilich überhaupt nicht zu der Verteufelung der Arbeit als moderne Sklaverei passt ... sowas aber auch!![]()

