Passt die Energiewende mit der Elektromobilität zusammen?

Passt die Energiewende mit der Elektromobilität zusammen?

  • Wir schaffen das

    Stimmen: 11 17,7%
  • Ich glaube nicht

    Stimmen: 15 24,2%
  • Ganz sicher nicht

    Stimmen: 30 48,4%
  • Mir fehlen die Zahlen

    Stimmen: 6 9,7%

  • Umfrageteilnehmer
    62
Schau Dir mal bitte unsere Gasversorgung an. Deutschland mit seinem Energiehunger wird nie in der Lage sein sich aus eigenen Mitteln mit Energie zu versorgen.
Wir haben weder genügend Wasserkraft, noch Öl, noch Gas, noch Uran und die Energiewende rechnet sich nicht, es sei denn wir pflastern Deutschland mit Windrädern und Pumpspeichern zu.

Das ist mir klar!
Ich würde aber erst mal versuchen, einen Großteil dieser Importe aus Ländern zu beziehen (Skandinavien z.B.), die sicherer und zuverlässiger sind als solche in Nordafrika - eventuell tun wir das ja vlt. sogar schon?
Ich bin da nicht der Experte und kann das nicht beurteilen, nur stehen mir da die haare zu Berge, wenn ich so etwas höre.
Ich war in Norwegen und habe mir da so einiges angesehen. Strom aus Wasserkraft steht nahezu unbegrenzt zur Verfügung, Öl und Gas aus der Nordsee in hohen Mengen,
also wo ist das große Problem, dass wir Geschäfte ausgerechnet mit Nordafrikanern machen müssen?
 
also wo ist das große Problem, dass wir Geschäfte ausgerechnet mit Nordafrikanern machen müssen?
bei dem von @PR4000 vorgestellten link ging es um ein System, was es erlaubt regelbar, speicherbar (!) Sonnenenergie via Kollektoren in Nordafrika zu gewinnen und über weite Strecken zu transportieren.

Speicherung ist das wichtigste, wir brauchen einen Anteil solcher Quellen für die Versorgung zu Zeiten, in denen in D/Europa weder die Sonne scheint noch der Wind weht, sonst können wir nicht Atomkraftwerke, Kohlekraftwerke abschalten, damit wir a)saubere Luft haben b)Klimaerwämung nicht zu stark wird c)die Risiken von AKWs sind zu hoch, das Endlagerproblem weder gelöst noch eingepreist.
d)Gas gibts auch nicht unendlich, macht auch CO2 und wir sind jetzt schon teilweise abhängig, die Ukraine hats schon erlebt, was das bedeutet.

Voraussetzung für diese sauberen Kraftwerke ist Sonne, und die scheint nunmal in der Sahara, (welche in Nordafrika liegt :D ), äußerst kräftig und andauernd, zudem hat es dort genügend Platz.

Ein erster stabiler Staat könnte zum Beispiel Marokko sein, weitere könnten folgen.
Hast du dir das Video nicht angesehen? Eigentlich Bedingung um hier mitzudiskutieren, anstelle nur auf Reizworte wie "Nordafrika" ideologisch anzuspringen.:confused:

Zudem muss es Europa wichtig sein, dass die verarmten Staaten in unserer Nachbarschaft nicht noch weiter abgehängt werden, sonst werden noch mehr Menschen von dort nur einen Ausweg sehen und sich mit Einsatz Ihres Lebens in ein Schlauchboot setzen in der Hoffnung auf Zukunft.

Wir können uns nunmal in einer globalisierten Welt (muss nicht gut sein, ist aber so) nicht einmauern oder die Uhr zurückdrehen - viele Probleme sind nur europäisch, global lösbar, sonst haben wir respektive unsere nächsten Generationen keine Chance.

Ich hoffe das war verständlich genug. :rolleyes:
 
Zuletzt bearbeitet:
nahezu unbegrenzt zur Verfügung
für Norwegen schon.
Öl und Gas aus der Nordsee in hohen Mengen
die Vorräte halten auch nicht mehr lange.
Sonnenenergie holt man am besten am Äquator ab und nicht im Norden. ;)
Speicherung ist das wichtigste,
Das sehe ich ganz genauso.
zudem hat es dort genügend Platz.
Auch ein sehr wichtiges Argument.
sonst werden noch mehr Menschen von dort nur einen Ausweg sehen und sich mit Einsatz Ihres Lebens in ein Schlauchboot setzen in der Hoffnung auf Zukunft.
Ganz genau. :t
Warum sollen wir nicht was von unserem Kuchen abgeben? Ist mir alle Male lieber als keine freie Landschaft mehr zu haben. Schaut euch mal die Nordseeküste an. Das sieht zum Teil doch schon bedrohlich aus und die Windräder werden immer größer. :(
 
Eines Tages werden wir mit Solarangetriebenen Schiffen Strom statt Öl über die Ozeane transportieren?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist mir alle Male lieber als keine freie Landschaft mehr zu haben. Schaut euch mal die Nordseeküste an. Das sieht zum Teil doch schon bedrohlich aus und die Windräder werden immer größer. :(
Oooch .... die können wir irgendwann problemlos recyceln oder wir benutzen sie als kostenlose Ventilatoren in einer heißen Sommerflaute, wenn die Afrikaner ihre Speicher übervoll haben und Energie loswerden müssen ;) :D
 
Das Thema hier heißt ja auch Elektro-Mobilität und dazu möchte ich jetzt mal einen Erfahrungsbericht präsentieren,
der im Grunde alle meine Vorurteile bestätigt:

Anlässlich einer ärztlichen Untersuchung, bei der ich der letzte Patient an diesem Tage war, kam ich mit dem Doktor privat ins Gespräch,
weil der in seinen Tesla einstieg und nach Hause wollte, nachdem wir gemeinsam die Praxis verlassen hatten.
Ich habe vor über 30 Jahren Energieanlagenelektroniker gelernt und hatte damals auch etwas mit Batterietechnik zu tun... lang, lang ist´s her :b,
weshalb mich die Thematik auch interessierte.
Bitte jetzt nicht jedes Wort "auf die Goldwaage legen", der Mann ist kein Techniker und ich kann auch nicht garantieren, dass ich alles 100% korrekt verstanden habe.
So, um es kurz zu machen, er war maßlos enttäuscht von seinem E-Mobil.
Er erzählte mir, er hätte das Auto gebraucht mit 3 Jahren, 50.000 km und etwa 50.000 Euro gekauft.

Erste Probleme seien aufgetreten an den Lagern der E-Motoren.
Durch irgendwelche Spannungsüberschläge im Motor sollen die Lager verschleißen - alle Motoren auf Garantie ausgetauscht!

Versprochen worden seien 500km, aber auch unter günstigsten Bedingungen schaffe er bestenfalls 300 - 350 km.
Überprüfung des Akkus hätte ergeben, dass die Ladekapazität nicht mehr ausreichend sei.
Er habe den Austausch gefordert, weil 8 Jahre Garantie auf den Akku.
Austausch nicht möglich, weil sich die Garantie nicht auf die Ladekapazität bezieht.

Ladezeit bei Kälte viel zu lang, weil das Fahrzeug-Management den Ladestrom runterregeln würde und die
mögliche Fahrtstrecke drastisch reduziert sei. Bei Heizungsbetrieb noch mehr!
Er könne etwa 300 km an einer Schnell-Ladesäule in einer Stunde laden, alles darüber wäre in Sachen Ladezeit vollkommen unzumutbar.

Jetzt ist die Heizung ausgefallen und er muß 14 Tage bei dieser Kälte auf einen Service-Termin in Düsseldorf (ca. 150 km) warten.
Man habe ihm beim Kauf versprochen, das Auto würde zu Hause abgeholt und ein kostenloser Leihwagen zur Verfügung gestellt.
Die Service-Mitarbeiterin habe aber erklärt, dass es so etwas nicht gibt!
Reparatur wäre auch in Frankfurt möglich gewesen, aber erst in 3 Wochen!

In der Stadt gäbe es exakt 2 (!!) Ladesäulen, an einer ständen ständig die E-Autos der Stadtverwaltung und an der anderen
Säule passe sein Stecker nicht!

Er hat die Schnauze voll von dieser Art E-Mobilität, gestrichen voll, hat er gesagt und das Service-Personal hätte
großkotzig geantwortet, wenn man im Westerwald wohne, dann müsse man sich eben schon genau überlegen,
wie man ein Elektroauto einsetzen wolle oder müsse!

- - -

Da passt also überhaupt nichts zusammen!
 
Man kann nicht weil ein Automodell Probleme hat alles in Frage stellen.
Schwächen an Batterien sind bekannt, zu wenig Ladesäulen genauso klar wie Reichweiten. Die Verwendung von seltenen Elementen sind genauso problematisch wie Autobrände.
Die Verkäufer von solchen Autos werden in ihren Prospekten und Angaben genauso zu viel versprechen was nur bei idealen Bedingungen erreichbar ist, wenn überhaupt. ... genau wie beim Verbrenner.

Aber: die Technologie wird sich weiterentwickeln, wenn die Menschheit alles neue verteufelt hätte, würden wir immer noch mit Lendenschurz am Lagerfeuer sitzen ;)

Gegenbeispiel: nimm dir die Berichte, die @FlyingFH zu seinem Zoe geschrieben hat. Also gibt es heute durchaus schon Bedingungen bei dem ein Emobil genau passend ist: (ab Seite1)
http://www.zroadster.com/forum/index.php?threads/120984/

Zum shopping in die Innenstadt, Fahrdienst für den Nachwuchs, Fahrten zum Fernbahnhof.... muss man nicht unbedingt einen Verbrenner benutzen.
Und bei dem dann eingesparten CO2, NOX.., kann man mit halbwegs guten Gewissen mit seinen klassischen Verbrenner Spaß haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man kann nicht weil ein Automodell Probleme hat alles in Frage stellen.
Schwächen an Batterien sind bekannt, zu wenig Ladesäulen genauso klar wie Reichweiten. Die Verwendung von seltenen Elementen sind genauso problematisch wie Autobrände.
Die Verkäufer von solchen Autos werden in ihren Prospekten und Angaben genauso zu viel versprechen was nur bei idealen Bedingungen erreichbar ist, wenn überhaupt. ... genau wie beim Verbrenner.


Ich bin jetzt mal ganz böse :b:

Warum soll man denn dann den Verbrenner abgeben, wenn man bei der E-Mobility keine Vorteile hat?
Ok, Umweltschutz, aber das spürt man nicht im Geldbeutel... die Prämie ist ein Tropfen auf den heßen Stein.
Und wenn ich die Anschaffungskosten sehe, oha!
Der billigere Betrieb wirtd sich doch über die Lebensdauer niemals amortisieren!

Nichts desto Trotz möchte ich einen E-Golf trotzdem mal gerne fahren.
Wenn alles passen würde, wäre das im Grunde das ideale Auto für unsere Kurzstrecken! &:
 
Ok, Umweltschutz, aber das spürt man nicht im Geldbeutel...
.... das ist ein trend, jeder denkt nur an seinen eigenen Vorteil: Geiz ist geil! ;)
Ich gehe mal einen Schritt weiter: kostenloser ÖPNV!
Das würde viele Städte lebenswerter machen.
(... und vor meiner Lieblings-Eisdiele ist dann immer ein Parkplatz für meinen Z frei :D )
 
M................

Gegenbeispiel: nimm dir die Berichte, die @FlyingFH zu seinem Zoe geschrieben hat. Also gibt es heute durchaus schon Bedingungen bei dem ein Emobil genau passend ist: (ab Seite1)
http://www.zroadster.com/forum/index.php?threads/120984/
..............

... dem stimme ich voll zu, aber dabei handelt es sich nicht um das einzige Fahrzeug im Haushalt. In solchen Fällen macht E-Mobilität sicherlich auch Spass und man kann für alle anderen Notwendigkeiten problemlos auf den Verbrenner umsteigen. Wenn man aber ein E-Auto ganz normal als Erstfahrzeug nutzen will, muß man sich z.Zt. doch noch gewaltig einschränken.
 
Alles eine Frage der Zeit und des Profils. Ich treibe mich ja auch in E- Fahrzeug Foren rum, da gibt es einige für die das auch heute schon als alleine genutztes Fahrzeug passt. Das muss halt jeder für sich entscheiden. Ab 2019 werden eine ganze Reihe von Fahrzeugen kommen die sicherlich zu mehr Profilen passen als noch derzeit.

Meine Frau ist so begeistert dass sie nicht mehr zurück auf einen Verbrenner will. Gesamtkosten halten sich in Grenzen, den Break Even werden wir in grob 2,5-3 Jahren schaffen. Derzeit liegen wir durch die höheren Anschaffungskosten noch im Minus.
 
... deshalb habe ich ja auch die Einschränkung "z.Zt." (zur Zeit) gemacht. Ich kann Deine Frau voll und ganz verstehen. Auch bei uns stand für meine Liebe :K ein E-Auto zur Diskussion. Da aber auch des öfteren mal etwa 180 km nach außerhalb zu fahren sind, ist das aktuelle Reichweitenrisiko einfach zu groß gewesen. Zumindest für ein kleineres bezahlbares Zweitfahrzeug. Wir warten jetzt erst einmal ab, was in den nächsten 2-3 Jahren so kommt und entscheiden dann.
 
... dem stimme ich voll zu, aber dabei handelt es sich nicht um das einzige Fahrzeug im Haushalt. In solchen Fällen macht E-Mobilität sicherlich auch Spass und man kann für alle anderen Notwendigkeiten problemlos auf den Verbrenner umsteigen. Wenn man aber ein E-Auto ganz normal als Erstfahrzeug nutzen will, muß man sich z.Zt. doch noch gewaltig einschränken.

Das wäre bei uns dann auch so!
das E-Auto zum Einkaufen und für auf die Arbeit, den Verbrenner für den Urlaub und die weiten Strecken.
Ohne einer t-Car wäre ein E-Auto für mich undenkbar, nur, deutlich billiger müssten sie werden!
 
.... das ist ein trend, jeder denkt nur an seinen eigenen Vorteil: Geiz ist geil! ;)
Ich gehe mal einen Schritt weiter: kostenloser ÖPNV!
Das würde viele Städte lebenswerter machen.
(... und vor meiner Lieblings-Eisdiele ist dann immer ein Parkplatz für meinen Z frei :D )

"Geiz ist geil" ist bei den derzeitig angebotenen E-Autos wohl ein unpassender Einwand ;)
Ich würde mir so ein Gefährt derzeit mit Sicherheit nicht kaufen... Ich bin alles andere als geizig, denke eher an den für meinen Geldbeutel wirtschaftlichen Unsinn.
Wozu sollte ich etwas kaufen, was weder eine entsprechende Reichweite hat, gegen null gehende Aufladestationen hat, die Haltbarkeit der Akkus teilweise zu wünschen lässt (oder sich Garantien der Hersteller über den Endpreis teuer erkauft werden), Strom gerade teurer wird ...

In Großstädten fahre ich gerne mit den Öffentlichen. Das liegt allerdings nicht an einem schlechten Gewissen, sondern eher an der Parkplatzsuche und einem (in Berlin meist) schnelleren Vorankommen ;)
 
Interessante Sicht...

Wirtschaftlich sinnvoll, Breakeven zum Verbrenner liegt in einem überschaubaren Rahmen.

Reichweite derzeit 200-300km

Aufladestationen gibt es bei uns in jedem Kaff, oft sogar kostenlos.

Akku wird geleast, somit Kapazitätsgarantie und Austausch kostenlos bei defekt.

Strompreis stabiler als der Benzinpreis, zahle derzeit 4,50€ auf 100km.

In Großstädten fahr ich auch am liebsten auch öffentlich.

[emoji4]
 
Interessante Sicht...

Wirtschaftlich sinnvoll, Breakeven zum Verbrenner liegt in einem überschaubaren Rahmen.

Reichweite derzeit 200-300km

Aufladestationen gibt es bei uns in jedem Kaff, oft sogar kostenlos.

Akku wird geleast, somit Kapazitätsgarantie und Austausch kostenlos bei defekt.

Strompreis stabiler als der Benzinpreis, zahle derzeit 4,50€ auf 100km.


In Großstädten fahr ich auch am liebsten auch öffentlich.

[emoji4]

Wie hoch waren noch mal die Leasing-Kosten der Batterie.... :whistle:
 
Wie hoch waren noch mal die Leasing-Kosten der Batterie.... :whistle:

Eben ;)

Interessante Sicht...

Wirtschaftlich sinnvoll, Breakeven zum Verbrenner liegt in einem überschaubaren Rahmen.

Reichweite derzeit 200-300km

Aufladestationen gibt es bei uns in jedem Kaff, oft sogar kostenlos.

Akku wird geleast, somit Kapazitätsgarantie und Austausch kostenlos bei defekt.

Strompreis stabiler als der Benzinpreis, zahle derzeit 4,50€ auf 100km.

In Großstädten fahr ich auch am liebsten auch öffentlich.

[emoji4]

Hier gibt es kaum Aufladestationen, wenn ich zu einer fahren müsste verbrauche ich für Hin- und Rückweg einiges an Energie.

Heißt für mich, ich fahre im zickzackkurs durch die Pampa.
 
Das stimmt, fairerweise müsste man die 69,90€ im Monat noch umlegen, macht die Gesamtbilanz schlechter, aber ist immer noch, in unserem konkreten Fall besser als Verbrenner. Weitere Effekte wie kein Ölwechsel, 10 Jahre Steuerfrei, deutliche geringere Versicherung, beeinflussen die Bilanz noch positiv.

Ein Wort zum Laden, wir laden daheim. Unterwegs an Supermärkten und das oft kostenlos.
 
Wo der eines eines E-Autos passt, ist es ja ok. Allerdings sollte bei der Gesamtbilanz auf der deutlich höhere Anschaffungspreis hinzugerechnet werden. Auch kommt dazu, dass öffentiche, kostenlose Ladesäulen nur in den größeren Städten verfügbar sind. Für mich würde das bedeuten, Beispiel E-Golf, gut 8k Aufpreis für den Elektro, dazu die Leasingskosten des Akkus (wenn es bei VW noch so ist), Laden kann ich nur zu Haus, also nicht kostenlos. Ich spare an Ölwechsel, Steuer, evtl. Versicherung. Ich habe mal überschlagen, ich spare ca. 400,- im Jahr bei 8k Aufpreis (Golf Diesel 150PS HighLine gegen Golf-E) in der Anschaffung. Dann bin ich nach 20 Jahren beim Breakeven. Klingt mir jetzt nicht nach einem Geschäftsmodell. Selbst wenn ich deutlich mehr spare, unter 10 Jahre zu kommen wird schwierig.

Dazu kommt, ich komme damit ganz knapp zur Arbeit und zurück. Da darf nichts passieren. Laden auf Arbeit geht nicht. Die mögliche Ladestation ist in der nächsten Stadt in entgegengesetzer Richtung. Also bleibt nur über Nacht zu Haus zu laden. Dazu muss ich mir für die längeren Fahrten über 150km einen Zweitwagen leisten, leasen,mieten... Das verschlechtert die Bilanz wieder.

Der GTE passt schon deutlich besser. Die Anschaffung ist minimal geringer als beim E-Golf aber die Einsparungen sind eben auch minimal. Dennoch hat der mich bei der Probefahrt eher überzeugt und den werde ich im Auge behalten.
 
Ich hab' mir das alles jetzt mal sorgfältig und neutral durchglesen, mich im Internet ein wenig wenig darüber hinaus über diese E-Autos eingelesen und finde das Thema jetzt allmählich wirklich sehr interessant und wichtig. %: Ganz offensichtlich gehört den E-Autos die Zukunft und sicherlich werden die bald auch sehr attraktiv werden! :idea:

Nur eines habe ich noch nicht so recht verstanden :O_oo: - vielleicht könnt ihr mir dabei helfen:
Gibt es diese neumodischen E-Autos eigentlich auch mit einem Achtzylinder??? :huh2:




:5jesterz:
 
Entfall bei mir, 8 Zündkerzen, Luftfilter, Öl, Auspuff, Bremsen (halten wegen Rekuperation ewig).

Was mir zwar nicht fehlt, aber das Motorgeräusch habe ich nicht. Nur die Fussgängerhupe bis 30km/h, klingt wie Raumschiff Enterprise im Endanflug.

Gruß von Don Quijotte im Kampf gegen die Windmühlen[emoji2]

Manchmal würde ich mich schon über wenigstens einen Sympathisanten als Trost freuen...
 
Das stimmt, fairerweise müsste man die 69,90€ im Monat noch umlegen, macht die Gesamtbilanz schlechter, aber ist immer noch, in unserem konkreten Fall besser als Verbrenner. Weitere Effekte wie kein Ölwechsel, 10 Jahre Steuerfrei, deutliche geringere Versicherung, beeinflussen die Bilanz noch positiv.

Ein Wort zum Laden, wir laden daheim. Unterwegs an Supermärkten und das oft kostenlos.


War heute vormittag eine interessante Gesprächsrunde im DLF:
Eine wallbox (heißen diese so?) kostet kt Hofausstatter der dt. Automobilindustrie 1000€ zzgl geschätzte Installationkosten (Elektriker) ...
Für die Eigenheim (EFH, DHH) Eigentümer wohl überschaubar...
Bei MFHs mit Garagen und MFHs/Laternenparker wird es schon schwieriger:
Man muss zuerst Teile des Baurechts ändern, wenn man diese ladestationen dem hinzufügen möchte ;)

Ich sag ja, es ist eine (mit Sicherheit gute) Idee vom Verbrenner wegzukommen, nur muss man die ganze Sache auch bis zu Ende denken.
Ich habe jetzt keinen Link, war aber heute morgen im Marktplatz Thema...

Wir haben auch das Luxusproblem des EFHs ... Sogar mit einer Tiefgarage unter dem Haus welches mit ca 80qm 4 Autos Platz bietet.
Nur lebt der Rest Deutschlands nicht so ;)
 
Zurück
Oben Unten