Chaosfahrer senken Staurisiko

AW: Chaosfahrer senken Staurisiko

Auch gern genommen: 3-spurige Autobahn, linke Spur durch Unfall gesperrt. Wieso nutzen die Idioten nicht die Stanspur als dritte Spur? Einige machen es, andere nicht.
Besser noch wenn zwei von drei Spuren dicht sind ... da zwängt sich der Verkehr stumpf auf eine Spur und quält sich vorbei. Die Standspur ist frei.

Also vielleicht sind meine Infos veraltet... aber ich dachte immer die Stand- und Notspur dürfte nur benutzt werden wenn das ausdrücklich erlaubt ist.
Im Gegenteil, hier im Rhein-Main-Gebiet werden zeitweise ganze Kolonnen aus dem Verkehr gezogen, die im Stau über die Standspur schneller zur Ausfahrt kommen wollen. Ganz vorne steht die Polizei und greift die ab.

Ich habe auch schon Unfälle und Beinaheunfälle gesehen, wenn Fahrzeuge sich korrekt am beginn der Ausfahrt einfädeln und andere von hinten über die Standspur kommen.

Bald bin ich restlos verwirrt...
 
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Frank, mal eine Frage. Du fährst ständig Montags morgen oder Freitag Nachmittag lange Strecken im Berufsverkehr mit Staus, Baustellen, Tunnel und Unfällen ?

Wenn ich auf der linken von zwei Spuren fahre, dann ist die rechte Spur nicht frei genug dass es sich lohnt rüberzuwechseln.
Ich bin dann auch schneller als der Verkehr auf der rechten Spur.
Wenn ich auf der linken Spur fahre, dann ist die rechte entweder nicht frei oder ich bin deutlich schneller als die Fahrzeuge auf der rechten Spur.

Kommt nun die linke Spur ins Stocken - sieht man ja frühzeitig an vielen aufleuchtenden Bremslichtern, dann habe ich ausschließlich dann die Möglichkeit rechts rüber zu fahren, wenn die linke Spur nur voller Idioten ist und die rechte Spur vor dem von mir sleber gerade überholten Fahrzeug frei ist. Und da halte ich mich doch sehr gern an das Rechtsfahrgebot und nutze die rechte freie Spur anstatt ich links mit der Reihe bremse.
Wenn du dann nach rechts wechselst, dann überhole bitte nicht rechts :w

Ich gehe gemütlich entspannt vom Gas und fahre an einigen Fahrzeugen vorbei.
Stimmt, du überholst rechts.

Auf der linken Spur hören sie irgendwann mal auf zu bremsen und beschleunigen wieder. Dadurch reißen Lücken auf. Diese Lücken nutze ich um mit derselben Geschwindigkeit wie die Linksfahrenden mitzufahren.
Meist ist es der Sicherheitsabstand der zum reinziehen benutzt wird. ;)

Auch dieses "Reindrängen" müsste mal definiert werden. Sobald der Hintermann zum Bremsen genötigt wird, halte ich das auch für zimelich blöd.
Was willst du da definieren ? Es kommt jemand von hinten, zieht nach rechts an allen vorbei, und zieht vorn wieder links ohne Rücksicht auf Verluste rein. Der hinter ihm wird schon Bremsen wenn ihm sein Auto lieb ist. Damit hat er 3-4 Autolängen gewonnen. Das wiederholt sich mehrmals bei jedem LKW.

Auch gern genommen: 3-spurige Autobahn, linke Spur durch Unfall gesperrt. Wieso nutzen die Idioten nicht die Stanspur als dritte Spur?
Weil es verboten ist :w
Und nein, ich bin kein Ordnungsfanatiker. Jedoch durfte ich bereits einige Auffahrunfälle erleben, die durch deine beschriebene Fahrweise ausgelöst wurden. Möchtets du das auch mal... kein Problem. Freitags mal 550km auf der A5/A4. Wenn alle vernünftig fahren benötige ich ca. 4-5 Stunden. Durch die genannten Kollegen des Strassenverkehrs habe ich letzten Freitag 8 Stunden gebraucht.

Es geht also nicht um flüssige Fahrweise. Damit habe ich kein Problem.
 
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Ich kann mir das schon ganz genau vorstellen, wie das zwischen Euch Beiden gelaufen ist.
Kann ich dir sagen. Wir waren nicht einer Meinung. Er hat dann Touri320 und mir den :j gezeigt. Worauf ich humorvoll reagierte, dass das wohl nicht die passende Antwort sei. Sei dem verteilt der Kollege alle 3 Tage "Pünktchenregen".

Das zu werten überlasse ich anderen.
 
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also... ich habe mir das mal alles so überflogen reingezogen und muß sagen, ich gebe dem frank in vielen punkten recht... ich fahre auch zum ende einer spur und ziehe dann rein... zumeist werde ich aber auch vorne an der fahrbahnverengung einfach reingelassen...
oft steht der verkehr auch, er zieht wieder an, einer pennt... es ensteht eine große lücke, hier ziehe ich rein und der hintermann steht teilweise immer noch, weil er einfach pennt, also habe ich keinen behindert.... auch ich ziehe nirgens auf kampf rein... die praxis ist einfach so, das immer mindestens einer pennt, der eine riesenlücke aufreißen lässt...

und auch ich reihe mich nicht in eine stop-and-go linke spur ein, wenn ich rechts entspannt (teilweise für 20 km oder mehr) fahren kann... warum auch?

aggro-lückenspringen verurteile ich genauso... so wie ich es mache ist es auch sehr entspannt und ich ziehe keinen direkt vor die nase und nötige keinen zum aggro bremsen...

wie die forscher ja auch rausbekommen haben,... durch fahrer wie mich und frank bleibt der verkehr einfach flüssiger!!!
 
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Nochmal zur Benutzung der Standspur:

Ich schreib "Unfall" und hab's nicht näher beschrieben. sorry.

Es geht darum, dass bei dieser Art von "Sperrung ein oder mehrerer Fahrstreifen" die Sperrung keine Hundert Meter lang ist.

Und ja, es ist verboten die Standpur zu benutzen *runterleier wie ein Amen* - aber genau darum geht es doch hier.

Es geht um den Umstand, dass "Chaosfahrer" den Verkehr fließend halten indem sie ganz bewusst "Verbotenes" tun.

Die ganzen Moralapostel sortieren sich brav von drei Spuren auf der rechten Spur ein und lassen die Standspur außer acht. Der gesamte Verkehr steht.

Nun sind es die "Chaosfahrer", die es nur mit Hilfe von Trittbrettfahrern schaffen aus den 3 Spuren nur zwei werden zu lassen indem sie die Standspur mitbenutzen.

Direkt nach der Sperrung fahren die natürlich auch alle wieder links rüber.

Und ja, natürlich wurde die Standspur zum schnelleren Vorankommen benutzt - aber das ist ja gerade der Sinn, dass der Verkehr flüssig gehalten wird. Es zählt da nicht der eine einzige, sondern alle insgesamt!

... und das mit dem Reinziehen in Sicherheitsabstände ... BOAAHH ... ja, bei 130 km/h muss man 65 Meter Sicherheitsabstand halten, also mehr als einen Pfostenabstand auf der Autobahn.

Wenn der Verkehr mit 130 km/h fließt, ist das doch alles super - kein Grund rechts zu überholen.

Oftmals fällt das Tempo durch Bremsdeppen auf 70 oder gar 60 km/h runter, weil jeder Jossel meint sich laaange vor dem Überholvorgang links einzusortieren. Oftmals ist der LKW noch nichtmal in Sicht und die Leute stellen sich links an.

Die rechte Spur ist frei.

Was soll ich tun?

Es erwartet doch nun nicht wirklich hier jemand von mir, dass ich mit 130 km/h angefahren komme und mich trotz leerer freier rechter Spur links rüber sortiere und auf 60 km/h abbremse und dabei auch noch meinen Sicherheitsabstand von 30 Metern einhalte???

Oder soll ich etwa auf der rechten Spur abbremsen?

Ja, ist mir leider schon passiert, dass da ein Vollpfosten rechts in die Eisen ging weil links gebremst wurde und er dann ja rechts überholen würde.
Puuh ... hab also hinter ihm ebenfalls gebremst und soo lange auf der Hupe gestanden bis er all seinen Mut zusammengefasst hat rechts weiterzufahren.

Und nein, wenn links nur noch 60 gefahren wird, dann bleibe ich nicht voll auf dem Gas - ich lasse gemütlcih ausrollen, meine Füße schweben über Kupplung und Gas und ich bin jederzeit für eine Vollbremsung bereit.
 
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Lass es gut sein !!!!!!!
Hier prallen Theorie und Praxis auf teilweise Borniertheit. Viele Situationen kann ich gut nachvollziehen und da "muss" man gelegentlich auch mal "leicht" gegen die Vorschrift verstoßen. Es muss aber immer die Sicherheit im Vordergrund stehen !!!!!!

Die Abstandsapostel glauben das doch alle nicht, was sie da schreiben. Wenn bei den heutigen Verkehrsverhältnissen alle den vorgeschriebenen Abstand einhalten würden, dann ging nichts mehr. Das Unterschreiten des vorgeschriebenen Sicherheitsabstandes (nicht des gefühlten Sicherheitsabstandes) ist die Regel. Und das auf Landstraßen und Autobahnen. In der Stadt kannste den Abstand eh vergessen.

Und dafür, das wir alle so unvorschriftsmäßig fahren, klappt es doch noch ganz gut. Sicher, keine Unfälle, keine Toten wäre der Idealfall. Aber wir wollen doch keine Träumer sein und an so was wie den Weihnachtsmann glauben - oder ?!












Nochmal zur Benutzung der Standspur:

Ich schreib "Unfall" und hab's nicht näher beschrieben. sorry.

Es geht darum, dass bei dieser Art von "Sperrung ein oder mehrerer Fahrstreifen" die Sperrung keine Hundert Meter lang ist.

Und ja, es ist verboten die Standpur zu benutzen *runterleier wie ein Amen* - aber genau darum geht es doch hier.

Es geht um den Umstand, dass "Chaosfahrer" den Verkehr fließend halten indem sie ganz bewusst "Verbotenes" tun.

Die ganzen Moralapostel sortieren sich brav von drei Spuren auf der rechten Spur ein und lassen die Standspur außer acht. Der gesamte Verkehr steht.

Nun sind es die "Chaosfahrer", die es nur mit Hilfe von Trittbrettfahrern schaffen aus den 3 Spuren nur zwei werden zu lassen indem sie die Standspur mitbenutzen.

Direkt nach der Sperrung fahren die natürlich auch alle wieder links rüber.

Und ja, natürlich wurde die Standspur zum schnelleren Vorankommen benutzt - aber das ist ja gerade der Sinn, dass der Verkehr flüssig gehalten wird. Es zählt da nicht der eine einzige, sondern alle insgesamt!

... und das mit dem Reinziehen in Sicherheitsabstände ... BOAAHH ... ja, bei 130 km/h muss man 65 Meter Sicherheitsabstand halten, also mehr als einen Pfostenabstand auf der Autobahn.

Wenn der Verkehr mit 130 km/h fließt, ist das doch alles super - kein Grund rechts zu überholen.

Oftmals fällt das Tempo durch Bremsdeppen auf 70 oder gar 60 km/h runter, weil jeder Jossel meint sich laaange vor dem Überholvorgang links einzusortieren. Oftmals ist der LKW noch nichtmal in Sicht und die Leute stellen sich links an.

Die rechte Spur ist frei.

Was soll ich tun?

Es erwartet doch nun nicht wirklich hier jemand von mir, dass ich mit 130 km/h angefahren komme und mich trotz leerer freier rechter Spur links rüber sortiere und auf 60 km/h abbremse und dabei auch noch meinen Sicherheitsabstand von 30 Metern einhalte???

Oder soll ich etwa auf der rechten Spur abbremsen?

Ja, ist mir leider schon passiert, dass da ein Vollpfosten rechts in die Eisen ging weil links gebremst wurde und er dann ja rechts überholen würde.
Puuh ... hab also hinter ihm ebenfalls gebremst und soo lange auf der Hupe gestanden bis er all seinen Mut zusammengefasst hat rechts weiterzufahren.

Und nein, wenn links nur noch 60 gefahren wird, dann bleibe ich nicht voll auf dem Gas - ich lasse gemütlcih ausrollen, meine Füße schweben über Kupplung und Gas und ich bin jederzeit für eine Vollbremsung bereit.
 
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...genau. Beim Unfall benutzen die "Chaosfahrer" die linke Spur, fein. Das kann gut gehen, muss es aber nicht.

Das mache ich doch einfach mal den Vorschlag, die "Chaosfahrer" dürfen ab sofort auch bei Rot über die Kreuzung fahren. (bei Gelb fahren die ja eh schon ;) ) Natürlich werden die "Chaosfahrer" das unter Berücksichtigung des Verkehrs machen. Und, sie tun das nur um den Verkehr flüssiger zu gestalten. Was sagst du zu meinen Vorschlag ?

Doch mal ernsthaft. Probleme gibt es doch genau dann, wenn eine Vorschrift existiert und sich jemand daran hält und ein anderer nicht.

Logisch sind nicht alle Vorschriften sinnvoll. Da stimme ich dir ja zu. Aber deswegen kann die nicht jeder ausgestalten wie es ihm gerade passt. So gern ich dir bei dem Beispiel mit dem Standstreifen zustimmen würde, klar es würde in dem Moment helfen den Verkehrsfluss aufrecht zu erhalten, Andere verlassen sich in dieser Situation darauf das niemand von hinten auf der Standspur kommt.

Übrigens, die linke Spur am LKW vorbei läuft mit ca. 80-90 km/h. Der gehaltene Abstand liegt meist bei 20-30m oder weniger. Und dort ziehen die "Chaosfahrer" rein. Der Fahrer dahinter bremst, der dahinter auch usw. Jetzt lass mehrere reinziehen. Und dann träumt jemand in der Kette.

Ich meine, ich rede von dem Geschehen welches ich jedesmal beobachten darf. Und offensichtlich konnten das auch schon andere beobachten.

@racerz336
Das Einhalten von Regeln hat nichts mit Borniertheit zu tun. Die Praxis sehe ich jede Woche. :s

racerz336 schrieb:
Und dafür, das wir alle so unvorschriftsmäßig fahren, klappt es doch noch ganz gut.
Stimmt. Ich stand erst wieder letzten Freitag über 3 Stunden im Stau wegen 3 Unfällen. :t Erst letzten Samstag durfte ich Zeuge eines Unfalls werden. Der Motorradfahrer hat zuvor den Verkehrsfluss optimiert, in dem er zwischen zwei Autos mit gut 130 durch fuhr. :t
 
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Übrigens, die linke Spur am LKW vorbei läuft mit ca. 80-90 km/h. Der gehaltene Abstand liegt meist bei 20-30m oder weniger. Und dort ziehen die "Chaosfahrer" rein. Der Fahrer dahinter bremst, der dahinter auch usw. Jetzt lass mehrere reinziehen. Und dann träumt jemand in der Kette.
Wenn mir jemand in die 20m-Lücke vor mir fährt, werde ich garantiert nicht bremsen - absolut hirnrissig zu bremsen!

Die Spur ist 3,50 breit, das reicht um mit einem 5-Meter-Abstand zu dem Reingezogenen versetzt zu fahren, dadurch habe ich wieder den vollen Sicherheitsabstand vor mir. Zudem fällt die Reaktionszeit im dichten Verkehr weg, denn ich schaue nicht nur stumpf auf meien Vordermann, sondern ich schaue mindestens 2 eher noch 4 und mehr Fahrzeuge voraus - wenn dort das Tempo verlangsamt wird, dann kann ich direkt mit langsamer werden.

Nach dem LKW entspannt sich sowieso alles wieder, da kommen die Abstände wieder ganz von allein.

Beim Autofahren darf auch gern das eigene Hirn zu Rate gezogen werden :t
 
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Wenn mir jemand in die 20m-Lücke vor mir fährt, werde ich garantiert nicht bremsen - absolut hirnrissig zu bremsen!

Nach dem LKW entspannt sich sowieso alles wieder, da kommen die Abstände wieder ganz von allein.

Beim Autofahren darf auch gern das eigene Hirn zu Rate gezogen werden :t


Nur um die Diskussion zu einem Ende zu bringen. Die Situation realisierst du, ich und Andere auch. Aber es reicht Derjenige (einer) der schläft (selbst erlebt), oder der Opa der sich nicht traut, oder ganz einfach Derjenige der auf sein Recht beharrt. Das es zum Stau oder sogar zum Auffahrunfall weit hinter dir kommt, bekommst du doch gar nicht mit !

Aber du sagst es ja selbst, manchmal darf auch gern das eigene Hirn zu Rate gezogen werden :t Übrigens, da gibt es Unterlagen eines deutschen Profs. zum Thema Stau- und Unfallbildung. Das ist sehr interessant. ;)
 
AW: Chaosfahrer senken Staurisiko

Genau das meinte ich. Das willste also verhindern ? O.K. pack es an, mach den Anfang und bleib von der Autobahn weg :)

...

Stimmt. Ich stand erst wieder letzten Freitag über 3 Stunden im Stau wegen 3 Unfällen. :t Erst letzten Samstag durfte ich Zeuge eines Unfalls werden. Der Motorradfahrer hat zuvor den Verkehrsfluss optimiert, in dem er zwischen zwei Autos mit gut 130 durch fuhr. :t
 
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Hat sich die Mehrheit hier eigentlich den Bericht zur Studie durchgelesen?

Man kann sich auch die ganze Diskussion sparen und das Schlusswort der Forscher lesen, in dem sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass das Ganze (also eine Verflüssigung des Verkehrs durch Regelbrecher) aus verschiedenen Gründen nur in der Simulation und nicht in der Wirklichkeit klappt.

Und dann noch die Schlusspassage, die sich nun sehr wohl auf die Wirklichkeit bezieht:

Denn rücksichtslose Drängler riskieren harte Strafen und verursachen Unfälle mit schlimmen Folgen.

Dazu stammt die Studie aus Schweden und ich gehe davon aus, das die dortigen Verkehrsverhältnisse (also auch Tempolimits) zugrundegelegt wurden.

Damit ist es völlig abwegig, die Studie als Beleg für die Nützlichkeit möglichst häufiger Regelverletzungen anzuführen.

Begriffe wie Borniertheit ließen sich übrigens auf beide Seiten anwenden und sollten der Sachlichkeit wegen vermieden werden. Auch Fahrer als Idioten zu bezeichnen, nur weil sie sich regelkonform verhalten - auch wenn das vielleicht unter den gegebenen Umständen suboptimal erscheinen sollte - ist unnötig (vorsichtig formuliert).

Grüße, Holger
 
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Hat sich die Mehrheit hier eigentlich den Bericht zur Studie durchgelesen?

Hoffentlich nicht nur den Scheiss auf blöd.de Die scheinen sich nämlich einzig auf den Artikel auf abcnews.com zu beziehen und ist reichlich mit den typischen Bild-Unwahrheiten und Übersetzungsfehlern angereichert.

Zu etwaigen Unfällen sagen die schwedischen Forscher da nämlich ganz genau gar nichts.

Dazu stammt die Studie aus Schweden und ich gehe davon aus, das die dortigen Verkehrsverhältnisse (also auch Tempolimits) zugrundegelegt wurden.

Äh, von was für Geschwindigkeiten sprechen wir hier in diesem Thread? Also, ich von etwa 100 km/h +/-. Rechts überholen mit max 10-20 km/h Überschuss. Anders sieht das in Schweden auch nicht aus.
Abgesehen davon steht in dem ABC Artikel gar nciht konkret, dass die schwedischen Forscher dieses Verhalten überhaupt an Autos überprüft haben. Oder hast Du den Artikel nicht gelesen? Oder nur den BLÖD-"Artikel"?
 
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Ich denke, ich habe ganz genau beschrieben was ich gelesen habe und was ich meine.

1.) Nach Aussage des zitierten Artikels (um den geht es hier doch), haben die Forscher verlauten lassen, das die Studie NICHT auf die Realität anwendbar ist. Sie haben das also nicht in der Studie gesagt, sondern über ihre Studie. Das ist ja gerade das entscheidende

2.) Man kann keine Studie als Beleg heranziehen, von der die Verfasser selbst als nicht anwendbar auf die Realität sprechen. Das ist hier aber geschehen.

Außerdem:
Der Straßenverkehr ist öffentlich. Das heißt jeder kann daran teilnehmen. Die zugrundeliegenden Regeln sind ein allgemeiner Konsens. Natürlich kann jeder einzelne denken er wüsste es besser... Wenn er das dann einfach durchsetzt, dann gibt es dafür verschiedene Begriffe. Einer ist weiter oben bereits gefallen.

Wenn weiter oben (sinngemäß) gesagt wurde: "Wenn alle den richtigen Abstand halten würden dann und sonstige Regeln beachtet würden, dann würde der Verkehr zum Erliegen kommen. Mit den damit (Regelverletzungen) verbundenen Toten im Straßenverkehr müssen wir eben leben... Weihnachtsmann und so.."

Dann ist das definitv kein allgemeiner Konsens und ich wette, spätestens wenn der eine oder andere hier eigene Kinder hat oder einen Angehörigen durch einen Unfall verloren hat oder eben einfach etwas älter geworden ist, wird er das anders sehen.

Damit ist von meiner Seite alles gesagt!
 
AW: Chaosfahrer senken Staurisiko

1.) Nach Aussage des zitierten Artikels (um den geht es hier doch), haben die Forscher verlauten lassen, das die Studie NICHT auf die Realität anwendbar ist. Sie haben das also nicht in der Studie gesagt, sondern über ihre Studie. Das ist ja gerade das entscheidende

2.) Man kann keine Studie als Beleg heranziehen, von der die Verfasser selbst als nicht anwendbar auf die Realität sprechen. Das ist hier aber geschehen.

Na, Du hast dir offensichtlich nicht den englischsprachigen Artikel durchgelesen, von dem die Bild falsch abgeschrieben hat. Das disqualifiziert dich natürlich für jede weitere Diskussion...
 
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fakt ist einfach das, was auch frank sagen wollte... es ist so wie in allen lebenslagen... es gibt regeln, aber man sollte bei der befolgung von regel eben immer seinen verstand einschalten... regeln sind nunmal sehr allgemein und zählen immer... aber man kann eine regel nunmal nicht auf alle situationen die jemals passieren können perfekt anpassen, so ist es manchmal nunmal sinnvoll die regeln etwas zu dehnen oder zu erweitern... beispiel, bei einem unfall für 50 meter eben auch mal den standstreifen mit zu benutzen... das tut keinem weh, auf diesen 50 metern ist es auch nicht warscheinlich, das einer wegen nen motorschaden raus muß... und wenn es einer muss, sieht er ja, das der standstreifen gerade für diese 50 meter befahren wird... der erste der da rüber zieht, muß natürlich nach hinten blicken ob da jemand kommt...

selbst die polizei leitet einen verkehr ja so um, wenn sie dort vor ort ist... also ist es die logische konsequenz, das es so vernünftig ist... also macht man es, wenn man seinen verstand anschaltet... und auch mal die regel hinterfragt, für welche situationen die rregel sinnvoll ist und für welche eben nicht!

natürlich soll keiner im normalverkehr die standspur benutzen... dafür ist eben die regel... wenn ich mit 20 km/h die unfallstelle passiere, ist es logisch, dorthin auszuweichen um den verkehr flüssiger zu halten...

mit stupiden befolgung von regeln ist halt meist keinem geholfen... egal ob verkehr oder in anderen situationen...
 
AW: Chaosfahrer senken Staurisiko

Außerdem:
Der Straßenverkehr ist öffentlich. Das heißt jeder kann daran teilnehmen. Die zugrundeliegenden Regeln sind ein allgemeiner Konsens. Natürlich kann jeder einzelne denken er wüsste es besser...

Damit ist von meiner Seite alles gesagt!

Treffender konnte man es auch nicht formulieren. :t
 
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