BMW i3 kostet in Deutschland 34.950 Euro

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...von Dr. Death... - ich habe es editiert

Davon abgesehen: Ich konnte den i3 bereits probefahren und finde, dass er - vom Sound abgesehen - echt Spass macht und ein vollwertiges Auto ist, wenn man mit der Reichweite auskommt. Offen sind für mich die Fragen nach der Alltagstauglichkeit aus Sicht Reichweite sowie nach der Wertentwicklung.
 
Blick "testet" den i3 mit Range extender:
http://www.blick.ch/auto/tests/was-kann-der-neue-bmw-i3-wirklich-id2623713.html

Die Elektro-Pioniere dürfen sich dank dem knatternden Range extender auch fühlen wie weiland Bertha Benz.
Den letzten Satz zur Wertentwicklung würde ich mir als potentiellen Interessenten doppelt unterstreichen (aber ein paar Jahre das trendige grüne Oekomäntelchen an ist ja auch was Wert).
 
Zuletzt bearbeitet:
Weder war die Bahn frei, noch ist sie "geschlichen", noch hat sie nicht in den Rückspiegel geschaut. Ich finde es daher völlig unpassend an dieser Stelle den Eindruck zu erwecken, die Frau wäre "selbst schuld", so klingt das Zitat von Dr. Death für mich. Bei dem Unfall sind 2 Menschen gestorben, weil ein anderer nicht in der Lage war, aus Rücksicht ein paar Sekundenbruchteile später am Ziel anzukommen.

OT, aber ich muss mal wieder meinen Senf zugeben:
Die Bahn ist immerhin so frei gewesen, dass sie es geschafft hat, quer über mehrere Fahrspuren in die Böschung zu fahren, ohne weitere Fahrzeuge zu touchieren.
Ob "selbst schuld" kann ich nicht beurteilen, aber hier bringt sich jemand selbst in Gefahr, in dem man die linke Spur benutzt, obwohl man dazu (nervlich?) offensichtlich gar nicht in der Lage ist, weil man mit dem hohem Tempo anderer Verkehrsteilnehmer auf der BAB (!!) nicht klar kommt. Ihr Wagen wurde nicht einmal von dem angeblichen "Todesraser" berührt!
Warum fuhr sie dann nicht auf der rechten Seite, vlt. schon aus reiner Rücksichtname auf schnellere Verkehrsteilnehmer und Eigenschutz? Die Möglichkeit des Rechtsfahren hat doch auch der Richter erkannt und bewertet.

Über manche Urteile kann man nur immer wieder den Kopf schütteln:
Einem Bekannten ist kürzlich bei 150-160km/h auf der mittleren Spur jemand beim Auffahren auf eine völlig freie BAB in die rechte Fahrzeugseite geknallt, Totalschaden!
Er ist zuvor noch extra nach links gewechselt, um dem Einfädler die rechte Spur frei zu machen.
Der Unfallverursacher nimmt sich tatsächlich einen Rechtsanwalt und verklagt meinen Bekannten auf Schadensersatz mit der Begründung, er habe ja nicht damit rechnen müssen, dass dieser schneller als Richtgeschwindigkeit gefahren wäre.
Und der Richter gibt dem Kläger auch noch teilweise Recht!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wenn ich den letzten Post lese, spricht doch wirklich einiges für ein Tempolimit auf unseren Autobahnen.
 
Die mit Hirn aus und 200km/h+ sehe ich im dichteren Verkehr öfters mit Aufblendlicht auf der linken Spur fahrend.
 
Die mit Hirn aus und 200km/h+ sehe ich im dichteren Verkehr öfters mit Aufblendlicht auf der linken Spur fahrend.

Das hat allerdings eher wenig mit Andreas' Beitrag zu tun, bedeutet noch lange nicht, dass man alles und jeden reglementieren müsste und passt schon gar nicht zum i3, der Thema dieses Freds ist. ;)
 
Back to Topic:

Ich habe am Dienstag die Möglichkeit, den i3 einen Tag lang fahren zu können. Darauf freue ich mich schon jetzt richtig stark und bin mir sicher, dass danach einige meiner Fragen/Zweifel zu dem reizvollen Konzept in die eine, oder die andere Richtung beantwortet sein werden.
 
Ich sage das gerne immer wieder, aber die Autoindustrie und auch die subventionierenden Institutionen gehen mit dem E-Auto den völlig falschen Weg.

Wir kennen alle die gravierendsten Nachteile von aktuellen E-Autos:

Reichweite
Lebensdauer Akkus
Zeit zum "tanken"

Viel sinnvoller wäre es, wenn der Hybrid-Ansatz überdacht werden würde. Damit meine ich im Grunde ein reines E-Auto, welches nicht mit Batterie sondern mit Generator betrieben wird. Der Generator läuft mit normalen Kraftstoff. Den Generator könnte man auf Wunsch durch Batterien, eine Brennstoffzelle, einen Gasmotor etc auswechseln, während das restliche Fahrzeug UNVERÄNDERT bleibt.
Sinn des ganzen ist es die E-Technologie voranzubringen und zu etablieren, Kundenvertrauen zu schaffen und preislich attraktiv zu machen. Es muss keine Infrastruktur geändert und es benötigt keine Motoren mit sofort anliegendem Drehmoment - sprich, solche Motoren könnte man sehr ökonomisch auslegen und betreiben.

Sollte irgendwann mal die Akku-Technologie besser werden, oder etwas anderes, so tauscht man einfach den Generator an seinem Fahrzeug aus.

Bei all dem Geld durch Strafsteuern und CO2-Manie will es mir nicht in den Kopf, warum man diesen effektiven, nutzbringenden Ansatz nicht verfolgt oder ausbaut, deshlab bin ich auch absoluter Feind von der heutigen Klimadebatte - weil nicht an Lösungen gearbeitet, sondern nur Geld kassiert wird ohne wirklichen langfristigen Nutzen oder erhebliche Mehrkosten.
 
.....und passt schon gar nicht zum i3, der Thema dieses Freds ist. ;)

Leg das mal auf Wiedervorlage. Für die Zeit, in der Wunderakkus verfügbar sind und damit die zum Wohle der Reichweite (gibt es eigentlich auch den hier treffenderen Begriff "Reichkürze") programmierte Geschwindigkeitsbegrenzung nicht mehr nötig ist. :D
 
Davon ab, dass Akkus Verschleissteile sind und so ein Akkupack mal locker den Preis eines Kleinwagens erreicht ;-) .. Kein Wunder, dass sich das nicht durchsetzt

Überleg mal, Akkupacks müssen immer neu gekauft werden. Wo sind wir da aktuell? 10k? Was bedeutet das für den Gebrauchtwagenmarkt? Nur noch mehr Verschrottungen, da Gebrauchtwagen mit Akku-technologie quasi nach 10 Jahren spätestens absolut wertlos sind.
 
Elektromotoren gehen nicht kaputt und das Getriebe im herkömmlichen Sinne fehlt.
Inspektionen werden auch zu günstig und man kann kein Öl mehr verkaufen.
Also muss man die Energiespeicherpreise hoch halten.
Gesetz der Wirtschaft.

@ Brummm
Mein Beitrag ist sicherlich mit sehr spitzer Feder verfasst, aber evtl. Wird dadurch bei dem einen oder anderen eine neue Synapse gebildet.
 
@ Brummm
Mein Beitrag ist sicherlich mit sehr spitzer Feder verfasst, aber evtl. Wird dadurch bei dem einen oder anderen eine neue Synapse gebildet.
Ich bin zwar nicht angesprochen worden, finde es jedoch sehr anmaßend hier indirekt zu unterstellen dass es einige Forenmitglieder notwendig haben dass ihnen das Verhalten auf deutschen Straßen erklärt wird. Es ehrt Dich sehr wenn Du fehlerfrei bist, dann versuche es doch mal noch mit der Tugend der Bescheidenheit und behalte solche Dinge einfach für Dich.

Gruß Sven
 
...@ Brummm
Mein Beitrag ist sicherlich mit sehr spitzer Feder verfasst, aber evtl. Wird dadurch bei dem einen oder anderen eine neue Synapse gebildet.

Es ist nicht böse gemeint, aber offen gesagt empfinde ich deine beiden Beiträge zu dem Thema weniger als spitz formuliert, als eher "maßvoll" durchdacht. Dass das in einem Forum wie diesem, wo viele durchaus verantwortungsbewusst unterwegs sind, für eine "Synapsenbildung" ausreicht, wage ich zu bezweifeln. ;) Andreas jedenfalls kenne ich als ausgesprochen redlichen und verantwortungsbewussten Menschen.

Das ist aber, wie gesagt, nicht Thema des Freds.
 
Viel sinnvoller wäre es, wenn der Hybrid-Ansatz überdacht werden würde. Damit meine ich im Grunde ein reines E-Auto, welches nicht mit Batterie sondern mit Generator betrieben wird. Der Generator läuft mit normalen Kraftstoff. Den Generator könnte man auf Wunsch durch Batterien, eine Brennstoffzelle, einen Gasmotor etc auswechseln, während das restliche Fahrzeug UNVERÄNDERT bleibt.

Nur damit ich das richtig verstehe: Du willst mit einem Benzinmotor Strom erzeugen, der das Fahrzeug über Elektromotoren antreibt?
Wie ist denn da der Wirkungsgrad? Ein Perpetuum Mobile ist ja noch nicht erfunden.
Ein grünes Gewissen beruhigt, egal, ob es Sinn macht und was es kostet!
 
Nur damit ich das richtig verstehe: Du willst mit einem Benzinmotor Strom erzeugen, der das Fahrzeug über Elektromotoren antreibt?
Wie ist denn da der Wirkungsgrad? Ein Perpetuum Mobile ist ja noch nicht erfunden.
Ein grünes Gewissen beruhigt, egal, ob es Sinn macht und was es kostet!

Man vergisst ganz gerne, dass ein Generator kein sofort verfügbares Drehmoment benötigt, er muss nur in der Lage sein, die maximal notwendige Energie überhaupt liefern zu können. Ein billiger Kondensator speichert natürlich Kapazität zum sofortigen Abruf durch den E-Motor. Abseits der Motor-Effizienz kommt ja auch die Effizienz des Energieträgers und da ist Benzin aktuell unschlagbar. Wie oft braucht ein Motor überhaupt Maximal-Leistung. Relativ selten (abgesehen von vmax auf AB), möglicherweise könnte man sogar kleine hocheffiziente Gasturbinen (od. ähnl.) verbauen. Die liefern quasi null Drehmoment, wären also für direktantrieb ungeeignet, als Generator aber sehr effizient.

Bzgl. dem grünen Gewissen, finde ich es zielführender, wenn man zukunftssicher denkt um eine maßgebliche Änderung zu erreichen. Damit das passieren kann muss eine möglichst breit gefächerte Verbreitung erreicht werden. Sprich der (gemeine) Kunde will primär ein Fahrzeug, dass seinen Anforderungen entspricht. Das kann ein E-Auto mit Akkus eben kaum erfüllen.
 

Brennstoffzellen sind sicher interessant. Allerdings benötigen die Platin als Katalysator, sind also in der Herstellungskosten-Minimierung beschränkt - zumindest solange man Platin auch zum Bau von Abgaskatalysatoren benötigt und deshlab der Preis von Platin eher steigen als sinken wird :-)

NIcht ganz so populär ist bspw. auch die Tatsache, dass heutige Abgaskatalysatoren der Grund für eine Anreicherung von Platin in der Atemluft verantwortlich sind - bisher gab's nur noch keine negativen Auswirkungen, aber ist nur eine Frage der Zeit. Wir atmen heute erhebliche Mengen von Platin im Vergleich zu vor 50 Jahren.
 
Wieso wird eigentlich mehr in Beiträge hineininterpretiert, als das was geschrieben steht ?
Fällt mir nicht nur bei von mir verfassten Beiträgen auf.

Sorry für OT
 
Den letzten Satz zur Wertentwicklung würde ich mir als potentiellen Interessenten doppelt unterstreichen (aber ein paar Jahre das trendige grüne Oekomäntelchen an ist ja auch was Wert).
Naja, im Optimalfall schmeisst Du ja das Auto nach 5 Jahren nicht weg. Idealerweise tauschst Du die Akkus in +- 10 Jahren gegen dann deutlich leistungsfähigere und günstigere aus und freust Dich über einen renovierten Gebrauchtwagen.
BMW garantiert offenbar 80% Kapazität nach 10 Jahren, die Zahl habe ich aber nirgends gelesen, nur vom i-Agenten gehört.

Sehr interessanter Artikel zu den Akkus: http://adacemobility.wordpress.com/...im-bmw-i3-das-ist-ein-gewaltiger-unterschied/
 
Auch interessant. Aber in 10 Jahren kann viel passieren und ich wage anzunehmen, dass nach 10 Jahren der Rest des Autos einen gewissen Wertverlust erleidet. Sagen wir Neupreis 40k, nach 10 Jahren mit Glück 10-15k. Dann ein Akkupack für 10k neu kaufen? Das würde den Restwert des Autos auf 5k nach 10 Jahren .. oder einen Anschaffungspreis von 25k bedeuten. für ein 10 Jahre altes Auto mit neuen Akkus. Eventuell dann billiger einen Neuen zu kaufen. Da bekommt man mehr für sein Geld.

Ist natürlich hypothetisch - aber es wird für viele ein Risiko sein, schlimmer, falls es tatsächlich so eintreten sollte, ist in 10 Jahren das Vertrauen in E-Autos zerstört, denn sowas wird die Runde machen. Mir ist aber klar, dass sich die Konzerne dessen bewusst sind, kommt ja nicht von irgendwo, dass sich zB die deutschen Hersteller doch eher zurückhaltend zur E-Technologie geben bzw. gegeben haben bis genügend Öko-Druck (auch von Steuerseite) vorhanden ist
 
Wenn ich den letzten Post lese, spricht doch wirklich einiges für ein Tempolimit auf unseren Autobahnen.
Und du meinst, wenn die AB in diesem Beispiel auf 130km/h limitiert gewesen wäre, hätte der Auffahrende vorsichtiger gehandelt und den Unfall vermieden? Oder hat der Verursacher einfach nur gepennt und hätte dies auch bei 130km/h getan...
 
Das erste Problem ist ja, dass wir nichtmal so unseren Energiebedarf vernünftig decken können, wenn wir dann Kohle verbrennen um das Auto an die Steckdose zu hängen ist wahrscheinlich der Wirkungsgrad noch schlechter als beim Verbrennen von Benzin im Auto selbst. Größere Nachhaltigkeit bringt das sicher auch nicht.
Wenn wir den Sprung mal hinbekommen (vielleicht auch hinbekommen wollen, gibt sicher genug Lobby, denen nicht soooo sehr daran gelegen ist...) unseren Strom wirklich umweltfreundlich zu beschaffen, dann sehe ich in dieser Technik auch wirklich Potential und Zukunft.

Jetzt? Wir reden hier meines Erachtens von Fahrzeugen, die viel PR sind und deren Entwicklung in den Kinderschuhen steckt. Soviel dann eventuell auch zum Werterhalt, wenn dann in z.B. 10 Jahren sich da viel tut, könnte der Wertverfall ähnlich sein wie es bei PCs und Handys ist/war.

Brennstoffzelle ist sicher theoretisch interessant, aber da sehe ich noch viele ungelöste Probleme. Das beginnt schon bei Sicherheit... ich möchte keine Wasserstoff/Sauerstoffgemische bei einem Unfall sehen - das ist mal eine andere Liga als brennendes Benzin. Ob die Menge an Platin ausreichend ist, keine Ahnung... ob das reaktionsträge Platin schädliche Einflüsse auf beispielsweise Enzyme hat wie andere Schwermetalle, keine Ahnung.
 
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