Da das nicht so einfach ist, wie manche Diät-Apostel uns glauben machen wollen, halte ich mich da einigermaßen zurück. Es hat viel mit Deiner Persönlichkeit, Deinem Stoffwechsel und Deiner Lebensweise zu tun. DAS universell richtige Konzept gibt es nicht.
Hier eine vielleicht noch geradeso zulässige Kurzform, mit der ich schon in einigen Fällen gute Erfahrungen gemacht habe:
a) Krafttraining. 2x pro Woche nach prof. Anleitung. Muskeln verbrennen Energie. Wenn Du mehr Muskeln hast, verbrennst Du mehr Energie. Außerdem verhindert das Muskeltraining eine Schwächung der Muskulatur, die bei einer Reduktion der Energiezufur (weniger essen) sonst zwangsläufig auftritt.
b) Ausdauertraining. Lieber lang als schnell laufen o.ä. 30 Minuten 2x die Woche mindestens.
c) Energiezufur insgesamt reduzieren. Weniger essen, mehr ungesüßte Getränke trinken.
d) Eiweißanteil an der Ernährung erhöhen. Fisch, Fleisch, Käse, Meeresgetier, Eier (keine Angst vor Cholesterin - die Legende ist lang widerlegt). Eiweiß macht satt und ist gut für die Muskeln. Deshalb auch mehr trinken, damit die Nieren den höheren Eiweißgehalt verarbeiten können.
d) Süßigkeiten, Kartoffeln, Brot stark reduzieren. Weißen Reis und Nudeln reduzieren. Nicht zusammen mit stark fettigen Speisen genießen.
e) Gemüseanteil an der Ernährung erhöhen.
f) Keine Angst vor Fett. Fett macht satt. Mit Hunger nimmt niemand dauerhaft ab. Hier gilt wie überall: Die Menge macht das Gift. Es gibt sehr gesunde und notwendige Fette (Fisch, Nüsse). Auch tierische Fette in Fleisch und Milch sind ok. Auf einfache Brat- und Fritierfette verzichten.
g) Alkohol reduzieren. Alkohol bremst entgegen landläufiger Meinung die Verdauung der restlichen Nahrung und belastet damit den Stoffwechsel. Die restlichen Gefahren kennt ja jeder

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Prost.