RainerW
"Black Nose Diva“ in Frozen Grey mit Leder Cognac
naja, aber wie gesagt, es gibt Schlachtereien, die eben in Deutschland 5 Wochen ablagern und dann das Fleisch verkaufen.. und dies sogar im Internet kund tun… also nichts mit heimlich über den Schlachtertresen…
Hey Siefke,
habe heute zufällig einen guten Spezl getroffen, der als Spitzenkoch (hat als Küchenchef schon einen Michelinstern erkocht) unterwegs ist...da musste ich gleich mal nachfragen, da er sich logischerweise bestens mit diesem Thema auskennt.
Tatsächlich kann/darf jeder Metzger Dry Age Reifung praktizieren und verkaufen - aber bedingt durch die Fleischhygieneverordnung, muss er nur für diese Art von spezieller Lagerung einen ganz eigenen Fleischreiferaum vorhalten. Exakt dies und die verdoppelte Reifezeit mit bis zu 30% Gewichtsschwund macht es für die meisten Metzgereien/Fleischereien quasi wirtschaftlich "unmöglich", ein Dry Age Fleisch anzubieten.
Die Auflagen sind tatsächlich extrem, aber es ist möglich.
Ebenso habe ich ihn auf Kobefleisch in Deutschland angesprochen: ja, man bekommt tatsächlich echtes Kobe Filet- oder Lendensteak auch in Deutschland. Aber es gehen tatsächlich nicht mehr als 400kg jährlich von Japan in den Export (mit Zertifikat) und daher kann man sich schon alleine deswegen vorstellen, wie sich dies auf den Preis auswirkt. € 700,- pro Kilo aufwärts für Kobefiletsteak mit Herkunftsnachweis. Quelle: RUNGIS express, die Adresse für alle höchstqualitativen Lebensmittel für die Gastronomie - Privatleute können dort gar nicht einkaufen.

