Die spinnen doch, und sowas gilt auch noch als gemeinnützig

Wir reden hier ja nicht über den Wertverlust der Dieselfahrzeuge aufgrund des VW-Betrugs (den ich wirklich schlimm finde für die betroffenen Bürger). Sondern wir reden darüber, dass man aktuell in ein paar Deutsche Straßen mit dem Diesel ohne Ausnahmegenehmigung nicht mehr hineinfahren darf. Genau das ist die aktuelle Sachlage, alles andere sind eher Ängste über das, was noch kommen könnte.

In Summe hat der „arme Dieselfahrer“ einen großen Wertverlust erfahren. Meiner Meinung nicht ursächlich durch VW, wenn er denn eine andere Marke fährt, sondern maßgeblich durch die Ängste, die nach wie vor geschürt werden und niemand mehr nen älteren Diesel kaufen möchte.
 
... allerdings scheint es in Deutschland „zweckmäßig“ zu sein das Automobil erst mal für alles verantwortlich zu machen, deswegen wird eben so und dort gemessen wie es zur Zeit gemacht wird! Bin gespannt wann es den Benzinern an den Kragen geht...
Nix für ungut, Markus, aber das ist ziemlich genau das, was ich mit den Ängsten und der Kirche im Dorf meinte. ;)

Tatsächlich geht es uns Autofahrern hierzulande doch vergleichsweise gut: Keine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung, ertragbare Steuern, ein annehmbares Straßennetz, genau Spielraum für eine gewisse individuelle Entfaltung, und und und... :) :-)

Ist alles nicht optimal hier. Aber andernorts ist es beileibe nicht immer und alles besser. ;)
 
In Summe hat der „arme Dieselfahrer“ einen großen Wertverlust erfahren. Meiner Meinung nicht ursächlich durch VW, wenn er denn eine andere Marke fährt, sondern maßgeblich durch die Ängste, die nach wie vor geschürt werden und niemand mehr nen älteren Diesel kaufen möchte.
Da würde ich gar nicht widersprechen. Aber für diese „Summe“ gibt es diverse Ursachen und Verantwortlichkeiten, weshalb ich den Ruf nach der „Politik“ auch hierzu nach wie vor verfehlt finde.

Oder, anders gesagt: Was soll die „Politik“ den nun noch alles für den Diesel tun, nachdem sie ihn schon über viele Jahre hinweg steuererleichtert hat? M. E. gilt auch hier, dass die Kirche im Dorf bleiben muss - nicht zuletzt auch aus dem von dir genannten Aspekt der Gerechtigkeit.

Natürlich lässt sich das auch anders sehen. :) :-)
 
Tatsächlich geht es uns Autofahrern hierzulande doch vergleichsweise gut: Keine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung, ertragbare Steuern, ein annehmbares Straßennetz, genau Spielraum für eine gewisse individuelle Entfaltung, und und und... :) :-)

Ist alles nicht optimal hier. Aber andernorts ist es beileibe nicht immer und alles besser. ;)

Das ist richtig, bin trotzdem gespannt wie dieses Thema weitergeht... 😉
 
Nix für ungut, Markus, aber das ist ziemlich genau das, was ich mit den Ängsten und der Kirche im Dorf meinte. ;)

Tatsächlich geht es uns Autofahrern hierzulande doch vergleichsweise gut: Keine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung, ertragbare Steuern, ein annehmbares Straßennetz, genau Spielraum für eine gewisse individuelle Entfaltung, und und und... :) :-)

Ist alles nicht optimal hier. Aber andernorts ist es beileibe nicht immer und alles besser. ;)

Auch hier bin ich mit dir weitestgehend d’accord aber einen Zustand oder Unrecht durch noch schlechtere Zustände oder Unrecht im Vergleich zu relativieren, ist im allgemeinen nicht so meins. Natürlich kann man immer sagen das es auch schlechter geht aber das erscheint mir wie ein Totschlagargument für praktisch alles. Klar muss man auch die Verhältnismäßigkeiten im Auge behalten aber das gilt für beide (alle) Seiten.

Auch ärgert mich, das sich Politik mit solchen „Aktionen“ nur zusätzlich und selbstverschuldet angreifbar macht und das in Zeiten, in denen der politische Unmut wächst und wächst. Dünger auf die Felder derer, die schon jetzt zu viel Ernte einfahren. Dumm und dümmer, mehr fällt mir da manchmal nicht mehr ein.

Ansonsten solltest du ja wissen das ich die Meinung vertrete nicht alles auf die Obrigkeit abzuschieben und Selbstverantwortung zu übernehmen. Aber auch hier gilt das Vernunft auf beiden Seiten herrschen sollte. :) :-)
 
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Bin gespannt wann es den Benzinern an den Kragen geht...

Durch den neuen Messzyklus wird die Kfz Steuer für Neuwagen steigen, ab 2021 müssen die Hersteller Strafzahlungen für jedes Gramm dass im Flottenverbrauch zu hoch ist entrichten was höchstwahrscheinlich auch an den Kunden weitergegeben wird.

Ab 2031 dürfen die Autos nur noch 2, Liter verbrauchen wäre dass Ende für den reinen Verbrenner ( steht etwas weiter unten im Artikel)
CO2-Grenzwerte sollen verschärft werden: Welche Autos ab 2030 noch erlaubt sind
 
Sondern wir reden darüber, dass man aktuell in ein paar deutsche Straßen mit dem Diesel ohne Ausnahmegenehmigung nicht mehr hineinfahren darf. Genau das ist die aktuelle Sachlage, alles andere sind eher Ängste über das, was noch kommen könnte.

Das sind in Stuttgart "die paar Straßen" durch die auch Leute aus der Umgebung durch müssen wenn sie auf die Autobahn wollen. In Essen und Gelsenkirchen ist die Autobahn direkt betroffen.
umweltzone_karte.jpg
 
(...) In Deutschland stehen die Messpunkte teilweise direkt im Kreisverkehr - aber meist immer direkt neben der Hauptverkehrstrasse, in Athen z.B. steht genau eine Messstation auf dem Dach der dortigen Uni. Deshalb haben wir hier ein Problem und Griechenland nicht (...)

Hier eine Karte mit den Messstationen in Europa:

http://airindex.eea.europa.eu/

Die Messstation auf dem Dach der Universität (in Thessaloniki) ist dort auch verzeichnet. Möglicherweise gibt es dafür einen Grund, dass diese exakt dort steht, ebenso wie es einen Grund gibt, warum in Düsseldorf eine Messstation im Grünen zwischen Büschen steht (soll die Hintergrundbelastung messen).

Google Maps

In Thessaloniki steht eine Messstation zum Beispiel auch hier:

Google Maps

Mit 5 Minuten Recherche lässt sich so manch ein Aufreger vielleicht wieder entregen ;) Ärgerlich ist natürlich, dass solche Details aus offenen Quellen in den Berichten der TV-Magazine unterschlagen werden; wenigstens ihnen nicht nachgegangen wird.
 
Mit 5 Minuten Recherche lässt sich so manch ein Aufreger vielleicht wieder entregen.
Welcher Aufreger? Ich habe nur festgestellt, dass das Problem gerade mal 3 Länder der EU betrifft und davon Deutschland massiv. Andere Länder jedoch haben auch Städte, die eine massive Verkehrsbelastung haben ohne Fahrverbote haben. Zufall? Wohl kaum. Diese Feststellung wird durch deine Bemerkung nicht unwahr. ;)
 
In Essen und Gelsenkirchen ist die Autobahn direkt betroffen...
Einen Freund von mir und weitere Bekannte trifft es direkt. Sie pendeln täglich von Essen nach Dortmund und haben jetzt zwei Möglicheiten. Sie ignorieren das Verbot oder fahren einen Umweg von ca. 30 Minuten pro Richtung. Diesen Umweg zu fahren ist ja auch sowas von umweltfreundlich. Bei zwei von Ihnen ist das Auto noch in der Finanzierung. Sie können das Auto, was auf dem Papier noch 20k wert ist, nicht mal eben tauschen. Und wenn getauscht werden könnte, wer ersetzt den Wertverlust? Das sind eigentlich die Beispiele (2 und 3 Kinder, beide Eltern arbeiten), die unsere Wirtschaft hoch halten und die Rente sichern. Ein neues Auto mal so nebenbei geht da nicht.
 
Da ich nur wenige Kilometer von der A40 in Essen entfernt wohne und des öfteren diese in Richtung Essen City nutze kann ich ganz gut über den Verkehr auf dieser Autobahn, sowie auf den umliegenden Straßen urteilen. Wenn auf der A40 mal wieder Stau ist und einige Leute auf die Idee kommen den Stau zu umfahren indem sie Parallelstraßen oder andere Wege durch die Stadt nutzen (B224 wird ja auch gesperrt) ist es schon eine absolute Katastrophe überhaupt noch in der Nähe der Essener City Auto zu fahren. Innerstädtischer Dauerstau ist sowieso zwischen 16 und 18 Uhr der Standard und wird durch die Sperrung der A40 und B224 natürlich ein wahnsinniges Ausmaß annehmen. Sollte das Verbot so kommen wie gedacht ziehe ich es ernsthaft in Erwägung nicht mehr mit dem Auto in Richtung Stadt zu fahren.
Für mich ist das absoluter Schwachsinn da sämtliche Alternativstrecken verstopfen werden und die Schadstoffbelastung dadurch nur noch schlimmer wird.
Ich verstehe ohnehin nicht das Problem mit der A40... auf der Autobahn bewegen sich keine Menschen zu Fuß und Wohnungen sind ausreichend weit entfernt. Zudem ist die AB ja "luftig" und Schadstoffe sollten relativ schnell weg geweht werden. Den einzigen Vorteil sehe ich für mich darin das ich einen Benziner habe und dann vllt schneller auf der A40 bin wenn 30% weniger Fahrzeuge dort fahren :D im selben Zuge könnte man noch das Tempolimit abschaffen....:)

EDIT: habe mich noch mal näher mit dem Fahrverbot in Essen beschäftigt und es ist ja noch schlimmer als gedacht.. 18 Statdtteile sind betroffen und zwar flächendeckend?! ich dachte es betrifft nur gewisse Straßen die halt durch die Stadtteile gehen aber es sind ja anscheinend ganze Stadtteile?! Ich wohne zum Glück in dem ersten Stadtteil der nicht mehr von den Fahrverboten betroffen ist. Theoretisch könnte ich mit einem Diesel jedoch nicht mehr "hinter die Stadt" kommen, außer ich fahre über Mülheim und Bochum.. Was ein Schwachsinn.. Ich frage mich jetzt wieso die gesamten Stadtteile gesperrt werden wo doch in vielen Bereichen der Stadtteile überhaupt keine hohe Belastung vorliegt.. Ich sehe es schon kommen.. Die Leute weichen jetzt aus und fahrne über Bochum/Mülheim/Bottrop und ein halbes Jahr später werden die Orte auch gesperrt weil die Konzentration da jetzt zu hoch ist....
 
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Welcher Aufreger? Ich habe nur festgestellt, dass das Problem gerade mal 3 Länder der EU betrifft und davon Deutschland massiv. Andere Länder jedoch haben auch Städte, die eine massive Verkehrsbelastung haben ohne Fahrverbote haben. Zufall? Wohl kaum. Diese Feststellung wird durch deine Bemerkung nicht unwahr. ;)

Schau doch mal, welchen Deiner Sätze ich zitiert habe (Kreisverkehr vs. Dach, deshalb Griechen kein Problem).

Aufgeregt wird und wurde sich ja darüber, muss nicht unbedingt auf Dich bezogen sein. Ich wollte lediglich darauf hinweisen, dass der hier und dort stets zu lesende Verweis auf eben diese Dachstation, um vermeintlich nachzuweisen, dass nur die Deutschen "so blöd sind" am Straßenrand zu messen, ganz offensichtlich nicht zutreffend ist. Vermutlich bist Du selbst kein Freund dieser allzu pauschalen Betrachtung, nicht wahr? ;)

Übrigens, welche Länder der EU außer Deutschland meinst Du?
 
Ich wollte lediglich darauf hinweisen, dass der hier und dort stets zu lesende Verweis auf eben diese Dachstation, um vermeintlich nachzuweisen, dass nur die Deutschen "so blöd sind" am Straßenrand zu messen, ganz offensichtlich nicht zutreffend ist.
Doch, es ist leider zutreffend und hausgemacht. Dummerweise hat Deutschland auch noch die Prüfstellenvorschrift so verändert, dass wir jetzt die Probleme haben. Sicher wird sich immer ein Gegenbeispiel finden, aber wenn man sich die bekannten Fakten genau anschaut, bleibt nur der Standort der Messstationen. Denn die Limits sind für alle gleich, die Verkehrsbelastung ist europaweit in den Großstädten ähnlich und es fahren überall die gleichen Autos. Wenn man jetzt noch regionale Besonderheiten streicht, müssten deutlich mehr Länder und Städte betroffen sein.

Übrigens, welche Länder der EU außer Deutschland meinst Du?
Ungarn hat ein EU-Verfahren am Hals... aber nur eine Stadt und wenn ich mich recht entsinne Bulgarien. Da bin ich mir aber nicht sicher und müsste nachschauen.
 
Doch, es ist leider zutreffend und hausgemacht. Dummerweise hat Deutschland auch noch die Prüfstellenvorschrift so verändert, dass wir jetzt die Probleme haben. Sicher wird sich immer ein Gegenbeispiel finden, aber wenn man sich die bekannten Fakten genau anschaut, bleibt nur der Standort der Messstationen. Denn die Limits sind für alle gleich, die Verkehrsbelastung ist europaweit in den Großstädten ähnlich und es fahren überall die gleichen Autos. Wenn man jetzt noch regionale Besonderheiten streicht, müssten deutlich mehr Länder und Städte betroffen sein.

Die Probleme haben wir in erster Linie deshalb, weil sich die Deutsche Umwelthilfe des Verbandsklagerechts bedient. Die kleinen Anpassungen der EU Richtlinie werden vermutlich nicht der Grund dafür sein, dass die Grenzwerte hier gerissen werden. Wie Du an der Messstellenkarte sehen kannst, werden die Grenzwerte andernorts ebenfalls überschritten weil - natürlich - die Verkehrsbelastung in anderen Großstädten ähnlich ist und dort die gleichen Autos fahren - vorbei an Messstellen die am Straßenrand stehen.

Ungarn hat ein EU-Verfahren am Hals... aber nur eine Stadt und wenn ich mich recht entsinne Bulgarien. Da bin ich mir aber nicht sicher und müsste nachschauen.

EU-Kommission verklagt Deutschland und fünf weitere Mitgliedsstaaten wegen Luftverschmutzung - Deutschland - European Commission

"Die heute beschlossenen Klagen vor dem Gerichtshof betreffen die Überschreitung von Luftqualitätsnormen.

Stickstoffdioxid (NO2):
  • Deutschland – in 26 Luftqualitätsgebieten, darunter Berlin, München, Hamburg und Köln; die im Jahr 2016 gemeldeten Jahreskonzentrationen beliefen sich z. B. in Stuttgart auf bis zu 82 µg/m³ bei einem Grenzwert von 40 µg/m³.
  • Frankreich – in 12 Luftqualitätsgebieten, darunter Paris, Marseille und Lyon; die im Jahr 2016 gemeldeten Jahreskonzentrationen beliefen sich z. B. in Paris auf bis zu 96 µg/m³.
  • Vereinigtes Königreich – in 16 Luftqualitätsgebieten, darunter London, Birmingham, Leeds und Glasgow; die im Jahr 2016 gemeldeten Jahreskonzentrationen beliefen sich z. B. in London auf bis zu 102 µg/m³.
Insgesamt sind 13 Vertragsverletzungsverfahren gegen Mitgliedstaaten anhängig (Belgien, die Tschechische Republik, Deutschland, Dänemark, Spanien, Frankreich, Italien, Luxemburg, Ungarn, Österreich, Polen, Portugal und das Vereinigte Königreich)."
 
Ich denke das Problem ist,dass allen politisch Verantwortlichen klar ist ein verkehrspolitisches „weiter so“ ist auf Dauer nicht möglich aber keiner will der Überbringer der schlechten Nachricht sein da ansonsten Gelbwesten in allen Ländern drohen. Da trifft es sich doch gut einen klagenden Verein und Gerichtsurteile zu haben hinter denen man sich verstecken kann. Um Stickoxide geht es eigentlich nur sekundär als Aufhänger,das große Ziel ist die weitestgehend autofreie Stadt,eine Utopie die ja durchaus einen gewissen Reiz hat.
 
... das große Ziel ist die weitestgehend autofreie Stadt,eine Utopie die ja durchaus einen gewissen Reiz hat.

Wirklich Utopie?

Hier eine kleine Übersicht wie das in anderen Ländern gehandhabt wird. Ich finde es gibt da durchaus interessante Ideen und eine saubere Stadt ist eben durchaus attraktiv!
Endlich autofrei: Wie diese elf Städte den Verkehr in den Griff kriegen wollen (leider auch schon vom 19.08.2016)

Wenn das Alternativangebot zum PKW stimmt, bin ich nicht abgeneigt. :) :-) Ist aber auch wichtig wie durchdacht so etwas umgesetzt wird.
 
Das Interessante an der autofreien Stadt scheint mir, dass „autofrei“ bedeutet: Keine Autos von Personen, die nicht in der Stadt wohnen.
In Hamburg ist die Bevölkerung von 2008 (1.771.000) bis 2017 (1.830.000) um 59.000 Einwohner gestiegen. Im gleichen Zeitraum hat der Bestand an Personenkraftwagen (Pkw) in Hamburg von 713.000 (2008) auf 772.000 (2017) zugelegt. Hoppla, das sind – 59.000 PKW mehr.
• Statista - das Statistik-Portal: Statistiken, Marktdaten & Studien

(Ironie an)
Natürlich ist es spekulativ, jetzt zu vermuten, dass das Geschrei nach „PKW raus aus der Stadt“ eigentlich heißt „Fremde PKW raus aus unserer Stadt, damit wir stressfreier zu euch aufs Land fahren können“…ansonsten aber erschließen sich mir diese Zahlen nicht…
(Ironie aus)
Diese neue Städter-Mentalität einerseits Landluft und Alpenruhe haben zu wollen, aber gleichzeitig (anscheinend) nicht auf die Vorteile der – eigenen – Individualmobilität verzichten zu wollen, ist sportlich…

LG,
Ralf
 
Die Definition ist mir bekannt aber wenn Oslo das genannte Ziel einhält (ab 2019 keine privaten PKW mehr) ist es eher Realität. Aber ich weiß worauf du raus wolltest, also keine Haarspalterei von meiner Seite. :) :-)

Mir gefällt aber tatsächlich auch der Gedanke ganz ohne KFZ auskommen zu können, daher mein kleiner "Einwand". Ich liebe mein QP aber die Zeiten das Autofahren mir richtig Spaß beiteitet, gehören wohl auch der Vergangenheit an.
Ich jedenfalls stelle immer öfter fest, das mir der heutige Straßenverkehr nur noch mäßigen Spaß bereitet. Leider ist das so. :crynew:

Edit: Gerade noch mal nachgelesen das es sich bei dem Ziel (2019) vorerst "nur" um die Innenstadt innerhalb des ersten Rings handelt. :whistle: Also doch vorerst Utopie. 8-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich muss auch gestehen das meine Euphorie an einem schönen Wochenende mal wieder den Zetti zu bewegen, schnell getrübt wird wenn die ersten Gurken vor mir auftauchen und mich derart behindern das ich nie auf Touren komme. Ein angenehmeres Fahren scheint selbst an den entlegensten Ecken nicht mehr möglich hier im Ruhrgebiet. Ein Grund unter anderem dafür das ich mein Motorrad dieses Jahr verkauft habe. Hatte einfach kein Bock erst 100km zu fahren bevor ich wirklich schön fahren kann..
 
Die Definition ist mir bekannt aber wenn Oslo das genannte Ziel einhält (ab 2019 keine privaten PKW mehr) ist es eher Realität. Aber ich weiß worauf du raus wolltest, also keine Haarspalterei von meiner Seite. :) :-)

Mir gefällt aber tatsächlich auch der Gedanke ganz ohne KFZ auskommen zu können, daher mein kleiner "Einwand". Ich liebe mein QP aber die Zeiten das Autofahren mir richtig Spaß beiteitet, gehören wohl auch der Vergangenheit an.
Ich jedenfalls stelle immer öfter fest, das mir der heutige Straßenverkehr nur noch mäßigen Spaß bereitet. Leider ist das so. :crynew:

Edit: Gerade noch mal nachgelesen das es sich bei dem Ziel (2019) vorerst "nur" um die Innenstadt innerhalb des ersten Rings handelt. :whistle: Also doch vorerst Utopie. 8-)
Ich finde den Gedanken einer kfzminimierten Innenstadt ebenfalls sehr reizvoll,die Frage ist lediglich wie der Einzelhandel das überlebt. Eine Innenstadt ohne Geschäfte möchte wohl niemand aber bislang besteht der Verbraucher auf freier Zufahrt zum Konsumtempel,auch um seine frisch erstandene Ware abtransportieren zu können.
Ich muss auch gestehen das meine Euphorie an einem schönen Wochenende mal wieder den Zetti zu bewegen, schnell getrübt wird wenn die ersten Gurken vor mir auftauchen und mich derart behindern das ich nie auf Touren komme. Ein angenehmeres Fahren scheint selbst an den entlegensten Ecken nicht mehr möglich hier im Ruhrgebiet. Ein Grund unter anderem dafür das ich mein Motorrad dieses Jahr verkauft habe. Hatte einfach kein Bock erst 100km zu fahren bevor ich wirklich schön fahren kann..
Wo willst du auch im Pott „schön fahren“? War doch schon immer so,dass man bis kurz hinter Hagen fahren mußte um schöne Strecken zu haben.
 
Mannheim ist ja einer der Modellstädte. Habe eine Diskussion im LokalTV verfolgt. Neben vielen Maßnahmen wie erhebliche Verbilligung der ÖPNV Tickets, EBus, Lieferverkehr durch geeignete Zentren umladen auf E-Scooter.... gehört zu so einem Projekt immer auch die Attraktivität der Innenstädte für Individualverkehr zu senken. So wurden schon im letzten Jahr an die 400 Parkplätze am Strassenrand beseitigt. Darüber spricht man aber nicht gerne, sondern nur über die positiven Aspekte.

So rigoros wie ich es in NL- Amsterdam erlebt habe (sündhaft knappe und teure Parkplätze, ein Auto der Parküberwachung fährt die Runde und stellt automatisch über 360grad Kameras auf dem Dach Tickets aus, man muss sich via creditkarte und Kennzeichen einen Platz buchen) ist es noch nicht.
In Frankreich habe ich von einem Modellprojekt gehört, die das mit Kontaktschleifen und festen Kameras umsetzen. Man stellt sich hin und es wird automatisch abgebucht.
Da ist in Zukunft wohl auch noch viel Geld zu verdienen. Über den Geldbeutel kann man eben viel beeinflussen.
Zum Glück habe ich 500m zur Umgehungsstraße und bin in 10min im Odenwald. :D
 
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