AW: Besser spät als nie! :-)
Ja so ein Job als Gemeindepfarrer ist sicher nicht nur abendfüllend. Vielleicht sollte da auch mal üer Arbeitsteilung nachgedacht werden, um die Seelsorge zu stärken. Meiner Meinung nach ist das auch sinnvoll, denn die Menschen erwarten eine gewisse Präsenz durch eben diesen Kirchenvertreter. Oft hört man die Krtik, daß man vom Gemeindepfarrer nichts sieht und hört. Das bestärkt das Gefühl, daß er eben nicht da ist. Jedenfalls nicht für die Gemeinde.
So ich mich erinnere werden die Verwaltungsaufgaben ja auch eher vom Vikar und weniger vom Bishhof wahrgenommen.
Die Ausweitung des Wahlrechts auf die Ebene der Priester wird jedenfalls den Gemeindevorständen nicht reichen. Die Menschen reden gern überall mit, auch wenn sie keine Ahnung haben. Mitbestimmung ist eben immer ein gern genommes Thema. So kann sich der Pfarrer auch ein wenig rasreden, weil er keinen Einfluss hat und auf ihn auch keiner genommen werden kann. Die Hierachie macht eine freie Meinungsbildung sicherlich auch nicht leichter.
Das mit der Erpressbarkeit ist allerdings auch ein wesentlicher Aspekt.
Wenn er sich an die Regeln hält und auch nicht mit seiner
frau oder anderen Neigungen komprommitiert werden kann sowie Bestechungsversuchen standhält ist er schon ziemlich unangreifbar.
Jedenfalls ist es ein Risiko. Um das Zölibat abzuschaffen müsste erst eine rechtssichere Lösung gefunden werden, die auch dem Siegel des Papstes standhält. So ganz nur aus Tradition wird es ja nicht sofort nach seinem Ableben vernichtet. Und wer sollte die erarbeiten? Gegen den Willen des jeweiligen Amtsinhabers ist das praktisch nicht möglich.
Allerdings bin ich kein Kirchenrechtsexperte. Einige Uhren ticken da aber schon anders, als man es hier gewohnt ist. Die Kirche hatte in ihrer Geschichte teilweise heftige Gegner, sowohl von Aussen als auch von Innen. Die Erfahrungen werden sicher auch in eine solche Entscheidung einfliessen, wenn sie mal gefällt wird. Jedenfalls wird sich wohl niemand darauf verlassen können, daß es heute kein Problem darstellt. Zwischen den Ereignissen liegen oft Jahrhunderte. Da ändert sich in der Welt mist eine ganze Menge.
Huhuuuuuu Danielaaaaaa. :)
Einer unsere Professoren im Studium kam aus Kroatien. Seine Erklärung: Ein katholischer Priester konnte auf der Kanzel sagen was er dachte. Auch gegen das Regime. Alle Pfarrer verhaften wäre unmöglich gewesen. Und worum sollte der Pfarrer sich schon sorgen?
Der evangelische Kollege hat Frau und Kinder. Die Frau kann verschwinden. Die Kinder bekommen keine anständige Ausbildung... usw. Er ist Erpressbar.
Ehelosigkeit heißt auch Freiheit.Davon wird mancher, der sich ewig band und dann sein Glück wohl doch nicht fand ein Lied singen können.
Man wird wesentlich weniger erpressbar.
2. Kann es das Problem des Priestermangels beseitigen?
Ich habe selbst mit dem Gedanken gespielt Priester zu werden. Das Zölibat war nicht das entscheidende Kriterium. Ich habe die Arbeit eines Priesters im Laufe des Studiums kennengelernt: Kindergärten verwalten, Liegenschaften betreuen, Kirchenverwaltungssitzungen, Pfarrgemeinderatssitzungen, Dekanatskonferenzen, Mitarbeitergespräche, Dienstgespräche, Abmahnungen und Kündigungen aussprechen, Einstellungsgespräche führen und und und dazwischen von Ort zu Ort und eine Messe halten.
Ich mache jetzt Jugendarbeit und Religionsunterricht. Keine Verwaltung, kaum eine Sitzung. Ich bin im Vollsinne Seelsorger. Ich bin bei den Menschen und präge das Bild von Glaube in ihrer Umgebung. Ich fürchte, ich kann so viel besser die Ideen von Jesus verbreiten.
Ja so ein Job als Gemeindepfarrer ist sicher nicht nur abendfüllend. Vielleicht sollte da auch mal üer Arbeitsteilung nachgedacht werden, um die Seelsorge zu stärken. Meiner Meinung nach ist das auch sinnvoll, denn die Menschen erwarten eine gewisse Präsenz durch eben diesen Kirchenvertreter. Oft hört man die Krtik, daß man vom Gemeindepfarrer nichts sieht und hört. Das bestärkt das Gefühl, daß er eben nicht da ist. Jedenfalls nicht für die Gemeinde.
So ich mich erinnere werden die Verwaltungsaufgaben ja auch eher vom Vikar und weniger vom Bishhof wahrgenommen.
Die Ausweitung des Wahlrechts auf die Ebene der Priester wird jedenfalls den Gemeindevorständen nicht reichen. Die Menschen reden gern überall mit, auch wenn sie keine Ahnung haben. Mitbestimmung ist eben immer ein gern genommes Thema. So kann sich der Pfarrer auch ein wenig rasreden, weil er keinen Einfluss hat und auf ihn auch keiner genommen werden kann. Die Hierachie macht eine freie Meinungsbildung sicherlich auch nicht leichter.
Das mit der Erpressbarkeit ist allerdings auch ein wesentlicher Aspekt.
frau oder anderen Neigungen komprommitiert werden kann sowie Bestechungsversuchen standhält ist er schon ziemlich unangreifbar.Dieses Problem hatte ich im Zusammenhang mit dem Zölibat noch gar nicht gesehen. Sicher kein schlechter Hinweis.Aber ich hoffe doch mal, dass das in der heutigen Zeit kein ausschlaggebender Fakt mehr ist. Das sollte sich doch durch ein Canonici im Kirchenrecht klären lassen.
Und stimmt. Daniela!!!! Wo bleibt deine Antwort. Eine kleine Aufheiterung bei diesen bedeutungsschweren Gesprächen würde sicher nicht schaden, oder gibst du schon auf?![]()
Jedenfalls ist es ein Risiko. Um das Zölibat abzuschaffen müsste erst eine rechtssichere Lösung gefunden werden, die auch dem Siegel des Papstes standhält. So ganz nur aus Tradition wird es ja nicht sofort nach seinem Ableben vernichtet. Und wer sollte die erarbeiten? Gegen den Willen des jeweiligen Amtsinhabers ist das praktisch nicht möglich.
Allerdings bin ich kein Kirchenrechtsexperte. Einige Uhren ticken da aber schon anders, als man es hier gewohnt ist. Die Kirche hatte in ihrer Geschichte teilweise heftige Gegner, sowohl von Aussen als auch von Innen. Die Erfahrungen werden sicher auch in eine solche Entscheidung einfliessen, wenn sie mal gefällt wird. Jedenfalls wird sich wohl niemand darauf verlassen können, daß es heute kein Problem darstellt. Zwischen den Ereignissen liegen oft Jahrhunderte. Da ändert sich in der Welt mist eine ganze Menge.
Huhuuuuuu Danielaaaaaa. :)







Selbst wenn ich nicht alles gut finde, solche Bewegungen sind es, die wenn sie stark werden, Kirche bewegen können.
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