Ich habe fertig - Ende des deutschen Motorbaus in Deutschland

Wenn das so durchgeboxt wird muss ich mir 2024 nen Neuwagen ohne Elektro/Hybrid bestellen und gut pflegen.
Aber wahrscheinlich wird dann paar Jahre später einfach der Sprit so extrem besteuert das man sich doch ein reines E Auto kaufen muss :13wallz:
Na ja irgendwie muss man ja den E Mist den sonst fast keiner will in den Markt drücken
 
inem Eindruck nach haben sich in Gewerkschaften merklich viele Leute mit dem Mantra "Wir machen das schon immer so!" eingenistet. Klar, dass sie mehr Lohn fordern und sowas ist ganz nett als Arbeitnehmer, das nimmt man gerne mit. Aber oftmals blockieren sie eben auch Entwicklungen, die auch im Interesse der perspektivischen Ausrichtung von Unternehmen sind und damit letztendlich im Interesse des eigenen Arbeitsplatzes

Viele Arbeitnehmer erwarten von ihrer Gewerkschaft schlicht den lautstark engagierten Kampf um Geld und kurzfristigen Arbeitsplatzerhalt "um jeden Preis".
Nun - die Beteiligung nach BetrVerfG an unternehmerischen Entscheidungen ist so angelegt , das es stets zum Wohl des Unternehmens sowie deren Mitarbeiter geht. Insofern ist eine Gewerkschaft, ein Betriebsrat ein Mittler zwischen den Interessen der Unternehmensführung und deren Mitarbeiter. Und das ist gut und richtig so. :t

Wenn es verhärtete Fronten gibt, hat das oft einen Grund, manchmal verpasst die Unternehmensführung eine Beteiligung, Information an die Arbeitnehmervertretung früh und vertrauensvoll zusammen zu arbeiten - oder will einseitig Interessen durchsetzen.
In langjähriger Tätigkeit "auf der anderen Seite des Tisches" wie @Brummm , habe ich recht viel erlebt. Manchmal muss man beteiligte Personen aus dem Feuer nehmen weil sie Mühe haben die Sache anständig und sachlich zu behandeln oder von der Gegenseite hart angegangen worden sind.

Insgesamt kann ich nur betonen, das es überall gut und zum Wohle des Unternehmens läuft, wo gegenseitig mit Respekt gehandelt wird und auch von der Unternehmensführung anerkannt wird, das eine Mitarbeitervertretung nicht nur juristisch gegeben sondern eine sinnvolle Sache ist.

Auf die historische Bedeutung und was Gewerkschaften für die Gesellschaft, für den einzelnen Arbeitnehmer erreicht haben, möchte ich nur hinweisen... (Urlaubsgesetz, Entlohnung im Krankheitsfall, Arbeitsschutzgesetze, Arbeitszeitgesetz, Sozialversicherung, Rentenversicherung, Weihnachtsgeld, Rechtsschutz durch Gewerkschaften im Streitfall ....) :whistle:
Man kann diese Errungenschaften als gegeben voraussetzen oder sich zumindest erinnern, anerkennen wie sie erstritten wurden und mitmachen ;)

solidarische und ebenso stets kämpferische Grüße! ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja den Leitartikel in der Stuttgarter Zeitung habe ich gestern auch gelesen. Das trifft ja in etwa mein Eingangsstatement, runtergebrochen auf Daimler in Untertürkheim.
Es geht darum Zeichen zu setzen, das die Zukunft nicht beim Verbrenner liegt ist logisch. Aber die Frage ist doch lagere ich deshalb alles ins Ausland so wie es BMW und Daimler machen.
Nein, ich halte das definitiv für den falschen Weg.......
 
Ja den Leitartikel in der Stuttgarter Zeitung habe ich gestern auch gelesen. Das trifft ja in etwa mein Eingangsstatement, runtergebrochen auf Daimler in Untertürkheim.
Es geht darum Zeichen zu setzen, das die Zukunft nicht beim Verbrenner liegt ist logisch. Aber die Frage ist doch lagere ich deshalb alles ins Ausland so wie es BMW und Daimler machen.
Nein, ich halte das definitiv für den falschen Weg.......
Nein Unternehmerisch gesehen ist das leider richtig. In Osten Europas oder in Asien und USA sind die Energiekosten viel viel günstiger. Zudem bekommt man viele Mitarbeiter zu deutlich niedrigeren Löhnen. Außerdem werden die Unternehmen mit niedrigeren Steuern belastet. Das wichtigste ist aber das man Direkt bei Markt produziert. Genau das wird von den Staaten verlangt.
 
Vielleicht hat man ja etwas gelernt. Das wird sich erst hinterher zeigen, aber ist für mich kein Grund an einer Technik festzuhalten, die nun mal nicht mehr so richtig fortschrittlich ist. Den ökologischen Gedanken mal ganz ausgeblendet, wenn der Verbrenner Fan etwas von Ökologie erzählt hat das für mich nämlich auch etwas vom Blinden der von Farben erzählt. Es ist wirtschaftlich wie wissenschaftlich wenig zielführend ewig an einer Technik festzuhalten, die man zwar gut beherrscht, die aber absehbar an Bedeutung verlieren wird. Selbst für den unwahrscheinlich Fall, dass in naher Zukunft nochmal eine Kehrtwende gemacht wird, schadet es sicherlich nicht sich jetzt schon mal von den "Altlasten" (mir fällt gerade kein romantisches Wort ein) zu trennen.
 
Die Deutschen sind auch sehr gut im Bedenken tragen und schlecht in der Adaption von neuem. Wenn's dann anläuft, nimmt's sofort richtig Fahrt auf. :D
 
Der Ruf des Autolands wiegt bei vielen eben schwer, der will von einigen auf Teufel komm raus mit den "konventionellen" Antrieben bewahrt werden. Dass man ihn genauso gut mit modernen fortschrittlichen Antrieben wahren könnte, scheinen sie nicht gemerkt zu haben. Ich fürchte, dass man da schon ein Stück weit oder vollends abgehängt wurde in der Automobilbranche durch zu lange Untätigkeit oder mangelnder Ernsthaftigkeit hinsichtlich neuer Antriebe. Hoffe ich täusche mich in dem Punkt, es wäre schade, um nicht zu sagen fatal, für den Standort Deutschland, wenn man diese Branche in Form von heimischen Herstellern verlieren würde. Ich meine es sagen die meisten doch gar nichts dagegen, wenn noch ein paar Verbrenner AMG oder M Modelle kommen, aber der Fokus muss weg davon gehen. Zudem kann man die Vorteile der neuen Technologie ja dort auch einfließen lassen um die Performance noch weiter zu steigern.
 
Die deutsche Automobilbranche sollte man nicht unterschätzen. Die Außendarstellung und R&D im inneren sind zwei unterschiedliche paar Schuhe. ;)

Gerade die Automobilbranche ist sehr darin, an der Bande zu warten und die anderen erst mal die Finger verbrennen zu lassen. :D
 

//Madcon
Erkenntnis: Die deutschen haben mal wieder durch Export ihren Arsch gerettet.


Erkenntnis der Continental-Studie um weiter auf dem Weltmarkt insbesondere China erfolgreich zu sein, braucht es auch (!) ein breites E-Portfolio.
 
Ich glaube die Automobilindustrie hat für neue Euro Normen schon fertige Textblöcke wo einfach nur die Zahl ausgetauscht wird, diesmal die 6 gegen die 7.
Das war schon bei 4, 5 und 6 so.
Alles durch Eigeninteressen getrieben und dafür Panikmache nutzen - schon fast langweilig.
 
Ich glaube die Automobilindustrie hat für neue Euro Normen schon fertige Textblöcke wo einfach nur die Zahl ausgetauscht wird, diesmal die 6 gegen die 7.
Das war schon bei 4, 5 und 6 so.
Alles durch Eigeninteressen getrieben und dafür Panikmache nutzen - schon fast langweilig.

So einfach ist das nicht Georg :oops:

Quelle AMS:

 
Zurück
Oben Unten