Gegen die Pläne zur Privatisierung der Wasserversorgung in der EU --> Online Kampagne

Wo liegt Dein Planet und wie kommt man da hin? Ich denke, dass es mehr Mensch gibt, die gerne so gleichgültig und sorglos leben wollen würden.


Hattest Du eigentlich seinerzeit die EUR-Einführung bewusst erleben können? Deutschland war das einzige Land, dass nach Politiker-Auffassung keine Preisreglulierung einführte, denn der Markt würde sich ja selbst regulieren. Prompt wurde die Umstellung 1:1 von den Unternehmen gerne angenommen. So war dann mal von heut auf morgen die Peking-Ente von ca. 12 DM auf 12 EUR gestiegen. Strom: Kostensteigerungen wurden sofort an den Verbraucher weitergegeben, sinkende Einkaufspreise jedoch nie. Spritpreise: selbe Spiel.
Ähnliches dürfte man nach kurzer Zeit auch bei der Wasserversorgung erwarten, denn vielerorts ist das Abwassersystem marode und steinalt. Was glaubst, was mit den erheblichen Sanierungskosten geschehen wird? Viele Leute in unserem Lande können sich theoretisch den Strom schon heute kaum mehr leisten. Was glaubst Du, was eines Tages mit dem Bezug von Wasser geschehen würde? In Deutschland sind bisher keine Privatisierungen zum Vorteil für Verbraucher verlaufen..... noch nie.

Mal sehen, wie lange Du noch ein Einkommen beziehen darfst. Solltest Du mal sozial abstürzen, würde mich interessieren, ob Du weiterhin so über den Dingen stehen kannst.... oder ob das einfach nur der fehlenden Weitsicht Deiner Person schuldig ist.

Dazu fällt mir nichts ein.
Warum wirst du so persönlich?
Lasse doch mir meine Meinung und ich lasse dir deine.
Ich gebe dir einfach recht und gut ist.
 
...
Und wo wir es gerade ansprechen: Wie pervers ist es eigentlich, dass wir unsere Toiletten generell mit Trinkwasser spülen?!

Da muss ich jetzt mal eine Lanze brechen. Entgegen der geläufigen Meinung, ist Deutschland ein überaus humides Land in dem es mehr als genug Wasser gibt. Und dadurch, dass man hier Wasser spart, gibt es in Afrika auch nicht mehr davon. Es ist sogar überaus kontraproduktiv all zuviel Wasser zu sparen, da dadurch das Kanalisationssystem geschädigt wird. Allein die Stadt Berlin muss jeden Tag! eine halbe Million Liter (Trink-)Wasser durch ihre Kanalisation spülen, damit diese nicht verstopft und damit sich dort keine giftigen und hochexplosiven Gase bilden. Das heißt, alles was man an Geld und Wasser spart, gießt die Stadt dann für einen in den Gulli und schickt einem dann die Rechnung dafür nach Hause.
Da sind wir übrigens gleich beim nächsten EU Schwachsinn. In naher Zukunft soll es laut einer Verordnung in der EU auch nur noch Wasserhähne und Duschköpfe mit Durchlaufbegrenzer geben..
 
...Lasse doch mir meine Meinung und ich lasse dir deine.
Ich gebe dir einfach recht und gut ist.

Vielleicht wäre es aber interessant für dich, über das Thema einmal nachzudenken, anstatt einfach nur "ja ja" zu sagen. ;)

...Ich zahle jetzt auch für das Wasser.
Werde es auch nach der Privatisierung tun.

Wie viel bezahlst du denn aktuell für dein Wasser pro Monat in etwa? Vermutlich weißt du es gar nicht genau - so wie viele andere Menschen auch. Weil es nämlich sehr wenig ist. :) :-) Aber wie würde es dir gefallen, wenn sich demnächst die Nebenkosten deiner Mietwohnung verdoppeln oder verdreifachen? Falls dir das vollständig egal sein sollte, dann darf dir in der Tat auch dieses Thema egal sein. ;)
 
Ich denke das es zu jeder Angelegenheiten mehr als eine Meinung gibt...alle Probleme lassen sich nicht lösen.
Jeder setzt für sich eigene Prioritäten.

Ich nehme hiermit auch meine Äußerung zurück.
Bin kein Fachmann auf diesem Gebiet
 
Es war nicht bevormundend gemeint, ich wollte nur mal darauf hinweisen, dass Mietnebenkosten für viele Menschen durchaus ein erhebliches Thema sind. ;)
 
Da muss ich jetzt mal eine Lanze brechen. Entgegen der geläufigen Meinung, ist Deutschland ein überaus humides Land in dem es mehr als genug Wasser gibt. Und dadurch, dass man hier Wasser spart, gibt es in Afrika auch nicht mehr davon. Es ist sogar überaus kontraproduktiv all zuviel Wasser zu sparen, da dadurch das Kanalisationssystem geschädigt wird. Allein die Stadt Berlin muss jeden Tag! eine halbe Million Liter (Trink-)Wasser durch ihre Kanalisation spülen, damit diese nicht verstopft und damit sich dort keine giftigen und hochexplosiven Gase bilden. Das heißt, alles was man an Geld und Wasser spart, gießt die Stadt dann für einen in den Gulli und schickt einem dann die Rechnung dafür nach Hause.
Da sind wir übrigens gleich beim nächsten EU Schwachsinn. In naher Zukunft soll es laut einer Verordnung in der EU auch nur noch Wasserhähne und Duschköpfe mit Durchlaufbegrenzer geben..

Da hast Du schon vollkommen Recht, und das ist mir auch bewusst, dass es eine Umverteilung nicht direkt lösen würde. Aber es gibt ja durchaus auch eine gewisse "moralische" Verantwortung.
Die Problematik mit der Abwasserinfrastruktur ist mir auch bekannt, ist aber wieder ein anderes Thema (zu wenig Wasserverbrauch im Allgemeinen). Trotz allem, warum muss es Trinkwasser für die Toilette sein?! (Natürlich, daran verdienen die Wasserversorger ja.... :11sneakyz )
 
Da hast Du schon vollkommen Recht, und das ist mir auch bewusst, dass es eine Umverteilung nicht direkt lösen würde. Aber es gibt ja durchaus auch eine gewisse "moralische" Verantwortung.
Die Problematik mit der Abwasserinfrastruktur ist mir auch bekannt, ist aber wieder ein anderes Thema (zu wenig Wasserverbrauch im Allgemeinen). Trotz allem, warum muss es Trinkwasser für die Toilette sein?! (Natürlich, daran verdienen die Wasserversorger ja.... :11sneakyz )

Naja, wenn du nicht in einer Wohnung wohnst, lässt sich das für dich relativ leicht lösen. Du musst dir nur einen Tank zum auffangen von Regenwasser im Garten vergraben. Das sind ca. 2 Tage Arbeit. Haben meine Eltern auch gemacht. Das zahlt sich auch relativ schnell wieder aus.. Das investierte Geld hat man nach spätestens 5 Jahren wieder drin.
 
Es war nicht bevormundend gemeint, ich wollte nur mal darauf hinweisen, dass Mietnebenkosten für viele Menschen durchaus ein erhebliches Thema sind. ;)

Hallo
Ich habe es auch nicht bevormundet aufgefasst.
Mir ist schon auch bewusst das es vielen Menschen nicht so gut geht.
Ich habe meinen "Post" auch nicht abwertend gemeint.
Wenn es so rüber kam, möchte ich mich hier bei allen entschuldigen
 
Naja, wenn du nicht in einer Wohnung wohnst, lässt sich das für dich relativ leicht lösen. Du musst dir nur einen Tank zum auffangen von Regenwasser im Garten vergraben. Das sind ca. 2 Tage Arbeit. Haben meine Eltern auch gemacht. Das zahlt sich auch relativ schnell wieder aus.. Das investierte Geld hat man nach spätestens 5 Jahren wieder drin.

So wird,s gemacht ! :t

Hierzulande fallen jährlich 188 Mrd. Kubikmeter Wasser vom Himmel. Nur wenige Prozente davon werden tatsächlich genutzt, der Großteil geht ungenutzt wieder
in den natürlichen Kreislauf zurück.
Also, wenn Deutschland an etwas reich ist, dann ist es reich an Wasser, göttliches Manna, so zu sagen.;)
Hier jemandem einzureden, er sollte sparsam mit Wasser umgehen, ist in etwa so, wie einem Wüstenbewohner zu sagen, er sollte sparsam mit Sand umgehen.

Mein Opa hatte früher, wie auf dem Lande üblich, einen Brunnen mit Grundwasser in bester Qualität zur Hauswasserversorgung.
Dieser lief mit einer Loewe-Kolbenpumpe und Druckbehälter, gut kann ich mich noch an den Werbetext der Pumpe erinnern. darauf stand:

"Ein Leben lang dient treu und recht - dir der Loewe Wasserknecht".

Wasser marsch !

Darauf ein Selters,
Skøl


Mike
 
Das stimmt. Wir nutzen Regenwasser schon für den Garten.
Für die Toilettenspülung ging ich auch bis eben noch davon aus, dass es gar nicht zugelassen ist (das war auch definitiv mal so, deshalb bin ich grade positiv überrascht nach dem googeln).
Aber die Verbindung zu den Toiletten müsste ja auch noch hergestellt werden... bei einer (und der meist genutzten) wäre der Weg sogar relativ kurz. Das wird auf jeden Fall mal angegangen :)
 
Der Vergleich mit dem Wüstensand hinkt natürlich ungemein, da er kein essentielles Lebensmittel ist.
Wir sind reich an Wasser, ja. Aber mit - global gesehen - wertvollem Trinkwasser muss mein Haufen trotzdem nicht ins Klärwerk paddeln ;)
 
... Aber mit - global gesehen - wertvollem Trinkwasser muss mein Haufen trotzdem nicht ins Klärwerk paddeln ;)

Du meinst also, dass jedes Gebäude hierzulande mit zwei getrennten Leitungssystemen aus- bzw. nachgerüstet werden sollte, damit dann durch die zweite Leitung nicht dasjenige Wasser läuft, das aufgrund zahlloser Aufbereitungsanlagen ohnehin im Überfluss vorhanden ist? ;)
 
Für solche Umrüstungen gibt es Komplettlösungen zu kaufen. Damit kann dann auch die Waschmaschine und ähnliches betrieben werden..


sent by zroadster.com app
 
Du meinst also, dass jedes Gebäude hierzulande mit zwei getrennten Leitungssystemen aus- bzw. nachgerüstet werden sollte, damit dann durch die zweite Leitung nicht dasjenige Wasser läuft, das aufgrund zahlloser Aufbereitungsanlagen ohnehin im Überfluss vorhanden ist? ;)

Nein.
Dass das nicht ansatzweise vernünftig nachgerüstet werden kann, ist ja völlig klar. Und auch in Innenstädten ist es sicher alles ein nicht so einfach lösbares Problem, da dort eine Regenwassernutzung wohl kaum ein Mehrfamilienhaus vernünftig versorgen könnte. (Wie ist das eigentlich mit Grundwasser?).

Ich sprach ja explizit von meinem Haufen :D
 
für Grundwassernutzung braucht man (zumindest in Niedersachsen) eine Genehmigung, weil das nicht dir gehört.. Ist aber eine Formalie.


sent by zroadster.com app
 
Für mich persönlich ist es belanglose.

Ich zahle jetzt auch für das Wasser.
Werde es auch nach der Privatisierung tun.
Coca Cola und Nestlé beuten seit Jahren das Grund und Trinkwasser für Milliarden gewinne aus.
Und nichts passiert.
Das Problem ist nichts neues...vielleicht nur in anderer Form.

Meine das nicht böse..aber es gibt auf der Welt genug Probleme....da juckt mich die Privatisierung nicht sehr

Hallo Robert,

ich verstehe durchaus, dass Dich dieses Thema bisher wenig "adressiert" hat, aber bitte denke einfach mal über die Konsequenz Deiner schnellen Entscheidung nach, Beispiele gibt es ja leider genug.

Ja, für das Wasser wird man immer einen Betrag zahlen müssen, ob man will oder nicht. Aber es macht in meinen Augen einen erheblichen Unterschied, wenn Regierungen ihre Verpflichtung der eigenen Bevölkerung gegenüber sträflichst vernachlässigen, die "Perlen des Allgemeinguts" vergolden und damit indirekt der privatwirtschaftlichen Preistreiberei auf Kosten der Bevölkerung Tür und Tor öffnen - ich sage nur "öffnen der Büchse der Pandora".

Wie viele Städte und Gemeinden haben in Deutschland in der Vergangenheit ihre eigenen kleinen, regionalen Energieversorgungsunternehmen durch Verkauf an die Privatwirtschaft "vergoldet" und mussten dann Jahre später feststellen, dass die Preise exakt dieser regionalen Energieversorger quasi "durch die Decke gingen", obwohl die Grundkosten nicht signifikant gestiegen waren! Dies führte dann zu einem Umdenken und folglich versuchten dann viele Städte und Gemeinden diese ehemaligen Kraftwerke (Beispiel: regionale Wasserkraftwerke) wieder zurückzukaufen - für teilweise unglaublich horrende Beträge und trotzdem rechnete sich dies meistens immer noch...

Beispiel eines Blickes über die deutsche Grenze nach UK: der Staat hatte vor vielen Jahren die staatliche Eisenbahn privatisiert, weil diese angeblich "zu teuer" war. Jahre später musste dieser Staat dann feststellen, dass ca. 75% aller Bahnstrecken durch die Privatwirtschaft stillgelegt wurden, weil sich diese Strecken meist nicht kostendeckend betreiben ließen...damit wurde aber ein Großteil der meist ländlichen Region quasi abgeschnitten und der volkswirtschaftliche Schaden der entstand, war um den Faktor 2-3 höher, als wenn der Staat die defizitären Kosten der Bahnstrecken weiterhin getragen hätte.

Im Prinzip ist dies mit den Wasserrechten ähnlich - ein privatwirtschaftliches Unternehmen muss Gewinn erwirtschaften und wird sich immer von defizitären Bereichen trennen, oder den Preis dafür so lange erhöhen (wenn dies der Markt zulässt), bis die Gewinnzone erreicht ist (und teilweise immer mehr, weil sich in der Regel Aktionäre und soziales Gewissen nicht wirklich "grün" sind!). Somit kannst Du Dir selbst ausrechnen, wie lange es dauern wird, bis die Wasserversorgung für die Bevölkerung immer teurer wird und wie wenig der Staat dies dann mangels rechtlicher Gegebenheiten gegenüber einem privatrechtlichem Unternehmen regulieren kann. Auch der Wettbewerb/der Markt kann hier mangels Wahlmöglichkeit der Bevölkerung wenig dazu beitragen, dass die Kostenspirale nicht absehbar immer größer wird...

Weitere Beispiele gibt es zuhauf und in KEINEM einzigen Beispiel einer Privatisierung haben sich diese für die Bevölkerung "gerechnet" - nur das jeweilige Privatunternehmen war IMMER der Gewinner... (sonst hätte auch niemand als Unternehmer hierin investiert, da kann man diesen Unternehmen gar keinen Vorwurf daraus machen).

Ja, momentan kostet Wasser Geld und wird dies auch zukünftig immer kosten - aber wir ALLE können zumindest etwas die Richtung bestimmen und ob wir grundsätzlich zu allem JA & AMEN sagen, was sich irgend ein Politiker (sicherlich kaum durch Lobbyismus beeinflusst) im stillen Kämmerlein ausgedacht hat! Wieso sollen wir es zunehmend akzeptieren, als gesamtheitliche Bevölkerung (in Europa) immer mehr an Einfluss zu verliehren und in 100% Abhängigkeiten zu gelangen (wenn wir wenigstens diese teilweise verhindern könnten)?!

Auch wenn ich Dich verstehe, wäre es super, wenn Du dies doch nochmals überdenken könntest...

Selbstverständlich ist es aber Deine eigene Entscheidung - auch das ist gut so in unserem System! ;)
 
Selbstverständlich hab ich mich eingetragen.
Es gibt fast nichts wichtigeres.
Obwohl noch so viel anderes im argen liegt
Habe auch darüber einen Beitrag im TV gesehen und es hat mich geschockt und betroffen.
Den Kommentar von robby1975 find ich, gelinde gesagt, sehr befremdlich.
Das ist jetzt mal nett ausgedrückt....
 
...Den Kommentar von robby1975 find ich, gelinde gesagt, sehr befremdlich...

Andererseits ist es auch nachvollziehbar, dass ein primär finanziell relevantes Thema nicht für jeden von Interesse ist. Immerhin wird hier nun sachlich diskutiert und informiert, womit auch Robby's Meinung einen Mehrwert gebracht hat. ;)
 
Selbstverständlich hab ich mich eingetragen.
Es gibt fast nichts wichtigeres.
Obwohl noch so viel anderes im argen liegt
Habe auch darüber einen Beitrag im TV gesehen und es hat mich geschockt und betroffen.
Den Kommentar von robby1975 find ich, gelinde gesagt, sehr befremdlich.
Das ist jetzt mal nett ausgedrückt....

Ich finde es eher sehr befremdlich das eine freie Meinungsäußerung , von einigen Leuten so an den Pranger gestellt wird.

Was stört dich den genau an meinen Kommentar ?

Das ich eine Sache nicht so sehe wie du ?
Wilst du mich am Pranger sehen ?



Was Rainer und Brummm geschrieben haben..das war sachlich und informativ und regt mich zum nachdenken an.

Ich bin gerne bereit zu lernen , informiert zu werden und meine Meinung zu Themen zu Revidieren ..doch sollte das in einem normalen sachlichen Kontext geschehen .

Verbale Kraftausdrücke bringen niemanden weiter.

Und wie schon geschrieben ! Befremdlich ist es für mich zu sehen , wie eine freie Meinungsäußerung verbal schlecht gemacht wird...

um deine Worte zu benutzen...war das jetzt nett ausgedrückt
 
Ihr dürft bei der Diskussion bzw. beim Anti-robby1975-Diskutieren eines nicht aus den Augen verlieren:

Privatisierung bedeutet nicht, dass irgendwas umbedingt teurer wird! Auch wenn in diesem Fall ein Beispiel aufgeführt wurde, wo es der Fall war (Portugal).

Privatisierung, wenn es gut gemacht ist, heißt auch: Konkurrenz. Und Konkurrenz bringt Effizienz und Preiskampf mit sich, anders als Dinge, die als Monopol beim Staat liegen. Seit die Telekommunikation privatisiert ist, fallen die Preise in den Keller. Durch Konkurrenz. Könnt ihr euch noch dran erinnern, was vor ca. 15 Jahren ein Telefonat nach Österreich oder eine Stunde telefonieren in eine weit entfernte Stadt gekostet hat? Meine Mutter hat zumindest nur Sonntags telefoniert, weil wir ein Vertrag mit der Telekom hatten, der das am Sonntag zumindest ETWAS billiger gemacht hat. Eine Stunde nach Österreich mitten in der Woche hätte uns in den Ruin getrieben.

Natürlich gilt das nur, wenn die Privatisierung nicht als Monopol endet. Was bei EINEM Stromnetz, EINEM Wassernetz, EINEM Telefonkabelnetz und EINEM Schienennetz für die Bahn zweifelsohne Probleme nach sich zieht.

Und noch was: Spekulation heißt erstmal nur, dass jemand denkt, dass irgendwas teurer oder billiger wird. Wenn ihr ein Waschmittelangebot seht und direkt zwei Packungen auf Vorrat kauft, dann spekuliert ihr. Treibt ihr damit den Preis in die Höhe? Langfristig nicht, denn ihr kauft dafür dann erstmal längere Zeit nichts. Also, lasst euch von der Presse und von Kapitalismusgegnern nicht einreden, dass Spekulation etwas böses ist was auf jeden Fall immer den Preis zu ungunsten des Verbrauchers nach oben treibt.



P.S. ich habe jetzt erstmal ein paar Argumente gebracht, die populistische, pauschale Aussagen widerlegen (z.b. "Spekulanten treiben den Preis in die Höhe" oder "Privatisierung macht alles teurer"). Ich will damit keinesfalls sagen, dass ich in der Wasserfrage schon eine gefestigte Meinung habe. Noch habe ich nichts unterschrieben, aber mich auch noch nicht fürs Gegenteil entschieden.

Über eine sachliche Diskussion MIT Begründungen für einzelne Aussagen würde ich mich daher freuen.
 
Hallo Robby
Vorab möchte ich mich in aller Form bei Dir und allen anderen, für meinen
verbalen Ausrutscher entschuldigen. Er ging wirklich nicht gegen Dich persönlich.
Kurz erklärt warum: In Deinen Worten glaubte ich eine gewisse Gleichgültigkeit zu erkennen, die
sich ,so empfinde ich das, allgemein breit macht gegenüber dem was bei solchen „Aktionen“
heraus kommt. Leider gibt es dafür genug Beispiele.
Nur eines davon ist, wenn Kommunen ganze Häuserblocks an solvente Investoren verkaufen um ihren Haushalt zu entlasten.
Das dabei in der Regel die kleinen Leute, oft auch sind es dann ältere Rentner die schon zig Jahre dort wohnen, finanziell überfordert sind, ist leider eine Tatsache. Manche deutsche Städte haben schon andere bislang öffentliche Dienste privatisiert, was auch schnell zu starken Preisanstiegen führte.
Erst verkaufen sie Netze, mieten sie dann vom Käufer, und schon wird’s richtig teuer.
Das, so meine ich, ist zu kurz gedacht, und sollte nicht akzeptiert werden.
Und Wasser zu vernünftigen Preisen und Qualität sollte nicht riskiert werden
Ich hoffe Du akzeptierst meine Entschuldigung und wir können jetzt zum Thema zurück, so wie Skrylle es schrieb. Jedenfalls werd ich keinen Patzer mehr dazwischen hauen ;)
Nen Gruß
Lui
 
Hallo Robby
Vorab möchte ich mich in aller Form bei Dir und allen anderen, für meinen
verbalen Ausrutscher entschuldigen. Er ging wirklich nicht gegen Dich persönlich.
Kurz erklärt warum: In Deinen Worten glaubte ich eine gewisse Gleichgültigkeit zu erkennen, die
sich ,so empfinde ich das, allgemein breit macht gegenüber dem was bei solchen „Aktionen“
heraus kommt. Leider gibt es dafür genug Beispiele.
Nur eines davon ist, wenn Kommunen ganze Häuserblocks an solvente Investoren verkaufen um ihren Haushalt zu entlasten.
Das dabei in der Regel die kleinen Leute, oft auch sind es dann ältere Rentner die schon zig Jahre dort wohnen, finanziell überfordert sind, ist leider eine Tatsache. Manche deutsche Städte haben schon andere bislang öffentliche Dienste privatisiert, was auch schnell zu starken Preisanstiegen führte.
Erst verkaufen sie Netze, mieten sie dann vom Käufer, und schon wird’s richtig teuer.
Das, so meine ich, ist zu kurz gedacht, und sollte nicht akzeptiert werden.
Und Wasser zu vernünftigen Preisen und Qualität sollte nicht riskiert werden
Ich hoffe Du akzeptierst meine Entschuldigung und wir können jetzt zum Thema zurück, so wie Skrylle es schrieb. Jedenfalls werd ich keinen Patzer mehr dazwischen hauen ;)
Nen Gruß
Lui

Hallo Lui ,
selbstverständlich akzeptiere ich deine Entschuldigung und weis es sehr zu schätzen .
Danke




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