OUTLAST Horror game für PC

Das beeindruckendste Spiel meines Lebens war System Shock 1. Ich hatte für dieses Spiel nicht nur meine kompletten Schul-Sommerferien geopfert, sondern fast mich selbst. :11skullz: Kaum gegessen und geschlafen, praktisch rund um die Uhr vor der Kiste. :11smartz:

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Ein solch immersives Erlebnis hatte ich nie zuvor und danach. Es stimmte einfach alles: Story, Atmosphäre, Grafik, Sound

:kniefall to Warren Spector (ebenfalls Deus Ex ;) )

20 Jahre später interessiert mich heute kaum noch ein Spiel. Habe es mit der Spielerei wahrscheinlich übertrieben und bin dbzgl. abgestumpft. :11sleepin

Ich habe mir allerdings vorgenommen einen neuen Anlauf mit Oculus Rift und Co. zu nehmen, sobald die HeadUp-Technologien ausgereift erscheinen. :4glasses2 :s
 
Es ist vermutlich banal darauf hinzuweisen, aber in einem immer mehr beschleunigten (...) Leben, ist es doch immer wieder interessant zu merken, wie man doch mit einfachsten Grafiken, Auflösungen und Sound (Maniac Mansion auf z.B. einem C64) eine gigantische Atmosphäre aufbauen konnte. Wie mir die Soundtracks von Chris Hülsbeck nicht mehr aus dem Kopf gingen (Turricane // RainbowArts) oder mir der Schweiß auf der Stirn stand vor einem Angriff bei Syndicate // Bullfrog. Eine solche Dichte wurde anders!, aber nicht mehr in der Intensität, durchaus noch von aktuelleren Spielen erreicht (GTA San Andreas?) - hier aber v.a. durch enorm große Welten und der schier unendlichen Vielzahl von interaktiven Möglichkeiten. Selbst der eingefleischteste GTA Fan wird mir aber wohl Recht geben, dass es in diesen Spielen auch mal Längen gab (sicher auch die noch schön untermalt mit verschiedenen Radiostationen, seiner eigenen Musik und einer Unmenge an Vehikeln, mit denen sich tolle Stunts verwirklichen ließen) - nur der GANG zum Klo, zum Kühlschrank, alles machbar. Nicht mal Pause muss man z.T. drücken...

Früher noch standen die Chipstüten und die Cola GESTAPELT neben den Rechnern (v.a. nat. auf kleinen oder großen LAN Parties). Da gab es kein Entrinnen, erst nach körperlicher /und geistiger Erschöpfung.
Die IDEEN sind nicht mehr dieselben... und es ist doch interessant ein Gedankenspiel (sic) an sich heranzulassen - hätte man keine Ahnung von Spielen wie OUTLAST oder Crysis - wer würde diese vermissen? Und welcher Jugendliche würde sich nicht mit Freu(n)den auf einen C64 stürzen. Faszination finden im Ausschneiden von rewriteable Stanzen auf alten 5 1/4 Zoll Disks... Wen störte es da beim Laden von Monkey Island am Amiga 10 Disketten zu wechseln... bis das Spiel überhaupt erstmal lief!

Heute dominiert das Internet. 27 Zoll, 30 Zoll, was soll's, 4k, 5k... Das löst auch LAN Spiele ab. Left4Dead zu Hause mit vier Leuten - kaum... Server ausgewählt und es geht MITTEN rein ins Geschehen, sofort. Highspeed-Internet sei Dank.

Wo ist sie hin, die lauthalse Kommunikation bei Command & Conquer, z.B. RedAlert: aus einem Raum "zefix Sepp, kauf da endlich an Pentium!!! Die bomben uns zam!!!" (aus anderem Raum, Computerstimme "ack ack ck ck cknow now wwwled ledgt")

Schöne neue Welt... da kommt mir Deus Ex wieder in den Sinn ;). Sorry, das musste ich mal loswerden.
Michael
 
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:t :t

Es ist einfach unheimlich schwer, ein Spiel wirklich hochgradig atmosphärisch zu gestalten. Über viele Jahre hinweg ist das nur wenigen Entwicklerteams gelungen. Heutzutage wird es zumeist erst gar nicht mehr versucht, sondern man beschränkt sich auf Grafikorgien.

Nachhaltig beeindruckt hat mich vor sehr langer Zeit mal Ultima Underworld, später - es wurde schon genannt - Syndicate. Das letzte aus meiner Sicht wirklich atmosphärische Spiel war Skyrim.

Was mich aber mit Abstand am meisten beeindruckt, und auch verstört hat, war Shadow of the Colossus. Wer das verpasst hat, hat wirklich sehr viel verpasst.
 
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Interessanter Rückblick! :t

Das Spiel, das mich mit Abstand (!) am meisten gefesselt hat, war "Riven", der zweite Teil der "Myst"-Reihe. Die atemberaubenden Bilder seiner surrealen Welt haben meine Phantasie angeregt wie kein anderes Spiel seitdem. Man musste sich wirklich anstrengen, um sich aus den ganzen akustischen, optischen, gedanklichen und oft scheinbar zufälligen Puzzleteilen eine fremdartige Welt und ihre Geschichte zu erschließen, deren Philosophie auf einem (mathematischen) Fünfersystem basierte. Das war einfach nur genial.

Gruß

Kai
 
ja das waren noch zeiten, riven-sequel to myst, oder myst selber habe ich damals mit meiner mutti sehr gerne gespielt ein wahnsinnsspiel, welches ohne lösung kaum machtbar war.

skyrim,und watch dogs ist von der größe für mich unübertroffen,
 
ja duke3d (1996) und shadow warrior 1997 das ware auch noch geile games, das "neue"shadow warrior 2013 ist auch genial.
 
Eines meiner absoluten Lieblingsspiele:
Mafia

Super Geschichte, tolle Synchronisation und schöne Umgebung.

Was ich auch noch toll fand:
Knights of the old Republic

Und natürlich Klassiker wie:
C&C
Starcraft
Diablo
 
Heftig!

Gruß

Kai

Und geschmacklos. Ich selbst Spiele viel. Auch gern Horror shooter etc. aber was solln der scheiss? Hatred... My ass... Die haben wohl nix aus Columbine gelernt diese Holzköpfe. Ich sage nicht, dass es zwingend animiert. Aber mit Hinblick auf die Hinterbliebenen von solchen Massakern ist es unfassbar.
 
Und geschmacklos. Ich selbst Spiele viel. Auch gern Horror shooter etc. aber was solln der scheiss? Hatred... My ass... Die haben wohl nix aus Columbine gelernt diese Holzköpfe. Ich sage nicht, dass es zwingend animiert. Aber mit Hinblick auf die Hinterbliebenen von solchen Massakern ist es unfassbar.

Was ich an "Hatred" interessant finde, ist, dass es seine Brutalität nicht hinter schicker Atmosphäre und vermeintlich moralinsauren Motiven versteckt. Wie sehr viele Spiele dies geschickt tun. Es ist einfach ein Schlag ins Gesicht, offen, ehrlich, Misantrophie ohne Verhüllung. Ob man das nun (als Spiel!) mag oder nicht, kann jeder für sich selbst entscheiden. Aber Menschen, die in Spielen - für sich - moralsicher töten, aber Hatred verachten, halte ich für Heuchler.
 
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Was ich an "Hatred" interessant finde, ist, dass es seine Brutalität nicht hinter schicker Atmosphäre und vermeintlich moralinsauren Motiven versteckt. Wie sehr viele Spiele dies geschickt tun. Es ist einfach ein Schlag ins Gesicht, offen, ehrlich, Misantrophie ohne Verhüllung. Ob man das nun (als Spiel!) mag oder nicht, kann jeder für sich selbst entscheiden. Aber Menschen, die in Spielen - für sich - moralsicher töten, aber Hatred verachten, halte ich für Heuchelei.

Wenn du es siehst alles töten ist töten hast du recht. Aber wenn diese Anspielung mit Trenchcoat und langem grufti Haar ist doch wohl ein schlechter Witz.. Die wissen ganz genau warum sie wie und was programmieren.
 
es stand aber irgendwo auch mal das solche spiele wie hatred, manhunt,postal etc. mit einem augenzwinkern zu nehmen sind und der gesellschaft den spiegel vorhalten soll....


ich werf mal noch paar gute spiele in den raum,

indiana jones und der letzte kreuzzug sowie fate of atlantis...


ach und ein krasses game zwecks geschichte, hab da echt jeden winkel erforscht: STALKER !!
 
Was ich an "Hatred" interessant finde, ist, dass es seine Brutalität nicht hinter schicker Atmosphäre und vermeintlich moralinsauren Motiven versteckt. Wie sehr viele Spiele dies geschickt tun. Es ist einfach ein Schlag ins Gesicht, offen, ehrlich, Misantrophie ohne Verhüllung. Ob man das nun (als Spiel!) mag oder nicht, kann jeder für sich selbst entscheiden. Aber Menschen, die in Spielen - für sich - moralsicher töten, aber Hatred verachten, halte ich für Heuchler.

Sehe ich auch so - überall anderst wird es schön verpackt, aber letzten Endes, passiert doch genau das gleiche.

Soldier of Fortune z.b. - selbst GTA - bekommst ja schließlich Punkte wenn man leute abschlachtet oder übern haufen fährt (Elvis hase left the Building).

Die Jungs von Hatred, knalles es einem direkt ins Gesicht - BÄM - es wird nichts schön Verpackt oder gar "Soft" dargestellt.
Finde dieses Spiel ehrlich, denn jeder weiß genau was dort passiert. Es wird auch nicht "verharmlost" wie eben bei anderen Games.
 
es erinnert mich außerdem mit der iso-Ansicht an Crusader - Last Remorse; ich bin gespannt wie kompakt die Atmo sein wird; und wir der Zoom eingesetzt wird. Ob das Scripted ist oder nicht.
Und ob man auch dann noch Handlungseinfluss hat.
 
Ich finde es beklemmend, dass über einen geschmacklosen Mist wie "Hatred" allen Ernstes diskutiert wird - insbesondere wo das schlagende Argument bereits genannt wurde: Wie sollen es die Hinterbliebenen der Opfer solcher Amokläufe verstehen, wenn exakt derartige Taten in einem Videospiel aufgegriffen und möglichst authentisch nachgestellt werden? :thumbsdown:

Dabei ist es freilich nicht so, dass die zahllosen Kriegsszenario-Ballerspiele, die sämtlich mehr oder minder sozialkritisch daherkommen möchten, letztlich den Makel der Kriegsverherrlichung aber nicht vollständig loswerden können, sonderlich viel besser seien. Die Niveaulatte liegt aber nochmal deutlich tiefer, wenn man "spielerisch" nicht "nur" die - leider auch im Rechtsstaat als mitunter legitimes Mittel unverzichtbare - Kriegsführung darstellt, sondern eine besonders abscheuliche Erscheinungsform der Verbrechensbegehung gegen wehrlose Menschen.

Das wollte ich loswerden, auch wenn die Diskussion nicht mehr sonderlich aktuell ist.
 
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