Die Saison beginnt... und Ausfahrten sind verboten!?

... die Diskussionen bis zum 19./20. April in der Öffentlichkeit zu unterdrücken wird aber nicht funktionieren. ...

Um Missverständnis nichmals vorzubeugen - ich bleibe aus aktueller Überzeugung daheim, sehe aber die unterschiedlichsten Regelungen und Vorgehensweisen, die zunehmend zu einer Nichtakzeptanz führen werden bei unzureichender Kommunikation.
Auch von mir dazu nur kurz zur Vermeidung etwaiger Missverständnisse: Natürlich kann man über Exit-Szenarien reden (das wird eh gemacht, und das auf jedem denkbaren Niveau...). Ich hatte nur erklärt, warum dazu bisher kaum bis gar keine Erläuterungen der Bundes- und der Landesregierungen kommen.

Ob man diese Art und Weise der (fehlenden) Kommunikation gut findet oder nicht, ist freilich wieder der Diskussion zugänglich. :) :-)
 
Wenn eine Regierung mit so einem Strategiepapier arbeitet (Internes Papier - Quelle/ Artikel im Focus war mein letzter Beitrag hier), dann halte ich Wachsamkeit für äußerst angebracht:

Das Ersticken ist für jeden Menschen eine Urangst“

Erstens würden viele Schwerkranke von ihren Angehörigen „ins Krankenhaus gebracht, aber abgewiesen, und sterben qualvoll um Luft ringend zu Hause. Das Ersticken oder nicht genug Luft kriegen (sic) ist für jeden Menschen eine Urangst. Die Situation, in der man nichts tun kann, um in Lebensgefahr schwebenden Angehörigen zu helfen, ebenfalls.“

Zweitens empfiehlt das Papier sogar, Kindern Angst zu machen. „Kinder werden sich leicht anstecken, selbst bei Ausgangsbeschränkungen, z.B. bei den Nachbarskindern“, heißt es in dem Text. „Wenn sie dann ihre Eltern anstecken, und einer davon qualvoll zu Hause stirbt und sie das Gefühl haben, Schuld daran zu sein, weil sie z.B. vergessen haben, sich nach dem Spielen die Hände zu waschen, ist es das Schrecklichste, was ein Kind je erleben kann.“

Drittens schlagen die Autoren vor, an mögliche Langzeitschäden zu erinnern. „Auch wenn wir bisher nur Berichte über einzelne Fälle haben, zeichnen sie doch ein alarmierendes Bild“, heißt es in dem Bericht. „Selbst anscheinend Geheilte nach einem milden Verlauf können anscheinend jederzeit Rückfälle erleben, die dann ganz plötzlich tödlich enden, durch Herzinfarkt oder Lungenversagen, weil das Virus unbemerkt den Weg in die Lunge oder das Herz gefunden hat. Dies mögen Einzelfälle sein, werden aber ständig wie ein Damoklesschwert über denjenigen schweben, die einmal infiziert waren.“
 
Der "USA Patriot Act" und die Möglichkeiten von Behörden auch ohne Gerichte einen "National Security Letter" zu veranlassen (Betroffene wissen nicht einmal von der Einsicht ihrer Daten) steht allerdings nicht mit den legalen Waffenkäufen (in manchen Bundesstaaten recht easy) und den dadurch getöteten US Bürgern in Zusammenhang 😉


Ich denke schon!

Dies zeigt das auch die strengste Überwachung keine Straftaten verhindert und das Beispiel ist nur eines von vielen die möglich wären!
 
Wenn eine Regierung mit so einem Strategiepapier arbeitet (Internes Papier - Quelle/ Artikel im Focus war mein letzter Beitrag hier), dann halte ich Wachsamkeit für äußerst angebracht:

Nun, offenbar - das steht auch im Fokusartikel - wurde es in der Regierung nicht besonders begeistert aufgenommen.

In besonderen Situationen, ob das nun in der Regierung oder in Unternehmen ist, werden Lösungsvorschläge zur Bewältigung der Situation eingefordert, und es wird gelegentlich auch nach radikalen Ansätzen gefragt, in der Hoffnung, aus ihnen Erkenntnisse erzielen zu können.
 
Ich denke schon!

Dies zeigt das auch die strengste Überwachung keine Straftaten verhindert und das Beispiel ist nur eines von vielen die möglich wären!

Du weißt schon, wie und zu welchem Zweck der USA Patriot Act in 93 begonnen und in 01 in Rekordzeit durch den Kongress geprügelt wurde?

Nicht um Gangmitglieder oder sonstige Kriminelle vornehmlich zu scannen
 
Wenn eine Regierung mit so einem Strategiepapier arbeitet (Internes Papier - Quelle/ Artikel im Focus war mein letzter Beitrag hier), dann halte ich Wachsamkeit für äußerst angebracht:

Das Ersticken ist für jeden Menschen eine Urangst“

Erstens würden viele Schwerkranke von ihren Angehörigen „ins Krankenhaus gebracht, aber abgewiesen, und sterben qualvoll um Luft ringend zu Hause. Das Ersticken oder nicht genug Luft kriegen (sic) ist für jeden Menschen eine Urangst. Die Situation, in der man nichts tun kann, um in Lebensgefahr schwebenden Angehörigen zu helfen, ebenfalls.“

Zweitens empfiehlt das Papier sogar, Kindern Angst zu machen. „Kinder werden sich leicht anstecken, selbst bei Ausgangsbeschränkungen, z.B. bei den Nachbarskindern“, heißt es in dem Text. „Wenn sie dann ihre Eltern anstecken, und einer davon qualvoll zu Hause stirbt und sie das Gefühl haben, Schuld daran zu sein, weil sie z.B. vergessen haben, sich nach dem Spielen die Hände zu waschen, ist es das Schrecklichste, was ein Kind je erleben kann.“

Drittens schlagen die Autoren vor, an mögliche Langzeitschäden zu erinnern. „Auch wenn wir bisher nur Berichte über einzelne Fälle haben, zeichnen sie doch ein alarmierendes Bild“, heißt es in dem Bericht. „Selbst anscheinend Geheilte nach einem milden Verlauf können anscheinend jederzeit Rückfälle erleben, die dann ganz plötzlich tödlich enden, durch Herzinfarkt oder Lungenversagen, weil das Virus unbemerkt den Weg in die Lunge oder das Herz gefunden hat. Dies mögen Einzelfälle sein, werden aber ständig wie ein Damoklesschwert über denjenigen schweben, die einmal infiziert waren.“

Frage:

Hast Du Dir die 17 Seiten des Papiers kpl durchgelesen?

Ich eben schon 🙂

Kindern den Ernst einer Sache zu vermitteln und zu sensibilisieren, heißt nicht diesen Schuldgefühle mit Angst einzureden.

Obgleich ich die Ausführungen in ihrer Lesart hierzu richtig unbeholfen finde.
 

Dr. Martin Heuser ist in der Nähe von Bonn geborene Autor und lebt derzeit in Regensburg. Hier arbeitet er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Internationales Strafrecht und Rechtsphilosophie der Universität Regensburg.

Finde ich ganz interessant, auch wenn aus der Allgemeinverfügung nun ein Gesetz geworden ist.

Aus meiner Sicht sehr spannend:
Die Beweislast wird fundamental umgedreht.
Nicht der Staat muss beweisen, dass ich eine Straftat begangen habe, sondern ich muss meine Unschuld beweisen.
Meine bisherigen Rechte, als Beschuldigter keine Angaben machen zu müssen, ordentliches Verfahren etc. haben sich in Luft aufgelöst.

Und das betrifft nun nicht nur den Polizisten, der neuerdings gleichzeitig Richter zu sein scheint, sondern auch die Hilfskraft vom Ordnungsamt.
 

Dr. Martin Heuser ist in der Nähe von Bonn geborene Autor und lebt derzeit in Regensburg. Hier arbeitet er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Internationales Strafrecht und Rechtsphilosophie der Universität Regensburg.

Finde ich ganz interessant, auch wenn aus der Allgemeinverfügung nun ein Gesetz geworden ist.

Aus meiner Sicht sehr spannend:
Die Beweislast wird fundamental umgedreht.
Nicht der Staat muss beweisen, dass ich eine Straftat begangen habe, sondern ich muss meine Unschuld beweisen.
Meine bisherigen Rechte, als Beschuldigter keine Angaben machen zu müssen, ordentliches Verfahren etc. haben sich in Luft aufgelöst.

Und das betrifft nun nicht nur den Polizisten, der neuerdings gleichzeitig Richter zu sein scheint, sondern auch die Hilfskraft vom Ordnungsamt.
Völlig unverhältnismäßig!
 

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Das Fazit sollte nicht lauten, hurra was für Krisenmanager, sondern was für Versager die durch Ignoranz das gesamte Land stilllegen müssen, weil die mal wieder gepennt haben!!
 
Zuletzt bearbeitet:
Glaubt ihr wirklich jeden "Fachbericht" der irgendein Prof Dr. Sowieso als Fachspezialist für XYZ so meint von sich zu geben zu müssen.
Die matriachalische Hochglanzgesellschaft kann halt leider keine Einschränkungen vertragen, so sieht Frauchem das.
So langsam habe ich die Schnauze voll von diesem Gefasel. Wir halten uns an gewisse vernünftige Vorgaben und Regelungen und damit hat sich das.
Laßt doch bitte mal die Kirche im Dorf. Wenn wir unseren gesunden Menschenverstand gebrauchen, aufpassen und auch an unsere Nächsten denken, werden wir das alles gut überstehen können.
Damit werde ich in diesem und ähnliche Threads nicht mehr viel weiterlesen.
 
Laßt doch bitte mal die Kirche im Dorf.

Ja wieeee denn, da darf doch keiner hin:roflmao:

Also wenn du Regierungseigene Analysen als gefasel siehst, und dich gerne ohne zu hinterfragen unterordnest, bitte und es zwingt dich niemand zu lesen! Mich nervt nur die fehlende Empörung über so viel Missmanagement die uns hunderte Milliarden und viele unnötige Opfer kostet.

Da ist auch ,, Ja aber die Italiener haben das ja noch schlechter gemacht" unangebracht!

Dieses Szenario war bekannt und wurde Ignoriert!

Bei der ,, Schweinegrippe" war das schon zu sehen,die Kinderärztin meine Sohnes hat mich behandelt, es gab Null Termine mehr!


Die Bundestagsdrucksache 17/12051 trägt den Titel "Pandemie durch Virus Modi-SARS". Es handelt sich um eine Risikoanalyse unter Federführung des Robert-Koch-Instituts (RKI) unter Mitwirkung weiterer Bundesbehörden, darunter dem Amt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Sie trägt das Datum 3. Januar 2013. Damals war der FDP-Politiker Daniel Bahr Gesundheitsminister. Er ist mittlerweile im Vorstand der Allianz Private Krankenversicherung. Ihm folgte für vier Jahre der Christdemokrat Hermann Gröhe.

Die Analyse trifft das heutige Szenario ziemlich exakt. Sie geht von einem "neu auftretenden Erreger" aus, einem Coronavirus. Die angenommene Sterblichkeitsrate ist mit zehn Prozent viel höher angesetzt als im Fall von Sars-CoV-2. Allerdings: "Kinder und Jugendliche haben in der Regel leichtere Krankheitsverläufe mit Letalität von rund 1 Prozent, während die Letalität bei über 65-Jährigen bei 50 Prozent liegt", heißt es. Dass das angenommene Virus aggressiver ist, führt in dieser Simulation aber auch zu einer weniger großen Ausbreitung, weil seine Träger schneller und öfter versterben.
 
Glaubt ihr wirklich jeden "Fachbericht" der irgendein Prof Dr. Sowieso als Fachspezialist für XYZ so meint von sich zu geben zu müssen.

Also, dass die Beweislast umgekehrt ist, daran besteht kein Zweifel, dafür brauche ich eigentlich keinen Experten. Das kann man den Statements der Poitiker genauso wie der Praxis entnehmen.
(Der Experte ist vor allem hilfreich, um zu vermeiden, das gewisse Leute einen wegen der fehlenden Sachkenntnis angreifen)

Alles andere ist für den Laien wahrscheinlich tatsächlich eine "Glaubensfrage", aber dennoch ist es erwägenswert.

Wir halten uns an gewisse vernünftige Vorgaben und Regelungen und damit hat sich das.

Wir auch, und es fällt mir dazu noch unglaublich leicht, das müsstest Du eigentlich von unserem virtuellen Stammtisch wissen :w
Dass ich mich hier beteilige ist z.B. dem Umstand geschuldet, dass ich mich daran halte.

Damit werde ich in diesem und ähnliche Threads nicht mehr viel weiterlesen.

Das ist sowieso eines Jeden Recht, :thumbsup:aber ich wäre noch nie auf die Idee gekommen, das zu verkünden.
Da verstehe ich den Sinn nicht. Scheint aber in Mode zu sein. :M
 
Mich nervt nur die fehlende Empörung über so viel Missmanagement die uns hunderte Milliarden und viele unnötige Opfer kostet.
Mich nervt das auch und zwar gewaltig, aber hier trifft das (leider) auf unfruchtbaren Boden. Schiefe Nähte, fehlende Farben und nicht mehr Leistung nerven da einige schon mehr. Wenn man hier so manche Kommentare liest, dann ist es kein Wunder warum die Politik keinen Grund verspürt einen besseren Job zu machen. Eigentlich erschreckend, wie gleichgültig vielen die Situation anderer Menschen in unserem Land ist.
 
Mich nervt das auch und zwar gewaltig, aber hier trifft das (leider) auf unfruchtbaren Boden. Schiefe Nähte, fehlende Farben und nicht mehr Leistung nerven da einige schon mehr. Wenn man hier so manche Kommentare liest, dann ist es kein Wunder warum die Politik keinen Grund verspürt einen besseren Job zu machen. Eigentlich erschreckend, wie gleichgültig vielen die Situation anderer Menschen in unserem Land ist.

In einem AUTOforum darf man sich aber schon noch über autospezifische Themen und Probleme unterhalten, ohne dass man gleich verdächtigt wird ein gewissenloses Aas zu sein, das sich nicht um andere Menschen schert? 🤷‍♂️

Hier melden sich offenbar schon neue User an, die ohne sich vorzustellen nur über das Thema Corona diskutieren...
 
War heute in der Werkstatt meinen Z4 abgeben. Der Meister und Besitzer den ich schon lange kenne hat einen riesen Hals auf die Politik. Zuerst verbieten sie Reifenwechsel und jetzt ist es plötzlich erlaubt. Er hat alleine heute über 100 Termine angekommen weil jetzt alle Zeit haben und ihre Chance sehen endlich mal von zu Hause raus zu kommen. Niemand ist perfekt in so einer Krisensituation aber jetzt drängen sich die Leute erst Recht zusammen bei den ganzen Werkstätten.
 
In einem AUTOforum darf man sich aber schon noch über autospezifische Themen und Probleme unterhalten, ohne dass man gleich verdächtigt wird ein gewissenloses Aas zu sein, das sich nicht um andere Menschen schert? 🤷‍♂️
Selbstverständlich. Das eine schließt ja das andere nicht aus. Nur bei so manchen Ansichten in den entsprechenden Themen darf man das auch mal anmerken, oder?
 
War heute in der Werkstatt meinen Z4 abgeben. Der Meister und Besitzer den ich schon lange kenne hat einen riesen Hals auf die Politik. Zuerst verbieten sie Reifenwechsel und jetzt ist es plötzlich erlaubt. Er hat alleine heute über 100 Termine angekommen weil jetzt alle Zeit haben und ihre Chance sehen endlich mal von zu Hause raus zu kommen. Niemand ist perfekt in so einer Krisensituation aber jetzt drängen sich die Leute erst Recht zusammen bei den ganzen Werkstätten.
Ja, heute mit meinem Kumpel wg eines Termins telefoniert... er sagt es ist wirklich schwer zu bewerkstelligen: kein Warten auf dem Hof, Auto abgeben, wieder kommen. Morgens extremer Andrang, Ordnungsamt kommt mehrmals täglich. Sie haben mehr Arbeit als organisatorisch zu bewerkstelligen ist.
 
Meines Wissens ist doch das unnütze Hin- und Herfahren sogar in der StVO verboten und man bezahlt ggf. ein Verwarnungsgeld!? :D
 
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