Negative Seiten der PKV

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3 Dezember 2013
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Ich stehe als Mittvierziger Angestellter vor der Entscheidung, aus der gesetzlichen in die private Krankenversicherung zu wechseln. Alle finanziellen und medizinischen Vorteile sind mir bekannt.
Leider habe ich niemanden im Bekanntenkreis, den ich fragen könnte (und bei den Beamten ist es ja wieder anders).
Was sind also die Nachteile der PKV, die einem auf die Füße fallen können, schließlich muss man bis ans Lebensende seinen Beitrag zahlen. Habt ihr Erfahrungen und Erlebnisse ? Würde sogar jemand zurück in die GKV wechseln wollen ? Gruß und Dank.
 
ich befürchte fast.....zu alt. Vorsicht im Übrigen bei allen Billigangeboten. da besser nur eine Zusatzversicherung.

Richtig, ich habe auch so eine private Zusatzversicherung (= Privatpatient bei stationärer Krankenhausbehandlung) und konnte diese jetzt erstmals nach über 30 Jahren Prämienzahlung in Anspruch nehmen, dennoch denke ich, dass ich mit dieser Zusatzversicherung absolut nichts falsch gemacht habe!
 
Frag mal einen Steuerberater, welche Beiträge jetzige Ruheständler aktuell zahlen und wie hoch deren Beiträge Mitte 40 waren.
Aufpassen, dass Dir dabei nicht hören und sehen vergeht :D
 
Aber auch fragen wann die heutigen Ruheständler ihre Verträge abgeschlossen haben und ermitteln welches die Unterschiede zu den heutigen Verträgen sind.

Ich hab bei mir eine Sicherheit drin, dass die Beiträge nicht explodieren (Debeka), daher konkret fragen wo die Beiträge im Alter liegen.

Weitere Nachteile: Wer als Privat-Versicherter heiratet und die Frau nicht arbeiten geht, zahlt für die Frau mal eben den Höchstsatz, also derzeit die 7,3% AN-Anteil der Beitragsbemessungsgrenze von derzeit 6050 Euro ... so um die 450 Euro. Jedes Kind ist sofort bei PKV-Elternteil auch wenn der andere Elternteil arbeiten geht (ca. 100 Euro je Kind).

Dazu kommen noch Selbstbehalte, die bei der Debeka jeweils 10% der Rechnungen oder pauschal 400 Euro pro Jahr betragen - allerdings gibt es in Kalenderjahren 3 Monatsbeiträge zurück wenn man keine Rechnungen eingereicht hat.

Wer noch 20 Jahre arbeiten geht und damit rechnet fit und gesund zu bleiben, der kann schon einen Schnapper machen, kostet dann anstatt ca. 5.000 Euro im Jahr nur unter 2.000 jährlich ... wie sich das dann bis zur Rente aufsummiert und was man mit dem eingesparten Geld derweil machen kann, mag sich jeder selber ausrechnen.

Ich selber bin in der PKV und hab die Ersparnis für meine Hausfinanzierung genutzt - im Alter zahle ich dann keine Miete und wenn ich etwas mehr für die PKV zahlen muss: Sei's drum.

Der Rückweg in die Gesetzliche Krankenkasse geht nur bevor man 55 Jahre alt ist - und das auch nur wenn das Jahresgehalt unter der Beitragsbemessungsgrenze (BBG) liegt.

Es gibt interessante Schlupflöcher, die je nach Lücke zwischen der BBG und dem tatsächlichen Gehalt liegen, entweder durch Gehaltsverzicht oder durch Verschiebung ... muss ich mich nochmal schlau machen - ich sag dann bescheid, falls ich wieder in die Gesetzliche gehe :-)
 
Ich hab bei mir eine Sicherheit drin, dass die Beiträge nicht explodieren (Debeka), daher konkret fragen wo die Beiträge im Alter liegen.
wenn die debeka deinen konkreten tarif schließt (=aufnahmestopp von jungen, gesunden und zahlungskräftigen neumitgliedern) und damit der altersschnitt im topf kontinuierlich steigt, dann bedeutet das eine finanzielle mehrbelastung für alle sich im topf befindlichen mitglieder.

Der Rückweg in die Gesetzliche Krankenkasse geht nur bevor man 55 Jahre alt ist - und das auch nur wenn das Jahresgehalt unter der Beitragsbemessungsgrenze (BBG) liegt.
nicht wenige Ü50 mitarbeiter drosseln ihre arbeitszeit, damit sie unter die BBG fallen, um wieder in die GKV aufgenommen zu werden. danach schrauben sie die arbeitszeit wieder hoch. ich war genau einen monat privat versichert und konnte auf den letzten drücker den vertrag stornieren und bin froh drum. wer in die PKV wechselt um geld zu sparen, hat in meinen augen ein falsches motiv.

wer sich eine dramatisch bessere med. versorgung durch die PKV erhofft, wird ebenfalls enttäuscht werden. ausgenommen krankheiten, bei denen es im rahmen der erstversorgung um leben oder tod geht bzw. themen, wie krebstherapie oder organtransplantationen, aber wegen einem schönen wartezimmer mit kurzfristigem termin würde ich nicht wechseln. GKV + ne sinnvolle zusatzversicherung im zahnbereich ist ne extrem gute kombi.
 
Eine wesentlich bessere medizinische Versorgung erwarte ich nicht, da ja meine Ärzte die gleichen bleiben. Ich will auf jeden Fall mal eine Prognoserechchnung machen.
 
Moin,

meine Mom, geboren '49, ist leider In einer PKV

Sie war Pflegedienstleitung in einem Seniorenheim und einem guten Gehalt, soweit, so gut.

Im Jahre 2008 dann der Schlaganfall... Jetzt nach fast 7 Jahren sage ich: Ich würde nie in eine PKV gehen, da ich nur negative Erlebnisse mit der Erkrankung mit erlebt habe:
- im Krankenhaus überfordertes Personal, um den richtigen Antrag für die Reha zu stellen.
- Wartezeit zwischen Entlassung und Reha war meine Mom 1 Monat zu Hause.
- Keinerlei Mitarbeit der PKV, damit meine Mutter schneller zu der Reha kommt.
- Durch Erwerbsminderungsrente, im Monat ca. 400€ weniger im Monat. Bis an's Lebensende!!!
- Hohe Zuzahlungen der PKV die im Monat in der Rente, mit 40€ bezuschusst wird.
- Abwertung auf Grundleistung auf Niveau der GKV liegen.
- Schnellere Termine bei Spezialisten: Vergiss es. Ich bekomme genauso schnell als GKV-Patient Termine...

Meiner Meinung nach ist die GKV + Zusatzversicherung der bessere Weg. Diesen Weg gehe ich selber.

Und: mein Vater ist Anfang März gestürzt, kam nicht wieder hoch. Lag also 4 Tage in der Wohnung. Rettung durch Feuerwehr. Krankenhaus, und ist seit 31.03. im Pflegeheim mit dementer Alzheimer.
Bin ich froh, das ich nur mit der GKV zu tun habe! Ein Ansprechpartner und kein wenn und aber.
Anträge auf Kostenerstattungen, Standard.

Nachteile bei der Versorgung? Habe ich bis jetzt nicht bemerkt.

Lass dich von einem Fachmann beraten und lies das Kleingedruckte, ganz Wichtg.

Schönen Abend noch.

Gruß Michael
 
Ich bin schon fast mein gesamtes Arbeitsleben in einer PKV. Du bekommst was du bezahlst ;) Die Einsteiger Tarife waren mit Anfang 20 sehr gering, mein Selbstkostenanteil pro Jahr liegt bei 150 Euro,die Beitragserhöhungen bislang nicht der Rede wert, jetzt mit 32 habe ich das erste mal eine merkliche Steigerung von 33 Prozent erhalten. Das mit den Terminen von meinem Vorredner kann ich so nicht bestätigen. Ich bin zwar nur alle paar Jahre mal beim Arzt, musste aber einmal zu einem Kardiologen, Termin erst in 6 Wochen, nachdem ich ganz blöd nachgefragt habe ob es schneller geht wenn ich ihr jetzt sage das ich Privatpatient bin bekam ich einen in zwei Wochen. Bisher bin ich also zufrieden, meine Kosten werden entsprechend meinem Vertrag erstattet, nur einmal wollte man etwas vom Zahnarzt nicht zahlen, dass hat dann noch zwei Anrufe benötigt bis das übernommen wurde und fertig. Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass die Kosten im "hohen" Alter deutlich ansteigen für eine PKV.
 
GKV mit Zusatzversicherungen für Krankenhaus stationär und Zahnersatz ist hier aktuell die eindeutig bessere Wahl ..... es wird in den Medien immer nur negativ über die GKV berichtet. Das aber die PKV in den letzten Jahren die Beiträge regelmäßig teils heftig erhöht hat und die Unternehmen ihren Aktionären weiterhin Gewinne in Aussicht stellen müssen, wird mehr oder weniger unkommentiert gelassen. Ich gehe übrigens weiterhin davon aus, dass es die PKV-Vollversicherung in ein paar Jahren nicht mehr geben wird ...
 
Hallo. Bin auch privat versichert.
Gibt es nicht seit 2008 oder 2009 einen Paragraphen, der besagt, das die PKV mir einen günstigeren Tarif mit gleicher oder besserer Leistung anbieten muss, wenn ich dies Anfrage ? Natürlich nur, wenn sie zu dem Zeitpunkt einen offenen Tarif bereithält.
Bin ich da richtig informiert?

Gruß
Markus
 
Hallo. Bin auch privat versichert.
Gibt es nicht seit 2008 oder 2009 einen Paragraphen, der besagt, das die PKV mir einen günstigeren Tarif mit gleicher oder besserer Leistung anbieten muss, wenn ich dies Anfrage ? Natürlich nur, wenn sie zu dem Zeitpunkt einen offenen Tarif bereithält.
Bin ich da richtig informiert?

Gruß
Markus
Yepp - jede PKV muss einen Basistarif anbieten, der den Leistungen der GKV entspricht. Nur daran verdienen die nix .... also .... (das Gesetz kam mit der Krankenversicherungspflicht für alle Bürger in 2007, galt für die PKV aber erst etwas später ..).
 
Yepp - jede PKV muss einen Basistarif anbieten, der den Leistungen der GKV entspricht. Nur daran verdienen die nix .... also .... (das Gesetz kam mit der Krankenversicherungspflicht für alle Bürger in 2007, galt für die PKV aber erst etwas später ..).
Wirklich nur den Basistarif? Soweit ich informiert bin kann der Tarif auch gleiche oder im Idealfall bessere Leistungen beinhalten.
Haken soll wohl sein, dass die Kassen die Kunden erstmal abwimmeln von wegen, dass es keine besseren offenen Tarife gibt.
Es soll aber auch Spezialisten geben, die die Tarife der Kassen kennen und natürlich gegen Entgelt einen passenden Tarif vermitteln.

Gruß
Markus
 
Hallo nochmal. Der Paragraph heißt 204 VVG. Demnach muss die PKV einen günstigeren, gleichguten Tarif anbieten. Wird sie aber nicht von selber tun, weshalb man sich einen guten Berater suchen sollte, der sich in dem Tarifdschungel auskennt.
Auf finanztip.de steht dies gut erklärt.

Gruß
Markus
 
Wirklich nur den Basistarif? Soweit ich informiert bin kann der Tarif auch gleiche oder im Idealfall bessere Leistungen beinhalten.
Haken soll wohl sein, dass die Kassen die Kunden erstmal abwimmeln von wegen, dass es keine besseren offenen Tarife gibt.
Es soll aber auch Spezialisten geben, die die Tarife der Kassen kennen und natürlich gegen Entgelt einen passenden Tarif vermitteln.

Gruß
Markus
Ich habe für die GKV sehr lange gearbeitet und in den letzten Jahren gab es sehr viele Anfragen von PKV-Versicherten 55+, die einen Weg zurück zur GKV gesucht haben. Denen hat man immer nur den Basistarif angeboten, allerdings kann man seinen PKV-Tarif bestimmt auch von gewissen Leistungsarten dort "entrümpeln" ... nur wollen das viele dann auch nicht!

Es gibt definitiv solche "Berater" - habe ich auch schon von gehört, kenne aber keine(n). Man müsste dann aber auch wissen, was die kosten und ob's was bringt. Jede GKV berät Dich kostenlos - viele auch im Hausbesuch!
 
Ich war in der PKV, meine Tochter auch und ich habe dann ganz schnell wieder in die GKV gewechselt, weil ich nur Nachteile erlebt habe.
Zu hohe Kosten, unnötige medizinische Versorgung- braucht kein Mensch.
Da bin ich lieber in der GVK und zahle dazu, wenn ich Leistungen dazu buchen möchte (Igel).
 
Es gibt auch Fälle, wo die PKV vom Vertrag zurücktritt, wegen unwahrer Aussagen im Vertrag, der ja meist mehreren Seiten lang ist. Vor allem beim Auftreten chronischen Krankheiten wird gerne der Vertrag noch mal in Augenschein genommen. Das kann dann sehr teuer werden.
 
.....Demnach muss die PKV einen günstigeren, gleichguten Tarif anbieten. Wird sie aber nicht von selber tun, weshalb man sich einen guten Berater suchen sollte, der sich in dem Tarifdschungel auskennt.
Auf finanztip.de steht dies gut erklärt.
Gruß
Markus

Bin seit 1984 bei der DKV und habe genau das vor ca. 1 Jahr gemacht. Beratung war TOP.
ABER: ich durfte nur 1 mal OHNE Gesundheitsprüfung in einen anderen "offenen" Tarif (mein alter Tarif war geschlossen).
Jeder weitere Wechsel geht dann nur noch mit Gesundheitsprüfung, wenn es eine Verbesserung der Leistungen bedeutet.
So jedenfalls habe ich es verstanden.

Kann mich den Vorrednern nur anschliessen: Lieber GKV und eine Zusatz.
 
Bin seit 1984 bei der DKV und habe genau das vor ca. 1 Jahr gemacht. Beratung war TOP.
ABER: ich durfte nur 1 mal OHNE Gesundheitsprüfung in einen anderen "offenen" Tarif (mein alter Tarif war geschlossen).
Jeder weitere Wechsel geht dann nur noch mit Gesundheitsprüfung, wenn es eine Verbesserung der Leistungen bedeutet.
So jedenfalls habe ich es verstanden.

Kann mich den Vorrednern nur anschliessen: Lieber GKV und eine Zusatz.
Du kannst die Mehrleistung aber rausnehmen und dir bleibt die Gesundheitsprüfung erspart.
 
nicht vergessen sollte man aber, dass man als GKV-Versicherter im Alter den vollen GKV-Beitragssatz (AG + AN-Anteil ich glaube derzeit 15,5%) auf jedes zusätzliche Einkommen bezahlen muss.
Das kann auch gleich mal etliche tausend Euro ausmachen - denke ich an eine Abfindung, Direktversicherung oder Ähnliches, Natürliche werden auch private Rentenversicherungen und Mieteinnahmen davon betroffen.
Für PKV.Versicherte gilt das nicht - die zahlen lediglich ihre zugegeben hohen Monatsbeiträge - rechnet man aber diese o.a. 15,5 % zu den mtl. GKV-Beiträgen hinzu liegt man u.U. gar nicht so weit auseinander.
 
Beitrag geht jedoch nur hoch bis zur Bemessungsgrenze.
Und das ist wesentlich weniger, als die Zahlungen die im persönlichen Umfeld an die PKV gezahlt werden.
 
Ich bin seit 1989 in der PKV und bisher zufrieden. Allerdings ist der Preis dafür hoch, richtig. Wenn ich mal in Rente gehe, fallen die Kinder raus, die dann hoffentlich selbst versichert sind. Dann sind die Kosten überschaubar...
 
[...]
Zu hohe Kosten, unnötige medizinische Versorgung- braucht kein Mensch.
[...]
Ich halte meine Beiträge durch die Basisversorgung niedrig und lasse nur das machen, was ich für "nötig" erachte ... ich halte mich für einen mündigen Bürger, der selber anhand von ärztlichen "Meinungen" abwägt, was gut für mich ist.

Das Beste ist, dass ich einfach so zu jedem Arzt gehen kann ohne eine Überweisung oder eine Krankenkarte hinzulegen - als Arbeitnehmer hab ich besseres zu tun als in Wartezimmern von Hausärzten rumzusitzen.

Eine wesentlich bessere medizinische Versorgung erwarte ich nicht, da ja meine Ärzte die gleichen bleiben. Ich will auf jeden Fall mal eine Prognoserechchnung machen.
Die hab ich damals auch machen lassen, traf auch zu im Hinblick auf die letzten 10 Jahre, da ich kaum mehr bezahle als noch vor 10 Jahren, mein Einkommen jedoch deutlich gestiegen ist.

In der GKV zahlste sofort zusätzlich, wenn Du ein höheres Gehalt bekommst ... und sorry, über 7% meines Einkommens gebe ich nicht aus für etwas, was ich nicht in Anspruch nehme. (zahle auch keine Kirchensteuer)

wenn die debeka deinen konkreten tarif schließt (=aufnahmestopp von jungen, gesunden und zahlungskräftigen neumitgliedern) und damit der altersschnitt im topf kontinuierlich steigt, dann bedeutet das eine finanzielle mehrbelastung für alle sich im topf befindlichen mitglieder.
Ja, "wenn" - dann liegst Du vollkommen richtig. Sollte das der Fall sein, werde ich dementsprechend handeln.

wer in die PKV wechselt um geld zu sparen, hat in meinen augen ein falsches motiv.
Die GKV ist aber auch keine Option um Geld zu sparen.
... ich hatte Tränen in den Augen was ich monatlich an die GKV zahlen durfte. Für die PKV war das nur ein Drittel - dementsprechend groß ist nach nun über zehn Jahren auch der Einspareffekt. Nicht zu vergessen die tollen Beitragsrückerstattungen.
Das Geld hab ich lieber in mein Eigenheim gesteckt.

... vielleicht etwas kurz gehüpft, aber dann wird sich das in Zukunft zeigen, in Kombination mit diversen anderen Entscheidungen in meinem Leben ist die PKV eine sehr wichtige Entscheidung gewesen damit ich heute da stehe wo ich gerade stehe.

Wobei ich auch dazu sagen muss: Im Alter bin ich durch meinen Arbeitgeber sehr gut abgesichert und die betriebliche Gesundheitsvorsorge ist so genial, dass ich da keinerlei eigene Kosten habe.
 
Ich halte meine Beiträge durch die Basisversorgung niedrig und lasse nur das machen, was ich für "nötig" erachte ... ich halte mich für einen mündigen Bürger, der selber anhand von ärztlichen "Meinungen" abwägt, was gut für mich ist.

Das Beste ist, dass ich einfach so zu jedem Arzt gehen kann ohne eine Überweisung oder eine Krankenkarte hinzulegen - als Arbeitnehmer hab ich besseres zu tun als in Wartezimmern von Hausärzten rumzusitzen.

Also wir haben für die PKV ordentlich Kohle auf den Tisch gelegt, gerade als Frau im gebärfähigen Alter ist es kostenintensiv. Und fürs Kind wurde es auch jedes Jahr teurer. Dann bekommt man von den eingereichten Rechnungen nicht immer alles wieder.

Einzelzimmer in Ffm war nicht möglich aufgrund mangelnder Kapazitäten. Auf den extra Salatteller und die Faz kann ich auch verzichten.

Mündig bin ich auch. Aber wenn ein Arzt bei Deinem Kind einen Herzfehler diagnostiziert, gehst du auch hin und die Untersuchungen werden gemacht. Mrt, ct, Röntgen ( könne ein Bruch sein), wie willst du das als mündiger Bürger in Frage stellen?

Um die Kohle gings uns nicht, sondern um die unnötige Behandlungen. Das war nur ein Auszug aus vielen Jahren PKV. Und es ist mitden Jahren schlimmer geworden.

Heute gehen wir zum Doc und wenn er meint, wir müssen was extra machen, dann zahle ich.
Wartezeiten habe ich gleiche. Überweisung habe ich auch nie.

Das Risiko auf den Rechnungen sitzen zu bleiben, trägst Du als Privatpatient.

Wenn Du Dich wohlfühlst und einen Schnapper machst, prima.
 
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