B
bummsbass
Guest
AW: Helm bei Aldi
Bei Sekt oder Rotkraut mag das sein (obwohl ich es auch bezweifle). Ansonsten kauft Aldi für seine Sonderaktionen gezielt Stückzahlen aus Rest- bzw, Überschusskapazitäten auf, die die Industrie (zum Ärger anderer Händler) gerne zu niedrig kalkulierten Preisen abgibt (ohne Markennamen).
Bei einer Helmfertigung wäre es viel zu teuer und aufwendig, für eine vergleichbar kleine Serie extra andere Materialien einzusetzen, die Fertigung neu "einzufahren", Tests und Genehmigungsverfahren zu machen usw... (der Wechsel von Materialien wird ohnehin in den Kosten kaum etwas ausmachen)
Oft herrschen unrealistische Vorstellungen, was so ein Produkt in der Herstellung kostet.
Endpreis Beispiel:
> Herstellungskosten 10- 25%
> Innovaton, Entwicklung und insbesondere Marketing-und Vertriebskosten des Herstellers 25% - 40%
> Restliche Handelsstufen (Grosshandel/Fachhandel) 50%
Typisch für sagen wir mal Helme. Variert je nach Produkt. Standardlebensmittel weniger Vertriebskosten, Textilien als extremes Gegenbeispiel bis zu 90%.
Innovations- und Entwicklungsaufwendungen sowie ein Teil der Vertriebs- und Marketingaufwendungen fallen in unserem Beispiel weg.
Genau das macht sich Aldi bei den Sonderaktionen zunutze ... und der Hersteller verdient auch noch daran. Funktioniert natürlich nur, weil Aldi kein Vollsortimenter ist, keine Innovationen macht, Follower ist und sich die Scheibchen rausschneidet ...
Soviel mal OT
Stutzeweck schrieb:Glaubst Du wirklich, die verwenden hüben(Helm), wie drüben (Sekt) die gleichen hochwertigen Materialien wie bei ihren original Marken?
Bei Sekt oder Rotkraut mag das sein (obwohl ich es auch bezweifle). Ansonsten kauft Aldi für seine Sonderaktionen gezielt Stückzahlen aus Rest- bzw, Überschusskapazitäten auf, die die Industrie (zum Ärger anderer Händler) gerne zu niedrig kalkulierten Preisen abgibt (ohne Markennamen).
Bei einer Helmfertigung wäre es viel zu teuer und aufwendig, für eine vergleichbar kleine Serie extra andere Materialien einzusetzen, die Fertigung neu "einzufahren", Tests und Genehmigungsverfahren zu machen usw... (der Wechsel von Materialien wird ohnehin in den Kosten kaum etwas ausmachen)
Oft herrschen unrealistische Vorstellungen, was so ein Produkt in der Herstellung kostet.
Endpreis Beispiel:
> Herstellungskosten 10- 25%
> Innovaton, Entwicklung und insbesondere Marketing-und Vertriebskosten des Herstellers 25% - 40%
> Restliche Handelsstufen (Grosshandel/Fachhandel) 50%
Typisch für sagen wir mal Helme. Variert je nach Produkt. Standardlebensmittel weniger Vertriebskosten, Textilien als extremes Gegenbeispiel bis zu 90%.
Innovations- und Entwicklungsaufwendungen sowie ein Teil der Vertriebs- und Marketingaufwendungen fallen in unserem Beispiel weg.
Genau das macht sich Aldi bei den Sonderaktionen zunutze ... und der Hersteller verdient auch noch daran. Funktioniert natürlich nur, weil Aldi kein Vollsortimenter ist, keine Innovationen macht, Follower ist und sich die Scheibchen rausschneidet ...
Soviel mal OT