Gegen die Pläne zur Privatisierung der Wasserversorgung in der EU --> Online Kampagne

s Freibad zu gehen. Wohl eher 12,50EUR. Der Stadtbus würde wahrscheinlich komplett
abgeschafft.

Sorry wenn ich mich für dieses Thema so echauffiere, aber es ist mir einfach ein Anliegen, dass
gesunde und perfekte Systeme erhalten bleiben.

Die EU schert gerne alles über einen Kamm. Woanders mag das gut sein was verordnet wird,
aber eben nicht überall.

Und wenn die EU jetzt noch beim Wasser anfängt!!!! Dann graust mir.

... dann haben wir das amerikanische System :confused: und das erachte ich nicht als erstrebenswert
 
Das hat mit Amerika nix zu tun. Die Amis sollen erst mal ihren Arsch aus der Hose bekommen. Und für eine gute Infrastruktur sorgen. Erst dann haben die für mich ein System. Denn für mich sind die komplett planlos.

die USA sind heute, was vordem privatisierte Pole angeht, ein Entwicklungsland ;) wenn ich an die Stromversorgung denke .... ;)
 
Das hat mit Amerika nix zu tun. Die Amis sollen erst mal ihren Arsch aus der Hose bekommen. Und für eine gute Infrastruktur sorgen. Erst dann haben die für mich ein System. Denn für mich sind die komplett planlos.

Aber dort sitzen die "größten Heuschrecken" der Vergangenheit. Diese "Spekulanten" waren z.B. verantwortlich für die Mietpreis-Explosionen in Metropolen wie Paris oder hier in D
Dieses "Heuschrecken-System" trifft auch andere Sparten und wurde von so einigen großen deutschen Unternehmen übernommen.

Mittlerweile wurde deren Vormachtstellung dieses Systems von den Asiaten abgelöst.
 
... obwohl wir Regenwasser in einem 4.000 Liter Tank untererdisch sammeln und für die Toilettenspülung sowie Waschmaschine nutzen habe ich mich natürlich eingetragen.
 
EU kippt die Wasserrichtlinie
Der Sturm im Wasserglas ist abgeblasen. Im Streit um die Privatisierung des Wassermarkts schwächt Kommissar Barnier seine Vorschläge entscheidend ab – nach einem enormen Protest der Bürger und Kommunen. [...]
Erst sammelte eine Bürgerinitiative mehr als eine Million Stimmen gegen die EU-weite Ausschreibung von Wasserkonzessionen. Dann machte in dieser Woche eine geballte Delegation aus Deutschland dem Kommissar ihre Aufwartung. Vertreter des Städte- und Gemeindebundes waren darunter, Abgesandte des Städte- und Gemeindetags und Vertreter der kommunalen und privaten Wasserwirtschaft. Sie protestierten gegen die Pläne Barniers.
Am Donnerstag lenkte der Kommissar im Europaparlament überraschend ein. Vor dem Binnenmarktausschuss schwächte er seine Richtlinie entscheidend ab. Sollte die Regel bisher auch für Mehrspartenunternehmen greifen, die zugleich Strom und Wasser anbieten, wie Rheinenergie in Köln, so gilt sie künftig nur noch separat für Wasserwerke. Sprich: Nur Wasserwerke, die 20 Prozent ihres Geschäfts außerhalb des Stadtgebiets betreiben, müssen ihre Konzessionen EU-weit ausschreiben. Das sind in Deutschland nur fünf Stadtwerke, welche indes, das konnte am Donnerstag nichtmal der Verband der kommunaler Unternehmen (VKU) zu sagen. Fest steht nur: Der Sturm im Wasserglas ist abgeblasen.
Quelle: Frankfurter Rundschau
 
Komisch.... gerade gestern erklärte es jemand im TV anders. Und zwar müssen diejenigen EU-weit ausschreiben, die ihre Geschäfte nicht nur mit Wasser betreiben. Also reine Wasserwerke würden nicht unter diese Richtlinie fallen. Das macht meines Erachtens auch eher Sinn.

Wie man daran sieht.... schon wieder unterschiedliche Auffassungen.... somit ist in meinen Augen noch gar nichts vom Tisch.
 
Wasserprivatisierung Marsch!
Wie EU und Bundesregierung Politik für Großkonzerne betreiben
Die Nachricht hatte viele Menschen in Europa alarmiert. Ende letzten Jahres deckte MONITOR Pläne der EU auf, die Wasserversorgung zu privatisieren. Unter dem Eindruck massiver Bürger-Proteste fordern CDU und CSU nun eine Abkehr von der geplanten Richtlinie. Wasser dürfe nicht zum Spekulationsobjekt werden. Und auch EU-Kommissar Barnier gibt inzwischen vor, die Nöte der Menschen verstanden zu haben. Er verspricht Nachbesserungen. Doch aktuelle MONITOR-Recherchen zeigen: Der Vorschlag von Barnier ist kaum mehr als eine Nebelkerze. Und die CDU betreibt ein bemerkenswertes Doppelspiel: In Deutschland wettert sie populistisch gegen die Privatisierung. In Brüssel hingegen verfolgen Kanzlerin Merkel und die Konservativen weiter eine Politik, die Großkonzernen das große Geschäft mit der kommunalen Wasserversorgung ermöglichen will.
Quelle: WDR Monitor

:mad:
 
Nicht aufregen, das Problem Merkels Gleitmittel-Politik dürfte sich Ende September erledigt haben. :b

Gruß,
Phil
 
Nicht aufregen, das Problem Merkels Gleitmittel-Politik dürfte sich Ende September erledigt haben. :b

Gruß,
Phil

Sorry, Du bist da aber etwas “blauäugig“ - meinst Du wirklich, dass sich (sollte es im September so kommen) damit großartig etwas ändert?

Mitnichten - es wird nur der äussere (farbliche) Anschein getauscht, politisch für uns Bürger ändert sich quasi nichts. Egal ob schwarz, grün, rot, oder sonst ein Mix...
 
Sorry, Du bist da aber etwas “blauäugig“ - meinst Du wirklich, dass sich (sollte es im September so kommen) damit großartig etwas ändert?

Mitnichten - es wird nur der äussere (farbliche) Anschein getauscht, politisch für uns Bürger ändert sich quasi nichts. Egal ob schwarz, grün, rot, oder sonst ein Mix...

Diesbezüglich bin ich davon recht überzeugt. In anderen Themengebieten magst du durchaus recht behalten.

Gruß,
Phil
 
Was politische Entscheidungen betrifft habe ich mir abgewöhnt Enttäuschung zu empfinden, sonst ziehe ich nacher noch ein Gesicht wie...ach lassen wir das. :whistle:
Im Übrigen sehe ich keine Notwendigkeit in der Zerpflückung polemischer, stammtischtauglicher Aussagen. Deren Ernsthaftigkeit darf ruhig kritisch beäugt werden.

Ich erhoffe mir eine klare Position gegenüber nahezu räuberischen, multinationalen Konzernen welche mit Grundbedürfnissen und Nöten spekulieren und Kapital erwirtschaften. Ferner sehe ich erheblichen Handlungsbedarf im zunehmenden Kontrollwahn der EU-Komission. Ursprünglich als Zusammenschluss wirtschaftlicher Interessen einzelner Länder gedacht verkommt die Souveränität Selbiger. Der diskutierte Gesetzesentwurf vertritt allerdings ausschließlich die Interessen einflussreicher Konzerne, nicht aber der Länder. Eine Aussschreibung von Wirtschaftsgütern ist prinzipiell nichts Verwerfliches, solange diese nicht erzwungen wird und keine essentiell lebensnotwendige Materialien betrifft.

Ich weigere mich (Trink-)Wasser als wirtschaftliches Gut in diesem Sinne definieren, auch wenn es zumindest teilweise kommunal so gehandhabt wird.

Übrigens, ein interessanter Artikel, der manche Meinung evtl. ins Rütteln bringt:
http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-02/wasser-stadtwerke-privatisierung-eu-kommission

Allerdings zweifle ich an der Korruption wie auch der Nachteiligkeit einer Privatisierung durch einen lokalen Energieversorger gegenüber einer internationalen Aussscheibung (eine Privatisierung sehe ich prinzipiell kritisch, da mit selbiger wirtschaftliche Interessen und die oftmals gravierenden Folgen einhergend sind). Es dürfte "spannend" werden, wenn neben den deutschen Energieunternehmen auch noch die ganzen ausländischen, bösen Buben dazu kommen. Ob diese wohl weniger korrupt sind...:j
Das Problem des Artikel ist die suggerierte Sicherheit gegenüber eines Aussscheibungszwangs - dies ist offenbar nicht der Fall:

"Die SPD-Fraktion sagte an die Adresse der Bundesregierung, sie solle zur Kenntnis nehmen, dass diese Richtlinie in Deutschland nicht gewollt sei. Der Darstellung der Regierung zum Inhalt der Richtlinie wurde massiv widersprochen. Über einen Umweg könne es zur Privatisierung der gesamten Wasserversorgung einer Kommune kommen. Selbst wenn die Stadtwerke zu 80 Prozent der Kommune gehören würden, müsse die Konzession für die Wasserversorgung ausgeschrieben werden. „Dann wird es gefährlich“, warnte ein Sprecher der SPD-Fraktion."

Quelle: http://www.bundestag.de/presse/hib/2013_03/2013_138/02.html

Hier noch ein lesenswerter Artikel aus 2006:
http://www.bpb.de/apuz/29691/der-traum-vom-schnellen-wasser-geld

Das Thema wird uns jedenfalls noch einige Zeit begleiten und Konflikpotential bieten.

Gruß,
Phil
 
Politiker waren schon immer - tief in der Vergangenheit, werden es auch zukünftig bleiben - die Handlanger der Industrie und Wirtschaft. In deren Etagen oder Grünen Tischen wird die wahre Politik gemacht. Die Handlanger haben es dann nach deren Vorstellungen nur noch umzusetzen - egal wie. Das ist und war schon lange über Lobbyismus hinausgehend.
 
Politiker waren schon immer - tief in der Vergangenheit, werden es auch zukünftig bleiben - die Handlanger der Industrie und Wirtschaft. In deren Etagen oder Grünen Tischen wird die wahre Politik gemacht. Die Handlanger haben es dann nach deren Vorstellungen nur noch umzusetzen - egal wie. Das ist und war schon lange über Lobbyismus hinausgehend.

.... hier generell über Industrie & Wirtschaft jammern und täglich hingehen um ordentlich Geld zu verdienen. Irgenwie schon fast schizophren.
Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, auch ich bin für eine gewisse Regulierung in bestimmten Bereichen wie z.B. Wasserversorgung. Deshalb habe ich auch mit unterschrieben.
 
Nicht aufregen, das Problem Merkels Gleitmittel-Politik dürfte sich Ende September erledigt haben.Gruß. Phil

Sorry, Du bist da aber etwas “blauäugig“ - meinst Du wirklich, dass sich (sollte es im September so kommen) damit großartig etwas ändert?

Aber vielleicht bekommt Frau Merkel dann endlich ein Amt im EU-Parlament, wo sie Schirme nach Herzenslust verteilen kann, welche nicht unbedingt zum Großteil der deutschen "Schirmindustrie" entstammen.
 
Erfahrung und Insiderwissen!

In einem Unternehmen wo Politiker/Funktionäre/Gewerkschaften das sagen haben, ist ökonomische Effizienz ein Fremdwort.
Die entstehenden Fehlbeträge müssen dann von anderen übernommen werden. Die Frage ist doch nur wie ein funktionsfähiger Wettbewerb initiiert werden kann.

Wohin Wettbewerb führt,kann man doch am Beispiel Trabbi und Goggo leicht aufzeigen. Beide waren zu Ihrer Entstehungszeit in etwa technisch auf dem gleichen Level. Das Ende kennt jeder.

Man muß diese Ansicht nicht teilen, aber ich erlaube mir den Luxus einer eigenen Meinung.
 
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