Frage zum Glasfaseranschluss - Leitungswege vorbereiten

Hm war wohl in Gedanken noch bei anderen Verträgen und habe daher mit 24 Monaten gerechnet

Haben sie doch schon, der Standard heißt IPv6. V4 ist ein totes Pferd das eben noch gerne geritten wird weil "wir machen das schon immer so!!".
Wie gesagt, sofern die Konfiguration korrekt ist, bekommt jedes lokale Netzwerkgerät (das IPv6 fähig ist) eine EIGENE IPv6 Adresse die dann (entsprechende Konfig im Router vorausgesetzt) auch VON AUSSEN AUS DEM INTERNET erreicht werden kann, sofern der Client an einem Internetzugang mit IPv6 Funktionalität hängt. Das sind mittlerweile die meisten. Bei der Telekom geht IPv6 auch im Mobilfunk. Ich meine Vodafone auch oder ist zumindest bald soweit.

Ich weiß nicht ob es dein Nutzungsszenario hergibt, aber ich würde eher einen VPN Tunnel zur Fritzbox (?) aufbauen, anstatt die Geräte einzeln im Netz erreichbar zu machen. So mache ich das schon seit Jahren. Damit hab ich dann bei aktivem VPN Tunnel auch direkt Zugriff auf das komplette Netzwerk. Zudem muss ich mir keine Gedanken über Verschlüsselung machen, weil der VPN Tunnel an sich verschlüsselt ist. Zudem sind damit dann auch nicht IPv6 fähige Netzwerkgeräte von extern über den Tunnel erreichbar. Ka ob die Fritzbox auch IPv4 only Geräte über IPv6 von extern erreichbar machen kann.
Nachteil ist halt, du musst den VPN Tunnel aktivieren am Client um Zugriff zu haben.
 
Haben sie doch schon, der Standard heißt IPv6.
Das liest sich hier aber ganz anders:
Warum kann ich keinen Fernzugriff zu meinem Router mit IPv6 oder DS-Lite Tunnel herstellen?
Es ist technisch nicht möglich auf einen Router mit einer IPv6 Adresse oder einem DS-Lite Tunnel von außerhalb zuzugreifen solange die Infrastruktur eines Landes auf IPv4 basiert.
Dies Betrifft alle Geräte aller Hersteller (z.B. auch VPN Zugriffe).

Die Ursache dafür liegt in der deutschen Infrastruktur, da, aufgrund dieser, aktuell noch eine IPv4 Adresse für einen Fernzugriff benötigt wird. Eine IPv4 Adresse ist ein Standard seit Bestehen des Internets. Sobald die komplette Kommunikation über IPv6 Ablaufen kann, ist auch ein Fernzugriff mit IPv6 kein Problem mehr.

Aktuell ist es jedoch so, das IPv6 weltweit erst eine Abdeckung von 15% erreicht hat und daher ein Router mit einer IPv6 Adresse aus dem IPv4 Netz (z.B. Ihr Smartphone) nicht erreicht werden kann. Ähnlich verhält es sich bei einem DS-Lite Tunnel. Der Tunnel suggeriert nur eine IPv4 Adresse, über welche Ihr Router aber nicht erreicht werden kann, da diese IPv4 Adresse nicht existiert.

Um einen Fernzugriff einzurichten muss aber Ihr Endgerät (z.B. Smartphone) mit Ihrem Router kommunizieren. Der Router leitet Sie dann weiter an das Zielgerät in Ihrem Netzwerk (z.B. unsere XT). Wenn Ihr Router aber eine IPv6 Adresse oder einen DS-Lite Tunnel verwendet, kann Ihr Smartphone aus dem deutschen IPv4 Netz keine Verbindung zu Ihrem Router herstellen, und dieser kann uns dann natürlich auch nicht an das Zielgerät weiterleiten.

IPv4 und IPv6 haben beide ihre Vor- und Nachteile. Das IPv4 Protokoll ist ein Standard welcher sowohl von Geräten mit einer IPv4 sowie einer IPv6 erreicht werden kann - es hat also eine sehr hohe Kompatibilität. Der große Nachteil der IPv4 ist die maximale Anzahl an verfügbaren Adressen (maximal etwa 4,3 Milliarden).
Bei IPv6 ist der große Vorteil die Anzahl der verfügbaren Adressen (etwa 340 Sextillionen - eine 39stellige Zahl mit genug Spielraum für 600 Billiarden Adressen pro Quadratmillimeter der Erdoberfläche) und die direkte und schnelle Möglichkeit der Zuordnung von individuellen Geräten. Der große Nachteil von IPv6 ist es, dass dieses Protokoll nicht Abwärtskompatibel ist. Dies bedeutet, dass bei einer IPv6 Kommunikation alle an der Kommunikation beteiligten Geräte mittels IPv6 Kommunizieren müssen. Aufgrund der Nachfrage nach mehr IP Adressen wird momentan eine Umstellung auf das IPv6 Protokoll betrieben.

Momentan entstehen dadurch Zugriffsprobleme, da die Provider billigere IPv6 Adresse ausgeben (diese sind billiger, da es davon extrem viele gibt), die Netzbetreiber Ihre Netze aber noch nicht flächendeckend auf diese neue und notwendige Technik angepasst haben. Sobald diese Anpassung flächendeckend vollzogen worden ist, ist auch ein Fernzugriff mittels IPv6 problemlos möglich.
Eine Umstellung der XT auf IPv6 würde zum aktuellen Zeitpunkt an dieser Problematik nichts ändern, da die Kommunikation zwischen Ihrem Endgerät (z.B. Smartphone) und Ihrem Router nicht zustande kommt - die XT davon also komplett unbetroffen ist.
Des Weiteren würde eine Änderung zum aktuellen Zeitpunkt dazu führen, dass jeder mit einem Router ohne IPv6 Unterstützung die Zentrale nicht mehr erreichen könnte (dies wird durch die fehlende Abwärtskompatibilität von IPv6 verursacht).
Quelle: FAQ
 
Und kann mir das jemand genauer erklären?
Wie können Sie dieses Problem zeitnah lösen?
Die einfachste Möglichkeit für Sie dieses Problem zeitnah zu lösen, ist es bei Ihrem Provider anzurufen und für Ihren Anschluss eine IPv4 Adresse, mittels eines "Dual Stack" (nichtLite) oder "Bridge Modus" für einen Fernzugriff einzufordern.
Quelle: FAQ
 
Ich würde für so eine lapidare Funktionalität auch keine 120 Euro ausgeben. Gibt genügend kostenlose, seriöse DynDns Anbieter.

Kostenlosen Account und Deinen Host (also das extern zu erreichende System = Client) dort anlegen, Deinen Client mit den entsprechenden DynDns Daten versorgen und fertig. Bei einer FritzBox gibt es für DynDNS einen eigenen Reiter. Du musst nur 4 Felder ausfüllen. Name und Passwort (Deines DynDns Accounts beim Anbieter), Anbieter (z. B. dyndns.xyz), Hostname (z. B. meinclient.dyndns.xyz).

Dauert 5 Minuten und funktioniert.

Und für die 120 Euro gehst mit Deiner Liebsten nett essen.
 
Soweit ich in Erfahrung bringen konnte, nutzt die DG "echtes" IPv6, als kein dualstack (DS) lite. Damit ist das alles (größtenteils) imo nicht relevant.

Richtig ist, von einem reinen IPv4 Anschluss kannst du nicht ohne Weiteres IPv6 Adresse aufrufen. Die Anzahl dieser reinen v4 Anschlüsse geht aber stark zurück.

Edit: Ich würde vorschlagen du wartest erstmal ab bis dein Anschluss final funktioniert und dann kannst du testen. Das musst du ja ohnehin.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde vorschlagen du wartest erstmal ab bis dein Anschluss final funktioniert und dann kannst du testen. Das musst du ja ohnehin.
Ich bin mir eigentlich ziemlich sicher das der Fernzugriff zur Zeit noch nicht über IPV6 nicht funktioniert, so wurde mir das zumindest vom Support des Alarmanlagen Hersteller gesagt.
Wie das mit den Kameras aussieht weiß ich nicht genau, müsste ich testen.

Jetzt hoffe ich erstmal das die Deutsche Glasfaser ihr Wort hält und Morgen beim 2. Versuch meinen Anschluss endlich aktiviert.
Wegen der Problematik mit der IPV4/IPV6 Adresse muss dann schauen...
 
Wie gesagt, wenn die Anlage IPv6 fähig ist, wird sie auch erreichbar sein, passende Routerkonfig vorausgesetzt. Davon bin ich fest überzeugt. Habe ich hier bereits mit verschiedenen Geräten erfolgreich getestet. Habe hier v4 und v6 extern.
 
Dürfte ähnlich sein wie die Apps meiner Diskstation. Da muss ich vorher halt den VPN Tunnel aktivieren am Smartphone. Aber das ist für mich aus genannten Gründen sinnvoller und sicherer.
 
Zuletzt bearbeitet:
VPN wäre auch meine Wahl. Ist evtl. etwas schwieriger zu konfigurieren und etwas umständlicher zu handhaben als direkt via https... Dafür aber ne ganze Ecke sicherer.
 
Dürfte ähnlich sein wie die Apps meiner Diskstation. Da muss ich vorher halt den VPN Tunnel aktivieren am Smartphone. Aber das ist für mich aus genannten Gründen sinnvoller und sicherer.
Ein VPN Tunnel soll laut AVM angeblich (noch) nicht funktionieren in meinem Fall.

Ich habe heute nochmal mit der Deutschen Glasfaser telefoniert, bei meinem Anschluss handelt es sich um einen „CARRIER GRADE NATE DUAL STACK LITE“.


Das Problem scheint der „LITE“ zu sein um Zugriff auf meine Heimtechnik zu haben via IPV6.
Die Deutsche Glasfaser spricht auch von einem CARRIER GRADE NAT und eine öffentliche dynamische IPV6.

Für heute Morgen war der 2. Termin für die Aktivierung meines Glasfaseranschluss vereinbart und obwohl man mir zugesichert hatte das der Techniker um kurz nach 08:00 Uhr da ist, wurde es ca. 2 Stunden später. 😏
Glücklicherweise war meine Frau zu Hause und unser Lütte.
Die Beiden schauten sich die Arbeiten ganz genau an. 🔎 ;)
Angeblich ist mein Anschluss nun aktiv, da ich aber erst seit 30 Minuten wieder zu Hause bin, hatte ich noch keine Zeit gehabt den Router zu konfigurieren und den Anschluss zu testen.
Ich werde damit wahrscheinlich sicherheitshalber bis Montag warten, da ich erst dann die IPV4 Adresse beauftragen kann.
Neugierig bin ich aber schon wie viel Speed ich effektiv über WLAN habe.
 
Mir scheint als wurde hier heute Super Vectoring geschaltet. Internet war laut Log um die Mittagszeit etwa 15 Min weg und der Verfügbarkeitscheck zeigt jetzt auch 100 MBit verfügbar bei mir. Eigentlich bin ich zu geizig dafür und brauche es eigentlich auch nicht, aber vielleicht siegt die Neugier..
 
Morgen werde ich den neuen Anschluss testen, etwas nervös macht mich das schon!

Die Konfiguration der Fritzbox ist zumindest theoretisch kein Problem, aber ich weiß nicht ob ich auf alle meine Geräte danach noch Zugriff habe wie z.B. den Kameras und dem Rademacher Homepilot etc.


Nachdem ich den Glasfaseranschluss getestet habe, werde ich mich dann erstmal um die IPV4 Adresse kümmern.
Ich hoffe das Morgen am Ende das Tages alles so funktioniert wie ich mir vorstelle...
 
Und... Alles gut mit der DG?
Jein!
Ich habe einen aufregenden Tag hinter mir. 😏
Als wenn ich es geahnt hätte was mich da erwartet, hatte ich mir schon früh den Wecker gestellt.
Die Konfiguration der Fritzbox war auch schnell erledigt und nach einem ersten kurzen Test der Internetverbindung kümmerte ich mich um die Ipv4 Adresse.
Man sagte mir ich habe 7 Tage Zeit das erstmal in Ruhe zu testen bevor ich die IPV4 für monatlich €9,95 buche.
Ich habe eine monatliche Kündigungsfrist, also nicht schlecht falls es irgendwann eine andere Lösung für mich gibt.
Dank der Hilfe vom sehr freundlichen Support meiner Alarmanlage war die Konfiguration innerhalb weniger Minuten erledigt und der Fernzugriff wieder möglich.
Auch der Zugriff auf meine Sicherheitskameras funktioniert bis jetzt, bis auf eine Kamera zu der ich mit meinen Apple Geräten keinen Zugriff habe.
Lediglich der Internet Explorer mit einem speziellen Plugin lässt den Zugriff auf die Einstellungen auf die Kamera zu.
Ich habe heute noch Updates für die Fritzbox und Repeater gemacht, es gibt da viele Neuerungen laut AVM, z.B. zum Thema Mesh, VPN etc.
Danach funktionierte alles einwandfrei, bis ich testweise meine Fritzbox neu gestartet habe.
Plötzlich wurde einer der AVM Repeater nicht mehr erkannt.
Nach unzähligen Versuchen diesen mit Hilfe der WPS Taste zu verbinden, rief ich etwas genervt beim AVM Support an.
Von dort erhielt ich nur eine Anleitung per Mail wie man den Repeater in den Werkszustand zurück setzt und neu einbindet.
Nach weiteren ca. 2 Stunden gab ich auf und nahm den Repeater aus dem Netzwerk.
Zum Glück habe ich noch einen weiteren Repeater von AVM (1750e) der eigentlich für die WLAN Abdeckung schon allein völlig ausreichend ist.
Irgendwann gegen ca. 21:30 funktionierte dann alles wieder, zumindest bis jetzt.

Leider habe ich keine Telefonie-Funktionen mehr, da sich die Portierung meiner alten Rufnummer der Telekom noch eine Weile hinziehen wird...

Jetzt erhalte ich ständig von der Fritzbox folgende Meldung per Mail:
„Telefonie seit mehr als einer Stunde nicht oder nur eingeschränkt nutzbar.
Mindestens eine Rufnummer ist seit mehr als einer Stunde nicht verfügbar.“
Irgendwann folgt dann darauf diese Meldung:
„Telefonie ist wieder komplett nutzbar“

Wie kann ich diese Meldungen und Telefonie-Funktionen in der Fritzbox komplett deaktivieren?

Zum Thema Geschwindigkeit:
Ich habe bereits über den Tag verteilt mehrere Messungen mit der Speedtest App gemacht.
In der Spitze lag ich bei 150 Mbps Download und 103 Mbps beim Upload.
Laut Vertrag habe ich 400 Download und 200 Upload.
Da ich aber WLAN nutze und meine Endgeräte vermutlich auch nicht diese Bandbreite übertragen können, wohl nicht so schlecht.
Das mit der Geschwindigkeit und den großen Schwankungen werde ich aber weiter beobachten.
Kann man eigentlich im Menü der Fritzbox auslesen welche Bandbreite tatsächlich anliegt, oder geht das nur per LAN Kabel und Laptop?
 
Zuletzt bearbeitet:
Miss mal die Geschwindigkeit mit einer LAN-Kabelverbindung zu Deiner Fritzbox.
 
Hi,
Ich habe ja auch den 400er Vertrag und erreiche auch per Wlan gute Werte (siehe Screenshot). Allerdings muss man sagen, dass die Messung im Abstand von wenigen Zentimetern zu der Box stattfand.
 

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Sauber, das sind doch Top-Werte.

Ich habe leider das erste Problem, der TV-Receiver will nicht mehr. Muss da heute mal anrufen.
 
Gerade kam diese Mail rein:
Sehr geehrte Glasfaser-Kunden,
um die Zuverlassigkeit und die Qualitat des Glasfasernetzes aufrecht zu erhalten, führt Deutsche Glasfaser regelmäßig Wartungen durch.
Die nachste Wartung findet am 02. Juli statt und kann dazu fuhren, dass an diesem Tag die Dienste Internet, Telefon und Fernsehen (DGTV) in der Zeit von 01:00 Uhr bis 04:00 Uhr für etwa 60 Minuten ausfallen.
 
Habe ich in den 2 Fahren auch noch nicht bekommen.
Habe immer nur angerufen um mir schneller Leitung zu verkaufen.
Hätte aber auch den Vertrag verlängert.
 
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