Besser spät als nie! :-)

AW: Besser spät als nie! :-)

Hier mal ein paar Überlegungen zu Deinem Wahlproblem, XRobsX:



[FONT=Verdana, sans-serif]Parteiendemokratie - Wie man den Willen der Mehrheit Aller durchsetzt[/FONT]




[FONT=Verdana, sans-serif]Das Problem bei Parlamentswahlen scheint mir zu sein, dass immer wieder die gleichen Protagonisten von den Parteien quasi zwangsweise aufgestellt werden.[/FONT]



[FONT=Verdana, sans-serif]Der Politikmarkt ist angebotsorientiert. Also die Politiker entscheiden was sie wollen und tun nicht immer das was sie sollen.[/FONT]


[FONT=Verdana, sans-serif]Wie können also die Menschen bekommen, was sie wollen und die Politik anhalten, dass zu tun, was von ihr erwartet wird?[/FONT]


[FONT=Verdana, sans-serif]Ein erster Schritt ist die Entscheidung über die Kandidaten in den einzelnen Wahlkreisen durch die Mitgliederversammlung fällen zu lassen. Jedenfalls bei den Volksparteien sind so alle Bevölkerungsgruppen an der Entscheidung beteiligt.[/FONT]

[FONT=Verdana, sans-serif]Bei den Wahlen zur Kandidatenaufstellung zeigt sich, dass oft nur eine Kandidatin oder ein Kandidat antritt.[/FONT]


[FONT=Verdana, sans-serif]Was er oder Sie anbietet, liegt nicht in der Hand der Versammlung.[/FONT]

Ja, wobei das in der Realität so aussieht, dass innerhalb der Führung beschlossen wird, wer kandidieren soll. Es steht auch schon fest wer gewählt werden soll. Wenn du da selber jemanden nominieren möchtest oder gar selber kandidieren, wirst du anschließend so lange geschnitten, bis du dich von selber aus dem Staub machst. Begründung: Die Partei müsse Geschlossenheit demonstrieren. Genau so läuft es ja nicht nur im Ortsverband ab, sondern auch bei Bundesparteitagen. b:
Ich glaube, das liegt mit unter auch am Alter der Parteien. Es hat sich ein System von "Berufspolitikern" entwickelt, dass Quereinsteigern gegenüber sehr reserviert reagiert. Siehe z.B. Kirchhoff (So hieß doch dieser Steuerrechtsprofessor?)
Ausgebotet durch die eigene Partei und von anderen Berufspolitikern verhönt.






[FONT=Verdana, sans-serif]Damit die Mitgliederversammlung tatsächlich entscheidungsfähig ist, sind unbedingt mehr Kandidaten erforderlich. Und zwar genau so viele, wie es Themen gibt, über die die Versammlung entscheiden will. Die Zahl der Kandidatinnen und Kandidaten hat keine „natürliche“ Grenze. Auch gibt es keine „geborenen“ Kandidaten, wie beispielsweise die Vorsitzenden bestimmter Gremien. Jedes Parteimitglied sollte von seinem aktiven wie passiven Wahlrecht ordentlich Gebrauch machen. [/FONT]

Ein Kandidat steht ja nicht für ein Thema. Sondern jeder Kandidat hat zu jedem Thema eine Meinung. Das heißt es mischt sich und das ist ja überhaupt das Problem bei der Wahl. Bei dieser z.B. hatte jeder der Parteien in einem Punkt eine Meinung, die aus meiner Sicht ein NoGo waren. Also die Partei unwählbar machte. Das war schwierig.



[FONT=Verdana, sans-serif]Letztlich muss er sich ja in einigen Jahren vor den Mitgliedern für sein Tun und Unterlassen verantworten.[/FONT]

Leider haben die scheinbar kein gutes Gedächtnis:s




[FONT=Verdana, sans-serif]Demokratie ist machbar und kann so einfach sein.[/FONT]


Setze den Hebel an der richtigen Stelle an und es knackt gewaltig im Gebälk.

Das stimmt. Vielleicht bräuchte sie einfach ein zwei kleine Korrekturen zur rechten Zeit. :t:t
 
AW: Besser spät als nie! :-)

Gegen einen Kandidaten wird das gehen, aber wenn sagen wir 8 Kandidaten 8 verschiedne Schwerpunkte zur Wahl stellen, dann kann die Parteiführen stimmen für wen sie will, bei Aufstellung duch die Mitglieder hat sie keine Chance, denn sie ist nur eine Minderheit.

Die Wahl auf Themen abzustellen, hat auch was mit Leistungskontrolle zu tun.
Der Wettbewerb bricht jedes Monopol und ist damit gleichbedeutend mit der Grenze der Macht jeder Parteiführung. Jedenfalls bei demokratischen Wahlen. :t

Wer Führung braucht ist in dem Job eh verkehrt, denn die Verfassung verlangt "Gewissens"entscheider und kein Stimmvieh von Vorstands Gnaden.
"Geschlossenheit demonstrieren", heisst nichts weiter als die Macht und den Einfluss weniger (des Oligopols) zu sichern. Einfach mal öffentlich bei der Kandidantenaufstellung ansprechen im Vortrag. Die Presse ist ja auch da. ;) Denk an den Pater aus den 50igern. So einer sprengt jedes Abnickritual in jeder Partei.

Natürlich stehen die Kandidaten für alle Themen. Aber in der Praxis haben sie im Parlament Schwerpunkte an denen sie arbeiten. Diese kann die Versammlung praktisch bestimmen. Macht er/sie nach der Wahl was Anderes oder kommt mit Vertröstungen, war es das mit dem Job im Parlament. Ausserdem kann sein Abstimmverhalten zu wichtigen Themen, soweit namentlichc bei der nächsten Aufstellung den Entscheidern (also Lieschen Müller, Wlli EWinzig, Dir und mir) vorgelegt werden. Jeder kann dann für sich sehen wieviel % Übereinstimmung "geliefert" wurde.

Statt Demokratieverdrossenheit "Masseneintritte" in Parteien, wäre das Ende eine sich selbst lobenden und selbsternannten politischen Klasse von Berufspolitikern. Wer nicht wieder aufgestellt wird, ist weg vom Fenster.


Vom Circus Maximus mag man halten was man will, aber die Abstimmung :t oder b: hat immer seeeehr zuverlässig funktioniert. Und war nicht der Senat allein abstimmungsbrechtigt.

Wenn ein Politiker die "Basis" mehr fürchtet als den politischen Gegner, dann hat die Demokratie im Wortsinne die Oberhand. Oder anders gesagt: Dann haben die Menschen schon vor der Wahl gewonnen.
 
AW: Besser spät als nie! :-)

Das wär dann sowas wie du es dir öfter von der Kirche erwarten würdest, oder:

http://de.news.yahoo.com/17/20091122/twl-erzbischof-marx-kritisiert-wirtschaf-aea69d0.html

:t:t

Klasse. :t:t
Werde dem lokalen CDU-Abgeordneten eins zu Weihnachten schicken. Ganz im Sinne seiner "Parteilinie". :b Schliesslich ist ihm die Soziallehre der katholischen Kirche wichtig. Wenn auch meist in Sonntagsreden.

Allerdings wäre ein unterscheidbarer Titel gegenüber seinem Namensvetter hilfreich gewesen.

Wäre ich ein Kichenmann, dann würde ich glatt mal für ein poltitisches Amt kandidieren. Bei den christlichen Parteien kommt das sicher besonders gut. :b

Wenn der Berg noch nicht will, dann muss sich der Prophet eben doch mal auf den Weg machen. ;)

In der res publica hatte gerade die Teilung der Macht eine besonders wichtige Stellung. Und da gibt es auch hier noch Entwicklungspotential. In unserer modernen Republik sind Wählen und Wählbarkeit viel weiter. Die Wählbarkeit wie es scheint bisher aber mehr auf dem Papier.
Was Mitbestimmung und Wahlen insgesamt anbelangt kann noch viel gelernt werden. Waren es bei Ciceros Konsulat nicht 5 Bewerber bei nur 2 politischen Grundrichtungen?
Wählen nicht auch die Amerikaner heute ihre Präsidentschaftkandidaten aus Mehreren aus, in nur einer Partei?
 
AW: Besser spät als nie! :-)

Hallo,

ich hatte jetzt mal wenig Zeit zu schreiben, weil ich mich intensiv mit einem Dialog zwischen Uberto Eco und Carlo Maria Martini auseinandersetzen musste. Wir werden uns jetzt auf einem DiskussionsWE damit befassen. Ich habe zusammen mit einem Freund Dialoge verfasst die die wesentlichen Inhalte schnell erfassbar machen.

Ich stelle hier mal die ersten beiden zur Diskussion.

1. Eco:

Ich beobachte bei modernen Menschen einen Hang zum apokalyptischem Denken.

Nicht wie in der biblischen Form: Reiter etc. sondern andere Szenarien: Ozonloch, Atomproblem, Klimaerwärmung usw.

Und aber auch:

Werteverfall – Lasst uns fressen und saufen, denn morgen sind wir tot.

Martini:

Die Apokalypse in diesem Zusammenhang zu nennen ist eigentlich schwierig, weil sie buchstäblich gelesen falsch verstanden werden muss.

Und zum anderen wurde der Text aus der Sicht von Unterdrückten geschrieben, die sich in eine andere Realität flüchten wollen, in der die Strukturen umgedreht werden.

Der Inhalt ist symbolisch zu verstehen. Die Bilder die gezeichnet werden wollen keine zukünftige diesseitige Realität beschreiben, sondern projiziert den Sieg des Christus in dieser Welt in die Zukunft. Dafür werden aufwendige, symbolbefrachtete Bilder gezeichnet, die damals ganz anders verstanden wurden.

Der Christ sieht also in diesem Text keine Bedrohung, kein Untergangszenario.

Eco:

Ja, gerade diejenigen die unbewusst wohl am meisten die Apokalypse fürchten versuchen sie durch dauerndes zelebrieren um sie dadurch auszutreiben, unwirksam zu machen.
Beispiel: Filme 2012, Armageddon etc.

Auch ich denke, dass die nichtgläubigen von dieser Angst häufiger befallen werden.

Martini

Das ist leicht zu erklären. Der Christ sieht im Ende ein wünschenswertes Ziel das an sich
Einen Wert darstellt und zwar den höchstdenkbaren, im Prinzip den Anbruch des Reich Gottes. Dieses Ziel ist der Welt nicht immanent.
Von diesem höchsten Wert erhält das Leben seinen, Sinn weil es nicht ins Nichts läuft, ewig so weiter, sondern alles ein Ziel hat.
Das kann für den Gläubigen Grund für altruistisches Handeln sein.

Nun handeln aber auch nichtgläubige Menschen nach dem Prinzip der Nächstenliebe, also muss es einen gemeinsamen Humus geben, der allen Menschen als geistige Nahrung dient, wie auch immer man es nennen würde.

Eco:

Durch das Christentum kam die Idee von einer Geschichte die auf ein Ziel hinläuft in die Welt Viele Philosophen haben Philosophen haben dieser Religion dafür noch zu danken.

Eine solche Sicht der Geschichte, die auf eine auf eine immer größere Vollendung zuläuft ist getragen von einem Gedanken der Hoffnung auf das nahende Ende.

Gerade ein nahendes Ende, kann ein kritisches Nachdenken anregen, das sich mit den Fehlern der Vergangenheit auseinandersetzt um es in der Zeit die bleibt, besser zu machen.

Martini

Um Gottes Willen. Wenn wir nur im Angesicht des Endes über die Vergangenheit nachdenken, so wäre das geprägt von Furcht und Rückzug.
So verstehen wir es aber nicht.
Der gläubige Christ :

  • Weiß sich auf einem Weg
  • Erkennt schon etwas vom Ziel
  • Korrekturmöglichkeit während des ganzen Weges.

Der Weg ist unter Anwendung der Vernunft zu gehen: Wer Ohren hat zu hören der höre oder Begreift und versteht ihr immer noch nicht.

Durchweg positives Bild. Eines, dass sich durch die von ihnen angesprochene Hoffnung tragen lässt.

Eco

Wenn es diese Hoffnung nicht gibt, wäre es gerechtfertigt, dass wir, auch ohne ans Ende zu denken, seinen Nahen hinnehmen, uns vor die Mattscheibe setzten und warten, dass uns jemand unterhält, während die Dinge laufen, wie sie laufen.
Und zum Teufel mit denen, die nach uns kommen.
 
AW: Besser spät als nie! :-)

2.
ECO
Ich selbst möchte niemals ein Kind töten oder der Frau dazu raten, im Gegenteil. Aber ein Mann versteht nicht alle Gefühle einer Frau, deswegen muss sie eine selbständige Entscheidung über das Leben eines Kindes treffen oder dagegen!

Gerade für Nichtgläubig ist der einzige höchste mögliche Wert das Leben
Gleichzeitig ist das ein unklarer, verwaschener Begriff
Pflanzen und Tiere bezeichnen wir auch als Leben.
Vegetarier essen Pflanzen um Tiere zu schützen?
Noch extremer: Menschen die Mundschutz tragen um keine Bakterien zu töten.

MARTINI
Ich würde diese Debatte eher ablehnen, da weder die Frage nach pflanzlichem, noch nach tierischem Leben allenfalls eine Debatte ist, die Randgruppen unserer Gesellschaft führen. Uns kann es in diesem Dialog nur um das menschliche Leben gehen. Auch hier sind die Fragen komplex genug.

ECO

Die Frage nach der Tierwelt zeigt dennoch das Problem auf:
Wenn wir es schafften einem Affen reden und denken zu lehren, so dass ich mich wirklich mit ihm unterhalten kann, so dass er logische Schlüsse ziehen kann und Probleme löst. Wenn er uns von seiner Liebe zu Frau und Kindern erzählen würde?
Hätte er dann die menschliche Würde? Genießt er dann denselben Schutz. Tatsächlich töten wir Tiere obwohl wir wissen, dass sie kommunizieren und lieben.

MARTINI

Es handelt sich um einen rein hypothetischen Fall, der die Grenzen verwischen würde. Dennoch, wenn ich an einer Landesgrenze entlanggehe und dort im Gebirge die Grenze nicht genau feststellen kann, so gibt es sie und auch die beiden Staaten die evtl. grundverschieden sind.

ECO

Das trifft zwar zu, hilft aber im konkreten Problem nicht weiter.
2 Dinge:
Natürlich sieht jeder Nichtgläubige in der Tötung eines Kindes an der Nabelschnur ein Verbrechen.
Aber wie sieht es davor aus. Nicht umsonst lehrt der Kreatianismus der Kirche: Gott pflanzt im Laufe der Schwangerschaft Seele ein. Aber wann.
Wann genau ist Hummanisierung. Wann wir aus der Möglichkeit des Lebens eine Tatsächlichkeit? Trägt nicht der Samen schon die Möglichkeit in sich.

Wir wissen es nicht genau.
Daraus folgt, dass jeder Abbruch ein Risiko darstellt. Trifft es ein menschliches Leben oder nicht? Wird hier nur die Möglichkeit verneint oder eine Tatsächlichkeit abgebrochen, getötet
Dieses Risiko impliziert dass die Entscheidung eigentlich nicht getroffen werden kann. Wird sie aber getroffen, so ist es eine Entscheidung der Mutter. Sie allein muss die Situation beurteilen und ihre Wahl vor Gott und ihrem Gewissen verantworten.

Wo beginnt denn für eine moderne (aufgeklärte) Theologie das Leben und noch wichtiger was ist Leben (Gentechnik)?

MARTINI

Der höchste Wert: das Leben des Menschen. Aus christlicher Sicht falsch oder wenigstens ungenau
Nicht das physisches Leben, bzw. auch nicht das psychische Leben sondern die göttliche, Seele ist es die aus christlicher Sicht zählt.
Jesus spricht in Mat 10,28: Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können.
Es geht um das göttliche Leben das aus Jesus Christus kommt: Ich bin der Weg die Wahrheit und das Leben Joh, 14,6

Somit können wir festhalten: Des Christen höchster Wert ist auch: Der Mensch, der aus dem Leben Gottes lebt.
(Nicht dass nun nur Christen diesen Wert haben, universelle Sache…

Der Wert des irdischen Lebens definiert sich dadurch, das jeder als Person gerufen ist am Leben Gottes teilzuhaben.
Somit baut christliche Ethik nicht auf irgendein Gefühl oder eine Ahnung, sondern auf konkrete Verantwortlichkeit
Nicht eine wohlwollende Bewertung oder ein humanitärer Impuls machen die Würde aus, sondern eine göttliche Berufung.
Das leben bin ich nicht, es gehört mir nicht, sondern es liegt mir voraus. Ich gehe dem Ruf Gottes folgend darauf zu.

Deswegen ist aus christlicher Sicht jede Verfügbarkeit des Lebens völlig ausgeschlossen.


Die Frage nach der Schwelle, dem Übergang: Mit der Empfängnis ist neues Wesen geschaffen, dem eine Kontinuität der Identität innewohnt. Es hat ein Antlitz.

Dieses Wesen ist schon von Gott gerufen und von daher höchster Achtung würdig.

Es geht hier nicht mehr um die Frage ob es hier ein Recht auf Leben gibt, sondern viel mehr hier besteht eine absolute Pflicht zur Zuwendung.

Eine Verletzung dieser Pflicht führt zwangsweise zu einem Konflikt, einem tiefen Schmerz die die Frau erleidet. Sie spüren das ja auch und drücken das in ihrer privaten Haltung aus.

Wobei Leid und Konflikt viel eher die Frage nach der Hilfe in einem Christen aufwirft, und nicht danach, wer die Entscheidung zur Tötung fällen darf bzw. wie nun gestraft werden soll?
 
AW: Besser spät als nie! :-)

Gelebte Demokratie spiegelt sich auch in der Möglichkeit des Volksbegehrens wieder.:t:t

An alle Bayern: Zur Zeit läuft eine Unterschriftensammlung...nur so als Info:s:s:t

VG Robert
 
AW: Besser spät als nie! :-)

Hallo,

ich hatte jetzt mal wenig Zeit zu schreiben, weil ich mich intensiv mit einem Dialog zwischen Uberto Eco und Carlo Maria Martini auseinandersetzen musste. Wir werden uns jetzt auf einem DiskussionsWE damit befassen. Ich habe zusammen mit einem Freund Dialoge verfasst die die wesentlichen Inhalte schnell erfassbar machen.

Ich stelle hier mal die ersten beiden zur Diskussion.

1. Eco:

Ich beobachte bei modernen Menschen einen Hang zum apokalyptischem Denken.

Nicht wie in der biblischen Form: Reiter etc. sondern andere Szenarien: Ozonloch, Atomproblem, Klimaerwärmung usw.

Und aber auch:

Werteverfall – Lasst uns fressen und saufen, denn morgen sind wir tot.

.

Das ist ja hoch aktuell. Ich war erst in 2012. Guter Film. Aber sowas läuft in unseren Tage immer häufiger, wo doch die Menschen eigentlich nicht mehr religiös sind und an den jüngsten Tag glauben.
Sie fragen immer irgendwie nach der endgültigen Bedrohung. &:&:

Schon ein interessantes Phänomen. Wann hat der Eco das den beobachtet?

LG Dani
 
AW: Besser spät als nie! :-)

Das ist ja hoch aktuell. Ich war erst in 2012. Guter Film. Aber sowas läuft in unseren Tage immer häufiger, wo doch die Menschen eigentlich nicht mehr religiös sind und an den jüngsten Tag glauben.
Sie fragen immer irgendwie nach der endgültigen Bedrohung. &:&:

Schon ein interessantes Phänomen. Wann hat der Eco das den beobachtet?

LG Dani

Der Dialog stammt aus dem Jahr 97 und ist wirklich noch sehr aktuell. :t
 
AW: Besser spät als nie! :-)

Letzen Sonntg war ich mal zur Messe. Nichtr wegen dem Adwent, sondern einfach nur so. Auch nicht zu der Messe mit dem Kardiinal (war ja auch ökomenisch).

Nee die ganz normale. Aber in einer anderen Kirche als in meiner Gemeinde. Tja was soll ich sagen?

Die Hütte war voll. :11shocked:11shocked:11shocked

Also bin ich später (gab ja mehrere Messen an dem Tag wieder in die gleiche Kirche .... und wieder war die Hütte voll. &:

Also habe ich mal den Kaplan gefragt (der hat die nämlich gehalten) und siehe da: diese Kirche ist immer gut bersucht.
Na wenigstens eine.

Viel spannender war aber der Text, der da gelesen wurde.

Robs wirds wissen Lk 21. Hat auch was Apokalyptisches. Und eben die Aussicht druch den Tod hindurch zu neuem Leben zu gelangen.

Daher die Frage, dürfen wir das irdische Leid von eigener oder fremder Hand beenden, um im jenseitigen LEBEN nicht Erlösung zu finden?

Obwohl ich Robs Einschätzung auch so sehe. Viele Christen sind nur auf dem Papier christlich.

Ähhhhm, kannst Du mir eine Organisation empfehlen mit nicht zu komplzierten Regeln und Auflagen, wo man mal auf ernsthafte Christen trifft?

Opus Dei wäre bestimmt nicht sooo das Wahre, da kriegt Marion ne Sinnkrise. :b
 
AW: Besser spät als nie! :-)

Ach ja gehört es zur typischen Kleidung z.B. bei Seminaristen oder so im Winter einen ich würde sagen Wollumhang zu tragen?
 
AW: Besser spät als nie! :-)

Letzen Sonntg war ich mal zur Messe. Nichtr wegen dem Adwent, sondern einfach nur so. Auch nicht zu der Messe mit dem Kardiinal (war ja auch ökomenisch).

Nee die ganz normale. Aber in einer anderen Kirche als in meiner Gemeinde. Tja was soll ich sagen?

Die Hütte war voll. :11shocked:11shocked:11shocked

Also bin ich später (gab ja mehrere Messen an dem Tag wieder in die gleiche Kirche .... und wieder war die Hütte voll. &:

Also habe ich mal den Kaplan gefragt (der hat die nämlich gehalten) und siehe da: diese Kirche ist immer gut bersucht.
Na wenigstens eine.

Das ist doch schon mal super!


Ähhhhm, kannst Du mir eine Organisation empfehlen mit nicht zu komplzierten Regeln und Auflagen, wo man mal auf ernsthafte Christen trifft?

Die Pfarrei, zu der diese Messe gehört hat. Dort gibt es ganz sicher Gesprächskreise mit verschiedenen Zielrichtungen und Inhalten. Vermutlich auch Bibelabende, Diskussionsabende etc. Außerdem kann man auch andere Dinge einfach mal anfragen. Das WE, dass ich eben zu den ethischen Fragen gemacht habe, war auch eine Anfrage aus der Pfarrei.

Opus Dei wäre bestimmt nicht sooo das Wahre, da kriegt Marion ne Sinnkrise. :b

Stimmt, das wollen wir ihr dann doch nicht antun. ;)
 
AW: Besser spät als nie! :-)

Da bräuchte ich eine genauere Beschreibung, dann kann ich dir wahrscheinlich auch sagen, was das war...

Eigentlich war das wohl ein Messdiener. Der trug am Anfang schwarz und spätrer dieses weiise Hemd drüber. Abere als er mit irgendwelchen Sachewn in die Kirche kam katte er einen armellosen Mantel, der bodenlang war aus Wolle nur am Hals geschlossen. Ebenfalls schwarz mt einem normalen Mantelkragen. Ist mir igendwie aufgefallen, wel er direkt an mir vorbei ging. Die Arme kamen in dem schwarzen Mesnergewand quasi unter dem Mantel hervor. Ein Umhang eben.
 
AW: Besser spät als nie! :-)

Dani, was treibt ihr da in Bayern?
Zurück zum Rauchverbot? Ist ja ein Volksbegehren oder ? ;)
 
AW: Besser spät als nie! :-)

Heute kommen wir nun zuer Erkenntnis:

Hierzu empfehle ich zum Einstieg die Sieben Plagen 2. Mose Kap 7.
Z.B hier: http://alt.bibelwerk.de/bibel/

Das Interessante ist, daß die Wahrsager des Pharao auch das Wissen hatten, den Stab in eine Schlage zu verwandeln, Das Nilwasser in Blut und die Frösche über das Land kommen zu lassen.
Also ich hätte keinen Schimmer wie das gehen soll. ;)

Nun leider ist von der alten ägyptischen Kultur nichts mehr übrig. Genau so wenig wie von den Kelten und anderen weit entwickelten antiken und mittelalterlichen Völkern.

Was aber ein Grund sein könnte, warum der Papst den Protestanten die Anerkennung als Kirche verweigert, ist eben genau das fehlende Wissen.

Viele historische Schriften und auch Schriftarten sind heute nichtssagend.

Wird jedoch einem Bild (die Bibel ist ja seeeeehr bildreich in ihren Darstellungen) das entsprechende Wissen hinzugefügt, ergibt sich die Erkenntnis.

Die These lautet also : Bild (oder Mythos/Ritus) + Wissen = Erkenntnis.

Ist das Wissen -warum auch immer- untergegangen sind Mythen, Riten und Bilder (Symbole) nicht mehr "richtig" interpretierbar. Aus dem Zusammenhang zwichen Symbol und Wissen ergibt sich die Erkenntnis wie eine Art Gesamtinformation.
Derartige Methoden waren schon in der Antike verbreitet.Wer das Wissen hat "sieht" ein anders Bild als der, der es nicht hat. Eine wunderschöne Art und Weise Informationen auszutauschen.
 
AW: Besser spät als nie! :-)

Sooo, heute möchte ich dann noch mal uf den Priester in Neapel eingehen.

Das die Kirche Schutzgeld zahlen soll, ist eine neue Entwicklung glaube ich. Bisher war die bei dem Treiben immer aussen vor.

Daß sich
Kirchenvertreter in I immer wieder kritisch äussern und gegen die Mafia predigen :t:t:t ist ja bekannt und trifft meine Vorstellung wichtige Dinge auch in die Messe einfliessen zu lassen. :)

Oder ist das der letzte Kreuzzug, der da läuft?

Anhaltspunkt dafür sind die befrendlichen Aufnahmerituale, wie sie hier anlässlich der Attentate in Duisburg beschrieben wurden. Also die Nummer mit dem blutbeträufelten, brennenden Heilgenbild. :O

DAS ist ja mal voll heftig. Haben die da so was wie eine eigene "Kirche" aufgemacht &:&:&:
 
AW: Besser spät als nie! :-)

Soooo, morgen ist wieder Sonntag. Da werde ich mal bei der Messe aufschlagen.
Vielleicht erfahre ich da ja was zur Winterklleindung in Kirchenkreisen. ;)
 
AW: Besser spät als nie! :-)

Tja also Winterkleidung brachte (noch) keinen Erfolg. Der betreffende hatte heute wohl dienstfrei. Ansonsten suuuuper Messe, vieeeel Weihrauch, Predigt im Kichenton (hört sich ja so halb gesungen an) inklusive Kanzelnutzung :t.

War schon mal jemand zu diesen "neuen" Messen nach dem alten Ritus, den der Papst wieder eingeführt hat &:
Und klar wegen der Kleidung die gleiche Kirche wie letztes mal. Fast ausgebucht.
Aber immerhin heute kein Stehplatz.


Hatte ich eigentlich schon vom Glühweintriken erzählt? Letze Woche jat die kath. Jugend abends Glühwein ausgeschenkt. Gratis (ok mit kleiner Spendenaufforderung für ein Jugendheim). War super lecker, so nach der Messe. Leider hat der Pfarrer aber seinen Weinkeller nicht zur "Veredelung" hergegeben. Das wäre mal was. Glühwein aus Messwein für die Gemeinde. ;)

Tja und da war da noch der Verkauf von Schokoladennikoläusen. Also die "Echten" mit Bibel, Mitra und Bischhofsstab. B;
Die laufen wohl kistenweise.
 
AW: Besser spät als nie! :-)

moin Zisi, biste hier Alleinunterhalter? :d

da ja hier die preferiert wird, dass die Kirche sich einwenig mehr politisch verhalten soll mal ne Frage:

Wier seht ihr den Volksnetscheid in der Schweiz? Ich denke mal einige christliche Stimmen dort zu lesen wäre doch auch mal was :t, aktuell noch dazu ... :t
 
AW: Besser spät als nie! :-)

Tja,wie meinte Augustinus noch mal ? Nur wer selbst brennt, kann auch andere entzünden. :t
Mal sehen, wann Robs den Flächenbrand in Gang setzt. :X

Die aufgeworfenen Fragen sind ja nicht sooo leicht zu beantworten, wenn überhaupt. Tja jetzt bin ich so gar kein Schweizer. Da kann ich wenig zu sagen. Jedenfalls wird es wohl Ärger geben. Sind ja schon Klagen angedroht.
 
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