Fahrt ihr gern Auto ?

Das mit dem GPS ist doch Quatsch - zum einen ist die Abweichung bei 50 km/h minimal, zum anderen ist das Fahren nach Tacho absolut rechtskonform. Was mich betrifft, so berechne ich die Abweichung ohnehin mit ein, fahre mithin bei Tempo 50 einigermaßen korrekt ca. 53-55 km/h lt. Tacho.

Das Problem liegt schlichtweg darin, dass viele Menschen schon drängeln, wenn man die durch unseren milden Bußgeldkatalog entstehende "Toleranz" von ca. 20 km/h nicht ausschöpft.
 
Die Hinweise auf das GPS werden ja wohl ironisch gewesen sein, zumindest bei meinem dachte ich,erkennt man dies.
 
hier startet einer einen neuen Thread. Dieser wird angenommen und diskutiert. Aber er selbst ist er seit dem still.

Sowas mag ich gar nicht.
.

Was hast du den geraucht ? :j
Wenn ich Abends unterwegs bin hab ich bestimmt keine Lust hier mit dem Handy groß mitzudiskutieren
 
Hallo

Autofahren macht mir immer noch Spass, nicht umsonst fahre ich pro Jahr ca 30 - 35.000km (nur Privatfahrten) In der warmen Jahreszeit bin ich hauptsächlich mit dem Roadster (offen) unterwegs. Eine gemütliche Tour auf wenig befahren Straßen entweder in der Gruppe, oder auch mal zu zweit, ist für mich Erholung.
Wenn man die nötige Leistung unter Haube hat, kann man auch, die leider immer wieder vorhandenen "Verkehrshinternisse" zügig überholen und dann seine Geschwindigkeit wieder den Gegebenheiten anpassen.

BAB -Fahrten können zwar auch mal Spass machen, aber nur am WE oder in Zeiten mit wenig Verkehr. Meine Strecken sind hauptsächlich Bundes- oder Landstrassen.

Ich denke, das kommende Wochenende werden es wieder einige hundert Kilometer mehr werden am Tacho.
 
Das ist wirklich witzig. Man kann auch hier so schön sehen, dass die Menschen immer egoistischer werden. Man sieht zwar ein, dass man eher zu den " zu schnell fahrenden" gehört ABER... jeder der noch schneller fährt ist ja ein super Chaot und jeder der langsamer fährt ist ein Schleicher.
Das gleiche beim Fahrrad, Person X nimmt das E Bike und fährt "relativ flott" (vermute ich mal)... jeder der noch schneller fährt ist ein Chaot und die die langsamer sind störende Hindernisse.

Ich meine das jetzt nicht allzu persönlich (an die, die sich wieder finden) UND mir selbst geht es auch oft so, dass ich denke: Man, der ist ja komplett irre (weil er mich überholt). Nur, man muss... doch zumindest wenn man so ganz entspannt am PC sitzt und mal über alles nachdenkt auch etwas Selbstkritisch sein.
Im Straßenverkehr muss man eben mal etwas Rücksicht nehmen und... manchmal muss man sich einfach anderen anpassen. Und genau das fällt vielen doch ganz schön schwer.
Ich bin gestern etwas knapp auf die Straße gefahren, ja, es war etwas knapp, die Einfahrt liegt genau nach einer Kurve, wenn genau nach dem Anfahren ein Auto flott um die Kurve kommt, muss derjenige einfach etwas abbremsen. Infolgedessen fuhr derjenige auf 2 Meter auf und fuhr hinter mir Schlangenlinien. (In der Stadt, Feierabendverkehr, ich bin Tacho 55-60 gefahren und vor mir war auch ein Auto.)

Da stimmt schon vieles aber warum soll das nur nach unten gehen mit dem anpassen bei der Geschwindigkeit ?
Es sind ja auch oftmals die "Schleicher" die sich nicht anpassen und 50km/h fahren wo 100km/h erlaubt wäre und sich dann noch im Recht fühlen und sich tierisch über die "Idioten" aufregen die sie dann überholen.... die ganzen Unfälle die dabei entstehen weil sich jemand durch einen langsam Fahrer belästigt fühlt und überholt werden dann auch immer schön den bösen Raser zugeschoben. Man könnte ja auch mal überlegen ob man nicht auch mal zu langsames fahren als Ordnungswidrigkeit aufzunehmen. Wenn ich eben nicht mehr fähig bin auf der Landstraße aus Angst und Unfähigkeit auch mal 100km/h zu fahren könnte man sich auch fragen ob der noch fähig ist ein Fahrzeug zu führen.

Bei uns in der Gegend gibt es ja kaum noch Strecken wo relativ wenig Verkehr herrscht so das man auch mal bei schönem Wetter dynamisch kurvenräubern kann, ständig hast du jemand vor dir der als Spaßbremse fungiert und wenn du Pech hast hängst hinter einem Camper, Traktor, LKW fest der schon eine 500m Autoschlange hinter sich her zieht. Da bringt dir auch ein noch so tolles Auto mit noch soviel Leistung nix. Meine 1200 GS ist ja auch keine Rennsemmel aber zum Spaß haben wesentlich entspannter weil ich Hindernisse die den Fahrspaß trüben könnten immer überholen kann wenn ich es will. Du bist eben nicht so machtlos den anderen ausgeliefert was mir eben wieder mehr Freiheit und Fahrspaß bringt.
 
Zuletzt bearbeitet:
... Es sind ja auch oftmals die "Schleicher" die sich nicht anpassen und 50km/h fahren wo 100km/h erlaubt wäre und sich dann noch im Recht fühlen und sich tierisch über die "Idioten" aufregen die sie dann überholen.... die ganzen Unfälle die dabei entstehen weil sich jemand durch einen langsam Fahrer belästigt fühlt und überholt werden dann auch immer schön den bösen Raser zugeschoben. ...
Na na na, das (Hervorgehobene) ist wohl eher eine Behauptung ins Blaue. Oder wo findet sich eine zuverlässige Statistik über "... die ganzen Unfälle ...", die dadurch entstehen, dass ein viel zu langsam fahrendes Auto ordnungsgemäß überholt wird?

... Man könnte ja auch mal überlegen ob man nicht auch mal zu langsames fahren als Ordnungswidrigkeit aufzunehmen. ...
Muss man nicht überlegen, ist schon längst erledigt: § 3 Abs. 2 StVO.

Das lässt sich mit Google übrigens in wenigen Sekunden herausfinden und nachlesen, z. B. hier:

https://anwaltauskunft.de/magazin/m...ein-bussgeld-zahlen-wenn-ich-zu-langsam-fahre
https://www.advocard.de/streitlotse...et/zu-langsam-fahren-eine-ordnungswidrigkeit/
https://www.zeit.de/mobilitaet/2017-03/geschwindigkeit-strassenverkehr-strafzettel-langsames-tempo

Was mich hier an einigen Meinungsäußerungen etwas stört, das ist der darin erkennbarer Drang zum - ggf. erheblichen - Schnellfahren. Ich mach' das ja auch gerne, aber im öffentlichen Straßenverkehr geht das halt zumeist kaum bis gar nicht. Das ist auch keine allzu neue Erkenntnis.

Für das echte Schnellfahren gibt es die Rennstrecken. Dort teilt man sich die Straße - im Gegenteil zum öffentlichen Straßenverkehr - mit Autos, die beileibe nicht immer langsamer sind als man selbst. ;)
 
Ich fahre etwa 50-60 TSD Kilometer im Jahr, etwa 75% Autobahn. Was man da alles erlebt, ist schon abenteuerlich.
Das gilt aber für beide Seiten, sowohl die Raser als auch die Schleicher. @ChristianB hat das schon richtig gesagt, dass man sich selbst dazwischen wahrnehmen muss, weil es aus der Sicht eines Dritten fraglich ist, ob wir uns tatsächlich "korrekt" verhalten. Es ist ja auch niemand auf den Straßen unterwegs, der diesen Wahnsinn verhindern könnte. Bei all den Verstößen, die ich so sehe, ist außer einem Unfall, nie etwas mit den Bösewichten passiert. Es sei denn, irgendjemand hat sie verpetzt und bei der Polizei angezeigt. Was ich mir selbst schon oft vorgenommen habe, aber es mir letztlich nicht wert war, meine kostbare Zeit damit zu vergeuden.

All diese Nichtblinker, den rückwärtigen Verkehr Missachter, die stets überholenden LKWs, die notorischen Linksfahrer, die Raser und Schleicher unter uns werden wir wohl nie überzeugen können, egal wie sehr wir uns aufregen.

Wichtig ist nur eines, dass man aufmerksam ist und im richtigen Moment Rücksicht zeigt, damit man nicht sein Leben oder das anderer gefährdet.
Ich weiß, dass das manchmal schwer fällt, aber alles andere macht keinen Sinn in meinen Augen.
 
Na na na, das (Hervorgehobene) ist wohl eher eine Behauptung ins Blaue. Oder wo findet sich eine zuverlässige Statistik über "... die ganzen Unfälle ...", die dadurch entstehen, dass ein viel zu langsam fahrendes Auto ordnungsgemäß überholt wird?

Muss man nicht überlegen, ist schon längst erledigt: § 3 Abs. 2 StVO.

Nur ist das ein Witz Paragraph den kein Schwein interessiert da der nicht umgesetzt wird und die Strafe dazu noch ein Witz ist.... wenn man andersrum wegen 50 km/h zu schnell fahren auch nur 20€ zahlen müsste
und nirgends mehr geblitzt würde, würde ja auch jeder so schnell fahren wie er will. Ich bin noch nie in meinem Leben wegen zu schnellem fahren direkt von der Polizei angehalten worden, genauso wird es notorischen Schleicher andersrum gehen.
 
Naja, vielleicht sollte man auch die Verhältnismäßigkeit betrachten: Zum einen kosten "etwas" Geschwindigkeitsüberschreitung hier auch nicht die Welt. Zum anderen ist das Schnellfahren halt (leider) gefährlicher als das Langsamfahren.

Nicht falsch verstehen: Mich stören die Schleicher ja auch. Aber wir sind halt nicht alleine auf der Welt und sollten insofern wohl Verständnis haben für Anlass und Folgen des Langsamfahrens. Nicht jede(r) macht das ja böswillig.
 
Ich fahre auch eher zu schnell und ich rege mich auch öfter über Schleicher auf, als über "Raser". Aber man muss eben eine gewisse Selbstkritik üben, dann macht das Auto fahren auch Spaß. Ich musste auch schon laufen, weil ich einen LKW überholt habe und genau dann geblitzt wurde. Ich könnte mich jetzt über den langsamen LKW aufregen usw. . Aber wenn ich ehrlich bin, hätte mir die Zeitersparnis, die freiere Sicht oder auch einfach der Spaß am überholen auch nicht sooo viel gebracht.

Was mich echt aufregt ist wenn jemand wirklich komplett irre fährt. Das habe ich bis jetzt erst ein mal erlebt und seltsamerweise war ich in der Situation ganz ruhig, wobei das der einzige Fall war, wo man eigentlich hätte aussteigen müssen.
(Bahnübergang, 50 meter davor Zebrastreifen der zur Fußgängerzone führt plus Kreuzung, viele Fußgänger und ich schätze ich wurde mit 100 Plus überholt, auf dem Bahnübergang kam derjenige fast ins Schleudern.)
Ironischerweise stand ich an der nächsten Ampel hinter dem Fahrer, der dann natürlich ausstieg und noch eine Welle machte.
 
Ich fahre nach 35 Jahren immer noch gerne mit dem Auto, sowohl beruflich wie auch privat.
Beruflich habe ich das Glück, dass ich etwas außerhalb vom Ballungsgebiet wohne, also äußerst selten in einen Stau komme.
Privat, wenn ich wirklich ungehinderten Spaß mit dem Zetti haben will, fahre ich am liebsten am Sonntag früh,
da ist nahezu kein Verkehr in meinem Zielgebiet, fränkische Schweiz oder Altmühltal.
Hindernisse überhole ich zügig, denke mir zwar meinen Teil, aber jeder Jeck ist halt anders und man darf nicht vergessen, manchen fehlt einfach die Fahrpraxis.
Was mir aufgefallen ist, es sind nicht mehr nur manche Alte, die langsamer als erlaubt fahren, sondern vermehrt Jugendliche, die beim Fahren fast ins Lenkrad beißen.
So richtig ärgern tue ich mich eigentlich nur über Mittelspurschleicher und Dauerlinksfahrer.
 
Interessante Beiträge.....

Zur Frage des TE:
Ich habe am 29.9.97 meinen Lappen im zarten Alter von 20 Lenzen gemacht und fahre nun also schon knapp über 20 Jahre motorisiert in Blechbüchsen von BMW durch die gegend.Macht mir immer noch überwiegend Spaß,was zu einem nicht unerheblichen Teil am gewählten Fortbewegungsmittel liegt.

Dazu kommt dann aber noch die inzwischen vorhandene Einstellung "Leben und Leben lassen",was auch nicht immer funktioniert,sonst wär ich ja perfekt. :eek: :o 8-)

Also hin und wieder tu ich was fürs gehasste BMW-Image und baller mit quietschenden Reifen um die nächste Kurve oder ich bin Opa Hans auf seiner Sonntagstour,der die anderen VT aufhält......und manchmal schwimme ich einfach mit und falle überhaupt nicht auf.

Ja,natürlich gibts Sachen,wo ich mir meinen Teil denke,aber war ich selbst nicht schon einmal diese andere Person?Bestimmt.....für irgendjemanden.Also warum aufregen,wenn ich selbst keinen Deut besser bin?

Außerdem gilt als alleroberstes Gebot der StVO immer noch §1,der,knapp zusammengefasst,ein gegenseitiges Rücksicht nehmen von JEDEM gegenüber JEDEM anderen VT einfordert!
Und wenn man eben malwieder hinter einem festhängt,höchsten Gang rein,dem Motor lauschen (alternativ ein bischen Musik) und entspannt zurücklehnen beim etwas zurückfallen lassen und eine Gelegenheit abzuwarten,um vorbeizukommen oder die Route,wenn möglich,zu ändern.
Ab und zu schadet auch ein kleiner Zwischenhalt nicht,wenn der Blutdruck mal wieder für Rauschen im Ohre sorgt. ;)

Dann wird man sich irgendwann nur noch drüber wundern,wie so manch einer einen VU hinbekommt. :whistle:

Denn dann hat man gelernt zu akzeptieren,was man eh nicht ändern kann,macht das Leben wesentlich entspannter. :@


Greetz

Cap
 
Das mit dem GPS ist doch Quatsch - zum einen ist die Abweichung bei 50 km/h minimal, zum anderen ist das Fahren nach Tacho absolut rechtskonform. Was mich betrifft, so berechne ich die Abweichung ohnehin mit ein, fahre mithin bei Tempo 50 einigermaßen korrekt ca. 53-55 km/h lt. Tacho.

Das Problem liegt schlichtweg darin, dass viele Menschen schon drängeln, wenn man die durch unseren milden Bußgeldkatalog entstehende "Toleranz" von ca. 20 km/h nicht ausschöpft.
sapperlot, es gibt noch jemanden der sich daran hält? ich fahre seit beginn meine 53-55km/h ,aber da gilt man quasi immer als schleicher, was ich so überholt werde...nun ja.
 
ansonsten auch wie oben schon gesagt ich doch sehr regelkonform fahre, so fahre ich auch meine 100 wo 100 ist usw usw...

was ich nicht leiden kann sind leute die 70 oder 80 fahren ohne erkennbaren grund bei 100 auf der landstrasse,wenn dann 60 ist, fahren die einfach ihren stiefel weiter als ob die nen tempomat nehmen...
und die ganzen handy flitzpiepen nerven, nur aufs handy schauen und die grünphasen verpennen....
aber ansonsten fahre ich gerne auto und (seit dieser saison) auch gerne motorrad :) :-):D
 
sapperlot, es gibt noch jemanden der sich daran hält? ich fahre seit beginn meine 53-55km/h ,aber da gilt man quasi immer als schleicher, was ich so überholt werde...nun ja.
Ich hab‘ ja nicht gesagt, dass ich immer mit der erlaubten Geschwindigkeit fahre, sondern nur ungefähr das Gleiche geschildert wie du: Nämlich dass man häufig bedrängt oder beschimpft wird, wenn man mal mit exakt korrekter Geschwindigkeit fährt. ;)
 
Wo behauptet der Gesetzgeber eigentlich das man 50 km/h fahren muss, es liest sich hier immer so als dürfte man nicht langsamer fahren.

Tatsächlich ist fast jede beliebige Geschwindigkeit erlaubt, nur eben nicht schneller als z.B. 50 km/h in geschlossenen Ortschaften.

Rechts fahren und Rücksichtnahme, darin dürfte die Lösung liegen.

Meine Meinung.
 
Ich würde das als Nötigung auslegen
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klar, es ist nicht so prickelnd, wenn jemand auf einer Straße die zulässige Höchstgeschwindigkeit um 10-20% unterbietet, aber sich gleich genötigt fühlen?&:

Eventuell betrachte ich den Begriff "Nötigung" auch als zu "harten" Begriff, den ich eher für Kraftfahrzeuglenker nutzen würde, die durch ihre Fahrweise mich (und andere in Gefahr bringen). und das heißt für mich: irre fahren ... den Schleicher habe ich zur Not im Blick und kann mich darauf einrichten.

wenn ich ganz ehrlich bin: in 36 Jahren Kraftfahrzeug bewegen, habe ich oftmals Frauen wahrgenommen, die nicht mit dem Material (Auto oder Motorrad) klargekommen sind :X und selber am Rummeckern waren, wenn man sie in Geschwindigkeit und Fähigkeit des Rangierens noch unterboten hat
 
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