Ein Trau///M ist wahr geworden

Nächstes Jahr gehe ich wahrscheinlich präventiv die Kopfdichtung plus wahrscheinlich Wasserpumpe/Thermostat an und mal schauen was noch, nähere mich langsam der 120.000km Marke.
Schönes Auto aber wozu präventiv die Kopfdichtung wechseln?
Ist meines Wissens doch beim S54 gar keine Schwachstelle und durch einen Wechsel schafft man sich womöglich noch eher Probleme.
 
Macht schon Sinn, gerade wenn er vielleicht schon leicht sifft (war bei meinem so).
Zylinderwände sind beim S54 sehr dünn, wenn die durchbrennt kann das Problem schnell sehr gross werden..
 
Schönes Auto aber wozu präventiv die Kopfdichtung wechseln?
Ist meines Wissens doch beim S54 gar keine Schwachstelle und durch einen Wechsel schafft man sich womöglich noch eher Probleme.
Die Dichtung ist leider ein großes Problem beim S54.
Es ist ein schleichender Prozess wo nach und nach die einzelnen Schichten der Dichtung zwischen zwei Zylindern durchbrennen. Wenn man dann nicht reagiert kann sogar der Block Schaden nehmen.

Ohne Auffälligkeiten sah es bei mir so nach knapp 125tkm aus.
IMG_3353.jpeg
 
wenn er vielleicht schon leicht sifft
Eben das wäre aber ja nicht wie erwähnt "präventiv", sondern reaktiv!

Die Dichtung ist leider ein großes Problem beim S54.
Es ist ein schleichender Prozess wo nach und nach die einzelnen Schichten der Dichtung zwischen zwei Zylindern durchbrennen. Wenn man dann nicht reagiert kann sogar der Block Schaden nehmen.

Ohne Auffälligkeiten sah es bei mir so nach knapp 125tkm aus.
Anhang anzeigen 715809
Wow das hatte ich so tatsächlich noch nicht aufm Schirm. Werde es mal an nen Kumpel geben, der aktuell nen Z4M bis 130tkm sucht.
Lagerschalen (bei ca 80tkm) kannten wir, aber ZKD nicht... wie häufig sind solche Schäden denn?
 
Also ich sehe das einfach so, unsere Autos sind jetzt 20 Jahre oder älter, man darf nicht vergessen das ein Auto allein durch die Zeit verschleißt, egal wie gut man ein Fahrzeug behandelt/fährt/lagert/abstellt. Ich finde nach 20 Jahren und in meinem Fall ca. 120.000km ist es angebracht ein paar Dinge präventiv zu tauschen, gerade so essenzielle Dinge wie die Kopfdichtung. Die Wasserpumpe zu ersetzen gibt mir einfach Gewissheit und Ruhe.

@Bumbum Es gibt mehrere Dinge die beim S54 beachtet werden sollten neben den obligatorischen Lagerschalen, ich kriege das jetzt leider alles nicht mehr so gut in meinem Kopf zusammen da das alles bei meinem schon von VTM in der Vergangenheit angegangen wurde. Was mir einfällt (ich kann das alles nur sehr laienhaft beschreiben, korrigiert mich bitte):

-Die Gleitschiene der Kette neigt dazu zu brechen, hier wird empfohlen eine stärkere Gleitschiene zu verbauen die aus dem vollem gefräst ist
-Die Vanos Ölpumpenscheibe hat von WERK aus zu viel Spiel was zu Schäden führen kann, hier wird Ersatz durch eine gestiftete Ölpumpenscheibe empfohlen
-Da war was mit dem Regelkolben der Ölpumpe, hier kann jemand drauf eingehen der da genaueres weiß, bekomme es gerade nicht mehr zusammen.

Beim S54 müssen alle paar Jahre die Ventile eingestellt und hier kann auch sein das mal die Schlepphebel ersetzt werden müssen, je nach Zustand. Und natürlich muss die VANOS insgesamt auch gewartet werden, nebst Lagerschalenwechsel.

@VTM1 hat mir bestätigt das die Wasserpumpen beim S54 sehr unauffällig und weitaus robuster sind als wie z.B beim N52, aber was gemacht ist, ist gemacht. Wie gesagt, über 20 Jahre alte Teile.
 
@clemens was hat dein Z4M an Reparaturen bekommen?
Außer Wartung und das war nicht wenig bei der Tracknutzung und Lagerschalen eigentlich nix......die Lichtmachine wurde mal getauscht. Ergänzung die Ölpumpe wurde noch revidiert und der Regelkolben gewechselt.
 
Zuletzt bearbeitet:
-Die Gleitschiene der Kette neigt dazu zu brechen, hier wird empfohlen eine stärkere Gleitschiene zu verbauen die aus dem vollem gefräst ist
-Die Vanos Ölpumpenscheibe hat von WERK aus zu viel Spiel was zu Schäden führen kann, hier wird Ersatz durch eine gestiftete Ölpumpenscheibe empfohlen
-Da war was mit dem Regelkolben der Ölpumpe, hier kann jemand drauf eingehen der da genaueres weiß, bekomme es gerade nicht mehr zusammen.
Soweit doch top erklärt!👍 Ich ergänze noch den Regelkolben der Ölpumpe: Dieser läuft gerne mal ein. Das ist ebenfalls ein bekanntes Problem ab Werk. Hintergrund ist die nicht ausreichend gehärtete Oberfläche des Kolben bzw. auch Schmutzpartikel, die sich im Öl befinden. Dadurch besteht die Gefahr, dass der Öldruck nicht mehr ausreichend aufgebaut werden kann, was dann wiederum zu Problemen mit den Lagerschalen führt, wenn diese unterversorgt sind.

Zur Behebung des Problems hat sich die Verwendung eines Upgradekolbens bewährt, der bei Revision/Sichtprüfung/Überholung der Ölpumpeneinheit ersetzt wird. Dieser Kolben hat eine DLC Beschichtung (Diamond Like Carbon) und dadurch einen niedrigen Reibwert bei gleichzeitig hohem Härtegrad.
Es gibt wohl auch Kunststoffregelkolben. Das ist alles immer ein Zusammenspiel aus Öldruck, Material, Anwendungszweck und Wartungsintervall. So kann aber auch eine zu harte Oberfäche des Kolbens ebenfalls ein Problem sein, denn je härter die Oberfläche des Kolbens, desto mehr reiben sich wiederum ggf. Schmutzpartikel ins Material der Ölpumpeneinheit selbst ein. Das ist alles nicht so ohne, aber ich meine, dass sich insgesamt der DLC beschichtete Regelkolben sehr gut für den Alltagsfahrer auf der Straße durchgesetzt hat und super Arbeit leistet. Das kenne ich auch aus vielen Youtube Videos und Anwendungen ehemaliger Rennteams. Hier ist sicher ein persönliches Gespräch mit Markus Schmickler zielführend, sofern weitere Details gewünscht sind. Wenn einer weiß, was damit Sache ist, dann er. Schmickler hat den Z4M lange Jahre in der VLN bzw. RCN gefahren und zudem etliche Ölpumpeneinheiten in der Werkstatt auf dem Tisch gehabt...
 
Soweit doch top erklärt!👍 Ich ergänze noch den Regelkolben der Ölpumpe: Dieser läuft gerne mal ein. Das ist ebenfalls ein bekanntes Problem ab Werk. Hintergrund ist die nicht ausreichend gehärtete Oberfläche des Kolben bzw. auch Schmutzpartikel, die sich im Öl befinden. Dadurch besteht die Gefahr, dass der Öldruck nicht mehr ausreichend aufgebaut werden kann, was dann wiederum zu Problemen mit den Lagerschalen führt, wenn diese unterversorgt sind.

Zur Behebung des Problems hat sich die Verwendung eines Upgradekolbens bewährt, der bei Revision/Sichtprüfung/Überholung der Ölpumpeneinheit ersetzt wird. Dieser Kolben hat eine DLC Beschichtung (Diamond Like Carbon) und dadurch einen niedrigen Reibwert bei gleichzeitig hohem Härtegrad.
Es gibt wohl auch Kunststoffregelkolben. Das ist alles immer ein Zusammenspiel aus Öldruck, Material, Anwendungszweck und Wartungsintervall. So kann aber auch eine zu harte Oberfäche des Kolbens ebenfalls ein Problem sein, denn je härter die Oberfläche des Kolbens, desto mehr reiben sich wiederum ggf. Schmutzpartikel ins Material der Ölpumpeneinheit selbst ein. Das ist alles nicht so ohne, aber ich meine, dass sich insgesamt der DLC beschichtete Regelkolben sehr gut für den Alltagsfahrer auf der Straße durchgesetzt hat und super Arbeit leistet. Das kann ich auch aus vielen Youtube Videos und Anwendungen ehemaliger Rennteams. Hier ist sicher ein persönliches Gespräch mit Markus Schmickler zielführend, sofern weitere Details gewünscht sind. Wenn einer weiß, was damit Sache ist, dann er. Schmickler hat den Z4M lange Jahre in der VLN bzw. RCN gefahren und zudem etliche Ölpumpeneinheit in der Werkstatt auf dem Tisch gehabt...
Vielen Dank für diese tolle Ergänzung!
 
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