Bahnstreik

... zugegeben habe gerne RTL Nachrichten geschaut...bis gestern...
... Neutrale und objektive Berichterstattung relevanter Themen gibt es schon lange nicht mehr. ...

Das stimmt doch nicht. Man muss sich lediglich ein wenig selbst um das Auffinden ordentlicher Nachrichten kümmern. So schwer ist das nicht, weil man mindestens bei den öffentlich-rechtlichen Sendern recht gut fündig wird. Für die entrichtet sogar jeder seinen Obolus.

Die ernstliche Erwartung, auf privatwirtschaftlich organisierten Sendern wie RTL eine objektive und höchstwertige Berichterstattung zu erhalten, erscheint mir dagegen nicht erst seit "... gestern ..." als herzlich naiv. ;)
 
Mit Bedauern stelle ich fest das
...
- man aus einem Einzelfall das Streikrecht infrage stellt

Genau dieses Verhalten.
Nicht lesen von Argumente und weitergehenden Informationen aber draufhauen weil es einfacher ist und so zu tun als wüßte man das ja eh alles besser finde ich immer wieder sch ...

Wenn die Möglichkeit besteht, dass andere es vielleicht sogar tatsächlich besser "wissen", jedenfalls womöglich gute Argumente haben, dürfte es zielführender sein, anstelle von Polemik mit Argumenten aufzuwarten. Dabei hilft dein Verweis auf Webseiten eher wenig.

... Ich habe lediglich versucht etwas Licht in die historischen Hintergründe des Streiks zu bringen. ...

Das ist sicherlich nicht uninteressant für diejenigen, die diese Hintergründe noch nicht kennen. Nur welchen Wert hat die Erläuterung der Vergangenheit, wenn aktuelle Ereignisse als problematisch erscheinen und daher hinterfragt werden? Aus meiner Sicht: keinen.

... Weiterhin habe ich in widerspruch zu den rufern "Weg mit dem Streikrecht" versucht klar zu machen das man die Ursachen angehen muß. Das heißt nicht über Jahrzehnte erkämpfte Rechte die für eine Demokratie wichtig sind zu streichen. ...

Vielleicht habe ich es überlesen, aber bisher sehe ich hier keine Forderung nach dem Wegfall grundrechtlich verankerter Rechte. Was mich betrifft, spreche ich lediglich von einem Korrekturbedarf.

... Ich kann manchen nur raten: Geht doch zurück ins Mittelalter zu Tribunalen ohne Hörung von Argumenten ...

Also doch von deiner Seite nur Polemik anstelle von Argumenten - die man, solange sie nicht da sind, auch eher nur schlecht "... hören ..." kann. ;)
 
Ich frage mich woher die GDL die ganze Kohle her hat um den Streik zu finanzieren. Schließlich haben die nur bei den Lokführern die Mehrheit. Beim anderen Personal nur 30%.

Die GDL zahlt ja nicht alles alleine und kriegt fast alles vom DBB Beamtenbund und Tarifunion bezahlt.

Je länger sie streiken desto mehr trifft es auch finanziell die Streikenden

Die circa 800 000€ ist kein Problem zu stemmen.
Die Kassen sind voll.
 
Hab hier gerade ein bisschen gestöbert ...
http://www.wiwo.de/unternehmen/dien...-haben-recht-und-verrennen-sich/10940116.html

... da kloppt sich nun also die GDL mit der Bahn und handelt am Ende einen Tarifvertrag aus und danach kann theoretisch die EVG loslegen und mit der Bahn für ihre Mitglieder verhandeln?

Dass die EVG den besseren Abschluss erzielen möchte, da ihr sonst die Mitglieder zur GDL rennen, ist auch klar.

Wie bekloppt sind WIR Deutschen eigentlich? &:
 
Ich habe einen (für mich zumindest) interessanten Beitrag gefunden, wo es u.a. um Streikhäufigkeit in D geht. Man bekommt durch die Medien ja den Eindruck, dass in Deutschland nur noch gestreikt wird, das scheint aber nur ein subjektives Empfinden zu sein und hat mit der Realität nicht viel zu tun.
http://derstandard.at/2000007060230/Tarifexperte-Streik-ist-ein-demokratisches-Recht

Ich bin in einer Zeit groß geworden, als man in Deutschland gearbeitet und nicht gestreikt hat.
Wenn man damals in den Süden Europas gesehen hat, war auch klar, warum es Deutschland so gut ging.
Man lernte zu dieser Zeit, "dass es den Arbeitern gut gehe, wenn es den Unternehmern gut gehe", eine Aussage, die damals m.E. durchaus zutreffend war und heute nicht grundsätzlich falsch.
Leider ist es nicht mehr ganz so einfach, aber aus reinem Profiliergehabe zu streiken und sich wichtig zu machen, verdient in meinen Augen...
Ich bin seit einiger Zeit im Betriebsrat unseres Unternehmens tätig und auch da wird mit harten Bandagen gekämpft, aber ein Streik wäre absolut das Letzte in unserem Unternehmern und hat es auch noch nie gegeben - würde zudem auf dem Rücken unserer Kunden und Geldbringer ausgetragen, der Wettbewerb würde sich die Finger lecken.
Ein vernünftiges Miteinander im Interesse aller, erfordert auch immer Kompromisse. Entscheidend ist, dass mit dem Ergebnis alle leben, noch miteinander sprechen und sich in die Augen sehen können.
Hier zerstört aber jemand alle Grundlagen für vernünftige, faire und vor allem sachliche Gespräche und sägt am Ast, auf dem viele sitzen. Wie kann man solche Menschen auch noch unterstützen?
 
"Die Bahn hatte angeboten, bei Tarifgesprächen künftig parallel mit GDL und EVG zu verhandeln. Sollte dann nur eine Gewerkschaft einem Kompromiss zustimmen, soll diese auch nur für ihre Mitglieder gelten. Die andere Gewerkschaft soll nach Willen der Bahn dann aber nicht mehr streiken dürfen.
Dies ist aber nicht die ganze Wahrheit. Vielmehr hatte die Bahn angeboten dass sich die Gewerkschaften einigen, wer welche Gruppe vertritt. Die andere Gewerkschaft darf bei der jeweils nicht zuständigen Gruppe dabei sein und mitverhandeln. Beschließen kann jedoch nur die verantwortliche Gewerkschaft. Dass die nicht zuständige Gewerkschaft für die Gruppen, für die sie nicht zuständig ist, nicht mehr streiken darf liegt auf der Hand und ist kein Knechtvertrag. Wenn nur eine Gewerkschaft zustimmt, gilt das Ausgehandelte nur für ihre Mitglieder. Man muss halt immer alles lesen.

Originalzitat :
Die Bahn bietet eine dreistufige Einkommenserhöhung um fünf Prozent, verteilt auf 30 Monate. Dazu eine Einmalzahlung von rund 325 Euro. Konkurrierende Tarifverträge innerhalb einer Berufsgruppe will der Konzern aber in jedem Fall vermeiden. Die Bahn hatte angeboten, bei Tarifgesprächen künftig parallel mit GDL und EVG zu verhandeln. Sollte dann nur eine Gewerkschaft einem Kompromiss zustimmen, soll diese auch nur für ihre Mitglieder gelten. Die andere Gewerkschaft soll nach Willen der Bahn dann aber nicht mehr streiken dürfen.

Und hier eine Aufarbeitung der Punkte auf n-tv

Vorwürfe der GDL an die Deutsche Bahn
1. Die Bahn will nicht mit den zwei Gewerkschaften GDL und EVG über die gleichen Tarifthemen verhandeln.

Die Bahn hat laut Personalvorstand Ulrich Weber am vergangenen Wochenende auch parallele Verhandlungen zwischen der EVG und der Bahn sowie der GDL und der Bahn vorgeschlagen. Bei Uneinigkeit würde allerdings weiter die GDL für die Lokführer und die EVG für Zugbegleiter das Sagen haben. Für GDL-Chef Weselsky ist das unannehmbar und ein "Erpressungsversuch".

2. Die Bahn verlange, dass die GDL ihre Koalitionsfreiheit abgebe – Stichwort Tarifpluralität. Damit sei ein Grundrecht verletzt, meint GDL-Chef Claus Weselsky.

Das weist der Personalvorstand der Bahn, Ulrich Weber, zurück. Davon könne keine Rede sein, die GDL sei für die Bahn ein Partner auf Augenhöhe.

Die Bahn richtet sich nach einem Grundsatz: Wer die meisten Mitglieder in einer Berufsgruppe oder einem Betrieb hat, hat auf Gewerkschaftsseite die Tarifverhandlungsmacht. Bei den Lokführern ist das die GDL, bei allen anderen Berufsgruppen die EVG.

3. Die vorgeschlagenen Verhandlungen sind Scheinverhandlungen, weil die GDL weder die Tarifinhalte, die Tarifstruktur noch die notwendige Beschäftigungssicherung bestimmen darf.

Laut Weber hat die GDL über das letzte Angebot noch gar nicht verhandelt: fünf Prozent für 30 Monate Lohn- oder Einkommensentwicklung sowie die Einstellung von zusätzlichen Lokomotivführern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier wird argumentiert,dass am Streikrecht etwas geändert werden sollte,oder manche es ganz abschaffen wollen. Wir reden von einem GRUNDRECHT und in der Hinsicht,stellt sich mir die Frage,wie "dumm" sind die Deutschen eigentlich,um auf diesen Zug :D der Meinungsmache auf zuspringen und noch mehr Missgunst zu schüren,als es denjenigen zu "gönnen",welche noch in den "Genuss" kommen überhaupt in einer Gewerkschaft zu sein,ohne befürchten zu müssen ihren Job dadurch zu verlieren.
Ganz vergessen wird auch,welch Sparmaßnahmen in den letzten Jahren unter Herrn Mehdorn erlassen wurden und wie sehr gekürzt und zusammen gespart wurde und wie sehr sich dies auf die Beschäftigten ausgewirkt hat. Was auch in keinster Weise mal in den Medien Anklang findet. Warum wohl?! Als Erinnerung die Zugausfälle vorletzten Sommer,als KEIN Personal für Stellwerke zur Verfügung stand,nur weil ein Teil davon im Erholungsurlaub war. Dies sollte eigentlich die brisante Personelle Unterbesetzung aufzeigen,aber alles schon vergessen und wieder hinfällig.
Tja,warum wird gestreikt und die Fahrgäste sind betroffen,was sicher nicht schön ist und für Betroffene viele Unannehmlichkeiten mit sich bringt, weil es nur so wahrgenommen wird. Würde sich dafür jemand interessieren,wenn der Bahnverkehr wie gehabt von statten geht und nur Lokführer streiken,die gerade keinen Dienst haben? Sicher nicht und es würde allen nicht betroffenen am A... vorbeigehen und die Mentalität in unserem Lande wiedergeben. Nun,diese Mentalität spiegelt sich so oder so wieder,was der Politik selbstverständlich in die Karten spielt.

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Und wer sich jetzt beschwert,dass Lokführer so viel verdienen in D und mehr verdienen wie er selbst ...... keine Gewerkschaft?! Kein Streikrecht?!
 
Es gab mal Zeiten, in denen die deutsche Sozialpartnerschaft durchaus Modellcharakter hatte. Starke Gewerkschaften, die auch gelegentlich zum Mittel des Streiks griffen, standen den Arbeitgebern gegenüber. Aber eigentlich immer mit Augenmaß und verhältnismäßig in Relation zum angestrebten Ziel. Dahin könnten wir uns gerne wieder zurückentwickeln. Statt dessen splitten sich die Gewerkschaften in Kleinverbände auf, die verbissen nicht nur für ihre Klientel, sondern auch um den eigenen Einfluß gegeneinander kämpfen. Das gab es mal im Großbritannien der 70er Jahre und Europa sah verwundert zu, wie sich so eine Wirtschaftsnation permanent dadurch lahmlegt, dass eigentlich immer jemand streikt und damit nicht nur den "Gegner" trifft, sondern durch die (heute noch stärkere) Vernetzung der Wirtschaft den Rest des Landes gleich mit. Bis das dann durch eine gewisse Mrs. Thatcher auf ein tragbares Maß zurechgestutzt wurde, ohne damit das Streikrecht an sich in Frage zu stellen. Wir marschieren geradewegs auf diese englische Krankheit zu. Ein Streik mag sich gegen den Arbeitgeber richten, aber was da gerade im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs passiert, betrifft andere. Zumal es für viele Menschen kaum Alternativen gibt. Anders als bei der Lufthansa hat der Bahnkunde in der Regel kein Konkurrenzangebot, sofern es nicht das Verkehrsmittel gänzlich wechselt. In der Tat wäre es wert darüber nachzudenken, ob der für das Land wichtige Schienenverkehr unter diesen Umständen privatwirschaftlich wirklich besser organisiert ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier wird argumentiert,dass am Streikrecht etwas geändert werden sollte,oder manche es ganz abschaffen wollen. Wir reden von einem GRUNDRECHT und in der Hinsicht,stellt sich mir die Frage,wie "dumm" sind die Deutschen eigentlich,um auf diesen Zug :D der Meinungsmache auf zuspringen ...

Bevor der Vorwurf der "Dummheit" gar noch nach hinten losgeht: Auch ein Grundrecht kann mit Mittel des Rechtsstaates beispielsweise geändert oder in seiner Reichweite beschränkt werden. Das geht sowohl auf legislativer, als auch auf judikativer Ebene. ;)
 
Bevor der Vorwurf der "Dummheit" gar noch nach hinten losgeht: Auch ein Grundrecht kann mit Mittel des Rechtsstaates beispielsweise geändert oder in seiner Reichweite beschränkt werden. Das geht sowohl auf legislativer, als auch auf judikativer Ebene. ;)
So kann man es auch rechtfertigen,dass immer mehr am Grundrecht geändert wird und zu wessen Gunsten,das lasse ich mal dahingestellt.
 
So kann man es auch rechtfertigen,dass immer mehr am Grundrecht geändert wird und zu wessen Gunsten,das lasse ich mal dahingestellt.

Ich rechtfertige nicht, sondern ich habe dir verdeutlicht, dass und welche Möglichkeiten es gibt, mithin die Diskussion darüber nicht dumm ist, sondern durchaus opportun sein kann.
 
Was ist eigentlich, wenn die Angestellten der Elektrizitätswerke/Kraftwerke streiken? 4 Tage Stromausfall in Deutschland???

Es gibt in Deutschland einige Berufsgruppen, bei der eine kleine Minderheit der großen Mehrheit durch einen Streik enormen (nicht nur) wirtschaftlichen Schaden zufügen kann.

Aus meiner Sicht gehört dem eine zu definierende Grenze gesetzt!
 
Was ist eigentlich, wenn die Angestellten der Elektrizitätswerke/Kraftwerke streiken? 4 Tage Stromausfall in Deutschland???

Es gibt in Deutschland einige Berufsgruppen, bei der eine kleine Minderheit der großen Mehrheit durch einen Streik enormen (nicht nur) wirtschaftlichen Schaden zufügen kann.

Aus meiner Sicht gehört dem eine zu definierende Grenze gesetzt!
Ist das nicht etwas an den Haaren herbei gezogen? :rolleyes:

Wenn in Krankenhäusern gestreikt wird,gab es da je KEINE ärztliche Versorgung mehr?
 
Das ist nicht Dein Ernst oder?
Schau in das von Dir genannte Königreich,wo dies hinführen kann. :unsure:

Oder im eigenen Land:
http://www.welt.de/wirtschaft/artic...hlecht-ausgebildet.html?print=true#reqdrucken
Du hast meinen Beitrag betzüglich der Abwägung von Schienenverkehr in öffenlicher oder privater Hand offensichtlich nicht verstanden. Der verlinkte Artikel lässt meine Frage noch begründeter erscheinen, denn offenbar ist im privatwirschaftlichen Betrieb da einiges den Bach runtergegangen.
 
Du hast meinen Beitrag betzüglich der Abwägung von Schienenverkehr in öffenlicher oder privater Hand offensichtlich nicht verstanden. Der verlinkte Artikel lässt meine Frage noch begründeter erscheinen, denn offenbar ist im privatwirschaftlichen Betrieb da einiges den Bach runtergegangen.
In der Tat habe ich dies etwas falsch verstanden und Entschuldige mich dafür in aller Form. So kann ich im gleichem Atemzug meine "unfreiwillige" Hilfe als Wiedergutmachung geltend machen? :)
 
Nur am Rande: Gerade ist in der aktuellen Berichterstattung zu lesen, dass der Streik die Bahn, angeblich, ca. 100 Millionen Euro kosten wird. Ich will diese Behauptung nicht übermäßig gewichten. Aber die Berufung auf Rechte, sogar auf Grundrechte, kommt zunehmend schwierig daher, wenn auf Kosten der Staatsbürger ein derart hoher Schaden entsteht.

Ich bin durchaus ein engagierter Verfechter des Rechtsstaates und der Freiheit des Einzelnen, seine Rechte auch wahrzunehmen. Aber das sollte, auch das vertrete ich sehr engagiert, immer mit Augenmaß erfolgen. Dazu gehören, unter anderem, auch ein Blick auf mögliche Kollateralschäden und eine Abwägung, ob der Zweck die Mittel wirklich heiligt.
 
Nur am Rande: Gerade ist in der aktuellen Berichterstattung zu lesen, dass der Streik die Bahn, angeblich, ca. 100 Millionen Euro kosten wird. Ich will diese Behauptung nicht übermäßig gewichten. Aber die Berufung auf Rechte, sogar auf Grundrechte, kommt zunehmend schwierig daher, wenn auf Kosten der Staatsbürger ein derart hoher Schaden entsteht.

Ich bin durchaus ein engagierter Verfechter des Rechtsstaates und der Freiheit des Einzelnen, seine Rechte auch wahrzunehmen. Aber das sollte, auch das vertrete ich sehr engagiert, immer mit Augenmaß erfolgen. Dazu gehören, unter anderem, auch ein Blick auf mögliche Kollateralschäden und eine Abwägung, ob der Zweck die Mittel wirklich heiligt.

Sehr unschön formuliert und man könnte meinen,es soll einen gewissen Zweck erfüllen und eine mehr oder weniger gewollte Polemik schüren.
Wie ich finde,unfair deinerseits,wenn man bedenkt,dass mit knapp 120.000.000.000 Euro nur ZWEI Banken gerettet wurden auf Kosten der Steuerzahler,was kaum noch jemand vor Augen hat.
 
Sehr unschön formuliert und man könnte meinen,es soll einen gewissen Zweck erfüllen und eine mehr oder weniger gewollte Polemik schüren. ....

Das ist deine Meinung dazu, die sich sachlich nicht trägt. Ich dagegen gebe hier lediglich eine Information weiter und berufe mich auf den unzweifelhaft zutreffenden Umstand, dass der bei der Bahn entstehende Schaden letztlich von deren Kunden zu tragen sein wird. Über den Schaden, der derzeit den Arbeitnehmern aufgrund alternativer Beförderungen und bei den Unternehmen aufgrund fehlender Arbeitskraft entsteht, sprechen wir dabei noch gar nicht.
 
Im Grunde ist es von der Bahn AG selbst gemachtes Leid. Wären die Lokführer noch Beamte wie es mal war,gäbe es keinen Streik. Der DBB übernimmt meistens einfach die erzielten Tarifverträge der entsprechenden Tarifabschlüsse für Angestellte im öffentlichen Dienst und gut ist.
 
Im Grunde ist es von der Bahn AG selbst gemachtes Leid. ...

Auch das sehe ich erheblich anders, und Axel hat auch bereits erläutert, warum diese Sichtweise von validen Argumenten gestützt wird.

Zweifelsohne hat die Bahn in der Vergangenheit nicht alles richtig gemacht, bei Weitem nicht, und die Forderungen der Gewerkschaft(-en) sind auch nicht vollständig unberechtigt. Nur ist der aktuelle Streik in der Gesamtschau nach meinem Dafürhalten gleichwohl außerhalb des Angemessenen.
 
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