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Es wurde eigentlich schon alles geschrieben. Ich versuche mich trotzdem noch einmal als Erklärbär:
Der US Z4 hat keinen TÜ2 - den gab zur Zeit der Markteinführung des Z4 noch gar nicht! Er hat wie alle anderen, die zu dieser Zeit auf den Markt erschienenen Fahrzeuge, den B58TÜ(1). Nur hat er den (leistungsfähigeren) 6-Port Zylinderkopf bekommen, wie beispielsweise der M340i mit 374PS.P.S. Hat die US Variante des Z4M40i mit dem B58TÜ2 nicht auch eine tiefere Verdichtung als unsere EU-Version?
Ich ergänze mal deinen guten Text um einen älteren Artikel, der sehr nah an der Wahrheit liegt was das Thema Gleichteile und Tuning angeht. Leider wurde der Text oft durch den Fleischwolf gedreht, weil Formfehler enthalten sind aber das ändert nichts an der Kernaussage.Es wurde eigentlich schon alles geschrieben. Ich versuche mich trotzdem noch einmal als Erklärbär:
Der Teilekatalog ist ein Ersatzteilkatalog und darf nicht zu der Annahme verleiten, dass diese Komponenten ab Werk verbaut wurden.
In den unteren Leistungsstufen werden bewusst kostengünstigere Komponenten eingesetzt. Aus Gründen der Kosten- und Variantenreduktion (Produktion, Logistik, Lagerhaltung) werden jedoch ausschließlich die hochwertigen Komponenten als Ersatzteile geführt. Kaizen lässt grüßen.
Lassen wir den B58 bzw. den B58B30TÜ1 in unseren Z4 außen vor und betrachten ausschließlich den B48 in den *20er- und *30er-Varianten (aller BMW-Modelle), ist die Verdichtung der primäre limitierende Faktor für Leistungssteigerungen.
Der *20er ist höher verdichtet, als der *30er -> Eine höhere Verdichtung führt zu besserer Effizienz.
Mehr Leistung bzw. Ladedruck bei unveränderter Verdichtung erhöht jedoch die effektive Endverdichtung und damit die unkontrollierte Verbrennung, sprich Klopfneigung massiv.
Klopfen/Klingeln ist die direkte Folge überschrittener thermodynamischer Grenzen. Die höheren Leistungsstufen existieren genau deshalb mit reduzierter Verdichtung und entsprechend belastbareren Komponenten wie z.B. Pleuel und Kolben.
Mit hoher Oktanzahl und einem darauf abgestimmten Mapping kann man die Klopfgrenze und somit das Leistungspotential ausreizen, sprich schärfere Zündwinkel fahren.
Unter Last laufen Turbomotoren grundsätzlich fett (Lambda <1), weil der zusätzliche Kraftstoff zur Temperaturkontrolle und Bauteilkühlung benötigt wird. Der Wirkungsgrad ist in diesem Bereich zweitrangig. Effizienzvorteile gegenüber Saugmotoren bestehen ausschließlich im Teillastbetrieb – unter Last erkauft man Leistung durch thermische Belastung.
Daher gilt der Spruch auch heute noch: «Turbo läuft – Turbo säuft»
Der «Kraftstoffüberschuss» dient somit rein der Kühlung und dem Schutz der Bauteile.
Selbst wenn man den softwareseitigen Bauteileschutz bei einem *20er aushebelt, wird man die Leistung eines gut optimierten *30ers nicht erreichen können und den Motor über kurz oder lang zu Klump zu fahren.
Abgesehen davon erfreuen wir uns doch an dem immensen Leistungssteigerungspotential der B-Motoren; einfach maßvoll und im Wissen der effektiv verbauten Hardware.
P.S. Hat die US Variante des Z4M40i mit dem B58TÜ2 nicht auch eine tiefere Verdichtung als unsere EU-Version?
Ich ergänze mal deinen guten Text um einen älteren Artikel, der sehr nah an der Wahrheit liegt was das Thema Gleichteile und Tuning angeht. Leider wurde der Text oft durch den Fleischwolf gedreht, weil Formfehler enthalten sind aber das ändert nichts an der Kernaussage.
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Stalzamt: Die Wahrheit über Chiptuning – Spaßbringer oder Motorentod? - Motorblock
Spaßbringer oder Motorentod? von Philipp Stalzer Ein oft durchgekautes Thema, selten erfährt man handfeste, technische Hintergründe um abzuwägen, ob man sich den Eingriff in die Motorelektronik nun trauen soll, oder nicht. Ein Text, der im Internet aufgetaucht ist und den ich mit meinen...motorblock.at
Zur Volllastkühlung: Lambda 1 zwecks EU7-Erfüllung macht die heutigen Turbos obenherum sparsamer. Manch einer kühlt dann mit Wasser statt Sprit.
Zur Verdichtung des B58 im G29:
EU: 11.0
US: 10.2
Das lässt Tuning-Herzen höher schlagen. Diese Verdichtung ist das Ergebnis einer größeren Bandbreite der US-Spritsorten und schärferen klimatischen Bedingungen vs Mitteleuropa. Insgesamt sollte mit dem Mehr an Vorzündung vs EU-Modell auch mehr in Sachen Leistungssteigerung möglich sien. Der andere Krümmer hat in Sachen Ansprechverhalten einen ähnlichen Effekt, wie eine Downpipe beim EU-Modell, nur dass im US-Modell stromabwärts kein OPF im Weg steht, der durch die Leistungssteigerung thermisch belastet wird.
Ist natürlich blöd wenn schon der größte Motor verbaut ist.Genau so wie oben in dem Beitrag sehe ich das auch. Das wird beschrieben welche Materialien eingesetzt werden und wie belastbar diese sind.
Ich würde nie Chiptuning machen, wenn ich mehr Leistung will oder brauche, kaufe ich mir den passenden Motor![]()


Kannst du das garantieren?Die U und M haben bisschen Potenzial![]()



Grundsätzlich kann man Tuning das auf einer Rolle programmiert wird vergessen ohne richtigen Prüfstand sorry falls ich jemanden verletze
Arbeite nämlich seit 30 Jahren auf Motorenprüfständen und weiß welche Motore an der Grenze sind und was billiges Tuning anrichten kannleider
Grundsätzlich kann man Tuning das auf einer Rolle programmiert wird vergessen ohne richtigen Prüfstand sorry falls ich jemanden verletze
Arbeite nämlich seit 30 Jahren auf Motorenprüfständen und weiß welche Motore an der Grenze sind und was billiges Tuning anrichten kannleider
HalloHallo. Könntest du bitte mal deine PM freischalten, danke.
Gruss