Alles zu E Fuels

Ich bin absolut davon überzeugt, dass die individuelle Mobilität CO2 neutral bzw. deutlich CO2 einsparend nicht über rein batterieelekrisch angetriebene Fahrzeuge laufen kann, sondern andere Lösungen unentbehrlich sind, und hier sehe ich die eFuels als ganz wichtig an.

Gerade wenn man mal in die Welt hinaus schaut, egal ob Afrika oder Asien, es glaubt doch niemand ernsthaft, dass in diesen Ländern jemand daran denkt, Ladestationen zu bauen, und der Verkehr dort wächst und wächst.

Es gibt etliche Gegenden in der Welt in denen unbegrenzt grüner Strom erzeugt werden kann (Wind-Chile, Sonne-Australien/Nordafrika) und dort kann man auch im großen Maßstab eFuels herstellen. Dadurch wird das auch verfügbar und bezahlbar.

Vorteil, sämtliche Infrastruktur kann weiterhin genutzt werden, Tankschiffe, Pipelines, Tankstellen, bestehende Fahrzeugflotte weltweit (Benzin/Diesel), kurze Tankzeiten, Fahrzeug Reichweite ....

Ich sehe hier die einzige Chance den Verkehr weltweit CO2 neutral umzugestalten.

BEV sind ein Irrweg, der vielleicht für den einen oder anderen hier ganz nett klingt, vorausgesetzt man hat ein eigenes Haus mit PHV Anlage auf dem Dach und einer Wallbox und man fährt nur Kurzstrecke.

Ich halte davon gar nichts, selbst wenn diese Anforderungen für mich in Frage kämen.
 
BEV sind ein Irrweg, der vielleicht für den einen oder anderen hier ganz nett klingt, vorausgesetzt man hat ein eigenes Haus mit PHV Anlage auf dem Dach und einer Wallbox und man fährt nur Kurzstrecke.

Wenn das so wäre, hätten die Elektrokisten ein zweites Mal in der Geschichte gegen den Verbrenner verloren…☝️😅
Glaube, schwarz/weiß wird es nicht. Bin gespannt auf die Zukunft… und: möge der Bessere gewinnen…💪😅
 
Die Debatte ist eine Schein - Debatte. Für individuellen Nahverkehr wird es keinen bedeutenden Anteil (vorher zB. Anwendung in Flugverkehr etc. angebracht) von E-Fuels geben - und wenn .... dann nur für Käufer die mehrere 100k€ für einen Sportwagen - Verbrenner ausgeben wollen und denen der Preis für Sprit herzlich egal ist und die jetzt schon einen zigfachen CO2-Print haben.

Mir als Dino und Fan von 6zyl-Reihensechser gefällt das auch nicht, aber die Zeiten ändern sich, der persönliche CO2 Footprint hat seine Grenzen, wenn einem nicht total egal ist wie unsere Enkel leben werden.

Parteipolitisch ist es natürlich ziemlich polemisch - "Technologie - Offenheit" zu verkaufen und eigentlich auf die eigenen Umfragewerte zu schielen und wie gehabt - Klientelpolitik zu betreiben :( wider besseres Wissen: was die Verfügbarkeit, die Effizienz , Wirkungsgrad angeht: aber das "potemkinsche Dorf": "wir waren dagegen" steht - was das europapolitisch bedeuten kann wenn gemachte Vereinbarungen so zurück gezogen werden - da ist der eigentliche Schaden entstanden!
Wenn ich es richtig verstanden habe, kann diese "Absage ans Verbernner-Neuzulassungs-Verbot" übrigens auch ganz schnell von der EU wieder einkassiert werden.

Und wenn beabsichtigt ist, Umsatz weiterhin zu generieren mit schönen Verbrennen, die dann in Staaten außerhalb EU (die Saudis sind bestimmt interessiert) ohne Einschränkungen gefahren werden können - dann sollten dies die Hersteller auch klar benennen - das wäre ehrlicher ;)

Einfach zu hoffen, es möge eine heute unbekannte Technologie und damit preisgünstige Erzeugung "vom Himmel fallen und alles wird gut" ist für mich genauso zu optimistisch wie "der Markt wird alles richten" - ich halte mich an die Fakten, Kosten, Wirkungsgrad zur Erzeugung von E-Fuels usw.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eigentlich sollte die Politik von Technologiethemen genauso getrennt sein, wie von Religion. Und umgekehrt😉 Meine Meinung.😉 Da war doch früher schon was mit Planwirtschaft und so.
 
@3.0ti
Bei deinem Vergleich hasst du leider Äpfel mit Birnen verglichen.. 52,2 Mio Tonnen deiner Quelle sind umgerechnet auf etwas über 65.000 Millionen Liter (Faktor Benzin 1.333 l/t, Faktor Diesel 1190 l/t)

Wie bereits verlinkt werden in Haru Oni aktuell pro Tag ca. 7 Tankfüllungen eines Kleinwagens produziert, wo man längst viel weiter sein wollte. Und offenbar wie sich jetzt gezeigt hat nichtmal echter E-Fuel, diese Herausforderung gilt es auch noch zu meistern, das alles unter dem Hintergrund das der Bauantrag für den Windpark zur Erweiterung der Anlage unlängst zurück gezogen wurde...(auch bereits verlinkt)
Aber gut - 550 Mio Liter pro Jahr im Bestcase - schaun wir mal.

Wollten wir unseren Autoverkehr mit E-Fuels aus Chile betreiben müssten wir deren aktuelle Stromproduktion mal eben verachtfachen - rein erneuerbar versteht sich. Die Chilener werden natürlich nur die Dollas sehen und sich gerne 10.000e neuer Windräder aufs Land stellen lassen damit wir weiter Verbrenner fahren können. Wir heulen bei jedem Windrad auf Deutschem Boden, gehen aber gleichermaßen davon aus das sich aller Herren Fremde Länder von uns energetisch kolonisieren lassen.

Und wir sind weiter nur beim Verkehr. Nur leider macht alleine Chemie, Luft- und Schiffffahrt eben 40% der gesamten Nachfrage aus die kommen auf die genannten 65.000 Mio Liter also noch on Top (siehe Tagesschau Bericht oben), und wie du selber bestätigt hast und was ja logisch ist haben diese Vorrang.
Ich wiederhole mich erneut...Wenn alle aktuell weltweit gerade mal auf dem Papier entstandenen Produktionsanlagen tatsächlich ihre Finanzierung finden und dann noch bis 2035 umgesetzt werden und auf Maximalkapazität und wirtschaftlich laufen und dann noch exklusiv nur nach Deutschland produzieren würden, könnte man 10% der Nachfrage der deutschen Nachfrage in Chemie, Luft- und Schiffahrt decken. Wir müssen froh sein, wenn sich Ferne Länder darauf einstellen wollen uns dafür E-Fuells in ausreichender Menge zu produzieren. - Autos Fehlanzeige.

Und nicht zu vergessen, wir sind bei allen diesen Betrachtungen immernoch in unserer Deutschen Blase...Weltweite Bedarfe sehen ganz anders aus. Deutschland braucht "nur" 2,2% des Weltweiten Rohöls.

...ich dachte bisher ich bin hier der hoffnungslose Optimist unter uns allen ;)

Ich will hier niemanden bekehren, ich habe keine Mission, mir ist wurst was man von BEV hält. Das man unter dem Gesichtspunkt der CO2 Reduzierung in allen Bereichen stark auf den Ausbau Erneuerbarer und auf Elektrifizierung und Gesamtwirkungsgrade schauen muss ist halt Physik keine Glaubenskriese, klar stehen dadurch die "Ansätze" in Konkurrenz miteinander. Aber Das Strom Günstiger immer günstiger sein wird als irgendwelche verlustbehafteten Produkte mit hohen Anlagenkosten daraus ist jetzt auch nicht gerade von der Hand zu weisen. Das heißt für mich aber immer noch nicht das es nix dagegen geben kann und wird. In einem Echten Freien Markt haben da E-Fuels eine Chance? Ich glaube nicht. Deswegen muss es hier auch Subventionen geben, sonst kannst du das Kind gleichzu Grabe Tragen...im Gegenteil bei einem Echten Freien Markt der Aber mit der Kompensation von CO2 zusammehing würde sich keiner auf E-Fuels stürzen, insofern ist es gar nicht schlecht das hier künstlich ein Markt geschaffen und beworben wird, schlimmer finde ich, dass man den Leuten damit einen hoch stilisierten Heilsbringer serviert an dem sie sich festhalten und zurücklehnen können. Die Tatsachen dazu findet man auch, liest man aber ungern, die sind auch nicht so cool wie die Vorstellung alles beim Alten lassen zu können und "einfach" den Treibstoff zu ersetzen, wie wo und womit und wieviel "mir doch egal Hauptsache..."
 
Und wenn beabsichtigt ist, Umsatz weiterhin zu generieren mit schönen Verbrennen, die dann in Staaten außerhalb EU (die Saudis sind bestimmt interessiert) ohne Einschränkungen gefahren werden können - dann sollten dies die Hersteller auch klar benennen - das wäre ehrlicher
????????
Im Außereuropäischen Bereich werden Verbrenner eh länger gefahren werden. Was die EU da macht kratzt da keinen. Und die Hersteller machen eh ihr Geschäft. Hier will man dich zum E Auto zwingen, im EU Ausland mit E Autos und Verbrennern. Die machen ihr Geschäft, so oder so.
 
@3.0ti
Bei deinem Vergleich hasst du leider Äpfel mit Birnen verglichen.. 52,2 Mio Tonnen deiner Quelle sind umgerechnet auf etwas über 65.000 Millionen Liter (Faktor Benzin 1.333 l/t, Faktor Diesel 1190 l/t)

Wie bereits verlinkt werden in Haru Oni aktuell pro Tag ca. 7 Tankfüllungen eines Kleinwagens produziert, wo man längst viel weiter sein wollte. Und offenbar wie sich jetzt gezeigt hat nichtmal echter E-Fuel, diese Herausforderung gilt es auch noch zu meistern, das alles unter dem Hintergrund das der Bauantrag für den Windpark zur Erweiterung der Anlage unlängst zurück gezogen wurde...(auch bereits verlinkt)
Aber gut - 550 Mio Liter pro Jahr im Bestcase - schaun wir mal.

Wollten wir unseren Autoverkehr mit E-Fuels aus Chile betreiben müssten wir deren aktuelle Stromproduktion mal eben verachtfachen - rein erneuerbar versteht sich. Die Chilener werden natürlich nur die Dollas sehen und sich gerne 10.000e neuer Windräder aufs Land stellen lassen damit wir weiter Verbrenner fahren können. Wir heulen bei jedem Windrad auf Deutschem Boden, gehen aber gleichermaßen davon aus das sich aller Herren Fremde Länder von uns energetisch kolonisieren lassen.

Und wir sind weiter nur beim Verkehr. Nur leider macht alleine Chemie, Luft- und Schiffffahrt eben 40% der gesamten Nachfrage aus die kommen auf die genannten 65.000 Mio Liter also noch on Top (siehe Tagesschau Bericht oben), und wie du selber bestätigt hast und was ja logisch ist haben diese Vorrang.
Ich wiederhole mich erneut...Wenn alle aktuell weltweit gerade mal auf dem Papier entstandenen Produktionsanlagen tatsächlich ihre Finanzierung finden und dann noch bis 2035 umgesetzt werden und auf Maximalkapazität und wirtschaftlich laufen und dann noch exklusiv nur nach Deutschland produzieren würden, könnte man 10% der Nachfrage der deutschen Nachfrage in Chemie, Luft- und Schiffahrt decken. Wir müssen froh sein, wenn sich Ferne Länder darauf einstellen wollen uns dafür E-Fuells in ausreichender Menge zu produzieren. - Autos Fehlanzeige.

Und nicht zu vergessen, wir sind bei allen diesen Betrachtungen immernoch in unserer Deutschen Blase...Weltweite Bedarfe sehen ganz anders aus. Deutschland braucht "nur" 2,2% des Weltweiten Rohöls.

...ich dachte bisher ich bin hier der hoffnungslose Optimist unter uns allen ;)

Ich will hier niemanden bekehren, ich habe keine Mission, mir ist wurst was man von BEV hält. Das man unter dem Gesichtspunkt der CO2 Reduzierung in allen Bereichen stark auf den Ausbau Erneuerbarer und auf Elektrifizierung und Gesamtwirkungsgrade schauen muss ist halt Physik keine Glaubenskriese, klar stehen dadurch die "Ansätze" in Konkurrenz miteinander. Aber Das Strom Günstiger immer günstiger sein wird als irgendwelche verlustbehafteten Produkte mit hohen Anlagenkosten daraus ist jetzt auch nicht gerade von der Hand zu weisen. Das heißt für mich aber immer noch nicht das es nix dagegen geben kann und wird. In einem Echten Freien Markt haben da E-Fuels eine Chance? Ich glaube nicht. Deswegen muss es hier auch Subventionen geben, sonst kannst du das Kind gleichzu Grabe Tragen...im Gegenteil bei einem Echten Freien Markt der Aber mit der Kompensation von CO2 zusammehing würde sich keiner auf E-Fuels stürzen, insofern ist es gar nicht schlecht das hier künstlich ein Markt geschaffen und beworben wird, schlimmer finde ich, dass man den Leuten damit einen hoch stilisierten Heilsbringer serviert an dem sie sich festhalten und zurücklehnen können. Die Tatsachen dazu findet man auch, liest man aber ungern, die sind auch nicht so cool wie die Vorstellung alles beim Alten lassen zu können und "einfach" den Treibstoff zu ersetzen, wie wo und womit und wieviel "mir doch egal Hauptsache..."
Schauen wir halt einfach mal, der Markt wird’s schon richten. Mit Planwirtschaft kann man das E-Auto auch nicht durchboxen wenn es schlechter als eine Alternativtechnologie ist, dann geht der Markt halt zu Indern und Chinesen…

Dass die BEVs abseits enormer Subventionen nicht einschlagen, dürfte nun ja jedem aufgefallen sein…
 
@3.0ti
Bei deinem Vergleich hasst du leider Äpfel mit Birnen verglichen.. 52,2 Mio Tonnen deiner Quelle sind umgerechnet auf etwas über 65.000 Millionen Liter (Faktor Benzin 1.333 l/t, Faktor Diesel 1190 l/t)

Wie bereits verlinkt werden in Haru Oni aktuell pro Tag ca. 7 Tankfüllungen eines Kleinwagens produziert, wo man längst viel weiter sein wollte. Und offenbar wie sich jetzt gezeigt hat nichtmal echter E-Fuel, diese Herausforderung gilt es auch noch zu meistern, das alles unter dem Hintergrund das der Bauantrag für den Windpark zur Erweiterung der Anlage unlängst zurück gezogen wurde...(auch bereits verlinkt)
Aber gut - 550 Mio Liter pro Jahr im Bestcase - schaun wir mal.

Wollten wir unseren Autoverkehr mit E-Fuels aus Chile betreiben müssten wir deren aktuelle Stromproduktion mal eben verachtfachen - rein erneuerbar versteht sich. Die Chilener werden natürlich nur die Dollas sehen und sich gerne 10.000e neuer Windräder aufs Land stellen lassen damit wir weiter Verbrenner fahren können. Wir heulen bei jedem Windrad auf Deutschem Boden, gehen aber gleichermaßen davon aus das sich aller Herren Fremde Länder von uns energetisch kolonisieren lassen.

Und wir sind weiter nur beim Verkehr. Nur leider macht alleine Chemie, Luft- und Schiffffahrt eben 40% der gesamten Nachfrage aus die kommen auf die genannten 65.000 Mio Liter also noch on Top (siehe Tagesschau Bericht oben), und wie du selber bestätigt hast und was ja logisch ist haben diese Vorrang.
Ich wiederhole mich erneut...Wenn alle aktuell weltweit gerade mal auf dem Papier entstandenen Produktionsanlagen tatsächlich ihre Finanzierung finden und dann noch bis 2035 umgesetzt werden und auf Maximalkapazität und wirtschaftlich laufen und dann noch exklusiv nur nach Deutschland produzieren würden, könnte man 10% der Nachfrage der deutschen Nachfrage in Chemie, Luft- und Schiffahrt decken. Wir müssen froh sein, wenn sich Ferne Länder darauf einstellen wollen uns dafür E-Fuells in ausreichender Menge zu produzieren. - Autos Fehlanzeige.

Und nicht zu vergessen, wir sind bei allen diesen Betrachtungen immernoch in unserer Deutschen Blase...Weltweite Bedarfe sehen ganz anders aus. Deutschland braucht "nur" 2,2% des Weltweiten Rohöls.

...ich dachte bisher ich bin hier der hoffnungslose Optimist unter uns allen ;)

Ich will hier niemanden bekehren, ich habe keine Mission, mir ist wurst was man von BEV hält. Das man unter dem Gesichtspunkt der CO2 Reduzierung in allen Bereichen stark auf den Ausbau Erneuerbarer und auf Elektrifizierung und Gesamtwirkungsgrade schauen muss ist halt Physik keine Glaubenskriese, klar stehen dadurch die "Ansätze" in Konkurrenz miteinander. Aber Das Strom Günstiger immer günstiger sein wird als irgendwelche verlustbehafteten Produkte mit hohen Anlagenkosten daraus ist jetzt auch nicht gerade von der Hand zu weisen. Das heißt für mich aber immer noch nicht das es nix dagegen geben kann und wird. In einem Echten Freien Markt haben da E-Fuels eine Chance? Ich glaube nicht. Deswegen muss es hier auch Subventionen geben, sonst kannst du das Kind gleichzu Grabe Tragen...im Gegenteil bei einem Echten Freien Markt der Aber mit der Kompensation von CO2 zusammehing würde sich keiner auf E-Fuels stürzen, insofern ist es gar nicht schlecht das hier künstlich ein Markt geschaffen und beworben wird, schlimmer finde ich, dass man den Leuten damit einen hoch stilisierten Heilsbringer serviert an dem sie sich festhalten und zurücklehnen können. Die Tatsachen dazu findet man auch, liest man aber ungern, die sind auch nicht so cool wie die Vorstellung alles beim Alten lassen zu können und "einfach" den Treibstoff zu ersetzen, wie wo und womit und wieviel "mir doch egal Hauptsache..."
Das Problem ist doch, selten ein technologisches, sondern falsch gesetzte Ziele und vorgegebene Wunschzeitpunkte (da sage ich nochmals Planwirtschaft). Wie kann man was für 2035 versprechen bzw. thematisieren. Die Rohölindustrie hat auch Jahrzehnte für die heutige Produktivität benötigt. Selbst die sehr erfolgreichen Bereiche, wie Internet und Smartphone haben zwei Jahrzehnte gebraucht und dass ohne Terminvorgaben, dass bis zum Datum xy jeder Internet und Smartphone haben muss. Vielleicht dauert es mit e-fuels bis 2035 (ich glaube nicht), vielleicht bis 2050, oder 2100. Oder es kommt ganz anders, aber schlimm finde ich es irgendwelche willkürlichen Termine zu planen und danach wahrscheinlich enttäuscht zu sein, dass es nicht so gekommen ist wie geplant wird. Oder man biegt es dann wieder irgendwie zu recht. Revolutionäre Technologiesprünge kann man nicht planen und schon gar nicht vorgeben.
 
Ganz ehrlich… mich interessiert der heutige technische Stand von E Fuels nicht.
Mich würde der Stand in 15 Jahren interessieren.
Da den keiner voraussehen kann, bitte ich einfach darum , die Forschung ihre Arbeit machen zu lassen.
Übrigens, da wir Atomstrom nicht zulassen, werden wir den auch aus dem Ausland zukaufen müssen. Nix anderes als mit E Fuels
 
Ignoranz hilft leider nicht.

Sie ist nur ein Ausdruck alles möge doch irgendwie so weitergehen und ja nicht persönlich einen Anlass geben, nachzudenken.
 
Ignoranz hilft leider nicht.

Sie ist nur ein Ausdruck alles möge doch irgendwie so weitergehen und ja nicht persönlich einen Anlass geben, nachzudenken.
Dem stimme ich absolut zu. Die Realität zu verkennen und die Grenzen der Vorhersehbarkeit bei der Bewertung außen vor zu lassen, ist absolut ignorant!

Das mit dem Nachdenken würde mir schon gefallen, wenn die Entscheidungsträger in Berlin und Brüssel davon Gebrauch machten…👍
 
Ignoranz hilft leider nicht.

Sie ist nur ein Ausdruck alles möge doch irgendwie so weitergehen und ja nicht persönlich einen Anlass geben, nachzudenken.
Wer ignoriert denn was?
Es wird nicht ignoriert, dass die Zeit der Verbrenner in absehbarer Zeit vorbei sein wird….mit fossilen Brennstoffen.
Denn nur das macht Sinn. Alles andere ist Ideologiegequatsche.
Man möge bitte alternative Energien genauso subventionieren wie E Autos. Das wäre fair.
 
Man sollte die Dinge realistisch sehen:

Im Jahre 2230, also in ca. 100 Jahren, wird die USS Enterprise (NCC-1701) in Dienst gestellt werden. Bis dahin müssen wir noch Kleinigkeiten wie den Warpantrieb und das Beamen entwickeln, von vielen anderen Dinge mal ganz abgesehen.
Am 4. April 2063 wird die Enterprise unter Captain Jean-Luc Picard in der Verfolgung der Borg auftauchen, um dem ersten Warp-Flug der Menschheit beizuwohnen, durchgeführt vom Tequila-liebenden Zefren Cochrane. Das sind noch 30 Jahre bis dahin.
Und wir stellen uns die Frage, ob Verbrenner oder nicht?

Bei aller Liebe zum Auto, aber wenn wir nicht bald mal Gas geben (oder das futuristische Equivalent von Gas), dann wird die Menschheit technologisch verkümmern und für ihren eigenen Untergang sorgen.
Wer will das dann den Herren Kirk und Picard erklären, wenn sie dann aus der Zukunft zu uns kommen?
 
Wer will das dann den Herren Kirk und Picard erklären, wenn sie dann aus der Zukunft zu uns kommen?
Wenn die zufällig die Serie zu "Kampfstern Galactica" geguckt haben werden die Herren Kirk u. Picard rechtzeitig Leute runter schicken und uns in unserer Entwicklung pushen... wer weiss... evtl. sind sie schon unter uns (und kleben auf der Strasse 🤣 )
 
Man sollte die Dinge realistisch sehen:

Im Jahre 2230, also in ca. 100 Jahren, wird die USS Enterprise (NCC-1701) in Dienst gestellt werden. Bis dahin müssen wir noch Kleinigkeiten wie den Warpantrieb und das Beamen entwickeln, von vielen anderen Dinge mal ganz abgesehen.
Am 4. April 2063 wird die Enterprise unter Captain Jean-Luc Picard in der Verfolgung der Borg auftauchen, um dem ersten Warp-Flug der Menschheit beizuwohnen, durchgeführt vom Tequila-liebenden Zefren Cochrane. Das sind noch 30 Jahre bis dahin.
Und wir stellen uns die Frage, ob Verbrenner oder nicht?

Bei aller Liebe zum Auto, aber wenn wir nicht bald mal Gas geben (oder das futuristische Equivalent von Gas), dann wird die Menschheit technologisch verkümmern und für ihren eigenen Untergang sorgen.
Wer will das dann den Herren Kirk und Picard erklären, wenn sie dann aus der Zukunft zu uns kommen?

... dann wird die Menschheit technologisch verkümmern und für ihren eigenen Untergang sorgen.

Da ist die Menschheit zum Glück für den Planeten auf dem besten Wege. In Anbetracht der gesammten evolutionären Zeitspanne sind wir eh nur ein Fingerschnipp und da die Natur erstaunliche Fähigkeiten besitzt, sich selbst zu heilen, wird es irgendwann in ferner Zukunft sicher wieder einen gesunden blauen Planeten geben :thumbsup:
 
Das Problem ist doch, selten ein technologisches, sondern falsch gesetzte Ziele und vorgegebene Wunschzeitpunkte (da sage ich nochmals Planwirtschaft). Wie kann man was für 2035 versprechen bzw. thematisieren. Die Rohölindustrie hat auch Jahrzehnte für die heutige Produktivität benötigt. Selbst die sehr erfolgreichen Bereiche, wie Internet und Smartphone haben zwei Jahrzehnte gebraucht und dass ohne Terminvorgaben, dass bis zum Datum xy jeder Internet und Smartphone haben muss. Vielleicht dauert es mit e-fuels bis 2035 (ich glaube nicht), vielleicht bis 2050, oder 2100. Oder es kommt ganz anders, aber schlimm finde ich es irgendwelche willkürlichen Termine zu planen und danach wahrscheinlich enttäuscht zu sein, dass es nicht so gekommen ist wie geplant wird. Oder man biegt es dann wieder irgendwie zu recht. Revolutionäre Technologiesprünge kann man nicht planen und schon gar nicht vorgeben.
also normalerweise würde ein Ingenieur oder Techniker das doch überall auf der Welt so lösen:

1. man baut eine NEUE Brücke
2. dann erst reisst man die ALTE ab

...
na, merkt Ihr was? Finde den Fehler in D/EU......:roflmao:
 
@3.0ti
Bei deinem Vergleich hasst du leider Äpfel mit Birnen verglichen.. 52,2 Mio Tonnen deiner Quelle sind umgerechnet auf etwas über 65.000 Millionen Liter (Faktor Benzin 1.333 l/t, Faktor Diesel 1190 l/t)
Meine Zahlen beschränken sich auf Otto-/Dieselkraftstoff, nicht auf LNG und den Bioanteil. Sie dienen nur einem Vergleich.
Wie bereits verlinkt werden in Haru Oni aktuell pro Tag ca. 7 Tankfüllungen eines Kleinwagens produziert, wo man längst viel weiter sein wollte. Und offenbar wie sich jetzt gezeigt hat nichtmal echter E-Fuel, diese Herausforderung gilt es auch noch zu meistern, das alles unter dem Hintergrund das der Bauantrag für den Windpark zur Erweiterung der Anlage unlängst zurück gezogen wurde...(auch bereits verlinkt)
Aber gut - 550 Mio Liter pro Jahr im Bestcase - schaun wir mal.
Selbstverständlich ist die Anlage in Chile momentan ein Pilot. Man hat gezeigt, dass dieses Konzept nicht nur auf dem Papier funktioniert. Jetzt geht es in die Skalierungsphase. Weitere Anlagen dieser Art werden rund um den Globus folgen. Daher ist der jetzige output in Chile und wer die drei Fässer eFuel bekommt völlig uninteressant, außer man möchte das Thema beerdigen.
Wollten wir unseren Autoverkehr mit E-Fuels aus Chile betreiben müssten wir deren aktuelle Stromproduktion mal eben verachtfachen - rein erneuerbar versteht sich. Die Chilener werden natürlich nur die Dollas sehen und sich gerne 10.000e neuer Windräder aufs Land stellen lassen damit wir weiter Verbrenner fahren können. Wir heulen bei jedem Windrad auf Deutschem Boden, gehen aber gleichermaßen davon aus das sich aller Herren Fremde Länder von uns energetisch kolonisieren lassen.
Die westliche Welt hatte im Ölzeitalter nie ein Problem damit fremde Länder freundlich um Energie zu bitten. :) :-) Das wird sich nicht ändern. In Chile, Australien oder einer anderen Wüste heult niemand über Windräder, weil dort niemand lebt. Man kann sehr gut beobachten, dass sich der Mensch aus Gegenden extremer Wetterbedingungen fernhält und in "ruhigere" Gebiete zieht, Thema Klimaflucht. Nicht umsonst gibt es den Traum die Welt aus der Wüste Saharas mit Ökoenergie zu versorgen. Ich kann mir für Europa eine eFuels Anlage in der Wüste vorstellen.
 
Meine Zahlen beschränken sich auf Otto-/Dieselkraftstoff, nicht auf LNG und den Bioanteil. Sie dienen nur einem Vergleich.
Ja dann solltest du aber auch richtig rechnen.
Deine Zahlen bzw das Bild was im Vergleich entstand war leider schlicht falsch. Bestimmt war es ein Tippfehler Punkt und Komma bei deiner Literangabe zu vertauschen, nur so bist du um den Faktor 1000+X falsch. Und man könnte sofort Schlussfolgern "Wow das reicht ja Dicke"... Pustekuchen
Sorry wenn ich das so deutlich sage, aber wenn dann Leute gleich mit einem Like auf diesen Beitrag anspringen und Ihnen dabei nichts auffällt spricht das auch für sich...

Nichts für ungut :11smiley2 ich halte mich nicht für Grösus, nen Glaskugelleser oder gar unfehlbar aber unter dem Hintergrund den Vorwurf zu machen, die die den Großflächigen Einsatz und Durchsetzung von E Fuels technisch (!) zumindest mal in Frage stellen sind Germanisten = können nicht rechnen, ist das Eis dünn, sonst würde ich auch nicht darauf rum reiten.

(Und ich war mal kurz ;) mit ner Germanistin zusammen, dieses Völkchen hab ich sehr weltfremd erlebt...)

Die 65.000 Millionen Liter im Jahr für den Diesel und Benzinverbrauch in D entsprechen übrigens auch dem was das Umweltbundesamt angibt, hatte ich ganz zu anfangs dieses Thread schon mal erwähnt.


also normalerweise würde ein Ingenieur oder Techniker das doch überall auf der Welt so lösen:

1. man baut eine NEUE Brücke
2. dann erst reisst man die ALTE ab

...
na, merkt Ihr was? Finde den Fehler in D/EU......:roflmao:
Ja man kennts, 2010 "hurra wir schalten schnell alles ab", dann 10 Jahre lang die Alternativen verhindert statt was logisch wäre massiv gebaut und gefördert. Und als die klapprige Brücke praktisch nur noch ein schmaler Grad war rum gehäult die verblieben 5-6% Strom (Primärenegie 3%) noch dazu Grundlast würden uns ganz bestimmt den Arsch retten, ja für eine "Ingenieursgesellschaft" stellen wir uns schon reichlich dumm an.
 
Ja dann solltest du aber auch richtig rechnen.
Deine Zahlen bzw das Bild was im Vergleich entstand war leider schlicht falsch. Bestimmt war es ein Tippfehler Punkt und Komma bei deiner Literangabe zu vertauschen, nur so bist du um den Faktor 1000+X falsch. Und man könnte sofort Schlussfolgern "Wow das reicht ja Dicke"... Pustekuchen
Sorry wenn ich das so deutlich sage, aber wenn dann Leute gleich mit einem Like auf diesen Beitrag anspringen und Ihnen dabei nichts auffällt spricht das auch für sich...
Wo siehst du den Rechenfehler?
 
Was mir auffällt, dass eigentlich wenig über Maßnahmen und Technologien zur CO2 bzw äquivalente Gase, Aufnahme aus der Atmosphäre und Bindung gesprochen wird. Das hat die Natur ja gemacht, sonst hätten wir jetzt keine fossilen Ressourcen in der Erde. Es muss doch einfach nur etwas mehr gebunden werden, als freigesetzt wird. 😏
 
Was mir auffällt, dass eigentlich wenig über Maßnahmen und Technologien zur CO2 bzw äquivalente Gase, Aufnahme aus der Atmosphäre und Bindung gesprochen wird. Das hat die Natur ja gemacht, sonst hätten wir jetzt keine fossilen Ressourcen in der Erde. Es muss doch einfach nur etwas mehr gebunden werden, als freigesetzt wird. 😏
Es gibt ja schon sehr große CCS-Anlagen, die das leisten. Allerdings ist es kein lukratives Geschäftsmodell.
 
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