Alles zur E-Mobiltät

Ich habe mit einer ewe-go Karte geholt - damit kann ich an fast allen Ladesäulen ohne Abo oder sonstiges Gedöns immer zum einheitlichen Preis von 62 ct/kWh laden. Natürlich geht es auch günstiger - aber für mich als Gelegenheits-Fremdlader der sonst nur zu Hause läd die einfachste unkomplizierteste Lösung.
Tanke aktuell für 25ct/kwh an der Wallbox, demnächst in der Zeit von 0.00-5.00 für 18ct/kwh, restliche Zeit 28ct.

Bezüglich des iX3, bin mal gespannt wie die Konkurrenz reagiert. Hatte eigentlich nicht vor mir in diesem Leben einen BMW mit 4 Türen zu kaufen. Bei so einem Vernunftauto stört mich auch das BMW Garantiegebaren. Maximal 3 Jahre ist mir dann einfach zu wenig, hoffe auf die Japaner oder Südkoreaner.
 
… Nicht falsch verstehen und nicht persönlich - aber genau das finde ich an der ganzen Diskusion immer völlig außerhalb der Realität …
Es ist vielleicht eher außerhalb deiner Realität. Wenn du gerne Zeit an der Raststätte verbringst, dann passt das für dich halt. Andere machen dagegen nur kurze Tankstopps und haben auch überhaupt keine Lust auf das - jedenfalls aktuell noch nervige - Ladechaos außerhalb des eigenen Grundstücks.

So muss halt jeder sehen, was für ihn selbst gut passt. 🤷‍♂️ Vor allem muss man nicht andauernd und ausschweifend versuchen, die einen vom anderen zu überzeugen.
 
Es ist vielleicht eher außerhalb deiner Realität. Wenn du gerne Zeit an der Raststätte verbringst, dann passt das für dich halt. Andere machen dagegen nur kurze Tankstopps und haben auch überhaupt keine Lust auf das - jedenfalls aktuell noch nervige - Ladechaos außerhalb des eigenen Grundstücks.

So muss halt jeder sehen, was für ihn selbst gut passt. 🤷‍♂️ Vor allem muss man nicht andauernd und ausschweifend versuchen, die einen vom anderen zu überzeugen.

Hier will keiner einen anderen überzeugen.... Klar muss jeder wissen was für ihn selber passt.... Aber ehrlicherweise muss man sich auch den Titel des Threats hier anschauen..... Was erwartest du wenn du hier reinschaust?
Hier bekommst du nun Mal Erfahrungen von Leuten die sich auf das Thema E-Mobilität eingelassen haben - und komischerweise liest man hier von keinem Ladechaos außerhalb der eigenen Wallbox....?
Das bekommt man meist nur am Stammtisch zu hören von Leuten die es selbst nicht ausprobiert haben, aber genau wissen dass es nur Chaos mit dem Laden ist weil ihnen das irgendjemand erzählt hat der es von einem Bekannten gehört hat.....🙄😉
Wer sich aber erstmal mit dem Thema beschäftigen möchte, fragt nun Mal besser Leute die es SELBER ausprobiert haben und entsprechende eigene Erfahrungen gesammelt haben.....😉
Ich selber war jahrelang überzeugt dass Elektromobilität der falsche Weg ist und habe meine Meinung auch oft genug verteidigt - aber je mehr ich mich ehrlich mit dem Thema auseinander gesetzt habe, umso größer wurden die Zweifel .... Bis ich zusammen mit meiner Frau beschlossen haben das es eigentlich für unsere Ansprüche im Moment gar keine Alternativen mehr gibt und wir den Schritt mit einem gebrauchten E-Auto gewagt haben.... Sogar von 0 auf 100 mit einer Fernreise von über 600km bei Abholung des Fahrzeugs.... von Schwager eine App empfehlen lassen, und los ging es.... Ohne jedes Ladechaos völlig problemlos ohne großen Zeitverlust.....😉
Und wenn ich die letzten Wochen die täglichen Schlagzeilen über die hohen Spritpreise lese....😎
Für das Arbeitstier im Fuhrpark - dem alten Diesel der den Wohnwagen ziehen muss - da gibt es leider noch keine wirkliche Alternative - denn DAS wäre ein wirkliches Ladechaos mit Ab und Anhängen verbunden mit geringer Reichweite.....
Also muss der noch bleiben, ich beobachte die weitere Entwicklung bis es auch da für mich eine passende Alternative gibt...😉
Der Diesel wird jedenfalls nicht die Zukunft sein - das sollte inzwischen jedem klar sein... Oder es ist halt dann entsprechend teuer wenn man keine Alternativen hat...🤷
 
Hier bekommst du nun Mal Erfahrungen von Leuten die sich auf das Thema E-Mobilität eingelassen haben - und komischerweise liest man hier von keinem Ladechaos außerhalb der eigenen Wallbox....?
Das bekommt man meist nur am Stammtisch zu hören von Leuten die es selbst nicht ausprobiert haben, aber genau wissen dass es nur Chaos mit dem Laden ist weil ihnen das irgendjemand erzählt hat der es von einem Bekannten gehört hat.....🙄😉
Und genau das ist das Problem der E-Jünger, solche Unterstellungen, meinst du wirklich, dass jemand hier, der sich noch gegen ein E-Auto entscheidet, sich von Stammtischgeschwätz blenden lässt, wir sind alle alt genug um das individuell zu entscheiden, was in der jetzigen Situation für uns das Richtige ist.
Ich selber habe keine Wallbox, wir haben im Umkreis von 5 km nur eine Schnellladesäule mit zwei Anschlüssen und die sind meistens belegt oder wenn frei, kann es passieren, dass die Leistung auf 20 % gedrosselt wird. Diese Ladesäule ist direkt neben meinem Lager und ich sehe täglich Leute, die dort im oder neben dem Auto verharren und darauf warten, dass die Ladung wieder für ein paar km reicht.
Die E-Mobilität wird wohl die Zukunft sein, aber ist imho noch nicht ausgegoren und auch nicht für jeden das richtige, also unterlasst es bitte andere zu bevormunden.

Ist wie beim Rauchen, die Ex-Raucher sind die Schlimnsten.
 
...
Es wird jetzt wieder eine Förderung für Ladeinfrastruktur geben, allerdings ausschließlich für Mehrfamilienhäuser, vielleicht hilft das?

Zitat:
"Insgesamt steht ein Fördervolumen von bis zu 500 Mio. Euro bereit. Die Ladeleistung pro Ladepunkt darf maximal 22 kW betragen. Interessierte können ihren Antrag auf Förderung ab dem 15. April 2026 einreichen.
Der Förderbetrag je zu elektrifizierendem Stellplatz beträgt:

  • maximal 1.300 Euro ohne installierte Wallbox,
  • maximal 1.500 Euro mit Wallbox oder
  • maximal 2.000 Euro mit einem Ladepunkt, der bidirektionales Laden unterstützt.
(...) Bedingung für den Erhalt der Förderung, dass mindestens 20 Prozent der vorhandenen Stellplätze eines Mehrparteienhauses vorverkabelt werden müssen. Zudem müssen immer mindestens sechs Stellplätze in oder an einem Mehrparteienhaus elektrifiziert werden."

...
Genau damit befasse ich mich in der kommenden Woche für 2 WEGs als Verwaltungsbeirat. Neben den technischen Aspekten (zur Verfügungstellung einer ausreichenden Versorgung, Lademanagement) gilt es auch die Kabelwege zu untersuchen (1 Garage wird durch einen Durchgang zur Außentreppe vom Gebäudekörper abgeschnitten).

Bei einem 6-Fam.-Gebäude bedeutet das, dass ein einstimmiger Beschluss gefasst werden muss, um die Förderung für die Elektrifizierung der 6 Stell- bzw. Garagenplätze zu bekommen. Da die Installationskosten die Förderung übersteigen werden. Das Problem wird sein, dass nur eine Gegenstimme ausreicht (deren Stellplatz natürlich dann konsequenterweise auch nicht elektrifiziert wird), um das Projekt zum Scheitern zu bringen. Als Vermieter einer Wohnung in Top-Lage muss man nicht zwingend die Vermietbarkeit durch eine zur Wohnung gehörenden Wallbox steigern - es melden sich bei einer Ausschreibung i.d.R. auch so schon mind. 70 Interessenten am ersten Tag, wovon mind. 10 als Mieter in Frage kommen.

3 der Wohnungen werden von den jeweiligen Eigentümern bewohnt - 3 werden vermietet.

Selbst mache ich meine Stimme als Vermieter von der Höhe der zusätzlich zu tragenden Kosten abhängig. Die derzeitigen Mieter haben kein eAuto - also kann ich hier den Mehrwert einer Wallbox nicht in Form einer höheren Miete einpreisen - was auch für deren Elektrifizierung gilt. Auf die Zukunft gerichtet, würde ich hier trotzdem etwas Geld investieren - auch wenn sich dadurch zunächst keine Rendite ergibt. Ob die anderen beiden Vermieter auch so denken werden, wird sich bei der nächsten Eigentümerversammlung zeigen.

Die Rahmenbedingungen des Förderprogrammes für Mehrfamilienhäuser sind da für kleinere Gebäude unglücklich gezurrt.

Anders sieht es bei dem anderen Gebäude mit 14 WE aus - da dürften die Chancen größer sein, mindestens 6 Stellplätze zu elektrifizieren. Doch auch das wird nicht zum Alleingang, denn 12 Plätze befinden sich in Doppelparkern - deren Ladesäulen auf den Parkbühnen inkl. der flexiblen Kabelführungen deutlich teurer ausfallen dürften. Hier droht das K.O. über die Installationskosten. Die Doppelparker grenzen allerdings viele Automodelle wegen der maximalen Höhe (1,53 m), die für die vorhandenen Doppelparker zulässig sind, aus. Damit wird es sogar bei Kleinwagen, wie etwa dem Renault 5, eng. Dessen feste Dachantenne würde leider beim Einfahren am Querträger der Bühne hängen bleiben.

Der Hausanschluss dürfte mit Sicherheit nicht dafür ausreichen, alle Stellplätze gleichzeitig zu versorgen - also ist hier ein Lademanagement erforderlich.

Diese beiden Fälle zeigen auf, dass es nicht so einfach ist, Wallboxen in Mehrfamilienhäusern mit WEG zu installieren. Die Zielgruppe für die Fördermittel werden sich wohl eher bei den größeren Wohnungsvermietern befinden. Egal - die Vorgespräche und Vorbereitung des jeweiligen Tagesordnungspunktes übernehme ich gerne.
 
Hier will keiner einen anderen überzeugen....
Doch, genau diese Tendenz gab und gibt es u.a. hier in diesem Fred immer wieder und unzählige Male, teilweise gar massiv penetrant. Auch du fährst vorstehend mit Stil, Ton und „Inhalt“ schon wieder auf dieser Schiene.

Das hat häufig etwas von „… wenn wir keinen Spaß mehr haben, sollen andere gefälligst auch keinen mehr haben.“ 🤭

Ich persönlich finde es ja vor allem beachtenswert, dass GM jüngst einen feinen V8-Sauger mit stattlichen 6,7 Litern auf den Markt gebracht hat. So lässt sich die Elektromobilität dann doch sehr ordentlich aushalten. :) :-)
 
@Brummm @H-P
Es hilft allerdings auch nichts, wenn man sich Begriffe wie "Jünger" und ähnliches an den Kopp wirft und sich mit den immer selben "Argumenten" im Kreis dreht.
Und das die E-Mobilität aktuell und auf voraussehbare Zeit eben NICHT alternativlos für 50Mio. PKW in diesem Lande ist steht doch inzwischen außer Frage...... oder sehe ich das allein so?

Ich möchte das hier auch ein für allemal klarstellen, ICH werde einen Teufel tun und einen auf Missionar machen. Das ist nicht meine Aufgabe oder Pflicht, dafür hab ich auch keine Zeit übrig und schon gar keine Lust drauf (und ich bin da sicher nicht allein).
Mir sind dieses WE wieder einige Oldies entgegengekommen und ich habe auch einige parken sehen und war, wie immer, sehr begeistert, das unser automobiles Kulturgut erhalten UND bewegt wird. Aber dieses Thema ist eben der falsche Ort dafür.

@H-P
Nur aus Neugier..... von welchem Anbieter ist diese DC-Ladesäule die die Leistung auf 20% reduziert sobald zwei Autos dranhängen und wieviel haut das Ding maximal raus?
Ich habe das leider noch nicht live gesehen,an den Säulen an denen ich geladen hatte war es maximal Halbierung (in meinem Fall meist 75kW da 150kW-Säulen)

Vielen Dank im Voraus.


Greetz

Cap
 
Die E-Mobilität wird wohl die Zukunft sein, aber ist imho noch nicht ausgegoren und auch nicht für jeden das richtige, also unterlasst es bitte andere zu bevormunden.

Ist wie beim Rauchen, die Ex-Raucher sind die Schlimnsten.
Das die E-Mail Mobilität nicht für jeden das richtige ist - habe ich jetzt oft genug erwähnt - siehe mein alter Diesel der im Moment alternativlos ist und auch mein alter Käfer und mein Z4 werden bei mir bleiben.
Bevormunden.... Klingt spaßig in einem Threat der ausschließlich für die E-Mobilität gedacht ist..... Hier muss doch keiner mitlesen den das Thema nicht interessiert?!?!
Hier geht es doch lediglich darum Neuigkeiten, Erfahrungen - ob positiv oder negativ zur E-Mobilitat zu sammeln um Interessierten oder Unschlüssigen mit Informationen zu helfen.

Und an der Feststellung mit den ex-Räuchern.... Ja.... Da ist eindeutig was dran.....100 Prozent Zustimmung.... Ich weiß von was ich rede...😉🚬
 
Das die E-Mail Mobilität nicht für jeden das richtige ist - habe ich jetzt oft genug erwähnt - siehe mein alter Diesel der im Moment alternativlos ist und auch mein alter Käfer und mein Z4 werden bei mir bleiben.
Bevormunden.... Klingt spaßig in einem Threat der ausschließlich für die E-Mobilität gedacht ist..... Hier muss doch keiner mitlesen den das Thema nicht interessiert?!?!
Hier geht es doch lediglich darum Neuigkeiten, Erfahrungen - ob positiv oder negativ zur E-Mobilitat zu sammeln um Interessierten oder Unschlüssigen mit Informationen zu helfen.

Und an der Feststellung mit den ex-Räuchern.... Ja.... Da ist eindeutig was dran.....100 Prozent Zustimmung.... Ich weiß von was ich rede...😉🚬
Nee, du unterstellst Leuten, die noch kein E-Auto wollen, dass sie sich von Stammtischparolen blenden lassen, für mich einfach keine Art eine Diskussion zu führen.
Egal, einer mehr auf der Liste.
 
@Brummm @H-P


@H-P
Nur aus Neugier..... von welchem Anbieter ist diese DC-Ladesäule die die Leistung auf 20% reduziert sobald zwei Autos dranhängen und wieviel haut das Ding maximal raus?
Ich habe das leider noch nicht live gesehen,an den Säulen an denen ich geladen hatte war es maximal Halbierung (in meinem Fall meist 75kW da 150kW-Säulen)
Spielt zwar keine Rolle, aber wenn du es wissen willst, ist von den Gemeindewerken hier, integriert in einen Ladeverbund für ganz Nordbayern. Im Übrigen stand ich da an einem Samstag Vormittag allein an der Säule. Nach 15 min bin ich dann entnervt ins Lager und habe den Diesel geholt, deswegen verteufele ich aber nicht das ganze E Gedöns.
Hatte leider keine Zeit aweil ein Buch zu lesen,
 
ich nutze das, hau einfach raus, tagge mich aber mit einem @ZettiMarkus damit ich es sehe.

Evtl lohnt sich ja ein eigener Thread im Café Bereich dafür.

Alternativ gibts deren Blog und auf github die „Discussions“, auf deutsch als auch englisch
evcc, jetzt mal :-)
@ZettiMarkus

Ich hab mal meine Frage auf Github gepostet: Setup possible? PV inverter without internet; wallbox with internet (GSM); managing solar charging through WiFi? · evcc-io evcc · Discussion #29059

Vielleicht kann ja einer von Euch hierzu was beitragen?
Bitte mich auch bei der Antwort taggen, @MikRo

VG,
Mike
 
Nee, du unterstellst Leuten, die noch kein E-Auto wollen, dass sie sich von Stammtischparolen blenden lassen, für mich einfach keine Art eine Diskussion zu führen.
Egal, einer mehr auf der Liste.
Nein - das unterstellte ich keinem!
Sondern das sind MEINE Erfahrungen zu dem Thema die ich in den letzten Monaten gemacht habe als ich auf der Suche nach Infos war.
In solchen Threats wie diesem - überwiegend positive Erfahrungen, an anderen Stellen wo es definitiv noch keine eigenen Erfahrungen gab sondern nur mit höheren Sagen argumentiert wurde - wird überwiegend Negativstimmung verbreitet......
Aber wenn du selber Erfahrungen gesammelt hast - auch negative - will die dir doch keiner streitig machen oder anzweifeln - sondern es hilft unentschlossenen das richtige für SICH zu finden...
 
Genau damit befasse ich mich in der kommenden Woche für 2 WEGs als Verwaltungsbeirat. Neben den technischen Aspekten (zur Verfügungstellung einer ausreichenden Versorgung, Lademanagement) gilt es auch die Kabelwege zu untersuchen (1 Garage wird durch einen Durchgang zur Außentreppe vom Gebäudekörper abgeschnitten).
@Kitzblitz Ich bin schon gespannt, ob das Thema durch die Förderung bei uns dieses Jahr in der Eigentümerversammlung aufkommt. Habe selbst als WEG-Verwaltungsbeirat vor zwei Jahren den Stellplatz zu meiner Eigentumswohnung in Deutschland mit einer Wallbox ausstatten lassen - mit allen Risiken und Nachteilen als Vorreiter. Damals wollte noch niemand etwas von Elektrifizierung der Stellplätze wissen und man kam mit wildesten Argumenten, warum man keine Wallbox in der TG möchte - aber auch mein Vorschlag einer Gemeinschafts-Ladesäule auf einem der Allgemeinparkplätze aussen wurde abgelehnt.


@CF01 Dass auch an Schnellladeparks mit Lastmanagement gearbeitet wird, durfte ich leider erst heute an einem Ionity-Ladepark im Allgäu an der A96 feststellen. Auslastung hoch. Zunächst waren noch ein paar Säulen frei und mein e-tron ging gleich nach dem Anstecken mit der Ladeleistung sauber hoch, wie ich es gewohnt bin. Innerhalb weniger Minuten haben dann noch weitere Fahrzeuge angesteckt, sodass nur noch zwei Säulen frei waren - und ich habe erschrocken festgestellt, dass mein Auto plätzlich noch 55 Minuten Ladezeit für die eingestellten 100% angezeigt hat. Ursache: Er hat nur noch mit knapp 75 KW geladen - und das weit vor 50%. Entsprechend langsam war es heute und aus geplanten 25 Minuten Ladestop wurden dann 40 Minuten.
Solche Erlebnisse habe ich leider in letzter Zeit immer wieder - und das darf eigentlich nicht sein. Da wird sich noch mancher wundern, wenn er seinen 800V i3, iX3, etc. hat und mit dem Status Quo der Ladeinfrastruktur konfrontiert wird. Gerade mit 800V fallen die Defizite der Infrastruktur im Langstreckenbetrieb schon auf.

Mein Schlimmstes Erlebnis bezüglich Lastmanagement beim HPC laden war mit dem 800V e-tron GT an einer Raststation in Österreich. Dort gibt es eine e-LKW Ladesäule mit relativ hoher Ladeleistung und es hat auch ein LKW geladen. Ich war schon etwas genervt bei der Anfahrt, weil ich schon gesehen habe, dass nur noch eine der normalen PKW-HPC-Ladesäulen frei ist und ich somit beim heranfahren mit Leistungsteilung auf 150 KW Peak gerechnet habe. Die tatsächliche Ladeleistung hat dann aber für noch mehr Frustration gesorgt. Keine 45 KW hat der e-tron GT erhalten. Bin dann um die PKW-Säulen geschlendert und die haben alle nur knapp 50 KW erhalten. Nach 9 Minuten Biopause und kurzem Einkauf waren gerade einmal 6,9 kWh geladen. Das hatte bei dem ca. 95 kWh Brutto-Akku so keinen Sinn und ich bin also 20 KM weiter zum nächsten Ladepark. Dort hat der GT sofort mit den üblichen 260 KW losgelegt. Das Lastmanagement an der Raststation hat mich natürlich massiv Zeit gekostet und ist nicht das, was man sich auf Geschäftsreise wünscht.
Ich frage mich seither, ob die Zukunft der e-Mobilität tatsächlich so aussehen soll, dass die PKW leistungsmässig beschnitten werden, wenn es mehr e-LKW gibt. Das wäre ein absoltes NoGo.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,
hab’s gelesen, kann aber nicht allzuviel dazu beitragen.
Zumindest braucht der Wechselrichter und eine Messstelle (zB ein Shelly 3EM PRO) eine Netzwerkverbindung, Internet muss nicht unbedingt sein, es geht ja darum, dass die evcc Instanz irgendwie an Werte kommt.

Die Fritzbox und ggf. ein AVM Repeater könnten hier auch hilfreich sein, um eine Funkbrücke aufzubauen, wenn man kein Kabel mag. Je nach Stromverteilung gäbs auch Powerline, viele Daten gehen da ja nicht drüber, nur ne stabile Verbindung wird benötigt.

Hoffe das hilft etwas, gern mehr Input.

Gruss
Markus
 
Es ist vielleicht eher außerhalb deiner Realität. Wenn du gerne Zeit an der Raststätte verbringst, dann passt das für dich halt. Andere machen dagegen nur kurze Tankstopps und haben auch überhaupt keine Lust auf das - jedenfalls aktuell noch nervige - Ladechaos außerhalb des eigenen Grundstücks.
Ich verstehe doch den Punkt (s.u.). Aber von "man steht 45min an Autobahnrastsätten rum" zu "man verbringt gerne Zeit an der Raststätte" macht die Aussage nicht wirklich besser.
ICH verbringe jedenfalls nicht pauschal gerne Zeit an Rastsätten. Ich hatte erst kürzlich meine Relaität aufgezeigt. Was man mir aber gerne unterstellen kann (und ich <- da auch ausgeführt habe) - ich nutze gern ein richtiges Klo bei dem ich mir "danach" und nach einigen hundert km auch mal die Hände waschen kann (für rund 50% der Bevölkerung gilt das biologisch begründet sowieso...) und ich trinke nach 3h Fahrt gerne mal nen Kaffee und dann will ich diesen nicht aus nem ollen Pappbecher wo der Milchschaum an der Seite klebt, man sich beim ersten Schluck die Gusche verbrennt und wenig später ne kalte Brühe hat und sowieso alles nach Papp schmeckt...insofern brauche ich selbst alleine einfach immer über 20min für nen Stopp, selbst wenn der gar nicht so lang sein müsste. Das reicht für die in meinem Fall über 5 Jahre alte E-Auto Technologie mehr als aus, so dass es mich zeitlich nicht einschränkt. Bei den neuen Lade-/und Reichweitenkönigen (die natürlich auch bezahlt werden wollen), bin ich mir sicher, das zumindest MEIN Biorithmus sich früher meldet, und selbst Wildpinkeln und Kaffee2Go Becher holen kombiniert mit nem kurzen Ladestopp reichen würde.

So muss halt jeder sehen, was für ihn selbst gut passt. 🤷‍♂️
Absolut 😀
Vor allem muss man nicht andauernd und ausschweifend versuchen, die einen vom anderen zu überzeugen.
Naja wir sind hier im Café da gehts um den Austausch. Ich jedenfalls möchte mit MEINEN Erfahrungen die ich dazu beitrage niemanden bekehren. Aber mir ging es eben eingangs unabhängig deiner Person um das genannte Statement man würde 45min an AB Rastsätten rum stehen, was man eben immer wieder hört liest und in der Praxis in aller Regel absolut nicht zu trifft, dass ist in sofern keine Überzeugungsarbeit sondern einfach nur ne emotionslose Klarstellung.
 
Hi,
hab’s gelesen, kann aber nicht allzuviel dazu beitragen.
Zumindest braucht der Wechselrichter und eine Messstelle (zB ein Shelly 3EM PRO) eine Netzwerkverbindung, Internet muss nicht unbedingt sein, es geht ja darum, dass die evcc Instanz irgendwie an Werte kommt.

Die Fritzbox und ggf. ein AVM Repeater könnten hier auch hilfreich sein, um eine Funkbrücke aufzubauen, wenn man kein Kabel mag. Je nach Stromverteilung gäbs auch Powerline, viele Daten gehen da ja nicht drüber, nur ne stabile Verbindung wird benötigt.

Hoffe das hilft etwas, gern mehr Input.

Gruss
Markus
Bei uns ist noch ein Huawei Power Smart Meter DTSU666-H verbaut. Müsste dieses nicht schon die Werte an den Huawei Wechselrichter weitergeben, und dieser kommuniziert sie über das Smart-Dongle dann in Richtung evcc?
 
Bei uns ist noch ein Huawei Power Smart Meter DTSU666-H verbaut. Müsste dieses nicht schon die Werte an den Huawei Wechselrichter weitergeben, und dieser kommuniziert sie über das Smart-Dongle dann in Richtung evcc?
Als Huawei, aber nicht evcc Nutzer melde ich mich mal dazu. Den smart dongle auszulesen ist generell ein Krampf, und langsam ist das Teil auch noch. Als ich noch nen Fronius Wechselrichter hatte war das vergleichsweise sehr viel einfacher. Aber es geht auch mit Huawei dafür musst du aber definitiv erst die API über den Installateur Zugang freischalten (lassen) und diese dann wiederum korrekt übers web auslesen. Ich bin mir fast sicher evcc kann das (mittlerweile), irgendwie. Aber da musst du dich einlesen. Also wie du in evcc korrekt die Huawei API auslesen kannst. Meine openWB hatte anfangs mit Huawei auch so seine Probleme und nur war das vor zwei Jahren der Grund warum ich mit Homeassistent angefangen habe, denn da gibt es eine gute Möglichkeit die API mit einer Huawei Integration auszulesen und dann kannst du mir den Daten anstellen was du willst und so bspw. per MQTT sonst wo hin weiterleiten. Von der Datenübertragung her kommend noch einfacher geht es wenn du statt evcc selber einfach Homeassistent installierst, da dann das Huawei Plugin und dann ebenso noch evcc auf deiner Homeassistent Instanz installierst. Aber wie gesagt muss es dafür Anleitungen oder Forenratschläge geben wenn man danach sucht. Jeder Wechselrichter will anders ausgelesen werden, da gibt es keinen Guru der für jede Kombination pauschal alles kann. Außer natürlich du hast Glück und @ZettiMarkus hat zufällig auch ein Huawei System bei sich mit evcc laufen...
Und wenn dir das alles zu blöd ist, installiere nen Shelly 3EM.
 
Seit nunmehr 50.000 km laden wir ohne Wallbox, einfach nur an der 230 V Steckdose. Klappt super und wir haben noch nicht einmal auf irgendwas verzichten müssen.

Kostenpunkt - Null EURO

Das damalige Angebot lag incl. Wallbox und Montage bei fast 4.000 €. Darauf haben wir dankend verzichtet. Die Steckdose war bereits vorhanden. Wer als letzter fährt steckt abends eben das Ladekabel ein. Aufwand = wenige Sekunden. Am nächsten Morgen sind dann wieder gute 30 kw zusätzlich in der Batterie. Das reicht bei unserem Verbrauch für gut 200 km (Durchschniitsverbrauch über die gesamte Distanz bisher 15,2 kw/100 km).

Wir nutzen den Stromer als daily driver. Auch um mal eben zum Ijsselmeer zu fahren. Oder nach Zeeland, oder wohin auch immer.

Aber wer es immer eilig hat, der braucht so eine Wallbox - dann kostet es eben ein paar Taler mehr.
 
@MikRo @Ucla schaut in der Doku nach dem unterstützten Geräten https://docs.evcc.io/docs/devices/meters
ich zitiere mich mal selbst, musste heute morgen zwischen Tür und Angel schnell gehen.

Zum Einlesen ist Vorüberlegungen | evcc - Sonne tanken ☀️🚘 sicherlich nochmal eine gute Anlaufstelle.
Wechselrichter, Wallbox und ggf auch Speicher stellen ihre Werte idR auslesbar zur Verfügung, die Geräte sollten vorher wie im vorangegangenem Link aber mal angeschaut werden, ob die auf der Liste sind.

Eine entsprechende Messstelle (ich hab hier SMA Wechselrichter, SMA Home Manager 2.0 und BYD Speicher) gibt dann im Detail an, wie der Strom fließt, innerhalb des Hauses (Erzeugung/Verbrauch) als auch ob bezogen oder eingespeist wird.

Es scheint wohl auch ohne auslesbaren Zähler zu gehen, aber das ist dann wie dieser ominöse "Wetterstein", wenn nass: """"/hat """", Stein Wackelt: Wind bis Sturm, Stein weg: starker Sturm etc... und nur ein grobes Schätzeisen

Um das Überschussladen also korrekt umzusetzen ist eine Messstelle nötig.

Das mit dem Abrechnen im Github Post ist mir noch nicht so ganz verständlich (invoicing), handelt es sich um einen Dienstwagen, der dann die Ladung vom Arbeitgeber bezahlt bekommt oder geht es allgemein darum die Wallbox zu teilen?
 
Seit nunmehr 50.000 km laden wir ohne Wallbox, einfach nur an der 230 V Steckdose. Klappt super und wir haben noch nicht einmal auf irgendwas verzichten müssen.

Kostenpunkt - Null EURO

Das damalige Angebot lag incl. Wallbox und Montage bei fast 4.000 €. Darauf haben wir dankend verzichtet. Die Steckdose war bereits vorhanden. Wer als letzter fährt steckt abends eben das Ladekabel ein. Aufwand = wenige Sekunden. Am nächsten Morgen sind dann wieder gute 30 kw zusätzlich in der Batterie. Das reicht bei unserem Verbrauch für gut 200 km (Durchschniitsverbrauch über die gesamte Distanz bisher 15,2 kw/100 km).

Wir nutzen den Stromer als daily driver. Auch um mal eben zum Ijsselmeer zu fahren. Oder nach Zeeland, oder wohin auch immer.

Aber wer es immer eilig hat, der braucht so eine Wallbox - dann kostet es eben ein paar Taler mehr.
Das hört sich gut an. Einzig Problem beim Laden über die Steckdose sind die Ladeverluste oder ist das mit aktuellen Ladegeräten schon besser geworden?
 
Das hört sich gut an. Einzig Problem beim Laden über die Steckdose sind die Ladeverluste oder ist das mit aktuellen Ladegeräten schon besser geworden?
Keine Ahnung ob es da irgendwelche Verluste beim Laden gibt. Ich sehe da wirklich nur Vorteile.

Ne Menge Geld gespart - da werde ich ein paar Verluste bei der Ladung (falls es die überhaupt geben sollte) wohl verkraften.

Langsame, und damit schonende Ladung der Batterie

Wir benutzen das Auto als daily driver mit ca. 40 - 50 km pro Tag. Vorsichtshalber hängen wir das Auto dann so alle drei Tage nachts an die 230V Steckdose. Wir laden mit 2.300W - somit ist gewährleistet das am nächsten Morgen die Batterie wieder rappelvoll ist (Standzeit zwischen 20:00 und 08:30 Uhr).

Das wird aber vielen nicht reichen. Nur mir ist es egal ob ich vom Fernseher aus auf meinem Handy sehen kann ob mein Auto gerade lädt. Wenn am nächsten Morgen die Batterie wieder voll ist bin ich doch zufrieden.
 
Welche mobile Wallbox könnt ihr empfehlen?

Die selbe Frage habe ich hier auch schon gestellt.... Ein paar Seiten weiter vorne...😉
Bei mir ist es eine go-e mobile Wallbox 11kw geworden. Bin sehr zufrieden damit weil die auch in der einfachsten Ausführung schon sehr umfangreiche Komfortfunktionen über die App bietet - funktioniert Plug and Play am der 11kw CEE Steckdose....AABER....

Bitte beachten - auch eine mobile Wallbox muss seit 2024 beim Netzbetreiber angemeldet und regelbar sein ...😉
Heißt - es muss ein Smartmeter im Schaltschrank vorhanden sein und die Steckdose für die wallbox muss dann regelbar sein. Das muss auf jeden Fall ein Elektriker machen.
Ich würde es trotzdem einer festen wallbox vorziehen - wenn die wallbox Mal getauscht werden muss, geht das dann später Plug and Play...😉

Wenn du selber deinen PV Ertrag im Blick hat und bei Überschuss entsprechend die einschalten und die Ladestärke über die App machen möchtest - das funktioniert erst einmal wirklich gut. Inklusive Benutzerverwaltung mit verschiedenen RFID Chip und entsprechender Auswertung.
So mache ich das aktuell - gerade an Wochende steckt das Auto immer an Kabel und wenn ich sehe das ich entsprechend einspeise, schalte ich die go-e Wallbox ein und regele die Ladestärke entsprechend 1 oder 3 phasig .

Auch zeitgesteuerte Laderoutinen sind mit dieser Lösung schon möglich.

Diese Lösung kostet ca. 500 Euro plus der Aufwand des Elektrikers für die Regelung der Steckdose.

Wenn es dann noch ein bisschen mehr sein darf - gibt es für 200 Euro noch den Go-e Controller..... Damit lässt sich das Energiemanagement des Hauses mit der Wallbox verknüpfen, dann ist automatisiertes Überschussladen möglich.
Liegt bei mir bereit - baut der Elektriker mit ein wenn er die Steckdose regelbar an den Smartmeter anschließt.
 
Das hört sich gut an. Einzig Problem beim Laden über die Steckdose sind die Ladeverluste oder ist das mit aktuellen Ladegeräten schon besser geworden?
Da kann das Ladegerät selber wenig ändern. Wie gesagt bis zu 30% zu um die 8%. Die sind schon alleine deswegen deutlich höher weil das Auto während des Ladevorgangs div. Steuergeräte versorgt, sprich ist der Ladevorgang an sich kürzer sind auch die Ladeverluste kleiner. Zusätzlich liegt das auch mit der Effizienz des Gleichrichters im Auto zusammen der auf 11kW ausgelegt ist, und im Teillastbetrieb mehr Verluste hat.
Deswegen sind die Ladeverluste am HPC (klammert man diesen selber aus) auch am geringsten (unter 5%) weil es schnell geht und du direkt Gleichstrom ins Auto schickst, obwohl hier zu den Boardverbrauchern insb. bei hohen Leistungen auch die Batterie aktiv gekühlt werden muss.
 
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