Gasheizung Alternative?

Ja ich hab mitbekommen das dich das sehr triggert und kenn die Umstände nur aus der Ferne und auch nur aus Sicht der Energietechnik, weniger aus politischer, wie gesagt will ich da auch nicht urteilen. Es wird immer mehr mit rein spielen. Das man rückwirkend sagen könnte es war unsinnig - wer auch immer das entschieden hat - "das modernste Stein(!)kohlekraftwerk Europas" überhaupt zu bauen bei den damals schon zu erwartenden Gestehungspreisen ist auch ein Resumé. Das heute Gas unerwartet so viel teurer und "wertvoller" geworden ist, dass die technisch deutlich sinnvollere Alternative auch kritisch zu bewerten ist ein anderes Resumé.
Diese Platte hatten wir ja schön öfters gehört. :rolleyes:
Dass das Kraftwerk in dieser Größe im Vorfeld sehr umstritten war, erwähnt @AirKlaus nicht, und dass diese Größe von einer politischen Seite durchgedrückt wurde. Kann man aber in wikipedia nachlesen.
Wikipedia schreibt auch, dass die Fernwärmeleitung (Elbeunterquerung) "auf Druck von Bürgerinitiativen und Umweltorganisationen" nicht gebaut wurde. Die sind ja alle grün ;)
Und stillgelegt wurde es auch nicht von den Grünen. Den Antrag auf Stilllegung hat der Betreiber Vattenfall gestellt, er wurde nach technischer Prüfung von der Bundesnetzagentur genehmigt.
 
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Ich bleib erstmal beim Gas, ich mag keine Schnellschüsse. Diesen Winter bleibt die Gasheizung eben aus und wird vorwiegend mit Holz geheizt. Da komm ich nach wie vor günstig ran. Wintergarten bleibt kalt und Türen auf.
Guter Plan. Wenn’s uns zu teuer wird, leg ich auch den gelben Hebel um.
 
Wenns dich beruhigt und mal im unsere Gegend verschlägt kann ich dich mit einer neuen eindrucksvollen Autobahn+ICE Brücke begeistern die 10 Jahre nicht genutzt aber ständig saniert wurde. Damals immer vorn dabei bei den größten Steuergräbern... Die Reihenfolge der Umsetzung war hier auch "im höchsten Maße chaotisch"
die sodabrücke.... weil die einfach nur so da steht .... und bis die mal richtig genutzt wird 203x ist die vermutlich schon wieder ein fall für die birne...
 
Diese Platte hatten wir ja schön öfters gehört. :rolleyes:
Dass das Kraftwerk in dieser Größe im Vorfeld sehr umstritten war, erwähnt @AirKlaus nicht, und dass diese Größe von einer politischen Seite durchgedrückt wurde. Kann man aber in wikipedia nachlesen.
Wikipedia schreibt auch, dass die Fernwärmeleitung (Elbeunterquerung) "auf Druck von Bürgerinitiativen und Umweltorganisationen" nicht gebaut wurde. Die sind ja alle grün ;)
Und stillgelegt wurde es auch nicht von den Grünen. Den Antrag auf Stilllegung hat der Betreiber Vattenfall gestellt, er wurde nach technischer Prüfung von der Bundesnetzagentur genehmigt.
Tolle Argumente. Na klar sind immer die Anderen Schuld.
Um zu erkennen was da wirklich passiert (ist), muss man sich eingehender mit den Umständen beschäftigen. Ich kann es Niemanden verübeln, der nur die Möglichkeit hat sich im Netz zu informieren, sodass möglicherweise ein anderer persönlicher Eindruck entsteht.

Na klar hat Vattenfall das Kraftwerk Moorburg stillgelegt, da es sich ohne die von Anfang an geplante Wärmekraftkopplung nicht rechnete. Die Verlegung von Fernwärmeleitungen unter der Elbe wurde vom grünen Umweltsenat be- und verhindert und somit die Stilllegung erzwungen. Die sogenannten Bürgerinitiativen und Umweltverbände hatten natürlich auch entsprechend Druck gemacht. Dabei ging es nicht nur um die Fernwärmeleitung, auch wurde der Betrieb, mit der Begründung einer zu starken Erwärmung der Elbe durch das Kühlwasser, erheblich eingeschränkt. Die Umweltorganisation BUND hatte dann sogar ein Gerichtsurteil erstritten, dass überhaupt kein Kühlwasser mehr aus der Elbe entnommen werden darf. Die Genehmigung zum Betrieb eines Kühlturmes um das Problem zu umgehen wurde dann auch noch hinausgezögert. Die 50 Jahre alte Dreckschleuder in Wedel darf dagen das Elbwasser erwärmen wie es möchte. Daran kann man möglicherweise auch deutlich erkennen, dass unser Grüner Senat und der Umweltverband BUND ganz andere Ziele als tatsächlichen Umweltschutz verfolgen? Denn ob eine Erwärmung der Elbe in Moorburg oder im 20 km entfernten Wedel erfolgt ist der Umwelt letzendlich egal. Vom Dreck der aus den Schornsteinen von Wedel kommt mal ganz abgesehen.

Ob das Kohlekraftwerk Moorburg nun umstritten war oder nicht spielt letztendlich keine Rolle, da es fertiggestellt und inbetrieb gegangen ist. Man hat sich aber dafür entschieden, der 50 Jahre alten Dreckschleuder mit der Wärmekopplung den Vorzug zu geben. Und das ist unter Umweltgesichtspunkten mehr als pervers.

Nachdem dieses neue Gaskraftwerk für 400 Mio nun gebaut werden soll, ist heute mit dem Bau eines begehbaren Elbtunnels für die Verlegung der Fernwärmeleitung begonnen worden. Plötzlich geht das und es gibt weder "Bürgeriniativen" noch Umweltverbände die dagegen sind. Nun ist alles doch so umweltfreundlich, obwohl weiterhin damit das Ziel der CO2 Neutralität konterkariert wird. Ein Schelm wer böses dabei denkt.

Um keine falschen Eindrücke entstehen zu lassen ich bin absolut dafür unsere Umwelt weiter zu entlasten und gerade Kraftwerke mit fossilen Brennstoffen sind nun mal nicht gerade der umweltfreundlichste Hit. Das mache ich allerdings nicht mit Protesten, sondern praktisch durch überwiegende Beheizung unseres privaten Hauses mir regenerativen Energien. Zusätzlich erzeugen wir unseren Strom zum großen Teil mit PV selber und erzeugen auch die Wärme für unser Brauchwasser überwiegend mit Solarthermie. Ein Elektroauto gehört inzwischen auch dazu. Wenn jeder dieser Protestierer und die "sich an die Straßenankleber" ähnlich handeln würden, hätten wir die tatsächlichen Umweltprobleme sicherlich längst im Griff.

So gesehen fühle ich mich als ein "wahrer Grüner"(nicht politisch), der es absolut nicht verstehen kann wie Politik größtenteils dilettantisch mit unserer Umwelt umgeht.
 
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"Alpinere" Variante wäre über den Bodensee
Orte wie Fontanella/ Damals, Warth/ Lech und dann das Lechtal raus (Option Hanhtennjoch und Namlospass). Danach wie oben beschrieben.

@STP2 dürfte da bestimmt ein paar Geheimtipps haben, falls das eine Option ist...
 
"Alpinere" Variante wäre über den Bodensee
Orte wie Fontanella/ Damals, Warth/ Lech und dann das Lechtal raus (Option Hanhtennjoch und Namlospass). Danach wie oben beschrieben.

@STP2 dürfte da bestimmt ein paar Geheimtipps haben, falls das eine Option ist...

Falscher Thread… 🤪
 
Nach wieviel Jahren hat sich die Investition amortisiert?
Was für eine Heizung ist das?
Keine Ahnung wann die sich amortisiert, interessiert mich auch nicht weil sich die Wärmepumpe als Alternative für mich gar nicht rechnet und auch aus anderen Gründen nicht in Frage kommt.

Ist dieses Modell:


FB7FCD2C-B5E5-4316-B5F5-531C4E153F59.jpeg
 
Unsere Gas Heizung ist 21 Jahre alt, läuft noch gut, aber nähert sich bei den Messewerten dem noch erlaubten.
Nächste Woche kommt der Heizungsmonteur vorbei und soll schauen ob eine Wärmepumpe möglich ist.
Unser Haus ist gut isoliert und ein perfekter Standplatz für das Aussenmodul ist auch vorhanden. Vorsichtshalber habe ich auch schon 400 V Kabel dorthin verlegt.:) :-)
 
Nächste Woche kommt der Heizungsmonteur vorbei und soll schauen ob eine Wärmepumpe möglich ist.
Unser Haus ist gut isoliert und ein perfekter Standplatz für das Aussenmodul ist auch vorhanden.
Wenn Du das Angebot erhältst setze Dich besser auf einen Stuhl ! ;)
Das habe ich bereits hinter mir und eine Wärmepumpe dankend abgelehnt, auch wenn der Standplatz für das AG ideal wäre.
 
Ein Brennwertgerät mit Warmwasserspeicher liegt bei ca.4-6000€
Dann pro Jahr 2200€ Gaskosten.

Ein neues Brennwertgerät hält 10 Jahre,die Wärmepumpe da möchte ich mich nicht festlegen.
Dann noch zusätzlich 8000 kW/h Strom ,wenn es günstig ist

Wie man es rechnet,es ist beides teuer.
 
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