Hobby Radrennfahrer meiden Radweg

Schöne Diskussion - immer wieder gern genommen ;)

Ich selbst bin Radler und Autofahrer.......kenne beide Seiten und liebe und hasse beide Seiten.

Tatsache ist m.E. jedoch, dass nach meiner Erfahrung viele Radfahrer - sobald sie ihr tolles Trikot anhaben und den 3K€ Renner unter dem Hintern - vergessen, dass sie am Steuer Ihres Fahrzeugs schon diverse kritische Situationen mit Radlern hatten und verhalten sich als Radler so rücksichtslos und egoistisch, wie sie es hassen, wenn sie Auto fahren.......komische Metamorphose ist das. :confused:

Wie gesagt - ich fahre selbst Rad, aber Radfahrer gehen mir in vielen Situationen extrem auf den Zeiger und wenn sie sich selbst gefährden und dann noch erwarten, dass man als Autofahrer ihr Fehlverhalten ausbügelt, frag ich mich manchmal, warum die Evolution uns das Keuleschwingen abgewöhnt hat.........:D

Und es ist definitiv regional extrem unterschiedlich! Da vergleicht man Äpfel mit Birnen, wenn man die Situation z.B. in Düsseldorf oder Münster vergleicht.

Unterm Strich denke ich, dass Toleranz da eines der Zauberworte ist! Aber in den letzten 30 Jahren ist Toleranz im Straßenverkehr leider immer weniger geworden......
 
Einige Beiträge dieser Diskussion stehen unserem Forum nicht sonderlich gut zu Gesicht. Sehr schade.

Der einzig relevante Maßstab kann letztlich derjenige sein, ob der betreffende Verkehrsteilnehmer sich oder gar andere gefährdet. Das ist aber kein radfahrerspezifisches Thema, sondern betrifft auch alle anderen Zwei- und Vierräder im Straßenverkehr.

Was im Übrigen kleine Behinderungen im Straßenverkehr betrifft, hat Elias die Lösung bereits verraten:

... Man soll im Verkehr mit Rücksicht unterwegs sein und andere so behandeln, wie man auch selbst behandelt werden möchte. - Hat sicher noch niemand gehört. :) :-)
 
Was eine Aufregung wegen der paar Radfahrer. Das sind weiß Gott kein Engel. Als ich nicht mit dem Rad nach Berlin zur Arbeit gefahren bin, wurden ca. 50% der unfallträchtigen Situationen von andern Radfahrern verursacht und wie sich das aus Sicht des Autofahrers gelegentlich darstellt, wurde hier ja in allen Farben geschildert. Dennoch kann man ihnen kaum das Recht der Fahrbahnbenutzung absprechen. Es ist auch völlig egal, ob jemand auf dem Drahtesel auf der Straße Sport betreibt, oder ob jemand aus Lust an der offenen Fortbewegung mit dem Auto unterwegs ist (es werden ja wohl kaum nur beruflich oder sonstwie mit Nutzen zu begründende Fahrten mit dem Z4 unternommen). Ich würde mir nur mehr Mitdenken seitens der Radler bezüglich der eigenen Sichtbarkeit wünschen. Gerade in den Alleen sind sie derzeit oft nur schwer zu erkennen, dabei würde ich so gern zur beidseitigen Entspannung frühzeitig vom Gas gehen :) :-). Mehr Mut zur Farbe bei der Bekleidung oder die Nutzung moderner Beleuchtungstechnik (LED's und Radnabendynamo sind schon tolle Sachen) wären hilfreich.
Was den Meter angeht: Als Zweiradfahrer quetsche ich mich auch nicht an die äußerst rechte Fahrbahnkante, weil das eine Einladung für alle Fahrdynamiker ist, die meinen sich dann trotz Gegenverkehrs noch irgendwie vorbeiquetschen zu können.
 
Toleranzfördernd ist auch hier ein Blick über die Grenzen... was in Frankreich und Italien gerade in den Bergen an Rennradfahren unterwegs ist, ist ohne Worte. Aber jeder akzeptiert (und respektiert) das, denn die Kollegen verdienen jeden Respekt - auf Asphaltschneidern mit 80 km/h die Berge runter - die sie vorher übrigens rauf (!) fahren mussten... die Jungs haben oft mehr Eier als die ganze Motorfraktion. Und selbst auf flachem Land ist ein Rennradfahrer sicherlich weniger gefährlich als ein überforderter Rentner... oder Kevin in seinem krassen Ofenrohrauspuffauto... Für mich haben die Jungs und Mädels sich das Recht auf Straße mehr als verdient... Also spart euch die Agressionen für die wirklichen Deppen auf...;)

LG,
Ralf
 
Agressionen für diejeningen Radler die dann den Berg runterfahren mit so hohem Tempo und dafür eigentlich 3 Spuren benötigen würden in Kurven aufheben ^^

Ebenfalls schon einige male selbst erlebt.
Man selbst fährt den Pass hoch, langsam aber doch zügig. In Kurven sehr vorsichtig und plötzlich kommt einem ein Fahrrad od. Motorradfahrer auf der eigenen Spur entgegen.
 
Ist schon echt lustig!

Bin nebenbei auch in einem Fahrradforum unterwegs. Die Diskussionen laufen da ganz genauso nur eben anders herum.

Da wirft dann einer die Frage in den Raum, ob man nicht 30/80/120 einführen sollte um den doch so gefährlichen Autos endlich mal zu zeigen, wo der Hammer hängt.

Zur Übersetzung: 30 - Stadt, 80 - Landstraße, 120 - Autobahn.

Anschließend gibt es Besonnene, die auch Auto fahren und wissen, was das eigentlich heißt, es gibt aber auch Radikale, denen das nicht weit genug führt usw..

Mein Einwand, dass eigentlich auch Fahrräder zu schnell unterwegs sind und eingebremst werden sollten (zugegeben: war ironisch gemeint) wurde gar nicht wahrgenommen, wobei ich mich ernsthaft frage, ob ein Fahrrad ohne Knautschzone mit lächerlichen Bremsen und quasi ohne Fahrwerk mit 50+ einen Berg runterfahren muss. Eindeutig ja! Macht nämlich auch Spass! Ist aber mit Sicherheit genau so gefährlich, wie mit dem Auto 200+ auf der Autobahn.

Als Hauptproblem sehe ich die zu unterschiedlichen Geschwindigkeiten, die Fahrräder und Autos auf den gleichen Strassen fahren. Ich meide deshalb als Fahrradfahrer die Strassen, von denen ich weiß, dass es da eng ist und Autos schnell fahren. Einige Rennradfahrer suchen aber gerade diese Strecken. Verstehen kann ich es auch nicht, aber damit leben (als Autofahrer) werde ich wohl müssen. Die Lösung ist weder Sperrung für Radfahrer oder gar bewusste Gefährdung. Die Lösung ist nur gegenseitige Rücksichtnahme. Jeder eben so wie er kann.

Von einem Rennrad erwarten, dass er jedes Schlagloch oder jeden Gullideckel mitnimmt, weil er sonst den Rand der Straße verlassen muss, ist sehr kurzsichtig gedacht. Fahrt mal mit dem womöglich tiefer gelegten Z4 über eine einseitig buckelige Piste. Da werdet Ihr auch versuchen den gröbsten Schlägen auszuweichen. Mit dem Rennrad ist es wesentlich schlimmer (dünne Reifen, keine Federung, einspurrig)!

Es ist also nicht nur Rücksichtnahme verlangt sondern auch Verständnis für die Probleme des jeweils anderen.

Neulich auf der Sternfahrt der Radfahrer nach Düsseldorf (immerhin 5000 Teilnehmer) war eine der Forderungen: Mindestabstand beim überholen 1,50 Meter. Das macht auch Sinn. Fahrräder schlenkern als einspurrige Fahrzeuge aus den unterschiedlichsten Gründen. Einen habe ich oben beschrieben: manchmal muss man einem Hinderniss gerade am Rand einer Fahrbahn ausweichen welches der Autofahrer gar nicht sehen kann. Klar sorgt das für Unverständnis aber damit muss man bei jedem überholen rechnen!

Ich erschrecke mich jedes Mal auf dem Rad, wenn ein Auto mich wieder mal knapp überholt. Denke jedes Mal: gleich erwischt er mich mit dem Spiegel! Für ihn eine ärgeliche Bagatelle; für mich (als Radfahrer) unter Umständen lebensgefährlich!

Habe mich als Z4 Fahrer im Ahrtal auch schon über die Massen an Fahrradfahrer gewundert und ein Stück weit geärgert. Meine Konsequenz: Strecke an "Tagen wie diesen" meiden oder damit leben.

Der Kommentar mit den "Bierbäuchen auf Fahrrädern" erstaunt mich schon. Da macht zumindest jemand etwas dagegen! Sportwagen fahren hat nämlich entgegen der landläufigen Meinung nichts mit Sport zu tun. ;)

Auch die Aussage, dass Rennradfahrer mit Zeitfahrmaschine oder Carbon-Dingeskirchen auf Landstrassen nur posen würden finde ich erstaunlich. Zum posen würde ich mir andere Stellen aussuchen, oder? KÖ, Altstadtufer o.ä. erscheinen mir da viel sinnvoller. Oder ist gemeint, dass jemand aufs Rad steigt und denkt: "Jetzt gehe ich mit meinem tollen Rad mal Autos ärgern...! Die sind bestimmt voll neidisch....!" Jetzt wo ich es schreibe: gibt es bestimmt auch...;)

Das "stärkste" Argument war allerdings: sind eben die Gesetze Mist! Wow! Ich würde sagen: falsches Land und/oder falsche Zeit!

Ein Gesetz war mir als Autofahrer auch neu: Kolonnen mit über 16 Fahrrädern gelten als ein Fahrzeug. Somit dürfen alle Räder eine Ampelkreuzung überqueren sofern das erste Rad bei grün gefahren ist. Das führt dazu, dass hintere Räder völlig legal bei rot fahren dürfen! Diese Regelung sorgt bei Autofahrern gerne für völliges Unverständniss und birgt echtes Streitpotential. Aber: die Regelung gibt es (die Experten hier können das sicher genauer definieren)!
 
zur rechtlichen Lage........ StVo
§ 5 Abs 4:
Wer zum Überholen ausscheren will, muss sich so verhalten, dass eine Gefährdung des nachfolgenden Verkehrs ausgeschlossen ist. Beim Überholen muss ein ausreichender Seitenabstand zu anderen Verkehrsteilnehmern, insbesondere zu den zu Fuß Gehenden und zu den Rad Fahrenden, eingehalten werden. Wer überholt, muss sich so bald wie möglich wieder nach rechts einordnen. Wer überholt, darf dabei denjenigen, der überholt wird, nicht behindern.

Die Rechtssprechung geht in der Regel von einem Abstand von 1,5 bis 2 Metern aus (in begründeten Ausnahmesituationen 1 Meter).

Im Übrigen ist eine solche Diskussion nur deshalb möglich, weil ein grenzenloser Egoismus in dieser Gesellschaft einzug hält.

Es ist einfach zum Kot.. , wenn man manche Beiträge zu einem Thema liest, welches durch partnerschaftliches Verhalten völlig überflüssig wäre.
Das Schlimme daran ist, diese Egoisten finden sich auch im wahren Leben, immer und überall wieder.
Dazu ein Satz:
Lieber Gott, gib mir die Gelassenheit eines Stuhles, der kommt mit jedem Arsch aus.


 
Es ist doch (eigentlich) so einfach:

Leben - und leben lassen!!!!:) :-)

(Fahre fast jeden Tag im Harz [Auto/Motorrad/Rad] kann mir also ein Bild von den div. geschilderten Problematiken machen)
 
ich kann nur sagen: es gibt Dummbatzen bei Radfahrern, Autofahrern, Moppedfahrern, Mofafahrern, LKW-Fahrern, Treckerfahrern
(sowie Gabelstaplerfahrern, Hubwagenfahrern, Rollschuhfahrern, Inlineskater, Einkaufswagenfahrern, Kinderwagenfahrer und Skifahrern %: ..... bis auf Mofa, LKW und Gabelstapler fahre ich alles)

Man kann sich mannigfaltig - und aus der jeweiligen Perspektive - über die Ignoranz seiner Mitmenschen aufregen.

Nur wäre ich da den ganzen Tag mit Ärgern beschäftigt, mich über Kleingeister aufzuregen.
 
Egal worauf oder worin man sitzt im Strassenverkehr - einfach immer wieder das Gesetz von "Ursache und Wirkung" Revue passieren lassen. Es ist sicher nicht immer einfach, aber mir hilft es. Zumal auch ich abwechselnd mit den verschiedensten Verkehrmitteln unterwegs bin.
 
Und weißt Du wie mir Autofahrer auf den Geist gehen, die ihre Karre einfach auf dem Radweg abstellen?! Oder beim Abbiegen einfach durchziehen und sich dann wundern, wenn sie ne Beule in der Tür haben und das Rad ne Acht oder Schlimmeres...Oder beim Überholen den vorgeschrieben Mindestabstand nicht einhalten und dir den Spiegel in den Ars...drücken...

...werde ich gerade wütend?? Ich fahr mal ne Runde
Tut mir leid-soetwas betrifft mich nicht...weder fahre ich mit meinem Auto auf Radwegen noch parke ich auf ihnen. Ich bin aber auch Radfahrer und fahre auch nicht auf Bürgersteigen. &:
 
Ist aber nicht so, dass - selbst wenn ich mich aufregen würde wegen irgendwelcher Radler - diese immer noch weniger Knautschzone haben als ich mit einem Auto ;) ?

Ich mag jedenfalls keinen Radler über den Haufen fahren, ob er nun ein menschlicher Idiot ist und vor mir Faxen macht oder nicht.

Was nützt es mir wenn ich im Recht bin und jemanden zum Krüppel gefahren habe? Der Radler hat keine Chance, ich eventuell nur nen Materialschaden.

Ist es nicht besser - auch für die eigene Seele - einfach darüber zu stehen?

zu 90% habe ich bislang auf der Straße normale Radler erlebt, die 10% Dummbatzen können meinem Ego nicht schaden ....

Ist im Übrigen auch so mit den Autofahrern: 10% Hirnis ....

Das weiß man aber, wenn man ein Fahrzeug bewegt!

Klar, rege ich mich auch auf und mecker hintern Steuer vor mich hin (ist ja auch ein Schreck), nur ist das wenig später aus dem Kurzzeitgedächtnis in das Langzeitgedächtnis unter Ablage "P" abgespeichert.
Genau das ist es !!! Ich möchte auch keinen auf der Haube haben wenn es im Gegenverkehr zu eng wird oder den Spiegel abgefahren bekomme vom Gegenverkehr-das würde "Jan Ullrich" dann herzlich wenig kümmern....
 
Kann mich nicht erinnern das es auf den Pässen (rauf oder runter) Radwege gibt...&:
 
Kann mich nicht erinnern das es auf den Pässen (rauf oder runter) Radwege gibt...&:
 
Nach meiner Wahrnehmung sind auf Passstraßen nicht die Fahrradfahrer das Problem, sondern die Mehrheit der Motorradfahrer (und natürlich auch gewisse Autofahrer).
 
Das Problem sind oft Autofahrer, die nicht wissen, wie sie ein Rad überholen sollen. Aus Unsicherheit wird entweder zu knapp überholt oder zu lange hinterher gezockelt. Letzteres hält dann den Restverkehr mehr auf als es nötig wäre.
 
Leiber ein Radfahrer auf der Fahrbahn als ein Traktor oder gar ein Müllwagen im Einsatz...
Mit dem Gedanken im Hinterkopf ist man gleich viel entspannter ;)
 
So viel Intoleranz garniert mit Abfälligkeiten gegenüber denen, die etwas für ihre Fitness tun kotzt mich als Ex-Rennradfahrer regelrecht an.
Ich denke, es geht hier nicht um Intoleranz. Es geht vielmehr um Verkehrssicherheit und Einhaltung der StVO. Es geht nicht um die, die sich entsprechend dieser verkehrssicher verhalten. Es geht schlicht um die, die auch einen ordentlichen und gekennzeichneten Radweg ignorieren, die mit hinreichend Speed nicht nach links und rechts schauen, die weder den Abstand einhalten noch das Verbot rechts zu überholen kennen usw. Von roten Ampeln und dem Switchen zwischen Strasse, Radweg und Fußweg - je nach persönlichen Vorteil - will ich gar nicht anfangen. In DD findet man diese Pseudosportler hinreichend. Im Falle eines Unfalls ist natürlich immer der Autofahrer Schuld. Er hätte halt in seine Glaskugel schauen müssen und den unvorhersehbaren Schwenk des Radsportlers vorhersehen müssen. Aber wenn wir mit unseren Roadster unterwegs sind, lassen wir nicht den Rennfahrer raushängen sondern halten uns an die StVO. Da frage ich mich, wieso kann das der Pseudoradrennsportler nicht auch? Wieso sucht er für seinen Sport nicht die passende Strecke? Wir fahren doch auch auf die Rennstrecke, wenn wir es krachen lassen wollen.

Und bevor entsprechende Kommentare kommen. Ich fahre auch Rad. Allerdings benehme ich mich dann auch entsprechend der StVO.


nur denke ich mal, dass Rennradfahrer mit einem gewissen Tempo (und das liegt über 30 Kmh) auf die Straße gehören und nicht auf Radwege, wo auch wesentlich langsamerer Radler unterwegs sind.
Wenn ich unterwegs bin, sind auch teilweise 45km/h drin. Für Radwege zu schnell, für die Strasse - zumindest im dichten Berufsverkehr - zu langsam. Ich denke, das ist auch eines der Probleme.
 
rennradtacho.jpg

86 km/h zeigte mein Tacho nach der Abfahrt. Allerdings auf einer abgesteckten Wettbewerbsstrecke und das macht ja auch wohl keiner auf dem Radweg. Obwohl...? &:
 
Ja alles im Thema vertreten und ich kann nur sagen: Mich nerven Radfahrer am WE im Harz ungemein.
Du kommst mit "erlaubter" Geschwindigkeit um eine Kurve und da keuchen die bunten Möchtegerns
in 3er und 4er Reihen den Berg hoch so dass mir bei Gegenverkehr überhaupt keine Möglichkeit
bleibt daran vorbeizuziehen, sondern nur die Vollbremsung. Wenn sie hintereinander fahren würden,
alles kein Problem, aber so :mad:
Bei uns in der Gegend sind die Radwege fast alle neu, besser als jede Straße und JA ich bin
in diesem Fall intolerant hoch 10, genau wie die Radfahrer :) :-)
Als Motorradfahrer wirst du an einem sonnigen WE im Harz alle 50 km kontrolliert, bautechn. Veränderungen
usw., usw..............................habe ich bei den ....... Radfahrern noch nicht erlebt, obwohl mind. 50% (tippe eher mehr)
z.B. ohne Beleuchtung unterwegs sind!!!
Vielleicht würden einige hier anders denken, wenn sie so manches hier im Harz mal erlebt hätten und ich sage
auch nicht, dass die Radfahrer hier verschwinden sollen, sie sollen sich nur ab und zu an bestehende Regeln halten.

Nur meine pers. durch Erfahrung geprägte Meinung8-)
 
Gerade gestern erlebt, auf dem Heimweg von der Arbeit, "Armstrong" auf der Landstr., sehr gut (neuer) ausgebauter Radweg daneben, Landstr. mit durchgezogener Linie !! Opel vor mir - junge Fahrerin drin - traute sich nicht zu überholen (oder hielt sich an die Verkehrsregeln und überfuhr die "Mauer" nicht) hinter mir sammelten sich die Autos, dann Kreisverkehr, Armstrong fuhr natürlich in unsere Richtung, nach Kreisverkehr weiterhin durchgezogene Linie, kurvige Verkehrsführung - da herrliches Cabriowetter war und ich Feierabend hatte genoss ich mit wütenden Gedanken das hinterhertrotten...- dann verlor der erste die Nerven und überholte mich und den Opel und hupte wild. Als endlich frei war überholte der Opel und ich fuhr neben ihn und fragte ihn ob er nicht merkt was hinter ihm los ist und warum er nicht den Radweg nutzt, Antwort "verpiss dich und fahr weiter"
Da wünscht man sich schonmal ausfahrbare Kuhfänger...:1afroz:
 
Richtig, nur das ein Trecker min. 2,50m breit ist und ein Radfahrer max. 1m braucht. Blech kann man ersetzen, so ein Armstrong macht mir dann die Hölle heiß. Ich fahre jeden Tag selber Rad, weis auch das viele keine Rücksicht nehmen. Aber Freiwillig beweg ich mich nicht auf einer Straße wo 70+ zugelassen ist... Besonders dann nicht, wenn ein Radweg in der Nähe vorhanden ist
Nicht vergessen-ein Trecker ist unterwegs damit wir Alle unser Futter auf dem Tisch haben und das sogar am Wochenende und am Feiertag !!!:thumbsup:
 
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