@egros:
Berechtigte Frage! Ich habe den Z4 gebraucht gekauft und natürlich versucht, einen zu finden, der meiner Wunschvorstellung (u.a. ohne Klimaautomatik) möglichst nahe kommt. Es werden nur sehr selten E89 ohne Klimaautomatik angeboten, was man auch daran sieht, dass selbst hier im Forum nicht allen bekannt ist, dass es ihn ohne überhaupt gibt. Leider habe ich monatelang keinen passenden ohne Klimaautomatik gefunden, sodass ich bei meinem nun diesen "Mangel" bewusst inkauf genommen habe, weil der Rest halbwegs meinen Vorstellungen entsprach. Aber auch beim Rest musste ich an manchen Stellen Kompromisse eingehen, die mich sporadisch ärgern, immer dann, wenn diese Kompromisse aufgrund verschiedener Bedingungen grade mal wieder kurzzeitig in den Vordergrund treten (Heizung im Winter, Regensensor bei """", kaum geeignete Ablagen trotz "Ablagenpaket" wenn man was abzulegen hat usw.).
Das alles ärgert mich aber eben nur sporadisch. Es überwiegt ganz klar der Spaß an diesem ansonsten für mich tollen Fahrzeug!
@Rainer:
Stimmt, wobei sich deine Schilderung aber auf das Verhalten bezieht, wenn man auf "Auto" stellt, was ich ja nicht tue. Aber genau das ist der Grund, weshalb die Auto-Stellung für meine Bedürfnisse völlig unbrauchbar ist.
@Cheffe123:
Kann gut sein. Elektrik/Elektronik ist ja in den allermeisten Fällen billiger als Mechanik und daher in Autos und allgemeinen Gebrauchsgütern immer häufiger anzutreffen - sehr oft mit Nachteilen für den praktischen Gebrauch, manchmal allerdings auch mit Vorteilen.
@andreas:
Das kann ich gut nachvollziehen. Wäre der Z4 nur mein Spaßauto für schönes Wetter, gäbe es absolut nichts an diesem Auto, was meinen Spaß trüben würde. Aber ich nutze den Z4 auch im Alltag. Da ist halt manchmal Winter und manchmal """" es. Und wenn ich ihn dann mit meinem einfach ausgestatteteten Ford Focus vergleiche (oder einem Dacia als Beispiel für ein sehr einfaches, preiswertes aber gut funktionierendes Fahrzeug), dann wird eben sehr deutlich, dass im Z4 an manchen Stellen sehr teure Lösungen eingebaut sind, die aber deutlich schlechter funktionieren als die sehr preiswerten Lösungen z.B. im Focus. Und das sind dann die Momente, in denen ich mich frage, warum der allgemeine Trend im Automobilbau und anderswo dahin geht, dass es immer teurer und komplexer wird, dafür der praktische Nutzen häufig abnimmt.
Aber mir ist auch bewusst, dass die Automobilindustrie all diese teuren Systeme zur angeblichen Unterstützung und Entlastung des Fahrers anbietet, weil die Autofahrer es kaufen und gut bezahlen. Völlig egal, was es ihnen bringt oder ob es gar schadet.
Mein Schwiegervater ist ein typischer Vertreter dieser "Käufergattung" und ein passendes Beispiel für die Masse der Autokäufer:
Er hat grade ein Fahrzeug mit allem Schnickschnack, den die Aufpreisliste hergibt, gekauft. Er kann nichts davon bedienen, geschweige denn die angeblichen Vorzüge dieser Ausstattung sinnvoll nutzen. Aber er hat immer im Hinterkopf, dass sein Auto ja toll sein muss, weil es ganz viele Extras hat. Das macht ihn zufrieden.
Ich glaube, das geht vielen Käufern so und wenn es sie glücklich macht, dann ist das okay - für sie selber und für die Autoindustrie, die damit immense Gewinne macht, erst recht.
Nur ich ticke da, wie weiter oben bereits erwähnt, etwas anders :-)
Gruß
mabel