Wir waren vom 31.07. bis 05.08.2026 mit unserem MAN TGE auf einer Kurzreise. Eine Beisetzung im Ruhrgebiet und ein AmtsTermin am 05.08. waren die Gründe für uns, mit dem VAN in den Norden zu fahren.
Dieses Mal hatten wir am Abend der Ankunft nicht direkt am Friedhof übernachtet (wäre aber problemlos möglich gewesen), sondern dies auf dem Wohnmobilstellplatz unterhalb des Ruhr-Park an einer Therme getan. Wegen der späten Ankunft wollten wir auf unserem Lieblingsstellplatz im Ruhrgebiet „Glück Auf“ die anderen Camper nicht stören.
Die Temperaturen am 01.08. waren mit max. 25 Grad C noch erträglich. Für unsere Melli hatten wir die mobile Klimaanlage Wave 3 von EcoFlow mit Akku laufen lassen, so dass sie nicht unter der Mittagshitze leiden musste. Der VAN stand dabei die meiste Zeit im Schatten.
Für die nächsten Tage waren jedoch im Ruhrgebiet Temperaturen um die 33 bis 35 Grad C angesagt und so hatten wir beschlossen, ein paar Tage in Norden-Norddeich zu verbringen, wo es deutlich kühler sein sollte.
Auf dem dortigen Stellplatz hatten wir im Februar 2023 auch schon einmal auf unserer Testfahrt gestanden - wie es der Zufall wollte, haben wir am 2. Tag sogar denselben Platz bekommen. Die erste Nacht verbrachten wir auf dem letzten freien Platz direkt neben dem Container des Platzwarts an der Ein-/Ausfahrt. Das war nicht so schön - aber immerhin war der Platz eben.
Melli konnten wir auf dem am Strand gelegenen Hunde-Freilauf-Gehege toben lassen. Zu unserem Erstaunen befanden sich nun sogar Strandkörbe auf dem Platz, die von Familien mit ihren Hunden genutzt wurden. Erstaunlich, wie problemlos es dort ablief, obwohl über 40 Hunde frei im Gehege liefen.
Mit täglich 17,00€ für den Stellplatz und 2x 3,50€ Kurtaxe hielten sich die Kosten für den Aufenthalt in Grenzen.
Wir sind täglich mind. 14.000 Schritte gelaufen und waren abends ziemlich fertig.
Der Durchschnittsverbrauch unseres MAN lag auf der Reise bei 8,3 L/100km - was exakt dem Durchschnittsverbrauch seit Übernahme des Fahrzeugs entspricht.
Der AdBlue-Verbrauch ist erschreckend gering - Restreichweite immer noch 9.000 km. Die Plörre ist nun seit 3 Jahren im Tank (Fassungsvermögen 30 Liter). Beim MAN-Service nachgefragt, sieht man darin kein Problem.
Nun sind wir Angesicht der Außentemperaturen froh, wieder daheim zu sein.






Am 04.08. ging es dann auf den WoMoStellplatz „Glück Auf“, wo wir bei Ankunft ein schattiges Plätzchen fanden.
Der Platzwart weist auf nette Art darauf hin, dass die Toiletten sauber zu hinterlassen sind, was auch ganz gut gelingt.
Trotzdem hatten wir ein unschönes Erlebnis mit unseren Stellplatznachbarn (die mit dem KABE-Wohnwagen). Mit einer 5-Liter-Gießkanne holten sie warmes Wasser aus der Spülküche, um anschließend im Wohnwagen zu duschen. Das Duschwasser lief dabei auf das Rasengitter und versickerte dort. Da muss man sich schon wundern, wie sich erwachsene Damen (ca. 70 und 35) verhalten. Geld scheint vorhanden zu sein, denn der Wohnwagen ist teuer und das Zugfahrzeug - ein Land-Rover - ebenso.
Muss man da Wasser stehlen und dann noch als Umweltsäue auftreten ?
Dem Platzwart war das Verhalten schon vom Vortag bekannt, denn unser Vorgänger auf dem Stellplatz hatte dieses Verhalten ebenfalls zur Ansprache gebracht. Der Platzwart hatte die beiden „Damen“ schon am Vortag eingenordet - die Ansage wurde offenbar nicht begriffen. Der sonst so besonnene Platzwart war sauer, dass man sich derart dreist über die Platzordnung und seine Ansage hinwegsetzt. Die beiden "Damen" stehen schon mehr als 3 Wochen auf dem besten Platz des Stellplatzes. So ein Wohnmobilstellplatz ist halt deutlich kostengünstiger als ein Campingplatz.
Ob das nun - wie vom Platzwart angekündigt - im Platzverweis endete, haben wir wegen unserer Abreise nicht mehr mitbekommen.
Auf Wunsch des Platzinhabers - Herrn Spürkel - hatte man auch Wohnwagen auf dem Platz zugelassen (der Händler verkauft neben Wohnmobilen der Knaus-Tabbert-Gruppe eben auch deren Wohnwagen). Diese Öffnung bringt jedoch lt. Platzwart sehr viel Ärger mit sich. Ob es nun englische oder irische Wanderarbeitergruppen sind (haben wir auch schon auf dem Platz erlebt) oder Wohnwagengespanne, die mehr Platz beanspruchen, als die ohnehin schon schmale Parzelle hergibt.